Besucher....

 

 

...letzte Aktualisierung: 15.02.2019 / 15:24 Uhr

 

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"Restkartenbörse"...

 

(selbstverständlich zu Originalpreisen)

 

Spiel

Datum "Objekt"...
Wolfsburg (H) 23.02.2019 Karten in Verbindung mit unserer Bustour...!
Freiburg (H) 15.03.2019 Steh- und Sitzplatzkarten Nordkurve

...bezüglich der ersten Rückrundenspiele der Saison 2018/2019 organisieren die Brenndorf-Fohlen '90 Twistringen u.a. wieder folgende Bustouren und Zugfahrten:

 

Datum (Uhrzeit) / Tag

Spiel (H/A) ...
17.02.2019 (15.30 Uhr)  /  Sonntag Frankfurt (A) Bully-Tour
23.02.2019 (15.30 Uhr)  /  Samstag Wolfsburg (H) Bustour
02.03.2019 (18.30 Uhr)  /  Samstag München (H) Bustour
09.03.2019 (18.30 Uhr)  /  Samstag Mainz (A) Bully-Tour
30.03.2019 (15.30 Uhr)  /  Samstag Düsseldorf (A) Bustour

 Bundesliga 2018/2019: 21. Spieltag (09.02.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Berlin   0:3 (0:1)

 

Nun war es also angekommen, in den Köpfen der Spieler, das von mehreren Seiten forcierte Gerede von der möglichen Meisterschaft. Die Mannschaft wirkte jedenfalls seltsam gehemmt und einfallslos und ließ sich von keinesfalls überragenden Berlinern bei den 3 Gegentoren regelrecht vorführen.
Wir sind weder Titelkandidat, noch DO-Jäger, allerhöchstens eine Art “Verfolger“… und das in gebührendem Sicherheitsabstand. Vor dem Spiel nach der prozentualen Einschätzung gefragt, antwortete ich, daß ich die Chance auf die Schale bei 5% sehe.
Vielmehr sind wir gut beraten die Abstände zu den Plätzen 5 und 7 zu beobachten und zu sichern - und nichts anderes. Da würde, zwecks realistischer Zielsetzung, 1 Punkt beim direkten hessischen Konkurrenten schon sehr helfen, damit uns Frankfurt, Leverkusen & Co. nicht auf die Pelle rücken.
Das einzig Heitere am Wochenende, der Ausspruch von “Original“ B.K.: “Wenn wir Meister werden, dann geh’n wir ein‘ saufen!“ …genau, ist ja sonst so selten der Fall (*schmunzel*).


Tourbericht...

 

(folgt)

 

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 Bundesliga 2018/2019: 20. Spieltag (02.02.2019 / 18.30 Uhr)

Schalke - Borussia   0:2 (0:0)

 

Verdient war er wohl, der späte Sieg. Allerdings sollte man nicht in die Lobeshymnen ob des zweiten Tores mit einstimmen. Fast 3 Minuten und via 62 Stationen hielten 10 von 11 Gladbacher Spieler (nur Patrick Herrmann passte man das Spielgerät nicht zu) die Kugel in ihren eigenen Reihen, ehe das Leder glücklich im Kasten vom eingewechselten Schalker Stammtorhüter der Hinrunde landete (Flo Neuhaus hatte sein Standbein angeschossen und dadurch passierte der Ball auf kuriosem Weg und durch ungewöhnliche Flugbahn die Torlinie). Aber (!), und das will scheinbar keiner hören, der Gastgeber war zu diesem Zeitpunkt nur noch zu Zehnt unterwegs (allerdings merkwürdig lethargisch, es wurde nämlich überhaupt nicht mehr richtig angegriffen… doch was hatte Schalke noch zu verlieren (?!), lag die Mannschaft aus dem Ruhrpott doch kurz vor Schluß zurück).
Und auch der erste Treffer wurde durch einen kleinen “Zufall“ begünstigt, denn Christoph Kramers Schußversuch wäre wohl knapp neben das Tor gesegelt, wenn Neuhaus (mit unabsichtlichem “angelegtem“ Handspiel) nicht leicht angeschossen worden wäre.
Lächerlich dagegen, daß sich die Knappen über die Entstehung des Platzverweises aufregten. Sané nahm den Ball, nach einem Pfiff für uns, 12 Meter mit in seine Hälfte und ließ ihn dann fallen. Lars Stindl reagierte am Schnellsten und führte den Freistoß sofort aus, entweder unbemerkt oder geduldet vom Schiedsrichter. Erstmal eigene Blödheit von Königsblau und außerdem soll der Schalke-Verteidiger wohl zunächst ein paar Meter in Richtung unseres (!) Tores gelaufen sein, so daß es im Endeffekt vielleicht 6 (8) Meter Differenzdistanz gewesen sein könnten/sollen. Selbst schuld.
Nichtsdestotrotz geht der Dreier in Ordnung, auch wenn die 3 entscheidenden Szenen (Rot, beide Tore) ein wenig kurios zustande kamen.
Der Spieltag. DO ließ in Frankfurt Punkte liegen, München verlor sogar (in Leverkusen), so daß es jetzt (zwar weniger, aber immer noch sehr beachtliche) 7 Zähler Rückstand auf den souveränen Tabellenführer sind. Geht da vielleicht doch noch “etwas“ (?!), oh man, “TJ“ hat einen mit seinem Gesabbel irgendwie schon angesteckt/“angefüttert“… (*kopfschüttel-staun*)


Tourbericht...

 

Viertelstündlich verspätet wurde statt dem geplanten Zustiegsort Lengerich das beschauliche Ladbergen angesteuert. Glücklicherweise hatte der Chief (leichtes) Verständnis für schlechtes Zeitmanagement.

Also eingestiegen in den roten Bus ohne Toilette. Strafversetzt in den vorderen Bereich, wurden die Plätze eingenommen. Dank der kurzen Anreise, konnten die Toilettenpausen kurz gehalten werden. Auch konnte in der Zeit nur die Hälfte der gewohnten Getränke konsumiert wurden, sodass die Anreise ohne weitere Vorkommnisse frühzeitig in Gelsenkirchen endete.

Angekommen, gönnten wir uns Currywurst-Pommes-Mayo für günstige 6,90 Euro. Dafür schmeckte das “Essen“ auch beschissen. Das Bier war zwar deutlich günstiger, aber ähnlich warm und genauso alkoholfrei wie die Wurst.

In der Turnhalle gab unsere Borussia über 90 Minuten den Ton an, konnte in der ersten Halbzeit gegen das Schalker “Bollwerk“ aber lediglich einige gute Chancen (Lars Stindl, Denis Zakaria), aber keinen Torerfolg vermelden.

So spielte der Platzverweis gegen den Schalker Torhüter Nübel unserem Dream-Team in die Karten. Gefühlt gab es von den Schalkern nun keinerlei Gegenwehr mehr, sodass Kramer per gewolltem Kunstschuss (siehe in Hannover) die logische Führung erzielen konnte. Jetzt war der Widerstand endgültig gebrochen und Florian Neuhaus konnte nach 3 Minuten und 62 Pässen das 0:2 markieren.

Auf dem Rückweg wurde wie gewohnt das Spiel gewissenhaft analysiert und - dank “hochtechnischem Gerät“ - die Zusammenfassung der anderen Spiele geschaut.

Auf der Raststätte "Hohe Mark" kam es zu einer interessanten Schneeballschlacht mit sogenannten Schalke-„Fans“, welche aufgrund einer taktischen und “werferischen“ Meisterleistung von Thorge eindeutig gewonnen wurde. Somit ging auch der zweite Sieg klar und verdient an uns!

Glücklich und zufrieden, stiegen wir in Ladbergen aus und freuten uns auf die bevorstehende Woche, um diesen überragenden Sieg den Schalker Kollegen und Freunden auf's Brot schmieren zu können. Lecker.

MaBü

 

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 Bundesliga 2018/2019: 19. Spieltag (26.01.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Augsburg   2:0 (0:0)

 

Die Einstellung des Vereinsrekordes von 12 Heimspielsiegen am Stück drohte. Wenn man dieses Szenario las, machte sich sofort das Gefühl breit, daß wir prädestiniert dafür sind, das “Ding“ in den Sand zu setzen - das lehrt jedenfalls unsere Historie.
Doch in dieser Spielzeit scheinen so einige (negativen) Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt worden zu sein… hoffen wir auf eine Fortsetzung.
Augsburg trug diesmal nicht viel dazu bei, ein Fußballspiel entstehen zu lassen. Somit lag es an uns der destruktiven Spielweise des Gegners entgegenzuwirken. Chancen erzwangen wir uns in regelmäßigen Abständen, doch die Null stand zur Halbzeit auch deswegen noch, weil wir uns den Luxus gönnten erneut einen Elfmeter zu verschießen (Jonas Hofmann).
Die Zeit lief erbarmungslos weiter und obwohl man sich einbildete, das Gefühl zu haben, daß der Führungstreffer doch noch fallen sollte, wurde man von Minute zu Minute natürlich immer nervöser, ehe uns “Der ewige Oscar“ ausgerechnet in seinem Jubiläumsspiel (der 184. Einsatz für Borussia, kein ausländischer Spieler hat bei uns mehr Partien auf dem Buckel) mit dem hochverdienten und eigentlich längst überfälligen 1:0 erlöste. Den “Deckel d’rauf“ machte schließlich das eingewechselte Eigengewächs Patrick Herrmann mit einem geilen Schuß in den Knick. Dabei wurde der gebürtige Saarländer kurz vor Silvester angeblich mit einem neuen “S“(tuttgart)-Kennzeichen “ein letztes Mal“ vor der Geschäftsstelle im Borussia-Park gesehen und sein Wechsel stand unmittelbar bevor; meine Güte, so ein blödes Gesabbel immer.
P.S.: Nach dem Führungstreffer schaukelte sich die Augsburger Delegation hoch, Lars Stindl soll im Abseits stehend entscheidend eingegriffen haben (Torwart behindert, Ball berührt, Verteidiger die Sicht genommen; das sind ja gleich 3 Sachen auf einmal). Nunja, wie sagte Hans Meyer vor ein paar Wochen kurz und markant nach dem Videobeweis befragt (?!) …“sofort abschaffen“.

 

Tourbericht...

Samstags Morgen 6 Uhr - eigentlich eine Uhrzeit zu der ich erst nach Hause kommen würde, an Spieltagen jedoch die Uhrzeit zu der man wohl oder übel aufstehen sollte.
Der erste Schock direkt am Morgen, denn die Fahrt sollte mit WTT bestritten werden, der rote Bus OHNE Toilette, mein persönlicher Horror. Während ich den Fahrplan schon auswendig lernte, um meine Toilettenpausen und damit - viel wichtiger - mein Trinkverhalten genau planen zu können, tauchten auch Chief & Sohn (in Begleitung seines Schulkameraden und Fußballkumpels Hennes, Bayern-Anhänger wohlgemerkt) auf. Pünktlich um 8.30 Uhr ging es aus Twistringen los.
Wie immer flott unterwegs, erreichten wir auch die nächsten Stopps um die restlichen Chaoten einzusammeln. Toilettenpausen inklusive.
Hauptthema der Hinfahrt, Heidjers Haare. Wie bekommt er sie so unfassbar weich? Und welcher Friseur schneidet noch eine Vokuhila? Das Geheimnis seiner weichen Haare hat er leider nicht verraten, den Friseur schon. Wer hätte es anders erwartet - Heidjer schneidet sich bis heute die Haare selbst.
Der Rest der Hinfahrt ging zwischen Gin, Jacky Cola und Bier “unter“...
Ungewohnt überpünktlich am Stadion angekommen, wurde erstmal dringend eine Toilette gesucht. Auffindbar im übernächsten Bus, wo man anschließend freundlichst auf die Rückbank zu Schnaps eingeladen wurde. Das wurde dankend abgelehnt - das Durchschnittsalter der Einladenden lag wahrscheinlich bei 19 Jahren.
Ganz langsam ging es anschließend Richtung Stadion. Nach acht gewonnenen Liga-Heimspielen in Folge, sollte auch heute wieder ein Sieg her. Davon war man überzeugt.
Die erste Halbzeit gestaltet sich jedoch sehr zäh. Heute zu Beginn mit Traoré, der für den angeschlagenen Hazard spielte. Vieles lief zu Beginn über rechts, Schluss war jedoch jedesmal spätestens im Strafraum. Gladbach überlegen, das Spiel fand hauptsächlich vor der Südkurve statt. Tore jedoch... Fehlanzeige. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann die Chance zur hochverdienten Führung - Neuhaus wird im Strafraum von seinem Gegenspieler getroffen und fällt. Elfmeter. Hofmann tritt an, scheitert jedoch an der Schweizer Nummer "2" Kobel und auch der Nachschuss von Plea leider zu unplatziert, daher 0:0 zur Pause.
In der zweiten Hälfte sollte mehr gehen. Zurück auf dem Feld gehörte die erste Viertelstunde jedoch den Augsburgern, bis sich das Spiel ab der 60. Minute wieder vollständig Richtung Nordkurve verlagerte. Von nun an hatte man das Gefühl, dass Augsburg sich mit der gesamten Mannschaft in der eigenen Spielhälfte aufhielt. Das erlösende 1:0 bliebt daher lange aus. Die eigene Stimmung begann zu schwanken, drei Punkte wären absolut verdient.
In der 78. Minute endlich war schließlich Oscar Wendt zur Stelle. Die Erleichterung war nicht nur bei den Spieler zu spüren, sondern auch bei den Fans - der Borussia-Park bebte. Von nun an konnte das Spiel etwas entspannter geschaut werden. Der krönende Abschluss war das Traumtor von Herrmann, der in der 93. Minute frei von der Strafraumgrenze auf's Tor schoss und den Ball im linken oberen Eck plazierte. Der Schlusspfiff ging im Jubel unter - Herrmann wurde verdient gefeiert. Besonders nach den immer wieder aufkommenden Gerüchten bezüglich (s)eines Wechsel, zeigten die Fans ihm eindrucksvoll, wie sehr er in Gladbach geschätzt wird. Hoffentlich bleibt er uns noch ein paar Jahre erhalten.
Zurück im Bus hielt die gute Stimmung weiter an. Die Musikbox erfüllte ihren Zweck und spielte neben Topsongs natürlich auch Gladbachlieder. Die Stimmung, “So wie in alten Tagen...“.
Lauthals wurden jegliche Songs mitgeträllert. Ganz vorne dabei Philipp und sein Mikro, seine Lippen klebten im wahrsten Sinne des Wortes dauerhaft daran.
Auch vor den Raststätten wurde nicht halt gemacht - kaum hielt der Bus, wurde die Musikbox nach draußen gestellt und der jeweilige Rasthof voll beschallt.
Etliche Bier, KornCola und Gin-Mischen später, musste der eine oder andere ein Nickerchen einlegen - man wollte später noch weiterfeiern gehen. Ob das was geworden ist, man weiß es nicht. Langsam leerte sich der Bus, Twistringen in naher Zukunft. Danke an Halil fürs Absetzen direkt am Bahnhof.
Nach 17 Stunden endlich wieder zurück in Bremen, was für eine Tour. Trotz der langen Reise, ist es der Verein immer wieder wert, denn “Irgendwann wird Gladbach wieder Meister sein...“.

Jenny

 

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 Bundesliga 2018/2019: 18. Spieltag (19.01.2019 / 15.30 Uhr)

Leverkusen - Borussia   0:1 (0:1)

 

Den Papst in der Tasche - und unterstützend Yann Sommer im Tor; so lässt sich unser Auswärtssieg in Leverkusen wohl treffend charakterisieren. Auch wenn schon einen Tag später keine Sau mehr davon spricht, daß wir wahrlich glücklich gewonnen haben, so muß uns klar sein, daß wir am Samstag gegen Augsburg unser Spiel deutlich konsequenter durchdrücken müssen.
Unabhängig davon schraubten wir weiter an unserer traumhaften Quote von 2,0 … 18 Spiele, 36 Zähler - ein sehr, sehr geiler Punkteschnitt.
P.S.: “TJ“ träumte derweil bereits vor dem Spiel in anderen (meisterlichen) Sphären, “Heute wird so ein wichtiges Spiel, wenn wir dieses Auftaktspiel gewinnen, dann…“ - ehrlich gesagt, ich mag gar nicht weiterdenken…


Tourbericht...

Seit ein paar Jährchen immer das gleiche Schauspiel, die Fahrt nach Leverkusen “muß“ wie Sauerbier angeboten werden. Ungefähr 2 Wochen vor dem Spiel hatten sich ca. 30 Mitfahrer für diese Bustour einloggen lassen, das sind 5 Leutz zuviel, um absagen zu können/müssen und 10-12 zu wenig, um eine “schwarze Null“ in die Kassenbücher einpflegen zu können. Es blieb nichts anderes übrig, als kalte Akquise zu betreiben - und das in großem Umfang; und siehe da… die Anmeldezahlen knackten innerhalb weniger Tage die 40’er-Marke. Immer dieses Klinkenputzen, es nervt.
Verstehen kann Fan das sowieso nicht, Auswärtsspiel in NRW, samstags, ein Kontingent an Stehplatzkarten; da müssten die Anmeldungen eigentlich (!) nur so vom Himmel regnen, nunja.
Da es auswärts wesentlich weniger Anlaufpunkte für die “Vorspielzeit“ gibt, ließen wir den Bus planmäßig eine halbe Stunde später in Twistringen starten - und rollten dennoch zeitig  gegen Viertel vor Zwei auf den Gästebusparkplatz unter der “A1“. Zuvor füllte sich das Geschoß auf amtliche 42 Personen und einige nahmen sich den letzten Werbeaufruf für diesen Trip äußerst professionell zu Herzen, so glänzte OL-Gerd zwar durch Abwesenheit, “verdonnerte“ jedoch Sohnemann Malte zur Mitfahrt, löblich. (*grins*)
Kalt war’s in der Pillendreherstadt, so kalt, daß die Sitzplatzkartenanwärter Jens & Andree letztendlich froh waren, sich doch in den Stehplatzblock begeben zu müssen/dürfen, weil durch die späte Bestellung keine Sitzbilletts mehr aufzutreiben waren. Der Gäste(steh)bereich glich diesmal schließlich schon eher einem dicht zusammenstehenden riesigen Pinguinschwarm, welcher ständig in Bewegung ist, um den Verlust an Körperwäre zu reduzieren.
Nachdem der Junior zwecks besserer Sicht auf dem provisorisch mit Schals gepolsterten Stankett Platz genommen hatte, konnte nicht nur pünktlich dem Anpfiff beigewohnt, sondern sogar noch an der Choreo tatkräftig teilgenommen werden.
Anpfiff. Zu unserem Spiel fanden wir leider nur ansatzweise, unterbrochen von langen Kunstpausen. Da uns das Glück heute allerdings mehr als hold war, überstanden wir trotz drückender Leverkusener Überlegenheit die 90 Minuten (plus) ohne Gegentreffer (mit einem bärenstarken Yann Sommer im Kasten) und erzielten unsererseits gar das goldene Tor (durch Alassane Pléa) zum wirklich glücklichen Auswärtssieg.

