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 Bundesliga 2018/2019: 2. Spieltag (01.09.2018 / 15.30 Uhr)

Augsburg - Borussia   1:1 (1:0)

 

Es ist wie jedes Jahr in Augsburg, dem gewohnt "fairen" Heimpublikum konnten wir auch diesmal wieder keine Niederlage im eigenen Stadion beibringen. Schlußendlich können wir jedenfalls froh sein überhaupt 1 Punkt mitgenommen zu haben, zu schwach war unsere Vorstellung der ersten 45 Minuten und die Mannschaft war gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen.

Im zweiten Durchgang steigerten wir uns merklich, so daß die drohende Pleite wenigstens in ein Unentschieden umgemünzt werden konnte - mehr war nicht drin, also zufriedenstellend.

 

Tourbericht...

Nach dem glorreichen Auftaktsieg gegen Leverkusen durfte sich die Mannschaft am 2. Spieltag bei unserem "Lieblingsgegner“ in Augsburg beweisen. Da wir dort jedoch traditionell so gut wie nie etwas holen - ab und zu mal ein mageres Pünktchen - hingen die Trauben natürlich wieder einmal ziemlich hoch und dementsprechend pessimistisch war man.
Gefühlt mitten in der Nacht, genauer gesagt um 04:20 Uhr pingelte der Wecker und nach kurzer Katzenwäsche und Befüllung der Kühlbox ging es mit dem 9-Sitzer in Richtung Motorpark Lohne/Dinklage, wo man Philipp, Steffen, Gerrit und Malte begrüßen durfte/musste.
Pünktlich um 06:15 Uhr steuerte man dann die Heimat des Chief's an, wo dieser mit Sohnemann als Verstärkung + Thorge den Bully fast vollmachten.
Ab jetzt sollte Malte das Steuer übernehmen und gleichzeitig beweisen, dass er auch ohne Panne nach Augsburg fahren kann. :-) Vor 2 Jahren, allerdings auf der Rückfahrt, durfte man einige Stunden Nähe Kassel (genauer gesagt Höhe Melsungen) verweilen, da der Keilriemen ein wenig Ärger machte. Bekanntlich hat aber ja jeder eine 2. Chance verdient. :-)
Über Hannover, wo der Heidjer auf einem absoluten Insider-Parkplatz als letztes zustieg, sollte es dann endlich auf die Bahn gen Süden gehen. Ohne großartige Verzögerungen, außer den üblichen "Puller-Pausen“, erreichte man um angenehme 14.00 Uhr Augsburg und die Arena. Mitten auf der "Pläne" gelegen, rundherum nichts, keine Ahnung, was uns Jahr für Jahr hier immer wieder hinführt...
Aus den letzten Spielzeiten war uns allerdings der "entspannte" Parkplatz direkt vor dem Gästeblock bekannt und dieser wurde sogar von Borussia empfohlen. Aus irgendwelchen Gründen ließ uns der spießige Ordner jedoch nicht dorthin und verwies auf einen Parkplatz auf der anderen Seite des Stadions, geil...