Während man in der Pause noch staunend der Halbzeitführung begegnete, wurden die zweiten 45 Minuten zur Qual. Gefühlt produzierten die Gastgeber Chancen im “5 Minuten“-Takt und uns gelang mit zunehmender Spieldauer so gut wie kaum noch Entlastung, weder durch Ballbesitz, noch durch Konter-/Angriffsfußball. Und auch das Vorwärtsverteidigen konnte in diesem Spiel auf unserer “to-do“-Liste nicht mit einem Erledigungsvermerk versehen werden. Die Uhr schien rückwärts zu laufen, doch als eine Viertelstunde vor Schluß auch noch der Pfosten bei den Abwehraufgaben mit eingebunden werden musste, dämmerte es einem, daß die Werkstruppe an diesem Tag vielleicht noch ewig anlaufen konnte, ohne einen Torerfolg zu erzielen.
Bis es jedoch wirklich soweit war, musste die Mannschaft noch diverse brenzlige Situationen bereinigen und Fan so manchen Herzklabaster überstehen. Die Pumpe schlug mehrmals bis zum Hals, doch irgendwann hatte SR Gräfe ein Einsehen und pfiff die Partie eeendlich ab… puuh, natürliche Freude ist etwas anderes, erstmal machte sich pure Erleichterung breit, ehe man den Auswärtsdreier realisieren konnte.
Den Heimweg bestritt man in sehr “gelöster Atmosphäre“ und im Bus wurde natürlich diverse Flaschen-Schankware verköstigt. Die Stimmung war sehr gut, aber nicht euphorisch, denn fast alle wussten den “erschlichenen“ Sieg realistisch einzuordnen.
Beim Einfädeln des Rückfahrtweges wurde spekuliert, wir entschieden uns für die gleiche Variante der Anfahrt und fuhren damit nicht schlecht (im wahrsten Sinne des Wortes). Kutscher “F1“-Günter schlängelte sich zur “A3“-Autobahnauffahrt durch und haute auch in der Folge die Reifen in den Teer, so daß wir bereits um 22.25 Uhr wieder in Twistringen (“door“-Service) vorfuhren. Ein schlafender letzter Fahrgast wurde auf Papa’s Arm in’s Haus getragen (bzw. ohne väterlichen Oberarmschmalz mittlerweile eher geschleppt) und der Tag fand nach zeitintensivem “Sacheneinräumen/-wegräumen“ schließlich sein Ende, schön war’s.  :-)

 

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Diebels-FanCup 2018/2019 - 25. Regionalturnier Nord

Am kommenden Samstag, 29.12.2018 ist es wieder soweit, ab 10.00 Uhr findet das mittlerweile 25. (!) Hallenturnier um den diesjährigen Diebels-FanCup 2018/2019 statt.

Das kleine (aber "feine") Teilnehmerfeld wird folgende Teams umfassen...


#  "DFF" / Dinklager Fohlenfreunde
#  Gladbach-Supporters Lutten
#  "RE6"-Legenden Minden
#  SG Teuto-Fohlen OS/Münsterland
#  Brenndorf-"Legenden"
#  Brenndorf-Fohlen

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 Bundesliga 2018/2019: 17. Spieltag (21.12.2018 / 20.30 Uhr)

Dxxx(ort)mund - Borussia   2:1 (1:1)

 

Es war mehr drin, aber ob es an unserer Spielweise lag, daß der Gastgeber nicht gewohnt “totaloffensiv“ auftrat oder absichtlich “kontrolliertoffensiv“ spielte oder gar wegen der vielen Spiele in 3 Wettbewerben ein wenig “amtsmüde“ war, man weiß es nicht.
Für uns reichte die gelbe Kraft jedoch noch einmal und so steht unter’m Strich die 7. Niederlage am Stück gegen Dxxx(ort)mund. Sehr schade, daß wir zum Ende der Partie nicht mehr entscheidenden Druck aufbauen konnten und sich der knappe Rückstand somit auch nicht mehr in ein erhofftes Remis ummünzen ließ.


Tourbericht...

An diesem Freitag des Vorweihnachtswochenendes rechnete man mit Megastaus, entsprechend frühe Treffpunkte wählte man somit bei der Tourplanung und auch Frauke dachte wohl ähnlich, denn bereits um Viertel nach Drei, eine halbe Stunde “vor der Zeit“ traf sie, zwecks Einsammlung von Vater & Sohn, in Twistringen ein. 20 Minuten später waren alle Pieselünnen zusammengetragen und im Auto verstaut, so daß wir Drei überpünktlich in Holdorf eintrafen. Dort warteten bereits OL-Gerd & Sohnemann Malte und nach kurzem Gefährtwechsel befand man sich auch schon auf der A1 Richtung DO. Es lief auf der Autobahn anscheinend zu (?!) reibungslos… jedenfalls sah man sich veranlasst, sich verbal über das “Durchkommen“ auf der Bahn in Verbindung mit der tollen Uhrzeit zu freuen, um keine 5 Minuten später einen Stau vor die Nase gesetzt zu bekommen - manchmal sollte man wirklich einfach die Fresse halten. Fahrer Gerd bewies allerdings Reaktionsschnelligkeit und lenkte sein Fahrzeug umgehend auf die vor uns “auftauchende“ Abfahrt. Eine goldrichtige Entscheidung, denn wie man kurze Zeit später aus dem Radio und Internet erfahren durfte, wurde die Piste vor dem Kamener Kreuz gesperrt. Mit “Gockel“-Maps und “analoger“ Straßenkarte bewaffnet bahnten wir uns jetzt über “Landstraßen“ den Weg zum Stadion - mit Erfolg, der “Stammparkplatz“ war gegen 19.00 Uhr erreicht.
Da es tatsächlich gelang, im Vorfeld sämtliche Karten zu verteilen, ging es schnurstracks in den Gästeblock, auch ‘mal angenehm. Große Scheiße dagegen, daß neben einigen Bengalos auch sog. “Vogelschreck“ (zur Unterstützung der Mannschaft…; ich lach‘ mich weg) eingesetzt wurden. Während bei Pyrotechnik Diskussionsbedarf sicherlich nachvollziehbar ist, kann (!) es bei Böllern keine 2 Meinungen geben - und das schreibe ich mit Sicherheit nicht nur, weil u.a. Kinder in Angst und Schrecken versetzt werden. Tja, da waren diesmal wohl Dumm & Dümmer am Zündeln.
Die tränenreiche “Panik“ legte sich zum Glück einigermaßen schnell und es konnte endlich uneingeschränkt das Spiel verfolgt werden.
Ein Punktgewinn war zwar greifbar, doch irgendwie roch es nie nach einem Unentschieden - auch nicht, als Christoph Kramer kurz vor der Pause mit einer kuriosen (aber anscheinend regelkonformen) Handvorarbeit den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Am Ende war der Sieg des aktuellen Herbstmeisters nicht unverdient, denn für ein Remis betrieben wir dann doch zu wenig Aufwand.
Wie in den letzten Jahren üblich, war man froh, das Westfalenstadion schnellstens wieder verlassen zu können und bereits um 22.50 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Es bestätigte sich einmal mehr, daß unser (vor Jahren in Eigenregie erkundetes/gefundenes) Parkgebiet ein echter Geheimtip ist, denn es rollte gewohnt zügig und ohne Verzögerungen in Richtung “nach Hause“. Um 1.25 Uhr hatte uns Twistringen wieder und während der Junior nach der Zahnpflege umgehend in’s Bett geschickt wurde, räumte der “Alte“ den mitgeschleppten “Hausrat“ zeitintensiv wieder ein. Ein Dank an den/die Kutscher(in) und "Frohe Weihnachten"; jetzt ist es bald soweit.   :-)

 

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 Bundesliga 2018/2019: 16. Spieltag (18.12.2018 / 18.30 Uhr)

Borussia - Nürnberg   2:0 (0:0)

 

Arbeitssieg 2.0 ...


Tourbericht...

Wochenspieltag - und dann auch noch um “vorgezogene“ 18.30 Uhr, das lief augenscheinlich und folgerichtig auf eine Pkw-Tour hinaus. “Mehrheits-“, ähh “Platzbeschaffer“ Thorge organisierte noch flugs eine Mitfahrgelegenheit im Auto von VEC-Philipp und so machte man sich mit 4 Leutz (auch OL-Gerd, der ja eigentlich und strenggenommen FRI-Gerd ist, war an Bord) gen Niederrhein. Doch ehe aufgebrochen werden konnte, musste (natürlich?!) auf den Chief gewartet werden.
Sowieso Minuten zu spät losgekommen, in Vechta ein Paket vom Christkind/Weihnachtsmann eingeladen und gefühlte 10 Zeigerumdrehungen vor dem Andreaskreuz in Lohne stehend, kam man mit einer satten viertelstündigen Verspätung beim Treffpunkt Shell-Motorpark an, oh man, Scheiße… “Verzeiht mir“.
Nu‘ aber ab auf die “BAB“-Piste. Der “Chauffeur“ war dementsprechend zügig unterwegs und erinnerte mit seinem flinken Fahrstil gar an Anette, der vermeintlich motorisiert-schnellsten Frau Niedersachsens. Trotzdem hielt einen der an Werktagen kaum zu entgehende obligatorische Anfahrtsstau noch auf, doch um kurz vor Sechs konnte auf den FanHaus-Parkplatz gerollt werden, so daß dem pünktlichen Beiwohnen des Anpfiffs nichts mehr im Wege stand.
Kurz nach Spielbeginn musste zunächst eine Schrecksekunde überstanden werden, aber das Tohuwabohu im eigenen Strafraum blieb zum Glück folgenlos, denn sowohl der Querbalken, als auch Keeper Yann Sommer entschärften die erste Angriffsbemühung der Nürnberger. Überhaupt präsentierten sich die Clubberer in der ersten halben Stunde unbequemer als uns lieb war und insbesondere der quirlige Misidjan, der auf beiden Flügeln wirbelte, gab unseren Außenverteidigern die eine und andere “Hausaufgabe“ auf.
Nach zähem Start hatten wir schließlich kurz vor der Halbzeitpause die dicke Chance dem Spiel die richtige Wendung/Richtung zu geben, doch Thorgan Hazard vergab den leicht strittigen Elfmeter fahrlässig, geradezu hochnäsig… mit einem Lupfer über (!) das Tor. So ging es mit einem gerechten Remis in die Katakomben.
Vor ca. 42.000 Zuschauern (davon vielleicht 4.000 mitgezählte, aber nicht anwesende Dauerkartenbesitzer) investierten wir in der zweiten Hälfte deutlich mehr in die Begegnung und gewannen aufgrund der augenscheinlichen Leistungssteigerung das Spiel letztendlich verdient mit 2:0 (unsere Toptorjäger Hazard und Alessane “Lasso“ Pléa stockten ihr Trefferkonto gemeinsam auf jeweils 9 Tore auf), denn die Gäste aus Franken konnten ihre Anfangsgefährlichkeit nach dem Seitenwechsel zum Glück nicht konservieren.
Auch wenn man nach dem Aus im DFB-Pokal nur noch auf 1 Hochzeit tanzt (und im Europapokal sowieso leider nicht vertreten war/ist), so bilde ich mir ein, daß man nicht nur heute gegen Nürnberg, sondern auch schon am Samstag in Sinsheim auf den Rängen spürte, daß uns die nahende Winterpause sehr gelegen kommen wird.
Da ein Teil unserer Crew sich bereits unmittelbar nach dem Schlußpfiff zum Parkplatz bewegte, kam es bei der Abfahrt zu kaum nennenswerten Verzögerungen und es durfte außerhalb des Areals in einer kleinen Seitenstraße hinter der Schallschutzwand - wieder (diesmal allerdings vereinbarungsgemäß) - knapp 5 Minuten auf den Chief gewartet werden, damit den fast letzten Kartengeschäften des Kalenderjahres 2018 ordnungsgemäß und pflichtbewusst nachgegangen werden konnte.
Rückfahrt demnach also um sensationelle 20.55 (!) Uhr und nach “kurzem Flug“ bis zum “A1“-Motorpark Lohne/Dinklage und Umstieg in den Youngtimer war Twistringen schon um 0.10 Uhr wieder erreicht, Weihnachten kann kommen… ähh, nee, vorher steht ja noch ein schwerer Gang in‘s Westfalenstadion an, upps.

 

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 Bundesliga 2018/2019: 15. Spieltag (15.12.2018 / 15.30 Uhr)

Ho"pp"enheim - Borussia   0:0

 

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Tourbericht...

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 Bundesliga 2018/2019: 14. Spieltag (09.12.2018 / 18.00 Uhr)

Borussia - Stuttgart   3:0 (0:0)

 

Auch ein klassischer Arbeitssieg gehört zu unserem Repertoire, allerdings (nach der Einwechslung von Raffael und Florian Neuhaus) mit feinen, spielerischen Komponenten. 


Tourbericht...

Die ewigen Sonntagabendspiele scheinen allen zum Halse ‘rauszuhängen, jedenfalls war die imaginäre Liste der Interessierten diesmal sehr, sehr überschaubar… obwohl sowieso nur eine 4, 5-köpfige Pkw-Anreise vorgesehen war. Kurzerhand erfolgte somit eine Planänderung und ich buchte uns verbliebenen 3 Leutz bei der Fahrt der Dinklager Fohlenfreunde ein, man wollte schließlich auch ‘mal den “DFF“-Kollegen eine Aufwartung machen und die Nase in deren Bus stecken.
Doch bevor die Fahrt zum Zustieg in Holdorf überhaupt startete, musste spontan umdisponiert werden. Zwar fuhr Ronald gewohnt “pünktlich“ (nämlich 5 Minuten früher) vor, aber er offenbarte mir, daß er leider aus sehr wichtigem privaten Grund absagen müsse. Eine halbe Stunde vorher hätte ich auf diese Info sicherlich um- und weitsichtiger reagiert, aber in der Kürze der Zeit habe ich Ronald leider nicht energisch genug davon abgehalten, das “Taxi“ zur Autobahn zu spielen (O-Ton: “…versprochen ist versprochen“), oh man.
Bei der “Haltestelle“ Holdorf trafen wir um Viertel nach Eins ein. Der Bus ließ keine 5 Minuten auf sich warten und zusammen mit “OS-Power“-Dietmar bestieg man nur noch zu Zweit den Dinklager Luxusliner. Man wurde mit Bier (1,00 €uro) und Schnitzelbrötchen (im Fahrpreis inkludiert!) eingedeckt und auch die wenigen Stops (der Bus war mit uns praktisch “reisebereit“) fielen sehr angenehm in’s Gewicht. Die zwei Pausen wurden ebenfalls kurz gehalten, so daß wir trotz relativ “später“ Abfahrtszeit ungefähr 1 ½ Stunden vor Spielbeginn den Busparkplatz hinter der Nordkurve erreichten.
Zum Spiel. Anfangs taten wir uns noch ein wenig schwer, doch nach der Halbzeitpause konnte der Gegner erfreulicherweise “zurechtgelegt“ werden. Ob das auch geklappt hätte, wenn Gomez bei einem Konter der ersten Hälfte getroffen hätte?! Yann Sommer parierte einmal mehr großartig und ein Businsasse (nennen wir ihn einmal Thorben; Name ist der Redaktion bekannt und wurde [nicht] geändert) muß bei dieser Aktion Schnappatmungen erlitten haben, krakelte er doch auf der Hinfahrt noch ganz großspurig, daß er bei einem Tor des Ex-Nationalspielers, im FKK-Kostüm die Rückfahrt bestritten hätte, heiliger Bimbam. Unser Keeper muß von dieser Vorankündigung Wind bekommen haben… und hielt nicht nur seinen Kasten sauber, sondern auf unserem Heimweg auch unser Blickfeld.
So aber sorgten die beiden eingewechselten Flo Neuhaus und Raffael für neuen Angriffsschwung und wirbelten die Abwehr der Schwaben nicht unerheblich durcheinander. Lohn der stetigen und emsigen Bemühungen des Teams, der Führungstreffer durch Raffael - per Kopf (!); Vorarbeit Neuhaus - und der “Deckel d‘rauf“-Treffer von eben jenem Florian Neuhaus, der damit sein erstes Tor für uns erzielte.
Auch auf dem Rückweg war Dinklage flink startbereit, schon frühe 5 Minuten nach der Tagesschau rollte der Bus vom Parkplatz und Holdorf konnte so um kurz vor Zwölf angesteuert werden.
Trotz optimistischer “Herangehensweise“ konnte für die letzte Strecke nach Hause kein anderer Fahrer mehr verpflichtet werden und so musste auf das von “Taxi“-Ronald gegebene “Versprechen“/Angebot zurückgegriffen werden. Sehr suboptimal gelaufen, das hätte ich besser lösen müssen, Scheiße. Ankunft in Twistringen war für uns schließlich um 0.35 Uhr… Ronald, vielen lieben Dank!

 

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 Bundesliga 2018/2019: 13. Spieltag (02.12.2018 / 15.30 Uhr)

Leipzig - Borussia   2:0 (2:0)

 

Es gibt (Spiel-)Tage da geht nichts, so auch am Sonntag in Leipzig. Der letzte Pass, er fehlte.


Tourbericht...

Sonntagsfrüh ging aus der Bullenschluck-Stadt (Sulingen) mit einem gut gefüllten Bully, der u.a. schon Tony und den Chief samt Junior aufgenommen hatte, nach Leipzig. Neben dem Gemecker der Sonntagstour und dem Einwand, man hätte ja auch montags spielen können, auf die A2 bei Hannover. Unterwegs auf 'ner Raststätte bei Lehrte wurden noch Heijder und Frauke eingesammelt und wir konnten unsere Fahrt final fortsetzen.
Neben geschichtlichen Nachhilfen bei Helmstedt gab es auch Anekdoten aus der Zeit, als noch der VfB (!) Leipzig in der Bundesliga spielte.

Das Gute am Sonntag ist... das LKW-Fahrverbot, so “schoss“ man ziemlich zielstrebig auf die Messestadt zu und neben den Dörfern ab Magdeburg wurde auch das Wetter grau.

Durch gutes Insiderwissen und dem Navi war man mehr als überpünktlich am Parkplatz neben der Elster, welcher auch einen guten Start für den späteren Rückweg ermöglichte.

Das Wetter ahnte wohl jedoch, was uns bevorstand, es regnete ununterbrochen und der Weg zum Stadion reichte schon aus, um “schön“ nass zu werden.
An der Einlasskontrolle angekommen, wurden von den Ultras Trillerpfeifen verteilt, die einem direkt 10 m dahinter vom überaus freundlichen Fachpersonal Marke Kleiderschrank wieder abgenommen wurde.

Nach einem kleinen Treppenmarsch hoch, runter, hoch, rechts, runter saß man im Brausestadion. Man traf den einen und anderen bekannten Gladbach-Jünger, der seinen 1. Advent lieber dort verbrachte, als vor'm heimischen Kerzenkranz.

Der Stimmungsboykott gegen Sonntagsspiel, RBL, Kommerz usw. wurde mit den restlichen Trillerpfeifen begleitet, die nach knapp 4 Minuten aber kurzzeitig verstummten, weil Timo Werner irgendwie durchlief, kein Gladbacher den Ball bekam und dann irgendwie ein Tor schoss. Die Stimmung der Nicht-Trillerpfeiferbenutzer im näheren Umfeld passte sich umgehend dem Wetter an.

Gladbach spielte gut mit, hatte auch 1, 2 gute Chancen einzunetzen, aber irgendwie wollte die Murmel nicht 'rein. Stattdessen kam Leipsch kurz vor der Halbzeit zum zweiten Treffer. Jeder hat es gesehen, muss/mag ich nicht beschreiben.

Im Angesicht der etwas schwächeren Saisonleistung war klar, dass es in diesem Spiel nichts mehr wird und die 2. Halbzeit rauschte an einem vorbei - Abpfiff, Abflug.

Das Herauskommen aus der Suppenschüssel erwies sich als relativ nervig. Niederlage, Regen, nur 1 Ausgang, alle durch...

Trotzdem wurde Punkt 18 Uhr die Ansage von Fahrer Thorge gemacht: "Ready to take off". Da es dunkel war, ging auch der Rückweg schnell an einem vorbei. Eine kleine Pause zum Auffrischen der Getränke, einmal Rastplatz zum Abliefern der Zugestiegenen, dann wurde weiter “durchgefahren“.

21:45 Uhr war wieder Ankunft in Lloyd-Town. Die “Crew“ ist noch weiter Richtung jeweiliger Heimat und sicher angekommen.

Fazit vom Spiel: Mit einer konzentrierteren Leistung wäre mehr drin gewesen. Aber gut, man kann nicht alles haben.

Heidinho

 

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 Bundesliga 2018/2019: 12. Spieltag (25.11.2018 / 18.00 Uhr)

Borussia - Hannover   4:1 (2:1)

 

Wenn man sich zu Superlativen hinreißen lässt, läuft man Gefahr zukünftig sich in unrealistische Schlagzeilen steigern zu müssen. Dennoch wage ich die Anmerkung, daß wir gegen Hannover einer Fußball“demonstration“ beiwohnen durften. Man darf das Ganze nicht zu hoch hängen, dafür gestattete uns der Gegner diesmal zuviele Räume und Torchancen.
Dennoch erinnerten die Spielweise und die Ballstafetten gestern stark an die von Lülü Favre zu verantwortende Zeit, als uns Medienschaffende den Beinamen “Borussia Barcelona“ andichteten. Ein ganz, ganz starker Auftritt.
P.S.: Wenn man nach dem 12. Spieltag 5 (!) Punkte vor München steht, aber trotzdem kein Tabellenführer ist… (*zwinker*)


Tourbericht...

Nicht nur dem vollen Programm am Vormittag (Festakt im Twistringer “Dom“ für Junior und ein paar seiner Mitschüler), war es geschuldet, daß der Treffpunkt in Holdorf um fast 10 Minuten verfehlt wurde… nein, auch die obligatorischen 5 Minuten Verspätung des “Alten“ trugen dazu bei, daß es um 14.00 Uhr mit Verzögerung auf die Autobahn ging. Die 5/7-Besetzung (u.a. Thorge, “Klein“-Meise, Gerrit und Frauke) wurde durch uns somit komplettiert und bis auf eine kleine (bestimmt willkürlich herbeigeführte) Pocco-Werksgeländebesichtigung in Kamp-Lintfort hielt sich Taxi-Gerd streng an die Wegevorgaben in Richtung Borussia-Park. Ansonsten konnte man aber kein weiteres Fleckchen auf der Fahrerweste identifizieren, im Gegenteil. Dank geschickter Fahrweise wurde der eine und andere Kilometer “stockender Verkehr“ einfach rechts liegen gelassen - und das sogar legal.
Gegen Viertel vor Fünf wurde auf den FanHaus-Parkplatz gerollt, die Zeit reichte für den üblichen Papierhandel und für “liebgewonnene“ (?) Rituale (vermutlich ein anderes Wort für abergläubische Zwangshandlungen, oh man).
Die Fahne hing, “TJ“ wurde aus dem Urlaub “welcome back“ geheißen, Sohnemann hatte seine obligatorischen 3 Schluck Cola getrunken… relativ entspannt konnten wir nun den Block betreten und einmal mehr hatte uns Attila auf “Vorbestellung“ wieder 2 Plätzchen über dem Mundloch freigehalten, Service (!).
Wir Zwei waren also auf den Spielbeginn vorbereitet, es schien jedoch, als sei die Mannschaft vom Anpfiff böse überrascht worden zu sein, fingen wir uns doch nach nur (unglaublichen) 22 (!) Sekunden ein Gegentor ein (die Partie in Freiburg lässt grüßen). Die Befürchtung stand natürlich im Raum, daß dieser ultrafrühe Treffer unseren Spielfluß empfindlich beeinträchtigen würde. Doch zum Glück weit gefehlt. Das Team schüttelte sich einmal kurz und legte los, als hätte man ein zu vernachlässigendes Trainingstor kassiert. Das Selbstvertrauen ist zur Zeit jedenfalls extrem groß und man glaubt, es förmlich mit Händen fassen zu können. Als Beweis konnten wir bereits nur wenigen Minuten später den Ausgleich durch Thorgan Hazard (mit einem Schlenzer) bejubeln.
Überschattet wurde das Spiel durch die schwere, bei einem Zusammenstoß im Mittelfeld zugezogene Gesichtsverletzung von Abwehrchef Matthias Ginter. Der dadurch in die Viererkette gerückte/eingewechselte Tony Jantschke, bewies kurz darauf ein weiteres Mal, daß er weit mehr als ein “Ersatz“ ist… immerhin zeichnete er sich mit (in letzter Abspielsekunde getätigtem) feinem Zuspiel als Vorlagengeber für den nach vorne preschenden Michael Lang aus und der Schweizer vollendete - psychologisch wichtig - noch vor der Pause zur Führung.
Es soll nicht überschwänglich klingen, aber auch in der 2. Halbzeit spielte Borussia die Gäste schwindelig und es waren Spielzüge und Einzelaktionen zu bestaunen, die die 48.000 Zuschauer mehrfach in Verzückung versetzten. Ein überragender Thorgan Hazard legte z.B. mit sehr viel Übersicht Lars Stindl’s 3:1 auf. Den Schlußpunkt setzte der eingewechselte Denis Zakaria und auch Raffael durfte noch ein paar Minuten ‘rumwirbeln (bis vor kurzem waren Gladbachsiege ohne Raffael physikalisch nicht möglich, jetzt scheint eine Zeitenwende eingetreten zu sein… und diese Beobachtung macht man mit einem lachenden und vor allem einen weinenden Auge). Ohne übertreiben zu wollen, man hatte gestern immer das Gefühl, den “Roten“ zu jedem Zeitpunkt noch einen “einschenken“ zu können… sehr, sehr geil.
Noch ein Wort zu Thorgan Hazard. Seine Klasse hat er schon immer angedeutet und auch nicht selten gezeigt, aber nie mit dieser augenblicklichen Konstanz. Fakt ist, daß er in dieser Serie bisher richtig durch die Decke geht, sehr schön. Ich hoffe schon, daß er wenigstens in’s Ausland wechselt und nicht zu Dxxx(ort)mund… (verbaler Seitenhieb: “Papa, der soll bei uns (!) bleiben!“ …Recht hat er natürlich, der kleine Mann).
Während sich nach Spielende die letzten Kartengeschäfte nicht von alleine abwickelten, verleibte sich der Nachwuchs als Extra des Tages noch eine Portion Pommes ein und anschließend ging es flinken Schrittes zu Gerd’s “Taxistandplatz“ zurück, schließlich nahmen sich Arbeit und natürlich auch Grundschule am Folgetag keine Auszeit.
Für die Rückfahrt gab es eigentlich genügend Gesprächsstoff, doch viel gequatscht wurde trotzdem nicht, zufrieden machte sich jeder seine eigenen schönen Gedanken über den weiteren Saisonverlauf.
Nachdem sich die heutige Fahrgemeinschaft in Holdorf um 23.30 Uhr aufbröselte, war Twistringen nach einer weiteren Dreiviertelstunde erreicht. Normalerweise bedarf es keiner weiteren Erwähnung, denn egal wie spät wir einfliegen, zumindest das “Alleinstellungsmerkmal“ Zahnpflege ist aus guter alter Tradition natürlich Pflicht (*schmunzel*).
Fazit: Wenn’s so (!) weitergeht, dann droht der Europapokal… (*freu*)

 

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 Bundesliga 2018/2019: 11. Spieltag (10.11.2018 / 15.30 Uhr)

Bremen - Borussia   1:3 (0:1)

 

Es gibt Fans, deren (nicht vorhandener) Ausweis nicht ‘mal ein zweistelliges Alter ziert, die aber bereits 5 Gastspiele im Weserstadion erlebt haben und dabei gleich 4 (!) Auswärtssiege einfahren durften… Hut ab, vor so einer Bilanz - daß der Autor zuvor 28 Jahre (!) auf einen Sieg in Bremen ausharren musste, heute irgendwie unvorstellbar (*bis-über-beide-Ohren-grins*).
Der Blick auf die Tabelle bereitet schon seit ein paar Wochen natürlich besonderen Spaß; wohlwissend, daß das doch nicht realistisch sein kann (…oder doch? / *zwinker*). In jedem Fall können wir uns aufgrund bundesligafreiem Wochenende weitere zwei Wochen an Rang 2 “sattsehen“. Wobei die Prioritäten ganz klar definiert sein sollten, Punkte sind wichtig, der Tabellenplatz interessiert erst ab dem 30. Spieltag.
Einer der besten Spieler war für mich übrigens Tobi Strobl. Wenn man als defensiver Mittelfeldakteur nicht “auffällt“, dann hat man eigentlich einen exzellenten Arbeitsnachweis abgeliefert - und so war es auch.
Mein persönliches Minimalziel war ein Unentschieden, allein schon um den direkten Konkurrenten aus Bremen auf Distanz halten zu können (und außerdem, wer verliert schon gern‘ ein “Derby“) …daß der augenblickliche Vorsprung auf den ersten “nichteuropäischen“ Platz 7 jetzt sogar auf optisch hübsch anzuguckende 6 Punkte angeschwollen ist, lässt den Auswärtssieg an der Weser umso wichtiger erscheinen.
Wollen wir weiterhin und dauerhaft im oberen Tabellendrittel “herumwildern“, dann müssen wir natürlich zu allererst unsere Hausaufgaben erledigen, die da am letzten Sonntag im November “Heimspiel gegen Hannover“ lauten. Bloß nicht den Gegner unterschätzen. Deswegen ist es vielleicht gar nicht so schlecht, daß wir den nächsten Spieltag wieder abschließen werden (so beschissen und “verhasst“ der Sonntagabendtermin auch ist), denn dadurch hat sämtliche Konkurrenz bereits gespielt und ist im ungünstigsten Fall geschlossen an uns herangerückt oder gar vorbeigezogen. Spätestens dieses Argument sollte ziehen, daß die Mannschaft weiter Gas gibt, vollkommen egal welcher Gegner einem “blüht“.


Tourbericht...

Der Samstagvormittag konnte bis in den Mittag hinein frei gestaltet werden und erst gegen Viertel vor Eins fuhr man mit Sohnemann (und seinem Kumpel + Vater) gemütlich mit dem Zug ab Twistringen nach Bremen, zeitlich also purer Luxus.
Nach einer Dreiviertelstunde in der Hansestadt angekommen ergatterten wir die 2., bzw. 3. Straßenbahn, die gemächlich in Richtung Weserstadion tuckerte (zu Fuß wäre man wohl nicht unwesentlich langsamer gewesen).
Leider zog sich die spieltägliche Kartenverteilung, so daß man sich (zu?) spät vor den Einlaßtoren postierte, denn hier waren schon alle in “Wallung“, am Schieben & Drücken und Motzen - und mittendrin 2 Kurze, die aber von Kaste und Uwe geistesgegenwärtig in einen “Absperrgitterzwischenraum“ hinmanövriert wurden. Nach der zweiten Eingangskontrolle wähnte man sich eigentlich in “normalen Gefilden“, typischer Fall von Denkste. Um ein “draußen“ in der Warteschlange entstandenes verbales Scharmützel im Stadioninnern nicht noch weiter entgleisen zu lassen, stellte man sich zwischen die beiden (uneinsichtigen) Parteien. Zunächst mit mäßigem Erfolg, doch durch “die Kraft der Worte“ (?!) war der Spuk schließlich nach 2 Minuten endlich vorbei (der Junior zog schon an meiner Jacke).
Nun aber flink in den “abgesprochenen“ Block 101, wo uns die Schweizer freundlicherweise wieder (diesmal sogar für 3, 3 ½ Leutz) Plätze freigehalten hatten und ich mich gegenüber Biggi & Andi (vollkommen zurecht) erklären musste, warum es bei uns/mir denn wieder so spät wurde (*verlegen-grins*). Klein (2 Kinners) und Groß (Kaste, Uwe und ich) hatten nun bald ihre vorgesehenen Positionen eingenommen und endlich konnte sich auf das Wesentliche konzentriert werden: Spiel und Stimmung.
Der Gästeblock war schon vor dem Spiel richtig gut auf Touren, im positiven Sinne. Lag es am geilen Saisonstart oder daran, daß ein Vorsänger diesmal näher zu unserem Linksaußen-Block gerückt war (?!) …vielleicht eine Mischung aus beiden Theorien.
Wir hielten die Gastgeber zunächst erfolgreich von unserem Kasten fern und kamen auf der Gegenseite zu einigen Torschüßen. Nach ca. 20-25 Minuten wurden die Bremer stärker und hatten auch die Möglichkeit zur Führung, doch Yann Sommer (sehr sicher) und Oscar Wendt (artistisch mit der Hacke) vereitelten zum Glück den drohenden Rückstand. Fast im Gegenzug dann das in der Gästekurve frenetisch bejubelte 0:1. Alessane Pléa ließ mit 1 Balleroberungsbewegung gleich 2 Gegner in’s Leere laufen und schloß mit feinem Schlenzer ab, geil.
In den Minuten nach dem Seitenwechsel lief dann alles perfekt. Beim zweiten Treffer noch mit Glück ausgestattet (ein leicht abgefälschter Schuß überquerte nach doppeltem Beinschuß die Torlinie), zeigte unser französischer Stürmer beim dritten Streich mit einem frechen Chippen seine große Qualität. Die Blöcke waren am Toben (*sing*... "Eine Mannschaft aus Granit, ..."), das restliche Stadion hielt für ein paar Minuten “andächtige“ Stille, einfach nur schön.
Hätte Kruse nur 2 Minuten nach dem 1:3 ebenfalls getroffen, wäre es vermutlich nochmal hoch hergegangen, so aber überstanden wir die weitere, kurze Bremer Drangphase unbeschadet und fuhren den Auswärtssieg verdient ein.
Nach dem Schlußpfiff noch kurz die Mannschaft vor der Kurve “hochleben“ lassen, ging es flinken Fußes zu Viert zur Straßenbahnhaltestelle. Bereits die zweite Bahn war “die unsere“ und man war sehr zeitig am Hbf, um allerdings auf der Abfahrttafel feststellen zu müssen, daß der Zug mit einer halben Stunde Verspätung angeschlagen war. Wir disponierten um und fuhren mit der Bimmelbahn gen heimatlichen “Brenndorf“. Später als geplant, aber immer noch früh genug trudelten wir schließlich um 19.25 Uhr in Twistringen ein, denn nach kurzem Fußweg nach Hause sah man das Spiel gar noch in der Sportschau. Ich wiederhole mich, was‘ ein Luxus (?!) … (*schmunzel*)

P.S.: Hiesige Medien suggerierten einem übrigens, daß die Gastgeber mindestens ebenbürtig waren und die Niederlage gegen uns fast einzig und allein daran lag, daß wir uns einen “23 Millionen“-Stürmer leisten können und Bremen eben diesen überhaupt nicht in den Griff bekam.
Das ist aber zu kurz gedacht, lautet die (reflexartige) Antwort, die sicherlich auch “ein wenig“ durch die Vereinsbrille blickend ist. Eine solche (Neid-?)Debatte muß in diesem Fall jedoch überhaupt nicht begonnen werden, denn diesen Megatransfer haben wir aufgrund des Verkaufs von Jannik Vestergaard (ca. 20 Mio.) aus Bordmitteln finanziert - pikante Randnote, den dänischen Hünen hatten wir 2016 von der Weser in den Borussia-Park gelotst (*amüsier*).
Auch hatte man “aus dem Spiel heraus“ immer den Eindruck, daß wir die Partie im Griff hatten (mit Ausnahme der 10 Minuten nach dem Gegentreffer). Bezeichnend dafür die in der eigenen Hälfte gestartete "doppelte" Doppelpass-Stafette vor dem dritten Treffer (*staun*).

 

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 Bundesliga 2018/2019: 10. Spieltag (04.11.2018 / 15.30 Uhr)

Borussia - Düsseldorf   3:0 (0:0)

 

Dieser Sieg war Balsam, nicht auf die geschundene Fanseele (denn davon kann in dieser Saison bis jetzt wirklich in keinster Weise die Rede sein), aber zur Beruhigung dient dieser Dreier ungemein. Man will nämlich nicht in’s Zweifeln geraten, ob der bisher grandiose Saisonverlauf wirklich einem ausgetüftelten Plan von Max Eberl (Personal) & Dieter Hecking (Aufstellung und taktische Ausrichtung) und harter Arbeit geschuldet ist - oder doch eher ein glückliches Zufallsprodukt darstellt, welches jetzt vielleicht abrupt endet und in die entgegengesetzte Richtung driftet.
Nach diesen 90 Minuten kann man jedoch behaupten, daß dem nicht so ist. Von Anfang an übernahmen wir das Kommando, mussten jedoch auch 2, 3 gefährliche Situationen der Düsseldorfer zulassen.
Auch wenn es eines umstrittenen Elfmeterpfiffes bedurfte, um in Führung zu gehen, so behaupte ich, daß wir auch ohne die positive Strafstoßentscheidung das Spiel zu unseren Gunsten entschieden hätten. Denn der Ball rollte auch in den zweiten 45 Minuten immer wieder in Richtung Gästekasten.
Unerwartet und höchst erfreulich ist ebenso die Tatsache, daß wir auch nach dem 10. Spieltag den Punkteschnitt von 2 Zählern pro Begegnung halten konnten. Das wird sicherlich nicht so optimal weiterlaufen, doch die bisher angehäuften fetten 20 Punkte dieser Serie kann uns keiner mehr nehmen…, darauf lässt sich natürlich hoffnungsfroh aufbauen.
Vielleicht war Freiburg wirklich nur eine Unwucht auswärts, das gilt es beim nächsten Spiel “in der Fremde“ (in Bremen; naja, “Fremde“ ist gut, es handelt sich schließlich um unser “Heimspiel“ und somit um unser (!) “Derby“) unter Beweis zu stellen.


Tourbericht...

Ladbergen. Bewölkt. Der Bus hält. Trotz des bescheidenen Sonntagstermin war der Bus bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein zu spät angemeldeter Mitfahrer durfte sogar auf dem Hinweg einen Stehplatz einnehmen. Hat Max Eberl also unrecht und die Fortuna ist doch ein Derby? Wäre der Bus gegen einen Gegner wie Mainz ähnlich gut gefüllt gewesen?

Der rote (!) Bus war ohne Toilette ausgestattet, sodass die Mitfahrer bereits umfangreiche Vorbereitungen vorgenommen haben. Irgendjemand (Name der Redaktion bekannt!) hatte zur Sicherheit eine Urinflasche mit, welche in den Achtzigern aus einem Krankenhaus entwendet wurde, andere stiegen auf höherprozentige Getränke um, um die gleiche Alkoholmenge mit weniger Flüssigkeit konsumieren zu können.

Dank dieser Vorbereitungsmaßnahmen konnten die Pausen auf ein Minimum reduziert werden und Dank der Disziplin der Mitfahrer konnten die Pinkel- und Rauchstops kurz gehalten werden, sodass wir ohne langen Pflichthalt des Busfahrers pünktlich in Mönchengladbach angekommen sind.