Zu unserem Glück befand sich aber direkt hinter uns ein kleiner Busparkplatz für Heimfans (??) und somit "versteckte" Fahrer Malte den Bully außerhalb der Sichtweite des Ordners zwischen den Bussen. Selbst Parkgebühren wollte niemand von uns haben. Kann man so machen!
Wahrscheinlich hatten die letzten Zuschauer im Stadion noch nicht mal ihren Platz eingenommen, da hätte Thorgan Hazard uns schon in Führung bringen müssen. Alleine auf dem Weg zum Tor, die Kugel nur an den Keeper vorbeischieben...naja. Nach knapp 10 Minuten rächte sich das Ganze und Augsburg ging nach zwei dicken Patzern von "Fußballgott“ Tony Jantschke durch Gregoritsch in Führung. Kurze Zeit später hätte es wieder im Tor der Gastgeber klingeln müssen, der Schuss von Fabian Johnson wurde jedoch von der Linie gekratzt. Bis zum Pausentee passierte nicht mehr ganz viel, Augsburg machte das Spiel und wir waren "stets bemüht“. Typischer Auftritt in Augsburg eben.
Im 2. Abschnitt spielten wir etwas besser. Zwar hätte Gregoritsch das 2:0 machen müssen, doch unser Goalie Yann Sommer rettete mit einem irren Reflex. Anschließend spielten aber fast nur noch wir. Chancen waren leider Mangelware, das Spiel hatte man jedoch weitestgehend unter Kontrolle, doch im Rückstand. Nach 70 Minuten fand die Kugel endlich ihren Weg in's Tor der Heimmannschaft. Nach einer (missglückten?) Ecke auf den kurzen Pfosten, leitete Tobi Strobl den Ball weiter auf den zweiten Pfosten, wo Neuzugang Alassane Pléa das Leder in's Tor köpfte. Geile Sache, sollte Selbstvertrauen geben.
Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr ganz viel und das Spiel ging mit einer gerechten Zählerteilung zu Ende. Ein Punktgewinn (!), würde ich sagen.
Zufrieden waren auch die restlichen Minibus-Insassen und dank unseres überragenden Parkplatzes konnte in Rekordzeit auf die Autobahn eingebogen werden. Die Rückfahrt übernahm Thorge, der auf der Hinfahrt noch mit einem kleinen Kater des Vorabends zu kämpfen hatte. Neben nicht wenigen Hülsen, die ebenfalls temporeich geleert wurden, hatte der heutige DJ Philipp definitiv am meisten zu tun. Sein Spotify-Account lief heiß und 'rauf & 'runter, jeder Liedwunsch konnte erfolgreich ausgeführt werden. Gegen 23:30 Uhr erreichten wir wieder die Landeshauptstadt Niedersachsens, wo uns der Heidjer verließ. 1 1/2 Stunden später wurden auch der Chief & Sohn und Thorge in den "Feierabend“ verabschiedet, während sich der Rest aufmachte die letzten Meter nach Vechta/Lohne/Dinklage zu bezwingen.
 