Der Chief verteilte noch schnell die zusätzlich organisierten Karten, sodass dann die Plätze im Stadion eingenommen werden konnten. Leider war ein Teil der Karten seitens Borussia offensichtlich grundlos gesperrt worden, sodass einige Mitfahrer erst noch die Klärungsstelle aufsuchen mussten, um ins Stadion zu dürfen. 

Die Ausgangssituation vor dem Spiel war sehr interessant. Wie reagiert Borussia auf zwei Niederlagen in Folge inklusive der bitteren Pokalklatsche, kann die Fortuna in der Borussia einen Aufbaugegner zu finden, nachdem aus den letzten sechs Spielen lediglich ein Punkt geholt werden konnte?

Die Fortuna rührte viel Beton an und unser Dreamteam konnte in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Die Fortuna war ebenfalls ungefährlich, sodass es fast folgerichtig zur Halbzeit 0:0 stand.

Die zweite Hälfte begann mit einem Schuss von Plea, welcher von Ayhan aus kurzer Distanz noch mit dem Arm gehalten werden konnte. Starke Reaktion des Düsseldorfer Schlussmanns. Da aber der Borussia-Fan Friedhelm Funkel zum Glück in diesem Spiel Michael Rensing das Torwarttrikot zugewiesen wurde, gab es einen Elfmeter, welcher von Hazard verwandelt wurde.

Ab diesem Zeitpunkt war der Widerstand der Fortunen gebrochen, sodass Hofmann und Hazard zum Endstand von 3:0 erhöhen konnten. Letztendlich war dies dann doch ein einfacher Pflichtsieg, da die Fortuna sich zu keinem Zeitpunkt als gleichwertiger Gegner präsentierte.

Das Verkehrschaos auf dem Rückweg führte zu einer deutlichen Verzögerung und da dies ein Sonntag war und die meisten Mitfahrer am nächsten Tag arbeiten müssen, fiel auch leider die in den letzten Wochen obligatorisch gewordene Karaoke-Party aus.

In der nächsten Woche gilt es diesen Pflichtsieg zu veredeln. Vielleicht kann Plea gegen Bremen ja einen Dreierpack schnüren und auch gegen Hannover sollte ein ungefährdeter Sieg möglich sein. Der Fortuna darf in den nächsten Wochen gegen Hertha und den FC Bayern ran. Gerade gegen die Bayern dürfte mit dieser Leistung jedoch höchstens ein Punkt drin sein.

Wichtigste Erkenntnis: Wir können immer noch aus eigener Kraft Deutscher Meister werden! (*lach-weg*)

MaBü

 

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 DFB-Pokal 2018/2019: 2. Runde (31.10.2018 / 20.45 Uhr)

Borussia - Leverkusen   0:5 (0:2)

 

Wenn die Niederlage in Freiburg von der Begrifflichkeit ein Ausrutscher gewesen sein soll, dann kann man nach der 0:5 -Peitsche gegen die Pillendreher nur von einem betriebsgefährdenden Großunfall sprechen. Knackpunkt war wahrscheinlich das zweite Gegentor, das nämlich praktisch mit dem Halbzeitpfiff fiel.
Ob es der Vereinsbrille geschuldet ist, kann ich nicht sagen, aber als das Debakel abgepfiffen wurde, hatte ich unsere Leistung nicht so schlecht gesehen, daß sie logisch und konsequent mit diesem Ergebnis hätte abgestraft werden müssen. Ahnung habe ich jedoch grundsätzlich keine.
Schlimmer, es ist zu befürchten, daß uns diese Demütigung einen gehörigen Knacks für das Spiel am Sonntag mitgegeben haben könnte…
L


Tourbericht... (folgt)

Ein (neuer) Feiertag in Niedersachsen, das bedeutete kein Feierabendstreß "auf die Maloche", da man sich einen Dreivierteltag auf die Abfahrtszeit um 15.45 Uhr vorbereiten konnte... um am Ende doch die obligatorischen 5 Minuten zu spät dran zu sein, oh man.
Mit "Taxi" Kleckerladen ging es somit in seinem Hundefängerauto zum ersten Etappenziel nach Holdorf und hier nahmen uns der heutige Kutscher Philipp (groß) und Thorben "in ihre Obhut". Im weiteren Verlauf der Hinfahrt wurde die Verkehrsdichte dann zunehmend höher, da in NRW erst der Donnerstag ein "freier" Tag war. Trotz voller Autobahnen fraß das Dienstauto ordentlich Meter, doch knapp 40 km vor dem Ziel ploppte eine "TomTom"-Meldung auf, daß vor uns zwei dicke Staus lagen, die uns 30-40 Minuten Zeit kosten würden, Scheiße.
Man verließ sich auf das Navi und ließ sich über Holzbüttgen und Bundesstraßen (und selbst eingestreuten Kreisstraßen) zur Autobahnauffahrt MG-Neuwerk leiten, so daß man doch noch um passable 19.40 Uhr auf den FanHaus-Parkplatz rollte.
Leverkusen ist schwer zu bespielen, auch zuhause, dessen waren wir uns bewusst... daß es aber in so einem Debakel enden würde, war nicht ansatzweise vorhersehbar. Zumal wir in der ersten Hälfte "eigentlich" einen vernünftigen Stiefel kickten. Spätestens nach dem Seitenwechsel machten sich defensiv jedoch Auflösungserscheinungen breit und selbst nach dem 3. und 4. Gegentreffer suchten wir unser Heil noch in der Offensive, ein Fehler.

Nicht selbstverständlich war  nach Spielende die Reaktion der Nordkurve und der restlichen Zuschauer. Während sehr viele Leutz bereits mit den Füßen abstimmten und das Stadion verließen (mir ist das jedenfalls wesentlich lieber, als wenn gepfiffen und gemotzt wird), spendeten die noch im Borussia-Park Anwesenden verhaltenen Aufmunterungsapplaus.

Ein echter Trost war dies auf der Rückfahrt, die bereits um kurz vor Elf angetreten werden konnte, nicht. Um schnelle 1.50 Uhr wurde man wieder in Twistringen abgeliefert und es bleibt zu hoffen, daß die Mannschaft bis Sonntag wieder in die Spur kommt. Gegen Düsseldorf (der Aufsteiger weist in der Bundesliga zur Zeit 5 Niederlagen am Stück auf) dürfen wir uns keine Blöße geben. Der "Auftrag" lautet ganz klar, zuhause die nächsten 3 Punkte einzufahren - schließlich haben wir in dieser Saison in Heimspielen immer noch 4 Siege in 4 Spielen aufzuweisen, das soll so bleiben.
P.S.: Ein Dank natürlich noch an die beiden Kutscher des Tages.


 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 9. Spieltag (26.10.2018 / 20.30 Uhr)

Freiburg - Borussia   3:1 (1:1)

 

Egal mit welchem Kader wir in Freiburg antreten, es ist jedes Jahr die gleiche Scheiße. Wenn aber offensiv (fast) “nichts geht“, dann hat man gefälligst wenigstens 1 Punkt mitzunehmen, aber auch das schaffen wir bei unseren unzähligen Auftritten im Breisgau in (un)schöner Regelmäßigkeit nicht.
Zum Glück ist tabellarisch, bzw. - wichtiger (!) - “punkteabstandsmäßig“ nicht viel passiert. Diese "x"-te Pleite im Schwarzwald kann nach dem nächsten Punktspiel (zuhause gegen Aufsteiger Düsseldorf) hoffentlich als Ausrutscher verbucht werden.
Zuvor kreuzt im Borussia-Park allerdings Leverkusen seine Klingen mit uns. Analog zum Achtelfinale der letzten Saison, kommt es diesmal bereits in der 2. Pokalrunde zu diesem Westduell, aber bloß nicht mit dem gleichen Spielausgang… den Traum vom Finale in Berlin lassen wir uns schließlich in jedem Jahr in unsere Köpfe hauchen…


Tourbericht... (folgt)

 

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 Bundesliga 2018/2019: 8. Spieltag (21.10.2018 / 18.00 Uhr)

Borussia - Mainz   4:0 (1:0)

 

Bis jetzt bereitet einem die Mannschaft unheimlich viel Freude in dieser Saison - und das nach der monatelangen “miesen Stimmung“ der Rückrunde im ersten Kalenderhalbjahr 2018.
Auch gegen Mainz wurde geduldig und diszipliniert gespielt (!) und nach vorne agiert. Die Belohnung in Form der Führung war gleichzeitig der Dosenöffner dieser Partie und die Rheinhessen konnten gar mit 4:0 bezwungen werden. Wobei der Sieg um mindestens 1 Tor zu hoch ausgefallen ist, denn die Mainzelmännchen waren besser, als es das amtliche Schlußergebnis vermuten lässt.
Schön auch, daß uns der ebenso unerwartete, wie spektakuläre Sieg in München anscheinend nicht abheben ließ.
P.S.: Mehr als 50.000 Zuschauer strömten wieder in den Borussia-Park …und das an einem Sonntag im Herbst um 18.00 Uhr, unverschämt.


Tourbericht...

Nach der wohl historischen Partie bei den Münchner Bayern musste heut' die sogenannte Pflichtaufgabe zu Hause im Park gegen die Mainzer Narren erledigt werden. Diese verflixte Anstoßzeit am Sonntag um 18:00 Uhr ließ mal wieder keine Bustour zu.

Daher bog Heidjer mit seiner geliebten Knutschkugel, bestückt mit dem Chief und Ulli, in den "Hohl und Bringe" Lengerich ein. Die Hinfahrt verlief nicht g'rad' zügig und die Verhältnisse auf den Zubringern rund um den Borussia-Park waren mit diversen Baustellen bestückt. Dies ließ auch für das Abrücken nach dem Match Schlimmes erahnen.

Trotz der leicht widrigen Umstände konnten alle Mitreisenden noch ihren ganz persönlichen "Brauchtum" vor dem Anpfiff ausführen, also durfte eigentlich nix schief gehen. Das war dann auch so (*freu*). Das Fußballspiel bestimmten nach etwas holprigen Beginn unsere Helden. Und die knacken dann auch sogar vier Mal das Abwehrbollwerk der Mainzer, wobei hinten keiner 'reingelassen wurde. Das kann man wohl mit "Souverän" benoten, da die Gäste in den vorherigen Partien in der Bundesliga nie viel zugelassen hatten.

Nachdem sich alle Mitstreiter wieder am Reisegefährt eingefunden hatten, musste ein Schlachtplan für die Rückreise aufgestellt werden. Die Autobahnen rund um den Borussia-Park waren mehr als verstopft. Also erstmal 'runter von der "Parke" am FanHaus, ist schon schlimm genug. Dann ein Kreis um den Park ziehen über gewisse Nebenstrecken. Das mit der Handynavigation klappte trotz Zweifel vom gewissenhaften Driver Heidjer recht gut. Kothausen, Willich und kurz vor der Auffahrt am Kreuz Neersen noch billigen Sprit gezogen, die Rückreise endete dann doch noch in einer passablen Zeit. Na denn, mit kleinen Herausforderungen war es eine durchaus gelungene Tour...
 

Gruß,

der Ralf ("Hut")

 

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 Bundesliga 2018/2019: 7. Spieltag (06.10.2018 / 18.30 Uhr)

München - Borussia   0:3 (0:2)

 

Sensationell und mit Worten kaum so emotional zu beschreiben, wie es sich "in echt" zugetragen hat. Wenn man es dennoch versucht, ein paar Zeilen zu Papier zu bringen, dann muß man davon schreiben, daß wir die ersten (und einzigen?) beiden Halb- bis Dreiviertelchancen der ersten Hälfte sofort in Person von Alassane Plea und (dem überraschend in der Startelf stehenden) Lars Stindl in Tore ummünzten. Man muß davon schreiben, daß man nach dem 0:2 förmlich spüren konnte, wie die Münchner Spieler ("negativ") zu denken begannen und davon, daß unsere Tore eigentlich 75 Minuten zu früh fielen.
Bis zur Pause konnten wir uns die Bazis vom Hals halten, doch im zweiten Durchgang rechneten wir natürlich mit einem wahren Sturmlauf der Gastgebers - oder um es mit den Worten unserer Mudder auszudrücken, die "rasieren" Gladbach noch.
Doch dem war nicht so. Zwar war der Rekordmeister fast ununterbrochen am Ball (Ballbesitzquote von erdrückenden 72 (!) %), doch es schien so, als war dies gewollt, denn den "Roten" fiel so gut wie nichts Gescheites ein und davon zeugte auch das magere Eckenverhältnis von lediglich "1:3" (!).
Trotzdem galt es den Gegentreffer so weit wie möglich hinauszuzögern, denn wenn hier erstmal das Anschlußtor zum 1:2 gelungen wäre, nehmen Spiele auf einmal eine sehr gefährliche Eigendynamik an. So verrannen die Minuten im Schneckentempo und man war sich ziemlich sicher, daß dieser Vorsprung noch ernsthaft in Gefahr geraten und gar verspielt werden könnte. Diese nackte Angst verfolgte mich in den zweiten 45 Minuten mit zunehmender Spieldauer permanent, obwohl die Restspielzeit physikalisch abnahm... wenn das Herz bis zum Hals schlägt.
Das dritte und alles entscheidene Tor zum 0:3 durch den eingewechselten Patrick Herrmann ließ dagegen alle Deiche brechen, die Gästekurve ist förmlich ausgerastet, Ekstase pur. Das war der Sieg. Ein sehr, sehr geiler Sieg.

Zum Glück steht ein bundesligafreies Wochenende an, wir Fans können 2 Wochen lang träumen und "Staff" & Mannschaft haben Zeit den Erfolg richtig einzuordnen, denn das nächste Spiel wird noch wesentlich schwerer als das Gastspiel in München. Gegen Mainz wird jeder einen Heimsieg "fordern"/erwarten und diese Favoritenrolle müssen wir eben annehmen - und im Idealfall gerecht werden und erfolgreich umsetzen.

P.S. 1: Es gibt Grundschüler, die haben schon "ein paar" Spiele "auf dem Buckel" und gegen München eine Bilanz von 2 Spiele / 2 Siege... (*augen-reib'*).

P.S. 2: ...ich gebe es zu, ja, ich habe es gestern Abend getan. Es entsprach bar jeder Vernunft und passt in diesen modernen Fußballzeiten so realistisch zusammen wie Harald Juhnke und Buttermilch. Doch nach dem finalen Treffer zum 0:3 gab es in der Kurve kein halten mehr - und so stimmte man beseelt mit ein, als es erklang... (*sing*) "Deutscher Meister wird nur der VfL" (*grins*).


Tourbericht...

"Reizt man die Bayern, werden sie diese Wut irgendwann an einem Gegner auslassen." In der Hoffnung, dass wir diese Rolle nicht einnehmen müssen, ging es also gen bayerischer Landeshauptstadt.

Um 5:30 ging der Wecker, um sich gegen viertel nach 6 zum Treffpunkt Vechta-Bakum aufzumachen, von wo aus der 8-Mann-Bully um 7:10 starten sollte. Leider liegen Theorie und Realität oft sehr weit auseinander, was ich höchstpersönlich beweisen durfte: Einmal falsch abgebogen und man fand sich auf der A1 in falscher Richtung wieder.

Zum Glück konnte ein Punkt zum Drehen gefunden werden und um 7:30 ging es dann endlich los (u.a. mit JuliBo, Philipp (groß), Freddy und Dietmar), um den Chief & Sohn in Twistringen aufzulesen, damit der Bully auch praktisch "ausverkauft" melden konnte. Seine Fahrdienste stellte den ganzen Tag Jan zur Verfügung (vielen Dank nochmal dafür!) Auf der Fahrt wurden neben dem Einlegen der üblichen Pinkel-/Raucherpausen auch der übliche Blödsinn geredet und die üblichen Getränke geleert. Überschattet wurde die Fahrt jedoch vom Zerbrechen einer Flasche befüllt mit einem Hopfengetränk. Da jedoch hier die Schuldfrage nicht endgültig geklärt werden konnte, steht hier wohl eine hochrichterliche Entscheidung an.

Ohne grosse Verzögerungen konnte bereits gegen 16.15 der Gästebusparkplatz geentert werden. Genug Zeit also, um den Parkplatz als Biergarten zu benutzen und noch ein Pils zu leeren.
Zum Spiel: Für mich ein Abklatsch der Spiele der deutschen Elf bei der WM. Die Bayern zwar dominant, aber ohne Zug zum Tor. Wir dafür sehr diszipliniert und eiskalt vor dem Tor der Bajuwaren, so dass es bereits nach einer Viertelstunde durch unsere Offensiv-Asse Alassane Plea und Lars Stindl für die Mannen von Dieter Hecking 0:2 stand.

Die Bayern bissen sich weiter an unseren Jungs die Zähne aus und in der Nachspielzeit konnte Patrick Herrmann sogar das 0:3 markieren. WAHNSINN!! Bezeichnend für unseren super Auftritt übrigens, dass wir Mitte der zweiten Hälfte keine Antwort darauf fanden, ob wir überhaupt schon ein Foul begangen hatten. Derweil wurden im Block gesangstechnisch bereits Prognosen über den kommenden Meister abgegeben. Nunja...  :-)
Die Rückfahrt wurde euphorisch und ohne besondere Vorkommnisse bestritten, so dass wir gegen 4.45 Chief + Sohn zu Hause abladen konnten, um die letzten Meter gen Vechta in Angriff zu nehmen. Jetzt wurde mit Spannung das direkte Kreisklassenduell zwischen Freddy und Philipp am nächsten (gleichen) Tag erwartet. Um 6.15 hatte meine Heimat mich dann auch wieder.

P. S.: Ich hoffe, dass bei der nächsten Tour das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" sitzt.  :-)

 

Grüße aus Flechum,

Steffen

 

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 Bundesliga 2018/2019: 6. Spieltag (29.09.2018 / 15.30 Uhr)

Wolfsburg - Borussia   2:2 (1:1)

 

Wenn man zweimal in Führung geht, besteht natürlich der Anspruch auch mit 3 Punkten nach Hause zu fahren. Trotzdem lässt einen dieses Remis nicht in Unzufriedenheit verfallen. Im Gegensatz zum Auswärtsspiel in Berlin letzte Woche haben wir ordentlich gespielt, aber der Punkt in Wolfsburg war auch absolute Pflicht. Nicht nur wenn man auf die Tabelle guckt, sondern vor allem in Hinblick auf unser nächstes Gastspiel, dem dritten in 2 Wochen - nämlich in München (!) ...

Der bajuwarische Gastgeber ist zwar noch nicht bei 100% Spielkunst angelangt, dennoch sind die Roten natürlich eine übergroße Hausnummer. Erwischen sie nach den Spielen gegen Augsburg, in Berlin und gegen Amsterdam einen weiteren schlechteren Tag und wenn wir gleichzeitig eine geschlossene Topleistung abrufen können, ist vielleicht ein Unentschieden drin, "Tagträume" (*zwinker*).


Tourbericht...

 Bundesliga 2018/2019: 5. Spieltag (26.09.2018 / 20.30 Uhr)

Borussia - Frankfurt   3:1 (0:0)

 

10 Zähler zieren nach dem 5. Spieltag unser erstes Zwischenzeugnis der Saison 2018/2019. Hauptverantwortlich für diese Ausbeute ist unsere Heimbilanz, denn nach 3 Auftritten im Borussia-Park stehen optimale 3 Siege zu Buche, sehr geil.
Gar nicht zufriedenstellend war jedoch gestern Abend mit welcher Slapstickeinlage wir Frankfurt den Anschlußtreffer ermöglichten und den Kontrahenten damit wieder zurück in’s Spiel hievten. Besonders in der 1. Halbzeit war es für uns ein sehr mühseliges Spiel, denn die Hessen waren der erwartet unbequeme Gegner. Unsere Junx zeigten jedoch auch in den Phasen des Spiels Willen, in denen wir den Ball - um die/eine Lücke zu finden - gefühlt minutenlang im Mittelfeld immer wieder die Seitenlinie wechseln liessen.
Den Lohn der Anstrengungen sackten wir dann im zweiten Durchgang ein. Alassane Plea weiß wo das Tor steht, aus spitzem Winkel erzielte er spektakulär die Führung, die Thorgan Hazard wenig später erhöhte (nach feiner Körpertäuschung von Jonas Hofmann, der jetzt endlich wirklich sein Potential abrufen können zu scheint). Die Vorlage kam jeweils von Florian Neuhaus, eine starke Vorstellung, auch ohne eigenes Tor. Und Defensivspezialist Nico Elvedi blieb es vorbehalten, mit seinem Kopfball zum 3:1 den "Deckel d'rauf" zu machen, sehr schön.
Zum Abschluß der englischen Woche sind wir am Samstag zu Gast bei den VW-Radkappen und es ist an der Zeit unsere desaströsen Statistikwerte der Wolfsburg-Auswärtsspiele ein wenig aufzupolieren, nun denn...

P.S.:
In den ersten 20 Minuten hatte man ein “Pfeifen im Ohr“ - Grund, es wurde ein bundesweiter Protestspieltag durchgeführt (Tenor: “Wir pfeifen auf Eure Spieltagszerstückelung“). Dies‘ und andere Anliegen müssen vorgebracht werden, nur sehr unglücklich, daß dadurch die Mannschaft nicht vom Anpfiff an lautstark unterstützt wurde. Man kann geteilter Meinung sein.


Tourbericht...

Die erste englische Woche stand an und es ging daher nun in Kleingruppen zum Borussia-Park. Ich schloß mich der Gruppe mit Anette, Chief und dem ab Münster dazustoßenden "Hut" an.

In Lengerich war schon eine dreißigminütige Verspätung durch einen verwirrten Fahrer auf der A1 mit Unfall und Vollsperrung zu verzeichnen, so dass keine großen Verzögerungen mehr auftreten durften. Dies war dann zum Glück auch nicht mehr der Fall, so dass wir gegen 19:30 Uhr am Fanhaus eintrafen und dann gemütlich 'rübergehen konnten.
Nun aber zum Wichtigen: Wir spielten gut gegen einen Gegner, der uns in den letzten Aufeinandertreffen nicht lag. Diesmal ging den Frankfurtern aber vieles ab, so dass wir über die fast gesamte Distanz einfach besser waren, ohne richtig zu glänzen.

In der ersten Hälfte konnten wir die wenigen Chancen nicht nutzen. Erst unserem - Transfervolltreffer (offensichtlich/hoffentlich) - Alassane Plea gelang in bester Stürmermanier mit einem trockenen Schuß in's kurze Eck die verdiente Führung. Dies beflügelte uns so, dass wir nach schöner Vorlage von Florian Neuhaus in Person von Thorgan Hazard sogar erhöhen konnten.

Leider sollte es aber nicht ruhig zu Ende gehen, da sich Jordan Beyer und Yann Sommer einen Augenblick nicht "grün" waren und der durchrutschende Ball von den Hessen nur noch eingeschoben werden brauchte. Nun begann das - überflüssige - Zittern, denn wir ließen uns hinten 'reindrücken. Die Frankfurter waren tatsächlich noch am unverdienten Ausgleich dran, doch der einzige gefahraustrahlende Gästeakteur S. Haller verzog zum Glück knapp. Ich bin mir auch nicht sicher, ob wir das Spiel gewonnen hätten, wenn der heute gute Nico Elvedi (in Berlin hätte ihm die Note 6 noch geschmeichelt) nicht noch zum 3:1 eingenickt hätte. Aber sei es drum, ein verdienter Sieg.
Die Rückfahrt verlief über Kothausen und die fast leeren Autobahnen unproblematisch und zügig, so dass wir noch vor 01:00 Uhr wieder in Lengerich ankamen.
Jetzt nochmal auswärts voll punkten, um den gelungenen Auftakt in die Saison zu vergolden...


Mit schwarz-weiß-grünen Grüßen
Palette

 

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 Bundesliga 2018/2019: 4. Spieltag (22.09.2018 / 15.30 Uhr)

Berlin - Borussia   4:2 (2:1)

 

Ohne Abwehr wird's schwierig, zumindest in der Bundesliga. Schon die Führung kam eher überraschend und war schmeichelhaft. Nur kurze Zeit später folgte der Doppelschlag zum 2:1, doch schon beim Stande von 0:0 verteilten wir in der Defensive reichlich Geschenke. Schlußendlich bekamen wir eine sehr verdiente Niederlage quittiert.

Bereits am Mittwoch geht es mit dem Heimspiel gegen Frankfurt weiter. Die letzten drei Spiele haben wir gegen die Hessen allesamt verloren, davor gab es zwei torlose Unentschieden, da dürfte die Marschroute für morgen Abend eindeutig sein... nur der Sieg zählt.

Tourbericht...

Nach 3 Spieltagen 7 Punkte, darunter 2 Heimsiege gegen Leverkusen und Schalke, sowie ein Unentschieden in Augsburg. Die Mannschaft aus der Puppenkiste wird meiner Meinung nach diese Saison eine gute Rolle spielen.
Umso zufriedener bin ich persönlich mit diesem Saisonstart! :-)
Also konnte man frohen Mutes zur "alten Dame" nach Berlin aufbrechen. Die Herthaner ebenfalls mit einem sehr guten Beginn in den Spielbetrieb. Man konnte also gespannt sein.
Um 10.45 Uhr bzw. 10.49 (!) Uhr ging es für mich in Hannover los. Also mit einer geringfügigen, vertretbaren Verspätung bogen wir dann mit unserem "8-Sitzer"-Bully auf die A2 Richtung Hauptstadt ein.
Der Bully war indes noch nicht komplett gefüllt. Nach der Ausfahrt Nr. 50 (Lehrter See?) sollten noch 2 Mitfahrer  eingesammelt werden. Nur sollte das mit dem Einsammeln etwas schwieriger werden als geplant. Ein paar Kilometer vor dem eigentlichen Treffpunkt begann eine äußerst lange Baustelle. Für uns (und die beiden Wartenden) im Nachhinein zu (!) lang.
Die Fahrbahn teilte sich, wir haben uns links eingeordnet und konnten dann eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr rechts 'rüberfahren. Diese Ewigkeit hat ausgereicht um an unserer Zielausfahrt vorbeizurauschen, wie ärgerlich! Nach einem kurzen Telefonat einigten wir uns dann auf die übernächste Ausfahrt als neuen Treffpunkt. Die beiden Fehlenden, nennen wir sie einfach 'mal Frauke und der Heidjer, waren natürlich nicht begeistert, allzu verständlich.
"Ausverkauft" setzten wir dann schließlich unsere Fahrt fort und erreichten ohne besondere Vorkommnisse gegen 14.00 Uhr Berlin. Nach einer kurz andauernden Parkplatzsuche (ist mit einem größeren Gefährt in einer Wohngegend gar nicht so einfach...) machten wir uns auf den Fußweg zum Stadion.
Plätze eingenommen ging es mit einer schönen Choreo auch schon los. Die ersten Minuten waren okay, aber nach und nach übernahm das Heimteam die Initiative.
In dieser druckvollen Phase gelang uns der zu diesem Zeitpunkt überraschende Führungstreffer durch einen Foulelfmeter von Thorgan Hazard.
Doch leider sorgte dieses Tor nicht für die nötige Ruhe, ganz im Gegenteil. Die Berliner machten einfach so weiter wie vor dem Gegentreffer und gingen innerhalb kürzester Zeit mit 2:1 ihrerseits in Führung, gleichzeitig auch der Halbzeitstand. Pausenfazit: Unsere Abwehr sah bei beiden Gegentreffern nicht wirklich gut aus.
Viel Besserung versprach auch die 2. Hälfte nicht. Ein um's andere Mal vermochten es die Berliner Offensive unsere überforderte Abwehr in Verlegenheit zu bringen, was schließlich zum 3:1 führte.
Der 3:2 -Anschlußtreffer brachte noch etwas Hoffnung auf etwas Zählbares, welches jedoch unmittelbar danach mit dem 4. Treffer der gastgebenden Mannschaft zunichte gemacht wurde.
Mehr passierte dann auch nicht, Hertha gewann verdient. Nach vorne sah es bei uns gar nicht so schlecht aus, aber das Abwehrverhalten kann einem schon Sorgen machen. Daran muß definitiv gearbeitet werden.
Etwas bedröppelt verließen wir Berlin und traten die Heimreise an. Auf der Rückfahrt lernte man dann noch  einiges für's Leben. Andächtig lauschte man "des Heidjers Worte"!  :-)  Er verschaffte uns einen Einblick in seine ereignisreiche Vergangenheit und unterhielt damit die ganze Besatzung. Manche Sachen waren "erschreckend", manche aber auch recht lustig!  :-)
Gegen 21.00 Uhr erreichten wir Hannover. Da der Bully noch etwas Treibstoff brauchte, wurde ich kurzerhand, aber ordnungsgemäß an der Shell-Tanke, die ein paar Stunden zuvor noch mein Zustiegspunkt war, "ausgeladen".
Auch wenn das Ergebnis nicht so dolle war, hat es trotzdem Spaß gemacht. Ich hoffe alle sind gut nach Hause gekommen.
 
Over and out, Wittig

 

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 Bundesliga 2018/2019: 3. Spieltag (15.09.2018 / 18.30 Uhr)

Borussia - Schalke   2:1 (1:0)

 

7 Punkte nach 3 Spieltagen, wohl nur die wenigstens hätten gedacht, daß wir einen so guten Saisonstart hinlegen würden. Aber Obacht, auch nach der kompletten Hinrunde der vergangenen Saison standen wir mit 28 Zählern sehr gut da, um in der Rückserie einzubrechen - und auch ist aktuell nicht alles Gold, was glänzt. Das (!) aber werden die Verantwortlichen und auch wir Fans zur Kenntnis genommen haben. Nicht übermütig werden, sondern weiter hart arbeiten, mit dem Bau von Luftschlössern ist keinem geholfen, schon gar nicht nach nur 3 Begegnungen im Punktspielbetrieb.
Andererseits lässt sich jedoch auf das bislang Gezeigte aufbauen - Leverkusen, Augsburg und Schalke luchst man nicht nebenbei 7 von 9 möglichen Punkten ab. So kann's gerne weitergehen. 

Tourbericht...

15. September - Abendspiel im Borussia-Park. Wer konnte es ahnen, dass wir zum nächsten Heimsieg unserer Borussia herbeieilten (?!).

Die bekannte Strecke führte mich über Varel, wo ich diesmal den abwesenden "Seniorfan" vermisste und stattdessen den Junior-Gerd einsammelte.
Erst ein paar gewohnte Kilometer über die A29, dann über die A1 und schon standen wir mit den altbekannten Menschenkindern auf dem Rasthof. Alles schien normal, doch wir hatten auch am zweiten Heimspieltag unserer neue Bekanntschaft präsentiert - doch dazu später mehr.
Eingestiegen, losgefahren mit Sonnenstrahlen und ein saugutes Gefühl für das bevorstehende Match gegen die Bergarbeiter-Truppe aus Gelsenkirchen.

Pünktlich und ohne nennenswerte Ereignisse kamen wir pünktlichst mit unserem Kutscher Udo in Gladbach an und hatten noch Zeit, um entspannt Stadionwurst und Bier zu geniessen.
Zum Spiel: Das Flutlicht "brennt", heitere Wetterbedingungen und rund 54.000 Zuschauer, ausverkauft... alles war bereit für das Topspiel an diesem Wochenende.
Dieter Hecking liess wieder im 4-3-3 auflaufen und setzte dieses Mal in der Sturmspitze auf unseren 23-Millionen-Neuzugang Alassane Plea.
Schiedsrichter Manuel Gräfe pfiff die Partie auf die Minute genau an und Borussia legte los wie die Feuerwehr. Denis Zakaria zog gleich in Minute Eins ab und holte mit seinem abgewehrten Schuss die erste Ecke heraus.
Jonas Hofmann nahm sich der Sache von der rechten Seite an, fand den Kopf von Innenverteidiger Matze Ginter und der köpfte im Rückwärtslaufen den Ball gegen die Laufrichtung von Torhüter Fährmann - 1:0 !
Für den nächsten Aufreger sorgte dann Schalkes Rechtsverteidiger Mendyl. Erst trat er Thorgan Hazard von hinten in die Hacken und kassierte Gelb; nur kurze Zeit später räumte er unseren Innenverteidiger Nico Elvedi ab, doch Schiri Gräfe scheute sich in dieser Szene nochmal Gelb und somit Gelb-Rot zu zeigen. Gästetrainer Tedesco reagierte sofort und nahm seinen Spieler umgehend vom Platz.
In der 32. Minute kam dann auch Schalke das erste Mal gefährlich vor's Tor, ebenfalls per Eckstoss. Die Flanke von Rudy fand den Abnehmer Sané, der aus allenfalls fünf Metern Torentfernung seinen Kopfball gut platzierte, doch Yann Sommer zeigte einmal mehr eine fantastische Blitzreaktion.
Bis zur Halbzeit schafften wir es nicht mehr geordnet hinten 'rauszuspielen und die Gäste erhöhten den Druck, doch zum Pausenpfiff stand es 1:0 für uns.

Unverändert ging es in die zweite Hälfte, doch der Faden schien verloren. Königsblau übernahmen zunehmend das Spielkommando und die Fohlen liesen sich hinten 'reindrängen.
Es dauerte bis zur 76. Minute ehe unsere nächste dicke Torchance kam, doch die wurde von Patrick Herrmannn eiskalt ausgenutzt. Eher unfreiwillig legte Plea den Ball vor, der zuvor von Oscar Wendt bedient wurde und Herrmann zog aus ca. 14 Metern mit links ab und platzierte den Ball unten rechts in's Eck - 2:0 !
Es roch nach einer Vorentscheidung. In der 93. Minute kam Schalke durch Breel Embolo zwar noch zum Anschlusstreffer, doch es war zu spät. Borussia fuhr den zweiten Sieg im zweiten Heimspiel ein.

Voller Vorfreude ging es nun in den Bus, um den Sieg ausgelassen zu feiern - eben auch mit unserer neuen "Bekanntschaft". Die Musikboxanlage - liebevoll als Trolli mit passendem Griff verkleidet - lief mit Philipp inmitten der Rückfahrt zur Höchstleistung auf und musste jeden noch so schrägen Ton, der in das passende Mikro "hineingesungen" wurde, qualvoll wiedergeben - jedoch zur Belustigung aller.
Gegen 01:00 Uhr erreichten wir nun wieder unseren Rastplatz in Holdorf, nachdem ein kilometerlanger Stau beim Kreuz-MG uns im Zeitplan mächtig nach hinten geworfen hatte. Schlussendlich war für mich um etwa 02:15 Uhr endlich Feierabend: Ankunft in Wilhelmshaven.
Ein sehr erfolgreicher Samstag - sowohl in Bezug auf das Spielergebnis, als auch den "Gesangsunterricht" betreffend.

Grüße,
WHV-Thorge

 

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 Bundesliga 2018/2019: 2. Spieltag (01.09.2018 / 15.30 Uhr)

Augsburg - Borussia   1:1 (1:0)

 

Es ist wie jedes Jahr in Augsburg, dem gewohnt "fairen" Heimpublikum konnten wir auch diesmal wieder keine Niederlage im eigenen Stadion beibringen. Schlußendlich können wir jedenfalls froh sein überhaupt 1 Punkt mitgenommen zu haben, zu schwach war unsere Vorstellung der ersten 45 Minuten und die Mannschaft war gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen.

Im zweiten Durchgang steigerten wir uns merklich, so daß die drohende Pleite wenigstens in ein Unentschieden umgemünzt werden konnte - mehr war nicht drin, also zufriedenstellend.

 

Tourbericht...

Nach dem glorreichen Auftaktsieg gegen Leverkusen durfte sich die Mannschaft am 2. Spieltag bei unserem "Lieblingsgegner“ in Augsburg beweisen. Da wir dort jedoch traditionell so gut wie nie etwas holen - ab und zu mal ein mageres Pünktchen - hingen die Trauben natürlich wieder einmal ziemlich hoch und dementsprechend pessimistisch war man.
Gefühlt mitten in der Nacht, genauer gesagt um 04:20 Uhr pingelte der Wecker und nach kurzer Katzenwäsche und Befüllung der Kühlbox ging es mit dem 9-Sitzer in Richtung Motorpark Lohne/Dinklage, wo man Philipp, Steffen, Gerrit und Malte begrüßen durfte/musste.
Pünktlich um 06:15 Uhr steuerte man dann die Heimat des Chief's an, wo dieser mit Sohnemann als Verstärkung + Thorge den Bully fast vollmachten.
Ab jetzt sollte Malte das Steuer übernehmen und gleichzeitig beweisen, dass er auch ohne Panne nach Augsburg fahren kann. :-) Vor 2 Jahren, allerdings auf der Rückfahrt, durfte man einige Stunden Nähe Kassel (genauer gesagt Höhe Melsungen) verweilen, da der Keilriemen ein wenig Ärger machte. Bekanntlich hat aber ja jeder eine 2. Chance verdient. :-)
Über Hannover, wo der Heidjer auf einem absoluten Insider-Parkplatz als letztes zustieg, sollte es dann endlich auf die Bahn gen Süden gehen. Ohne großartige Verzögerungen, außer den üblichen "Puller-Pausen“, erreichte man um angenehme 14.00 Uhr Augsburg und die Arena. Mitten auf der "Pläne" gelegen, rundherum nichts, keine Ahnung, was uns Jahr für Jahr hier immer wieder hinführt...
Aus den letzten Spielzeiten war uns allerdings der "entspannte" Parkplatz direkt vor dem Gästeblock bekannt und dieser wurde sogar von Borussia empfohlen. Aus irgendwelchen Gründen ließ uns der spießige Ordner jedoch nicht dorthin und verwies auf einen Parkplatz auf der anderen Seite des Stadions, geil...
Zu unserem Glück befand sich aber direkt hinter uns ein kleiner Busparkplatz für Heimfans (??) und somit "versteckte" Fahrer Malte den Bully außerhalb der Sichtweite des Ordners zwischen den Bussen. Selbst Parkgebühren wollte niemand von uns haben. Kann man so machen!
Wahrscheinlich hatten die letzten Zuschauer im Stadion noch nicht mal ihren Platz eingenommen, da hätte Thorgan Hazard uns schon in Führung bringen müssen. Alleine auf dem Weg zum Tor, die Kugel nur an den Keeper vorbeischieben...naja. Nach knapp 10 Minuten rächte sich das Ganze und Augsburg ging nach zwei dicken Patzern von "Fußballgott“ Tony Jantschke durch Gregoritsch in Führung. Kurze Zeit später hätte es wieder im Tor der Gastgeber klingeln müssen, der Schuss von Fabian Johnson wurde jedoch von der Linie gekratzt. Bis zum Pausentee passierte nicht mehr ganz viel, Augsburg machte das Spiel und wir waren "stets bemüht“. Typischer Auftritt in Augsburg eben.
Im 2. Abschnitt spielten wir etwas besser. Zwar hätte Gregoritsch das 2:0 machen müssen, doch unser Goalie Yann Sommer rettete mit einem irren Reflex. Anschließend spielten aber fast nur noch wir. Chancen waren leider Mangelware, das Spiel hatte man jedoch weitestgehend unter Kontrolle, doch im Rückstand. Nach 70 Minuten fand die Kugel endlich ihren Weg in's Tor der Heimmannschaft. Nach einer (missglückten?) Ecke auf den kurzen Pfosten, leitete Tobi Strobl den Ball weiter auf den zweiten Pfosten, wo Neuzugang Alassane Pléa das Leder in's Tor köpfte. Geile Sache, sollte Selbstvertrauen geben.
Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr ganz viel und das Spiel ging mit einer gerechten Zählerteilung zu Ende. Ein Punktgewinn (!), würde ich sagen.
Zufrieden waren auch die restlichen Minibus-Insassen und dank unseres überragenden Parkplatzes konnte in Rekordzeit auf die Autobahn eingebogen werden. Die Rückfahrt übernahm Thorge, der auf der Hinfahrt noch mit einem kleinen Kater des Vorabends zu kämpfen hatte. Neben nicht wenigen Hülsen, die ebenfalls temporeich geleert wurden, hatte der heutige DJ Philipp definitiv am meisten zu tun. Sein Spotify-Account lief heiß und 'rauf & 'runter, jeder Liedwunsch konnte erfolgreich ausgeführt werden. Gegen 23:30 Uhr erreichten wir wieder die Landeshauptstadt Niedersachsens, wo uns der Heidjer verließ. 1 1/2 Stunden später wurden auch der Chief & Sohn und Thorge in den "Feierabend“ verabschiedet, während sich der Rest aufmachte die letzten Meter nach Vechta/Lohne/Dinklage zu bezwingen.
 