VEC-Jan
 

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 Bundesliga 2018/2019: 1. Spieltag (25.08.2018 / 18.30 Uhr)

Borussia - Leverkusen   2:0 (0:0)

 

Einer guten 1. Halbzeit folgte eine noch stärkere zweite Hälfte, folglich ein verdienter Sieg... und das gegen einen - in meinen Augen - Kandidaten für die UCL-Tabellenplätze, wahrlich keine Laufkundschaft.
Von einer spielerischen - und "ergebnistechnischen" - Zeitenwende kann man jetzt sicherlich (noch?) nicht sprechen, aber zumindest war dieser Neustart gelungen und lässt für die Zukunft hoffen. Auf jeden Fall kann schon am nächsten Samstag in Augsburg der Beweis angetreten werden, daß dieser Sieg und vor allem die klasse Leistung keine Eintagsfliege waren... hoffentlich (!).

Tourbericht...

“Ich bin wieder hier, in meinem Revier…“ diese musikalische Untermalung von MMW muß man wohl für diesen Tourbericht verwenden, denn Halil ist wieder “aufgetaucht“. Nach seinem ungefähr dreijährigen Flixbus-“Fremdgehen“ sitzt er ab dem heutigen Tage wieder hinter dem Lenkrad von “Wilkens-Terror-Tours“, Sachen gibt’s.
Unser Buchen der knallroten “WTT“-Schleuder hieß aber auch gleichzeitig: Toilette an Bord? Fehlanzeige! Doch wir behalfen uns - und vor allem dem Pieselpublikum - mit einigen wohlgestreuten, zeitlich kleingehaltenen Pausen. Die km-Abstände zwischen den WC-Stops wurden dabei so generalstabsmäßig geplant (und sogar eingehalten), daß am Ende die drohende große Lenkzeitpause legal (!) “umschifft“ (welch‘ passendes Wortspiel) werden konnte, sehr angenehm.
Die zahlenmäßige Resonanz im Bus dagegen war zwar ordentlich, aber eben auch ausbaufähig. Leverkusen “zieht“ nunmal nicht, zog früher nicht und wird vermutlich auch nie ziehen. Diese Tatsache und die laufende Urlaubszeit während der heißen Anmeldephase können jedoch nur die halbe Wahrheit sein, denn optimaler als mit einem Samstagsheimspiel nach 3 ½ monatiger Sommerpause lässt sich in die neue Bundesligasaison nicht starten. “Klinkenputzen“ machte (mir) jedenfalls noch nie Spaß und umso “unmöglicher“ finde ich die Tatsache, daß (zu) viele Leutz sich immer erst “kurz vor Busabfahrt“ anmelden… (*kopfschüttel*).
Wie eingangs beschrieben verlief die Hinfahrt relativ flink - und auch kurzweilig, schließlich hatte der überwiegende Teil der Leutz sich ein Vierteljahr nicht gesehen, da musste so einiges an Kommunikation von “dummen Zeug“ nachgeholt werden.
Einmal mehr hatte Attila wieder unsere “schriftliche Platzreservierung“ entgegengenommen (und das an seinem Geburtstag) und nach dem obligatorischen “Glücksbier/-cola-Umtrunk“ mit “TJ“ nahm man mit dem Junior “seine“ “Block 16“-Plätze über dem Mundloch ein.
In der ersten Halbzeit hielten wir gegen die Pillendreher gut mit, um nach der Pause einen letztendlich verdienten Sieg einfahren zu können, der Auftakt war geglückt.
Nach dem Spiel konnte von den Fans, wie auch schon in den letzten 2, 3 Jahren, die Bitburger-Freibierzusage (für die Heimspieltore der letzten Saison) eingelöst werden und Jan & Philipp (groß) erklärten sich freundlicherweise bereit, die gesponsorten 4 Fäßchen abzuholen und zum Bus zu schleppen - alles unter der “Aufsicht“ von Sohnemann (klein), der die beiden Trunkenbolde auf ihrem “Versorgungsweg“ begleiten durfte (nicht, daß eine Blechdose aus unerklärlichen Gründen verschwindet… “Papa, Philipp hat sich einfach vorgedrängelt“ / *lach-weg*).
Da Halil zwischenzeitlich von seinem ultrakurzen Holland-Trip wieder zurückgekehrt war, konnte die Heimreise pünktlich angetreten werden und bezüglich der Rückfahrt halte ich es jetzt einfach ‘mal wie Wittig in 85% seiner Tourberichte, wenn der Weg nach Hause von ihm kommentiert wird: “…keine besonderen Vorkommnisse - over and out, schöne Grüße“ (ganz egal, ob auf der Autobahn ein Spaceshuttle landete oder uns eine Herde Einhörner auf dem Standstreifen überholte… / *grins*).
Abschließend nur soviel, als man um 23.00 Uhr wieder Twistringen erreichte, hatte man in den Stunden zuvor, ob des gelungenen Startsieges, in viele zufriedene (und auch “alkoholgeschwängerte“) Gesichter blicken dürfen.
Wäre der 1. Spieltag in die Hose gegangen, wäre sogleich Feuer unter dem Dach gewesen und der zum Ende der Spielzeit 2017/2018 aufgestaute Frust hätte sich - inkl. Trainerdiskussion - in die neue Serie “hinüberretten“ können. So aber kann auf allen Ebenen zunächst, hoffentlich unaufgeregt, weitergearbeitet werden.

 

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 DFB-Pokal 2018/2019: 1. Hauptrunde (19.08.2018 / 18.30 Uhr)

Hastedt/Bremen - Borussia   1:11 (0:6)

 

Ein sehr professioneller Auftritt unseres Teams. Trotz der schnellen Tore und der hoffnungslosen Unterlegenheit des Gegners schalteten wir keinen Gang zurück, sondern setzten Hastedt weiter unter Druck, bis am Ende der höchste Pokalspielsieg der Vereinsgeschichte feststand.

 

Tourbericht...