VEC-Jan
 

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 Bundesliga 2018/2019: 1. Spieltag (25.08.2018 / 18.30 Uhr)

Borussia - Leverkusen   2:0 (0:0)

 

Einer guten 1. Halbzeit folgte eine noch stärkere zweite Hälfte, folglich ein verdienter Sieg... und das gegen einen - in meinen Augen - Kandidaten für die UCL-Tabellenplätze, wahrlich keine Laufkundschaft.
Von einer spielerischen - und "ergebnistechnischen" - Zeitenwende kann man jetzt sicherlich (noch?) nicht sprechen, aber zumindest war dieser Neustart gelungen und lässt für die Zukunft hoffen. Auf jeden Fall kann schon am nächsten Samstag in Augsburg der Beweis angetreten werden, daß dieser Sieg und vor allem die klasse Leistung keine Eintagsfliege waren... hoffentlich (!).

Tourbericht...

“Ich bin wieder hier, in meinem Revier…“ diese musikalische Untermalung von MMW muß man wohl für diesen Tourbericht verwenden, denn Halil ist wieder “aufgetaucht“. Nach seinem ungefähr dreijährigen Flixbus-“Fremdgehen“ sitzt er ab dem heutigen Tage wieder hinter dem Lenkrad von “Wilkens-Terror-Tours“, Sachen gibt’s.
Unser Buchen der knallroten “WTT“-Schleuder hieß aber auch gleichzeitig: Toilette an Bord? Fehlanzeige! Doch wir behalfen uns - und vor allem dem Pieselpublikum - mit einigen wohlgestreuten, zeitlich kleingehaltenen Pausen. Die km-Abstände zwischen den WC-Stops wurden dabei so generalstabsmäßig geplant (und sogar eingehalten), daß am Ende die drohende große Lenkzeitpause legal (!) “umschifft“ (welch‘ passendes Wortspiel) werden konnte, sehr angenehm.
Die zahlenmäßige Resonanz im Bus dagegen war zwar ordentlich, aber eben auch ausbaufähig. Leverkusen “zieht“ nunmal nicht, zog früher nicht und wird vermutlich auch nie ziehen. Diese Tatsache und die laufende Urlaubszeit während der heißen Anmeldephase können jedoch nur die halbe Wahrheit sein, denn optimaler als mit einem Samstagsheimspiel nach 3 ½ monatiger Sommerpause lässt sich in die neue Bundesligasaison nicht starten. “Klinkenputzen“ machte (mir) jedenfalls noch nie Spaß und umso “unmöglicher“ finde ich die Tatsache, daß (zu) viele Leutz sich immer erst “kurz vor Busabfahrt“ anmelden… (*kopfschüttel*).
Wie eingangs beschrieben verlief die Hinfahrt relativ flink - und auch kurzweilig, schließlich hatte der überwiegende Teil der Leutz sich ein Vierteljahr nicht gesehen, da musste so einiges an Kommunikation von “dummen Zeug“ nachgeholt werden.
Einmal mehr hatte Attila wieder unsere “schriftliche Platzreservierung“ entgegengenommen (und das an seinem Geburtstag) und nach dem obligatorischen “Glücksbier/-cola-Umtrunk“ mit “TJ“ nahm man mit dem Junior “seine“ “Block 16“-Plätze über dem Mundloch ein.
In der ersten Halbzeit hielten wir gegen die Pillendreher gut mit, um nach der Pause einen letztendlich verdienten Sieg einfahren zu können, der Auftakt war geglückt.
Nach dem Spiel konnte von den Fans, wie auch schon in den letzten 2, 3 Jahren, die Bitburger-Freibierzusage (für die Heimspieltore der letzten Saison) eingelöst werden und Jan & Philipp (groß) erklärten sich freundlicherweise bereit, die gesponsorten 4 Fäßchen abzuholen und zum Bus zu schleppen - alles unter der “Aufsicht“ von Sohnemann (klein), der die beiden Trunkenbolde auf ihrem “Versorgungsweg“ begleiten durfte (nicht, daß eine Blechdose aus unerklärlichen Gründen verschwindet… “Papa, Philipp hat sich einfach vorgedrängelt“ / *lach-weg*).
Da Halil zwischenzeitlich von seinem ultrakurzen Holland-Trip wieder zurückgekehrt war, konnte die Heimreise pünktlich angetreten werden und bezüglich der Rückfahrt halte ich es jetzt einfach ‘mal wie Wittig in 85% seiner Tourberichte, wenn der Weg nach Hause von ihm kommentiert wird: “…keine besonderen Vorkommnisse - over and out, schöne Grüße“ (ganz egal, ob auf der Autobahn ein Spaceshuttle landete oder uns eine Herde Einhörner auf dem Standstreifen überholte… / *grins*).
Abschließend nur soviel, als man um 23.00 Uhr wieder Twistringen erreichte, hatte man in den Stunden zuvor, ob des gelungenen Startsieges, in viele zufriedene (und auch “alkoholgeschwängerte“) Gesichter blicken dürfen.
Wäre der 1. Spieltag in die Hose gegangen, wäre sogleich Feuer unter dem Dach gewesen und der zum Ende der Spielzeit 2017/2018 aufgestaute Frust hätte sich - inkl. Trainerdiskussion - in die neue Serie “hinüberretten“ können. So aber kann auf allen Ebenen zunächst, hoffentlich unaufgeregt, weitergearbeitet werden.

 

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 DFB-Pokal 2018/2019: 1. Hauptrunde (19.08.2018 / 18.30 Uhr)

Hastedt/Bremen - Borussia   1:11 (0:6)

 

Ein sehr professioneller Auftritt unseres Teams. Trotz der schnellen Tore und der hoffnungslosen Unterlegenheit des Gegners schalteten wir keinen Gang zurück, sondern setzten Hastedt weiter unter Druck, bis am Ende der höchste Pokalspielsieg der Vereinsgeschichte feststand.

 

Tourbericht...

Eine Pokalauslosung ganz nach unserem (norddeutschen) Geschmack. Für die z.B. direkt aus M‘gladbach und “Rest“-NRW angereisten Fans sicherlich - in Kombination mit der Anstoßzeit sonntags, 18.30 Uhr - keine glückliche Fügung des Schicksals; für uns aber ein idealer Auftakt, sind es doch nur 42 km.
Auch sportlich ein attraktives Los, jedenfalls für die, die keine Fußballästhetik wünschen, sondern an’s Einziehen in die nächste Runde höchstinteressiert sind. Uns wurde für die 1. Runde auch schon ‘mal/zweimal das schwerste Los im Topf vor die Nase gesetzt (2010 in Aue und 2015 auf Pauli; jeweils der Tabellen-15. der abgelaufenen Zweitliga-Saison), da war diese Konstellation mit dem Duell bei einem Fünftligisten natürlich sehr willkommen. Blieb nur zu hoffen, daß unser Team die auf dem Papier nicht wegzudiskutierende Favoritenrolle nicht “ad absurdum“ führt - oh wei, alles schon erlebt (*drohend-den-Zeigefinger-heb*).
Kurzer Weg, kleine Fahrgemeinschaft… der heutige "Chauffeur" Heidinho sammelte Toni, sowie “Vater & Sohn“ ein und die Pkw-Tour musste, ob der geringen Entfernung, erst um kurz nach halb Vier starten. Bremen war schnell erreicht und auch die Parkplatzsuche konnte nach kürzester Zeit erfolgreich eingestellt werden, ehe sie überhaupt begonnen hatte - eine ältere Dame räumte mit ihrem Fahrzeug einen Stellplatz an der Hauptstraße und sollte uns eine prompte Heimfahrt garantieren. Im Umfeld/Zulauf vom Spielort “Platz 11“ angekommen warteten schon diversen Gestalten auf einen, bzw. wohl eher hauptsächlich auf die mitgebrachten Karten. Doch auf einige Herrschaften musste man selber gewohnt länger und sehr lange, um nicht zu sagen viel zu lange warten, nervig hoch Drei.
Spät ging es also durch den Korridor zum Gästeeingang, nach kurzem stockte der “Wanderungsfluß“ allerdings und kam sogar fast ganz zum Erliegen. Nach (gefühlten) 20 Minuten mogelte man sich via Schleichweg (zwischen Zaun und dichtem Strauchwuchs) weit nach vorne, doch auch hier bummelte sich die Situation in den "Halbschlaf“.
Der Sicherheitsdienst schien jedenfalls aufgrund des Andrangs überfordert und auch das Anstehkonzept schien kaum durchdacht zu sein, so daß es kurz vor Spielbeginn immer hektischer wurde. Das Ende vom Lied, Fans überkletterten den mit Absperrgittern gebauten Verkehrsleitweg, ein Teil versuchte gar den Eingang zu “stürmen“, bzw. sich durchzudrücken und das ganze Spektakel rief schließlich die Staatsmacht auf den Plan. Und als i-Tüpfelchen mussten jetzt noch die Karten an die letzten 3 Leutz/Parteien ausgehändigt werden (darunter, in Bezug auf UnPünktlich- und UnZuverlässigkeit, zwei bekannte Wiederholungstäter, zum Kotzen).
Mit dem Anpfiff konnte man schließlich endlich das Eingangstor passieren und zu allem Überfluß musste man nach diesem “emotionalen“ Einlaßablauf auch noch Zeuge einer heftigeren “Rangelei“ mit dem Ordnungspersonal werden. Für das “geschulte“/erprobte Auge nur eine Randnotiz, doch in Begleitung kann man darauf natürlich locker verzichten, denn es flossen Kindertränen. Doch keine Minute später war der Schreck auch schon wieder vorbei, denn auch mit nur einer einstelligen Zahl an Lebensjahren kann man eine äußerst disziplinierte und professionelle Haltung an den Tag legen und den Fokus auf den soeben ertönten folgenreichen Schiedsrichterpfiff umlegen.. “Papa, Elfmeter“. Es folgte das (für uns nicht selbstverständliche) Verwandeln des Strafstoßes und damit war Sohnemann voll “im Spiel“ und die gerade erlebten Geschehnisse waren auf einmal soweit weg, wie Deutschland vom Erreichen des WM-Achtelfinals.
Nach kurzer Orientierung nahm man noch einen Platzwechsel vor und “fand“ nach Durchflügen des weitläufigen Blocks (u.a. quer durch die Ultras-“Versammlungsstätte“) schließlich HB-Ulli, Tom & Co. - und hier hatte man auch keine lästigen Werbebanden mehr im Blickfeld, auch für die “Kurzen“ also freie Sicht auf alle Außenlinien.
Die Spieler gaben sich derweil keine Blöße und spulten ihr Programm sehr seriös ab. Angriff auf Angriff rollte ohne Unterlaß auf das Tor der Stadtteilbremer und ebenso wurde das Toreschießen nicht vergessen, so daß der Pausenstand 0:6 lautete. Auch in der 2. Halbzeit spürte man kein wahrnehmbares Zurückschalten, es wurden 5 Tore nachgeliefert. Als Hastedt kurz vor Schluß - unter gütiger Mithilfe unserer Defensive - der Ehrentreffer gelang, hatte ein munteres Spielchen einen würdigen Abschluß gefunden.
Nach dem Schlußpfiff
ging es zügig zum Auto und noch flinker in Richtung Heimat, denn bereits um 21.20 (!) Uhr wurden wir wieder zuhause abgeliefert... ein Dank an den Kutscher.

 

 

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 Bundesliga 2017/2018: 34. Spieltag (12.05.2018)

Hamburg - Borussia   2:1 (1:1)

 
Dieses 34. Bundesligaspiel hätte die abgelaufene Saison nicht spiegelbildlicher widergeben können. [...]
 
Tourbericht...

Nach den letzten Spielen unserer Borussia und den gleichzeitigen (schlechten) Ergebnissen der Konkurrenz, durfte man vor dem letzten Spieltag doch noch irgendwie ein Fünkchen Hoffnung haben, Platz 7 und damit die EL-Quali zu erreichen. Wir siegen beim HSV, Stuttgart holt sich eine Klatsche bei den Bayern ab und Schalke revanchiert sich im Heimspiel gegen Frankfurt für die Pokalniederlage. Wunschvorstellungen, aber vielleicht gar nicht soo unrealistisch…

Anders als sonst fuhr „Taxi-JuliBo“ mitsamt Freundin und dem 2 Mann-Fanclub, den „Black Horses moin moin Löningen“ (Klein-Meise & Gerrit), um ungewohnte, dafür entspannte und ausgeschlafene 10:45 Uhr vor. Bei Wilkens in Twistringen angekommen, kam vom Chief direkt die „Anweisung“ sich heute doch 'mal hinten in den Bus einfinden „zu dürfen“. Welch‘ Ehre und das beim letzten Spiel…

Nach dem 2. Zustieg in Seckenhausen ging es dann auf die für uns doch recht kurzweilige Fahrt in Richtung Bundesliga-Dino. Da in Hamburg an diesem Wochenende noch diverse andere Feste (u.a. Hafenfest) stattfanden, war eigentlich mit einer überfüllten A1 zu rechnen. Aber egal ob Dauerbaustelle Höhe Bremen oder Elbtunnel, alles wurde entspannt gemeistert und nach unspektakulärer Fahrt erreichte man die AOL-Arena…HSH-Nordbank-Arena…Imtech-Arena, ach ne, das Volksparkstadion.

Das Spiel selber spiegelte perfekt unsere ganze Saison wider. Der HSV, spielerisch mehr als limitiert und den Klassenerhalt wie so häufig in den letzten Jahren, nicht mehr in eigener Hand, zeigte uns von Beginn an, was es heißt, Einsatz, Leidenschaft und Willen an den Tag zu legen. Folgerichtig ging der Gastgeber durch einen Elfmeter nach ca. 10 Minuten mit in Führung. Der Videobeweis musste mal wieder erhalten, diesmal aber völlig zu Recht. Unverständlich, dass ein hochdekorierter FIFA-Schiedsrichter so ein klares Handspiel nicht sieht. Sollte vielleicht auch mal Konsequenzen haben…

Nach einer halben Stunde traf Drmic nach starker Einzelleistung zum Ausgleich. Was sich danach im Gästeblock abspielte, für mich völlig unverständlich. In München und Gelsenkirchen stand es zu dem Zeitpunkt ebenfalls Unentschieden, somit hatten wir alle Chancen doch noch 7. zu werden. Allerdings war es dem Gästeanhang anscheinend wichtiger irgendwelche beschissenen HSV „Absteiger-Lieder“ zu trällern, anstatt die eigene Mannschaft nach vorne zu peitschen.

Die 2. Halbzeit verlief ähnlich, allerdings hatten wir mit Yann Sommer einen überragenden Mann im Kasten. 2, 3 Riesenparaden vom Schweizer, auf der Gegenseite versemmelte Wendt eine 100 %ige Chance. Im Gegenzug traf dann der „selbstüberschätzenste“ Spieler der Liga, Lewis Holtby, zum 2:1. Wir bekamen überhaupt nichts hin, nach vorne 'mal wieder mehr als enttäuschend. Als Bobby Wood nach 70. Minuten mit Gelb/Rot vom Platz musste, hätte man von einer spielerisch eigentlich starken Gladbacher Mannschaft erwarten dürfen, dass zumindest gegen 10 Leute mal was Überraschendes und Gefährliches passieren würde... Fehlanzeige!

Das Spiel plätscherte vor sich hin und kurz bevor der Schiedsrichter das Spiel abpfeifen wollte, knallten bei einigen Hamburger „Fans“ die Sicherungen durch. Ein paar Fackeln im Block, das wäre halb so wild gewesen, aber diverse Rauchbomben und zig Böller fanden den Weg in den Strafraum von Yann Sommer, der zum Glück in dem Moment in Höhe der Mittellinie stand. Es waren wahrscheinlich genau die, die „für den Erhalt der Fankultur“ kämpfen, aah ja. Innerhalb von Sekunden war der Stehplatzbereich der Hamburger komplett benebelt und in der Zeit hatten sich auch schon direkt mehrere Polizeiketten auf dem Platz gebildet. Sogar eine kleine Reiterstaffel durfte den heiligen Absteiger-Rasen der Hamburger betreten, was meiner Meinung nach dann aber doch übertrieben war.

Als sich die Situation beruhigt hatte, kamen die beiden Mannschaften wieder auf dem Platz, das Spiel wurde allerdings nur symbolisch wieder angepfiffen. Der HSV war somit erstmals abgestiegen, von großer Trauer war trotzdem wenig zu sehen. Bis auf die paar „Pyro-Deppen“, die mittlerweile das Stadion verlassen hatten, wurde die Mannschaft des HSV vom restlichen Hamburger Anhang gefeiert, als wäre die Champions-League erreicht worden. Viel Spaß in Heidenheim! Die Gladbacher Mannschaft wurde mit mäßigem Applaus, vereinzelt auch mit Pfiffen, in den Urlaub verabschiedet. Eine dermaßen schwache Leistung, obwohl man völlig unerwartet doch noch eine realistische Chance hatte, Platz 7 zu erreichen, peinlich.

Ohne Probleme und besondere Vorkommnisse ging es nach dem Spiel relativ zügig in Richtung Busparkplatz. Nach den letzten Kaltgetränken der Saison 2017/2018, wurde Twistringen um mehr als freundliche 20:30 Uhr wieder angesteuert.

 

VEC-Jan

 
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 Bundesliga 2017/2018: 33. Spieltag (05.05.2018)

Borussia - Freiburg   3:1 (1:0)

 
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Tourbericht... (1)

Wir versuchen mal etwas Neues: Liebe Leser, ich begrüße Sie live aus dem Bus zwischen Mönchengladbach und Twistringen auf der A43. Letztes Heimspiel der Saison, 3:1 gewonnen, aber beginnen wir doch am Anfang:

Weit vor der geplanten Zeit erreichte der Bus die Station Lengerich, in der ich zustieg. Man munkelte, dass für Jenny ein zusätzlicher Zeitpuffer eingerechnet wird. Ob dies der Wahrheit entspricht, kann wohl nur der Chief auflösen.

Auf dem ersten Halt wurde ein ungewöhnlicher Basar eröffnet. Ein Mitfahrer baute auf der Raststätte „Hohe Mark“ zwei selbstgebastelte Vogelhäuser auf, welche zum Verkauf angeboten wurden. Das kleinere Exemplar wurde auch unmittelbar nach Ladbergen verkauft und wird dort einen Garten verschönern. Von vielen Kuriositäten, die man nur im Bus erlebt.

Ralf und Frauke führten die interessierten Zuhörer in die Welt des Damen-Faustballs ein, in dem der TV Jahn Schneverdingen immerhin zwei Mal den Weltpokal gewinnen konnten.

Da die obligatorischen Pausen kurz gehalten wurden, konnte auf eine lange Pause verzichtet werden, sodass wir mehr als pünktlich am Stadion ankamen und bei dem tollen Wetter der Biergarten besucht werden konnte.

Das Spiel war ein schöner Sommerkick, den Borussia verdient 3:1 gewinnen konnte. Zwei Kopfballtore unserer Borussia sieht man auch nicht alle Tage. Während des Spiels wurden diverse Liveticker bemüht, um den Stand auf den anderen Plätzen zu erfahren. Für einige schien das Abschneiden des HSV mehr Relevanz zu haben als das Spiel unserer Borussia. Was einiges über unsere aktuelle Tabellensituation sagt.

Auf der Rückfahrt wurde anhand der Zusammenfassungen der Bundesliga-Spieltag ausführlich analysiert. Während der restliche hintere Teil die Augen zu hatte (es war immerhin schon 19:30!), konnten Chief jr. und ich auf Live-Fußball umsteigen. Da Everton - Southampton nicht spannend genug war, wurde auf Schachtar Donezk gegen Sorja Luhansk umgestiegen, Chief jr. ist begeistert.

Ich wünsche mir Live-Übertragungen vom Faustball und schreibe einen Tourbericht. Nach einem beherzten "AUFSITZEN!“ vom Chief sen. füllt sich der Bus langsam und wir können die Fahrt fortsetzen. Und wenn wir nicht gestorben sind, dann fahren wir noch heute.

P.S.: Zitat des Tages... "Gibt es in der Ukraine eigentlich auch den Videobeweis?" (O-Ton Chief junior)

MaBü

 

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Tourbericht... (2)

Auf geht's zum letzten Heimspiel in dieser wirklich durchwachsenen Saison. Vielleicht sollte man nicht all zu kritisch sein und mit ein bissel Glück ist ja auch noch ein geiler last Minute Europlatz drin. Daher musste aber heute auf jeden Fall gegen die Streich-Mannen aus dem Breisgau gewonnen werden. Das ist zu Hause eigentlich möglich, in Freiburg gibt es ja fast immer einen auf die Hose.
Als der Bus um die Ecke bog und auf den "Hol & Bringe" in Lengerich zusteuerte, konnte man bei den Wartenden ein tiefes Durchatmen wahrnehmen. Nicht die rote Rumsrübe ohne fest eingebautes Urinal war am Start, sondern die Luxusausführung aus dem Hause Rittmeyer durfte mit dem freundlichen Fahrzeugführer Udo die Bande in den Borussia-Park chauffieren.
Die Hinfahrt verflog wie im Fluge und somit konnten am weiten Rund doch noch einige Kaltgetränke vor dem Match verdrückt  werden. Zum Spiel nur soviel: Nach einer Megachance für die Freiburger zur Führung übernahmen unsere Helden das Kommando. Die verdiente Pausenführung markierte Thorgan Hazard, wäre er in der laufenden Saison immer so cool vor der Kiste gewesen, dann... ach, lassen wir das.
In der zweiten Hälfte legten die Jungs nach, der Gegentreffer war jedoch ärgerlich. Vielleicht ist das Torverhältnis in der Endabrechnung noch wichtig.
Auf der Rückreise wurde noch heftig diskutiert. Am letzten  Spieltag haben die Konkurrenten um den begehrten 7ten Platz schwere Auswärtsspiele und wir beim HSV auch noch nicht gewonnen. Die Hamburger hauen sich bestimmt auch voll rein für die letzte Chance im Abstiegskampf. Ob damit unsere Truppe umgehen kann?? Bewiesen haben sie es noch nicht in dieser Saison... wir sehen uns im Volkspark!!
 
Gruß, Ralf "Hut"
 
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 Bundesliga 2017/2018: 32. Spieltag (28.04.2018)

Schalke - Borussia   1:1 (1:1)

 
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Tourbericht...
Als wir in Twistringen diesmal um gemütliche Zehn Uhr starteten fühlte man sich an eine Mottofahrt erinnert… “Wenn der Vater mit dem Sohne“. Es befanden sich tatswahrhaftig 5 Papa’s mit ihren Söhnen im Bus und beim ersten Zwischenstop in Vechta wurde (der schon seit ein paar Jährchen volljährige) Jan erstmal in’s Achtung gestellt und befragt, wie er es denn wagen konnte, ohne Erziehungsberechtigten zuzusteigen, dreist. Zumal August seinen Auftritt in Aussicht gestellt hatte. Es blieb jedoch bei seiner leeren Drohung, so daß “Klein“-Jan zunächst unter qualifizierter Beobachtung stand (schließlich standen auf der Gästeliste diverse Leutz mit Bildungsabschluß Fanabitur), ehe er beim nächsten Stop zu seinen Trinkspielkameraden der Fraktion Lohne/Dinklage entlassen wurde.
Auf der Piste waren wir zunächst gut unterwegs, doch das letzte Viertel der Hinfahrt verlief schleppend. Ein eigentlich gar nicht ‘mal größerer/längerer Stau kostete uns eine halbe Stunde, nervig. Aber auch die Nerven der Biergeselligen waren angespannt und die körperliche Unversehrtheit wurde von Minute zu Minute ein kleines büschen mehr in Mitleidenschaft gezogen, waren wir doch diesmal mit Wilkens-Terror-Tours unterwegs. Und da der autobahntüchtige Fuhrpark von “WTT International“ seit Beginn dieser Saison lediglich noch aus dem (feuerroten! …*kopfschüttel*) Spielmobil - seines Zeichens ohne (!) Toilette - besteht, wurde so manche Mitfahrerblase arg strapaziert. Laut internen Berichten soll bei einem überwältigenden Großteil der Unnerböxen die Innenseite aber unbenetzt geblieben sein, na bitte.
Um 14.20 Uhr erreichten wir den Gästebusparkplatz… genügend Zeit zum Stadion zu schlendern (?!), ja - wäre da nicht noch die Kartenverteilung. Denn 1 Patient sah sich nicht imstande, trotz intensiver telefonischer Beratung der Wegbeschreibung Folge zu leisten und sich beim FpMG-Infomobil vor dem Gästeblock einzufinden. So ging es mit Sohnemann also wie gewohnt erst kurz vor dem Anpfiff in den Block, wohlwissend daß die Schweizer Garde wieder 2 Plätzchen für die beiden Last-Minute-Touristen freigehalten hatte, Dank.
Zum Spiel. Es begann ganz nach unserem Geschmack. Wir nahmen aktiv am Spiel teil (war in den letzten Wochen leider nicht selbstverständlich), hatten ein wenig Glück mit der SR-Entscheidung “Rot“ für Schalke (Lars Stindl hätte nach dem leichten “Wischer” seines Gegenspielers stehen bleiben können/müssen… schade daher seine Kurzschlußreaktion zu Boden zu gehen; so ein Spielertyp ist er überhaupt nicht, ich denke ein einmaliger Ausrutscher seinerseits) und der “Lauf“ ging weiter mit dem Führungstor von Raffael. Das war’s dann aber auch schon mit unserem Strohfeuer, der Faden riß. Stindl verletzte sich folgenschwer (Auswechslung und WM-Aus), wir kassierten in Überzahl (!) den Ausgleich und fortan präsentierten wir uns im Aufbau und in der Offensive harmlos, behäbig und ohne zündende Idee. Die Gastgeber dagegen waren dem zweiten Tor einige Male näher, bezeichnend. Man hatte nicht annähernd das Gefühl, daß wir uns bewusst sind (sein müssten), noch um einen Europapokalplatz spielen zu können, unverständlich.
Eine “Randnotiz“, der Videobeweis musste zweimal zu Rate gezogen werden (anstatt Gelb wurde auf Platzverweis entschieden und kurz vor der Pause wurde den Königsblauen ein Handelfmeter zugesprochen). Mir jedenfalls kann der “VAR“ gestohlen bleiben, ich lehne ihn strikt ab. Mehr Gerechtigkeit? Die Antwort kann allenfalls “Jein“ lauten… und vor allem zu welchem Preis?! Euphorie (auch Empathie) und spontane Jubelorkane wird es in der bisherigen Form so mit Sicherheit nicht mehr geben, weil Endgültiges erst feststeht, wenn der “Kölner Keller“ sich gemeldet hat - oder sich eben minutenlang nicht (!) gemeldet hat. Wir sind auf dem “besten“ Weg die Seele des Fußballspiels sterben zu lassen (*kotz*).
Zurück zum Remis, mit dem 1:1 im Gepäck verließen wir einigermaßen ratlos Gelsenkirchen. Die motorisierte Bullyparade zog ab und brach als Shuttlebus-Konvoi auf, so daß wir uns den Weg zur A42 in Eigenregie bahnen konnten.
Erstmals nach Monaten war übrigens auch der Lengericher Vorzeigebart Tracy wieder im Bus zugegen. Blöd nur, daß der Lenker (auf seiner Premierenfahrt mit uns) das nicht nur nicht zu schätzen wusste, sondern stattdessen auch noch einen kleinen Disput mit dem Urgestein anzettelte. Das spiegelte sich dann aber auch in der Trinkgeldsammlung für den Fahrer wider. Allgemeiner Tenor, nächstes Mal bitte wieder einen anderen Kutscher, so soll’s sein.
Zuhause angekommen (für ein GE-Auswärtsspiel um späte 21.35 Uhr, das wäre mit dem F1-Stammpiloten Günter T. wohl nicht passiert) war “Oma“ bereits vor Ort und im Modus “Kinderhüten“. Flink geduscht, Anzug angezogen… es soll Leutz geben, die in ihrem zivilen “Doppelleben“ noch einer Einladung zur Hochzeitsfeier nachkamen (mit den Musikern in der Gaststube/Küche zu speisen ist wahrlich kein Einzelfall). Nun ja, das eine will man (zur Hochzeit), das andere muß man (zum Spiel).  (*zwinker*)
 
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 Bundesliga 2017/2018: 31. Spieltag (20.04.2018)

Borussia - Wolfsburg   3:0 (3:0)

 
Eine sehr starke 1. Halbzeit reichte bereits aus, um das Heimspiel (gegen ganz schwache Wolfsburger) zu unseren Gunsten zu entscheiden. In Durchgang 2 wurde zwar ein wenig zurückgeschaltet, dennoch macht dieser überzeugende Sieg Lust auf mehr im Saisonendspurt. Auch wenn man natürlich - objektiv betrachtet - klar feststellen muß, daß die Gäste in dieser Verfassung kein ernsthaften Gradmesser sind. Da ist der königsblaue Gegner des kommenden Wochenendes schon ein ganz anderes Kaliber, mit dem man sich am Samstagnachmittag messen muß.
 
Tourbericht...

An Freitagsterminen einen Bus rollen zu lassen ist, bezogen auf die Resonanz, meistens schwierig. Wenn der Gegner dann auch noch mit dem attraktiven Namen “Wolfsburg“ glänzt, so kann ein Sammeltransport aufgrund dieses “k.o.“- Kriteriums faktisch ausgeschlossen werden. Es stand also eine Pkw-Tour an.
Treffpunkt war an diesem Nachmittag Holdorf und die Unterwegsinfo “A1-Stau Bremen“, die mich von einer Mitfahrerin erreichte, verleitete mich dazu, einen Tick später loszufahren - und prompt traf man doch wirklich 3 Minuten später als das “Staufahrzeug“ in Holdorf ein (*kopfschüttel*) …und das, trotz Anreise auf Bundesstraßen und ohne auch nur einen Kilometer Autobahn fahren zu müssen (LKW-Konvoi, Eisenbahnschranke unten, “der Anzug kam zu spät aus der Reinigung, da war ein Erdbeben“; O-Ton “Blues Brothers“).
Mit ungefähr 20 Minuten Verspätung ging es nun auf die Piste und an Bord waren “Teufelskutscherin“ Anette ("Dankeschön" nochmal für’s Fahren), Frauke und Jenny. Somit unschwer nachzuvollziehen, daß ich als “geduldeter“ Quotenmann auf dem Beifahrersitz Platz nahm. Das ist mir auch noch nicht passiert, mit einem 75%-Frauenanteil “on tour“ zu sein. Wer mich kennt, der weiß, daß ich mein(e) “Verklemmtsein“/Schüchternheit nur ganz langsam ablegen konnte - und was soll ich sagen, als “(André) Hahn im Korb“ hatte man doch schon unangenehmere Situationen überstanden (*grins*).
Zunächst kamen wir gut voran, doch hinter Osnabrück schreckte uns eine “Vollsperrung“-Verkehrsmeldung auf der A43 auf, so daß wir uns - wie vom “Navi“ empfohlen - entschieden, ab Münster weiter der A1 in Richtung DO zu folgen, doch auch auf dieser Route rollte die Blechlawine immer langsamer und kam schließlich für ein paar Minuten sogar ganz zum Erliegen. War es die richtige Entscheidung die A43 komplett zu meiden (?!), das werden wir auch im Nachhinein nicht mehr erfahren. Fest steht zumindest, daß wir noch vor dem Kamener Kreuz abfuhren, uns auf Umleitungspfaden zeitintensiv (u.a. über einen Bahnübergang) zur A2 schlängelten… und dann lief es plötzlich. Bis M’gladbach lauerte uns kein Stau, keine Langsamfahrt und auch kein “dichter Verkehr“ mehr auf, so daß wir erfreulicherweise um kurz nach Acht beim FanHaus einparkten (ein Dank an Kiki).
Man merkte, daß die Luft irgendwie ‘raus war, das spiegelte sich nicht zuletzt im freiwillig (!) ausgefallenen Umtrunk wider; aufgrund der “knappen Zeit“ bis zum Anpfiff entschloß man sich mit “TJ“ zu dieser ungewöhnlichen Maßnahme.
Doch mit Spielbeginn rieb man sich die Augen, die Mannen von Dieter Hecking waren eindeutig feldüberlegen und überrollten die überforderten Radkappen mit gleich drei Toren in der ersten Dreiviertelstunde. Ein besonderer Clou der Treffer zum 3:0 …Christoph Kramer schaltete als erster, als er bei einem Freistoß den Schiedsrichter fragte, ob er den Ball freigeben “muß“. Dieser verneinte und während sowohl Torhüter Casteels, als auch seine Vorderleute sich intensiv mit dem “Mauer-stellen“ beschäftigten, schoß unsere Nr. 6 den Ball umgehend und humorlos in’s Tor, der Treffer zählte. Das ging für viele im Stadion zu schnell, einschließlich Trainer und meiner Person (in angeregter Diskussion mit Ingo “Kaste“), oh wei.
Das eine oder/und andere Tor hätte man sich noch gewünscht, doch auch mit diesem klaren Ergebnis war man sehr zufrieden.
Vom Parkplatz kamen wir heute ungewohnt zügig weg und zuvor hatte man Anette noch einen Fahrerwechsel angeboten, den sie gerne annahm. Auf dem Rückweg komplettierte Ralf “Hut“ unsere “feminine“ Fahrgemeinschaft und stärkte so dem männlichen Fahrer den Rücken, zumindest moralisch. In Lengerich angekommen den Teilzeit-Mitfahrer ‘rausgelassen und ein “Häääppie Bööörsdeeh“ später ging es auch schon flink weiter. In Holdorf trennten sich unsere Wege für diesen Tag/diese Nacht und gegen 2.00 Uhr war man schließlich wieder in Twistringen. Ein schöner Start in’s bevorstehende Wochenende…   :-)

 
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 Bundesliga 2017/2018: 30. Spieltag (14.04.2018)

München - Borussia   5:1 (2:1)

 
20 Minuten lang spielten wir richtig gut mit… und dann sowas: Wir gingen in Führung. Fortan stellten wir jedoch unsere Bemühungen weitestgehend ein und agierten, nein, reagierten wie das Kaninchen vor der Schlange. Logische Folge war der Doppelschlag noch vor der Pause und das Unheil nahm auch nach dem Seitenwechsel seinen Lauf.
Ein jämmerlicher Auftritt unsererseits, so darf man sich in der Bundesliga nicht präsentieren, auch nicht wenn der Gegner der übermächtige Rekordmeister ist. Am Ende leuchtete auf der Anzeigetafel unsere höchste Niederlage in München seit 30 Jahren auf.
Wenn wir am Freitag gegen Wolfsburg nicht gewinnen (und das liegt durchaus im Bereich des Möglichen/Realistischen), dann wird die Stimmung endgültig kippen, dessen bin ich mir sicher… rosige Aussichten.
 