Eine Pokalauslosung ganz nach unserem (norddeutschen) Geschmack. Für die z.B. direkt aus M‘gladbach und “Rest“-NRW angereisten Fans sicherlich - in Kombination mit der Anstoßzeit sonntags, 18.30 Uhr - keine glückliche Fügung des Schicksals; für uns aber ein idealer Auftakt, sind es doch nur 42 km.
Auch sportlich ein attraktives Los, jedenfalls für die, die keine Fußballästhetik wünschen, sondern an’s Einziehen in die nächste Runde höchstinteressiert sind. Uns wurde für die 1. Runde auch schon ‘mal/zweimal das schwerste Los im Topf vor die Nase gesetzt (2010 in Aue und 2015 auf Pauli; jeweils der Tabellen-15. der abgelaufenen Zweitliga-Saison), da war diese Konstellation mit dem Duell bei einem Fünftligisten natürlich sehr willkommen. Blieb nur zu hoffen, daß unser Team die auf dem Papier nicht wegzudiskutierende Favoritenrolle nicht “ad absurdum“ führt - oh wei, alles schon erlebt (*drohend-den-Zeigefinger-heb*).
Kurzer Weg, kleine Fahrgemeinschaft… der heutige "Chauffeur" Heidinho sammelte Toni, sowie “Vater & Sohn“ ein und die Pkw-Tour musste, ob der geringen Entfernung, erst um kurz nach halb Vier starten. Bremen war schnell erreicht und auch die Parkplatzsuche konnte nach kürzester Zeit erfolgreich eingestellt werden, ehe sie überhaupt begonnen hatte - eine ältere Dame räumte mit ihrem Fahrzeug einen Stellplatz an der Hauptstraße und sollte uns eine prompte Heimfahrt garantieren. Im Umfeld/Zulauf vom Spielort “Platz 11“ angekommen warteten schon diversen Gestalten auf einen, bzw. wohl eher hauptsächlich auf die mitgebrachten Karten. Doch auf einige Herrschaften musste man selber gewohnt länger und sehr lange, um nicht zu sagen viel zu lange warten, nervig hoch Drei.
Spät ging es also durch den Korridor zum Gästeeingang, nach kurzem stockte der “Wanderungsfluß“ allerdings und kam sogar fast ganz zum Erliegen. Nach (gefühlten) 20 Minuten mogelte man sich via Schleichweg (zwischen Zaun und dichtem Strauchwuchs) weit nach vorne, doch auch hier bummelte sich die Situation in den "Halbschlaf“.
Der Sicherheitsdienst schien jedenfalls aufgrund des Andrangs überfordert und auch das Anstehkonzept schien kaum durchdacht zu sein, so daß es kurz vor Spielbeginn immer hektischer wurde. Das Ende vom Lied, Fans überkletterten den mit Absperrgittern gebauten Verkehrsleitweg, ein Teil versuchte gar den Eingang zu “stürmen“, bzw. sich durchzudrücken und das ganze Spektakel rief schließlich die Staatsmacht auf den Plan. Und als i-Tüpfelchen mussten jetzt noch die Karten an die letzten 3 Leutz/Parteien ausgehändigt werden (darunter, in Bezug auf UnPünktlich- und UnZuverlässigkeit, zwei bekannte Wiederholungstäter, zum Kotzen).
Mit dem Anpfiff konnte man schließlich endlich das Eingangstor passieren und zu allem Überfluß musste man nach diesem “emotionalen“ Einlaßablauf auch noch Zeuge einer heftigeren “Rangelei“ mit dem Ordnungspersonal werden. Für das “geschulte“/erprobte Auge nur eine Randnotiz, doch in Begleitung kann man darauf natürlich locker verzichten, denn es flossen Kindertränen. Doch keine Minute später war der Schreck auch schon wieder vorbei, denn auch mit nur einer einstelligen Zahl an Lebensjahren kann man eine äußerst disziplinierte und professionelle Haltung an den Tag legen und den Fokus auf den soeben ertönten folgenreichen Schiedsrichterpfiff umlegen.. “Papa, Elfmeter“. Es folgte das (für uns nicht selbstverständliche) Verwandeln des Strafstoßes und damit war Sohnemann voll “im Spiel“ und die gerade erlebten Geschehnisse waren auf einmal soweit weg, wie Deutschland vom Erreichen des WM-Achtelfinals.
Nach kurzer Orientierung nahm man noch einen Platzwechsel vor und “fand“ nach Durchflügen des weitläufigen Blocks (u.a. quer durch die Ultras-“Versammlungsstätte“) schließlich HB-Ulli, Tom & Co. - und hier hatte man auch keine lästigen Werbebanden mehr im Blickfeld, auch für die “Kurzen“ also freie Sicht auf alle Außenlinien.
Die Spieler gaben sich derweil keine Blöße und spulten ihr Programm sehr seriös ab. Angriff auf Angriff rollte ohne Unterlaß auf das Tor der Stadtteilbremer und ebenso wurde das Toreschießen nicht vergessen, so daß der Pausenstand 0:6 lautete. Auch in der 2. Halbzeit spürte man kein wahrnehmbares Zurückschalten, es wurden 5 Tore nachgeliefert. Als Hastedt kurz vor Schluß - unter gütiger Mithilfe unserer Defensive - der Ehrentreffer gelang, hatte ein munteres Spielchen einen würdigen Abschluß gefunden.
Nach dem Schlußpfiff
ging es zügig zum Auto und noch flinker in Richtung Heimat, denn bereits um 21.20 (!) Uhr wurden wir wieder zuhause abgeliefert... ein Dank an den Kutscher.

 

 

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