Tourbericht...
Ein großer Teil der üblichen Verdächtigen war diesmal nicht am Start und da der zweite “Haufen“ es dekadenterweise vorzog zu fliegen, waren wir heute mit einem arg dezimierten Trupp - nämlich der kleinstmöglichen Einheit, einem “Duo“ (infernale?) - unterwegs.
Aufgrund der “Terminierung“ als Spätspiel fiel eine Anreise mit der Bahn durch‘s Raster; am nächsten Vormittag stand ein Einladungstermin an und die Zugzeiten waren in diesem Fall einfach zu ungünstig. Also “Plan B“.
Freundlicherweise stellte OL-Jens seine Chauffeurdienste (inklusive Fahrzeug) wieder zur Verfügung und pünktlich um 7.00 Uhr (“Harry“ fuhr den Wagen gar ein halbe Stunde früher schon vor) nahmen wir die ersten knapp 180 km mit dem Pkw in Angriff. 2 Stunden später erreichten wir das erste Etappenziel, den Autohof “Rühden“/Seesen an der A7 (Nähe Einbeck) und nach fünfminütiger Suche fanden wir auch einen entsprechenden Stellplatz für das Auto. Der Ort ist zwar recht klein, doch an jeder Ecke prangten Dauerpark-Verbotsschilder. Ein wenig abseits in einer Seitenstraße wurden wir schließlich fündig und ca. 10 Minuten später holte uns Armin mit einem Bully vereinbarungsgemäß ab. Totti und Plaudertasche Uwe (*schmunzel*) vervollständigten die Besatzung, so daß wir auf der Hauptstrecke als Quintett unterwegs waren.
Insgesamt hatten wir ca. 730 km (“einfacher“ Weg) auf dem Zettel, von Langeweile und Eintönigkeit aber keine Spur, denn während wir in den ersten 120 Minuten die nationale und internationale Politik ‘rauf- und ‘runterdiskutierten, war nun - zu Fünft - das Sportliche herausstechendes Thema. In lustiger und sehr angenehmer Gesprächsrunde ging es stundenrund um Team/Trainer/Fanszenen/Nostalgie undundund… unterbrochen nur von gelegentlichem “Bierfassen“ (Frankenheim und Becks). Auch für das leibliche Festnahrungswohl war gesorgt, denn die “Reisegruppe 1900“ sponsorte das umfangreiche Frühstück in Form von 2 Dutzend Brötchen, Leberwurst, Mettwürstchen und einem Kubikmeter Mett (inklusive Zwiebeln und Gurken), ebenso großzügig wie lecker… köööstlich. Nichtsdestotrotz durfte das von Muddern geschmierte obligatorische Leberwurst-Mohnbrötchen selbstverständlich nicht fehlen.
Erfreulicherweise war die Autobahn nur mittelmäßig ausgelastet, so daß wir bereits um halb Vier den Gäste-Bus/Bullyparkplatz erreichten und fast zeitgleich fuhr auch der andere “Fanclub“-Bully (den man auf halber Strecke auf einem Rastplatz getroffen hatte) “vor“.
Nach diesmal nur einer (!) Kartenverteilung über 3 Tickets (die restliche “Logistik“ hatte man beim Berlin-Heimspiel erledigt) betraten wir die Arroganz-Arena erstmals durch den vermeintlichen Gästeeingang, kamen wir doch sonst immer von der “Zugseite“. Das machte das Spiel aber auch nicht besser…
Überraschend begannen wir recht forsch und griffen früh an. Das schmeckte dem Gastgeber irgendwie nicht und wir belohnten uns mit der ersten Torchance umgehend (Josip Drmic traf mit einem filigranen Schlenzer zum 0:1). Es sollte unser letzter sehenswerter Angriff an diesem Abend sein. Die Bazis betrieben innerhalb von Minuten Ergebniskorrektur und die “Abfertigung“ setzte sich im 2. Durchgang fort. Ein büschen mehr hatte man sich schon ausgerechnet, schließlich war unser Gastspiel in 2 “k.o“-Begegnungen der Münchner eingebettet (UCL und DFB-Pokal)
und der “Stern des Südens“ hatte am letzten Wochenende die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen können.
Gute Voraussetzungen eigentlich, die uns trotzdem nichts nutzten, zu peinlich schwach war unsere Vorstellung. Und die zweite Erkenntnis: Jupp Heynckes schenkt - anders als sein Vorvorgänger (und einstiger Nachfolger) Guardiola - keine Spiel ab, richtig so.
Das beste an diesem Tag war somit die flotte Rückfahrt. Schon um 20.45 Uhr befanden wir uns auf der Autobahn und auch auf dem Heimweg ließ sich kein Stau blicken, gut so. Bei der einzigen Pause nutzte man die Gunst der Stunde um im Tankstellen-Shop einen Stapel WC-Gutscheine gegen Paninibilder einzulösen, die dem Sohnemann mitgebracht werden konnten. Ein kleines Schläfchen später hatten wir um kurz vor halb Drei wieder niedersächsischen Boden unter den Füßen. Kurz “austreten“, Fahrzeugwechsel und weiter nach Hause… Ankunft in Twistringen schließlich um 4.20 Uhr (MEZ).
Scheiß Spiel, unterirdische Leistung, aber wenigstens eine gute Tour. Ein “Dankeschön“ nochmal an Dirk, Armin & Co. für Organisation, Fahrdienste (auch OL-Jens) und Verpflegung; hat Spaß gemacht (das Spiel ausgeklammert).
 
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 Bundesliga 2017/2018: 29. Spieltag (07.04.2018)

Borussia - Berlin   2:1 (0:1)

 
War dieser überglückliche und unverdiente Sieg der “Brustlöser“ für den Saisonendspurt um Platz 7 (?!), ich glaube eher nicht. Erstens steht als nächstes das Auswärtsspiel in München an und außerdem lässt dieser Rumpelsieg wenig bis keinen Spielraum der Hoffnung auf ansehnlichere Leistungen in den restlichen 5 Spielen dieser Saison.
 
Tourbericht...
Stell‘ Dir vor es ist zur absoluten Prime-Time “samstags 15.30“ ein Heimspiel angesetzt und keiner meldet sich für die Bustour an. Das ist natürlich mit extrem überspitzter Feder formuliert, doch Fakt ist, daß die letzten 15-20 Leutz erst in den Tagen vor dem Spiel verpflichtet werden konnten, so daß letztendlich 45 Wesen den Bus bevölkerten, geht doch. Auf den “letzten Drücker“ planen, das macht natürlich “Spaß“… nämlich gar keinen. Beispiel: Die Fahrten werden via Internet, per eMail und mittels “Whats-App“-Nachricht beworben, aber erst wenn die Skulpturen persönlich und somit einzeln angeschrieben werden, kommen Rückmeldungen á la: “Natürlich komme ich mit, ist doch klar!“ …da fällt einem echt ein Ei aus der Hose (*kopfschüttel*). So kann man in jedem Fall schlecht organisieren - und das nervt nicht unerheblich.
Zum Wesentlichen. Fahrplanmäßig hätten (!) wir diesmal starten können. Chief (mit Sohnemann) pünktlich, Bus fuhr vor, Fraktionen Kleckerladen & Co. und Barenburg anwesend, aber (!) Jenny hatte ihre ursprüngliche Nordwestbahn nach Twistringen verpasst. Der Folgezug fuhr jedoch schon um kurz nach halb Neun (überraschend ohne Verspätung) ein, so daß die Abfahrt erfolgen konnte. Nach kurzer “Standpauke“ an die Paukerin die nächste Verzögerung, denn das Liniengefährt musste noch gegen den “Reisebus“ durchgetauscht werden, das bedeutete - inklusive Betankung - weitere 10 Minuten “zu spät“.
Doch Kutscher Ewald holte den zeitlichen Rückstand bis zum Zustieg Lengerich wieder auf, klasse. Nach früher Ankunft in M’gladbach und den Stationen Fahne aufhängen, FanHaus und Kartenverteilung stand der obligatorische Umtrunk mit “TJ“ an und im Nachklapp zum Spiel bewahrheitete sich unser Glücksbiertrinken wirklich wortwörtlich.
Die erste Hälfte, grottig und die Mannschaft wurde nach dem Halbzeitpfiff zurecht mit einem Pfeifkonzert bedacht. Schon zur Pause wurde daraufhin Thorgan Hazard eingewechselt und der Belgier bekam Gelegenheit das Spiel per Doppelpack tatsächlich noch zu drehen. Die Gäste müssen sich aufgrund unserer “starken“ Vorstellung jedenfalls in den Arsch beißen, gegen uns - trotz Führung - verloren zu haben.
Einmal mehr im Mittelpunkt, der inzwischen verhasste Videobeweis. Erst die Nichtanerkennung unseres (vermeintlichen) Ausgleichstreffers durch Patrick Herrmann, dann der nachträgliche Elfmeterpfiff von Bibi (rund 2 Minuten nach der betreffenden Spielszene). Das macht doch alles keinen Spaß mehr, Emotionen und spontane Jubelorgien können durch das Eingreifen der im “Kölner Keller“ sitzenden Referees beerdigt werden (*kotz*).
Aber auch nach Spielende sorgten einige Fans für Aufreger, wurden die Spieler am Zaun doch verbal angegangen. Insbesondere Yann Sommer wird wohl seit Wochen übel beschimpft - und das aus der Nordkurve, einfach unglaublich. Diese (wenigen) Leutz haben nichts, aber auch wirklich gar nichts im Borussia-Park zu suchen und das in diesem Zusammenhang einzig erfreuliche ist, daß der Verein an der Identifizierung (und “Sanktionierung“) “d’ran“ ist, hoffentlich mit Erfolg.
Die Rückfahrt war diesmal eigentlich für Viertel vor Sechs veranschlagt, das hatten aber anscheinend nicht alle Leutz verinnerlicht. Schlußendlich fuhren wir gegen 18.10 Uhr endlich los und der Letzte konnte sogar noch nach (!) der Abfahrt zusteigen, da sich der Bus im „stop-and-go“-Modus in Richtung Aachener Straße bewegen musste. Einsicht aufgrund unserer Entscheidung, den Bus trotz (1facher) Unterzahl losrollen zu lassen (?!), Fehlanzeige. Im Gegenteil, unser dreistes, unerlaubtes Fortstehlen vom Parkplatz zog eine Podiumsdiskussion nach sich. Stattdessen hätte der Benachteiligte wohl besser die “24 Stunden-Bundeswehrregel“ angewandt und die Sache sich nach “1 Nacht d’rüber schlafen“ nochmal vor Augen führen sollen. Schuld haben immer die anderen, das ist bekannt. Aber nur einer kann nunmal den Hut aufhaben (optisch ist das natürlich “Hut“ Ralf) und in diesem Kontext wird gerne vergessen, daß immer das “Große & Ganze“ im Blick zu behalten ist. Dieses Verständnis reicht jedoch desöfteren leider nur, bis diverse Beteiligte sich in ihren “Vorteilen“ beschnitten sehen, meine Fresse. Das Angebot, den “Vorgang“ am Folgetag nüchtern zu besprechen wurde zwar ausgeschlagen, bzw. nicht wahrgenommen, dennoch jetzt: “Aufregung“ aus. Ich denke, es wird sich doch noch Zeit finden, das in diesem Fall vorhandene Unverständnis aus der Welt zu schaffen, wenn denn Interesse bestehen sollte.
Um 22.55 Uhr erreichten wir Twistringen und für den schlaftrunkenen, kleinen Mann (der zuvor schon auf der Busrückbank ungefähr 2 Stunden nächtigen konnte) ging es fast schnurstracks in’s Bett, stand doch am nächsten Vormittag ein katholischer, hochoffizieller Festtagstermin in der Kirche an.
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 Bundesliga 2017/2018: 28. Spieltag (01.04.2018)

Mainz - Borussia   0:0

 

Das “Ding“ ist durch, das war’s mit Europa. Nur 6 Spieltage vor Schluß haben wir 5 Punkte (unter Einbeziehung der aktuellen Torverhältnisse sogar 6 Zähler) Rückstand auf den in dieser Saison zum Europapokal berechtigten 7. Rang.

Die Erwartungen sind natürlich gestiegen. Allerdings ist das Anspruchsdenken, international “dabei“ sein zu wollen, durchaus nachvollziehbar, ist der Kader doch - für mich - der beste der letzten 20, 22 Jahre. Für Dieter Hecking und seine Mannen gilt es nun, zumindest den unmittelbaren Anschluß an die Spitze des Tabellenmittelfeldes herzustellen. Ein Austaumeln, analog zum letztjährigen Saisonausklang, darf es jedenfalls nicht geben, denn das könnte auf der Trainerposition vielleicht doch zu einem (dann verständlichen) Wechsel führen. Die Vertragsverlängerung des Coaches zunächst zu vertagen ist vollkommen legitim und dürfte an Heckings Autorität nicht kratzen. Er hat noch länger als 1 Jahr Vertrag, ein Weggang zu einem Konkurrenten ist unwahrscheinlich und wenn wir in der neuen Serie 2018/2019 einen vernünftigen Start hinlegen, dann bleibt im September/Oktober immer noch Zeit für solche Gespräche.
Wir müssen diese Saison jetzt sauber und gewissenhaft zu Ende spielen… und dazu gehört auch ein Heimsieg gegen Berlin, soviel zum vorläufigen Schlußplädoyer.

 
Tourbericht...

Am 28. Spieltag (Ostersonntag, 18.00 Uhr) ging es nach Mainz. Die Tour begann für mich mittags um Zwölf beim Motorpark in Lohne. Der Bully aus Wilhelmshaven, gesteuert von Thorge, war überpünktlich und Jan und ich konnten es uns gemütlich machen. Der nächste Halt in Holdorf war dann auch schon der letzte und wir konnten uns mit einer 9-Mann Truppe nach Mainz begeben. Es gab zum Glück keine Staus, etc., sodass wir bzw. Thorge entspannt fahren konnte(n).

Highlight war sicherlich der erste Boxenstopp! Der Osterhase hat sich bei uns im Bully versteckt und bei der ersten Pieselpause Schokolade im Bully ausgelegt, die dann nur noch gefunden werden musste. Souverän (Filip) wurden alle Schokoladenteile gefunden und unsere Weiterfahrt konnte nun auch vonstatten gehen.

Angekommen in Mainz konnten wir unseren Parkplatz direkt vor der Opel-Arena einnehmen. Zwischen den Bussen eingeklemmt hofften wir, dass wir nach dem Spiel einigermaßen gut wegkommen würden.

Zum Spiel braucht man nicht viel sagen. Enttäuschende Leistung wie in so vielen Spielen diese Rückrunde! Das wäre aber egal gewesen, wenn in der 90 Minute der Lucky Punch geglückt wäre. Naja es sollte nicht sein. Nach dem Spielende noch kurz mit ein paar bekannten Gesichtern geschnackt und sich dann wieder in den Bully verzogen. Nachdem dann auch der Bus vor uns weggefahren ist, konnten wir uns einen Weg zum Ausgang „erschleichen“. Das Kuriose daran war, dass die Ordner die Ausgangstore für die Busse verschlossen hielten. Nach ein paar Minuten ist dann ein Bus vorgefahren und dann ging die Tür erst auf. Auf Nachfrage wurde gesagt, dass die ersten Busse auch schon eher hätte wegfahren können. Diese sind nur nicht vorgefahren :D Warum man nicht einfach sofort die Tore aufmacht, bleibt mir ein Rätsel.

Auch auf der Rückfahrt hatten wir keine besonderen Vorkommnisse, so dass uns Thorge gegen ca. 0.45 Uhr in Lohne wieder "rausließ". Vielen Dank nochmals für's Fahren, Thorge! Bis zur nächsten Tour.

 

VEC-Freddy

 
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 Bundesliga 2017/2018: 27. Spieltag (17.03.2018)

Borussia - Ho"pp"enheim   3:3 (1:1)

 
Auf dem “Papier“ ist es natürlich zu wenig, aber mehr war heute leider nicht d’rin, dennoch kann man nicht unzufrieden sein. Die Mannschaft kämpfte bis in die Nachspielzeit, hechelte dreimal einem Rückstand hinterher und belohnte sich für ihre couragierte Leistung - kurz vor Schluß - mit dem abermaligen Tor zum Remis. Zum Sieg reichte es nicht, doch mit Oscar Wendt (Startelf) und den eingewechselten Raffael und Fabian Johnson schafften gleich 3 Akteure den Sprung aus dem (immer noch prall gefüllten) Lazarett auf den Rasen.
Zwar rangiert Ho“pp“enheim in der Tabelle weiterhin 3 Zähler vor uns, aber noch ist das Erreichen des 7. Tabellenplatzes keineswegs utopisch. Das spielfreie Wochenende kommt uns jedenfalls sehr gelegen. Der eine oder/und andere verletzte Spieler wird in der Zwischenzeit hoffentlich den Weg zurück in den Kader finden und dann (!) ist entscheidend, ob und was wir Ostersonntag aus Mainz entführen können.
 
Tourbericht...
Die Winterkälte ist zurückgekommen, daß mussten wir gleich um halb Neun morgens feststellen. Kutscher Ewald hatte ein paar Minuten Verspätung und im eisigen Wind stehend wurde uns innerhalb von Sekunden der letzte Rest Körperwärme aus den Kleidern gepustet. Die offiziellen Wetterfrösche haben im Fernsehen dafür übrigens die Wortschöpfung “Russenpeitsche“ bemüht, wie treffend.
Dem klangvollen Namen TSG Ho“pp“enheim war es wohl geschuldet, daß sich das Anmeldeverhalten zunächst auf stockendem Niveau bewegte. Schlußendlich fanden sich nach diesmal wenigen Zustiegsorten aber doch ca. 40 Leutz ein, so daß sich diese Fahrt als +/-0 kostendeckend ihren Weg in die “Bücher“ bahnte. Auch aufgrund der Kälte wurden die Pausen kurz gehalten und da die Pisten nicht voll waren, konnten wir schon um sehr frühe 13.18 Uhr auf den Busparkplatz fahren.
Fahne aufhängen, FanHaus, Karten austeilen, …somit also das übliche Wegeprogramm und “Tagesgeschäft“. Beim letzten Ritual, dem Glücksbier trinken (kleine Cola für den Junior), eröffnete uns “TJ“ dann, daß wir 4:1 gewinnen werden und Drmic 2 Tore dazu beisteuern würde. Was trinken “TJ“ (?!), ob solch wirrer Aussagen.
Kopfschüttelnd machten sich “Vater & Sohn“ anschließend auf den Weg zum/in Block 16, wie üblich 2, 3 Minuten vor dem Anpfiff. Attila war diesmal nicht zugegen, doch seine Tochter hatte uns wieder zwei Plätze freigehalten.
Ob es des Trainers innere Überzeugung war, daß mit einer Dreierkette verteidigt wurde oder (wahrscheinlicher) die Verletztenmisere “Schuld“ war/ist, lässt sich nicht zweifelsfrei klären. Fakt ist, daß wir mit der neuen Spielform "eigentlich" gut im Spiel waren und trotzdem dreimal einen Rückstand verkraften mussten. Kurz vor - im wahrsten Sinne des Wortes - “Toreschluß“ gelang uns jedoch glücklicherweise der erneute (und endgültige) Ausgleichstreffer, so daß uns das Team mit diesem Teilerfolg in die 2wöchige bundesligafreie Pause entließ. Wer weiß, vielleicht wird dieser 1 Punkt in der Abschlußtabelle nochmal Gewicht bekommen, ausschlaggebend wird dafür allerdings u.a. das nächste Spiel Ostersonntag in Mainz sein, denn dort haben wir zu punkten, sonst brauchen wir eine Aufholjagd erst gar nicht einläuten wollen.
Über den Spieltag hinaus bleibt auch haften, daß a) Josip Drmic tatsächlich getroffen hatte und daß b) der bei diesem Tor angewandte Videobeweis abgeschafft gehört, will man den Charakter und die Emotionalität des Spiels nicht vor die Wand fahren lassen. Wer (!) will sich 2 Minuten nach einem Treffer noch spontan und euphorisch, weil unerwartet freuen (?!), so gut wie keiner (gebe ich die Antwort gleich vor).
Abpfiff. Mit dem kleinen Mann an der Hand ging es zurück in den wärmenden Bus und wie bereits angesprochen wurde auch der Rückweg in rekordverdächtiger Zeit gemeistert. Wir rollten schon um sensationelle 17.52 Uhr vom Busparkplatz hinter der Nordkurve - der “frische Wind“ trieb die Passagiere förmlich in die vorgewärmte Fahrgastzelle. Und um 1 Person vermehrt schienen wir uns auch zu haben. Caki/Rheine hatte auf dem Rückweg nicht die ganz große Lust auf den sich wiederholenden Schienenersatzverkehr ab Münster und wir konnten seine kurzfristige Beförderungsanfrage knapp und positiv bewerten - selbstverständlich gegen einen anteiligen Kostenbeitrag von 7,50 Schekel, Ordnung muß sein.
Nachdem Muschi in der Vorwoche auf der Rückfahrt von Leverkusen ob des Vortages arg schwächeln musste, wollte er diesmal wohl doppelt und dreifach glänzen/aufholen und schmetterte ohne Unterlaß Schlagerjuwelen durch die hinteren Wände des Vehikels. Ab Lengerich wurde es schließlich gesanglich schlagartig ruhiger, denn der Herr stieg aus - hatte wohl noch einen Gig (*lach*).
Wir lagen weiterhin gut in der Zeit und um erstaunliche Viertel nach Zehn lief der Bus in Twistringen ein (diese Uhrzeit schafften wir schon seit Jahren nicht mehr, nicht schlecht).
 
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 Bundesliga 2017/2018: 26. Spieltag (10.03.2018)

Leverkusen - Borussia   2:0 (1:0)

 

Diese Niederlage war, im Gegensatz zu den Pleiten der letzten Wochen, absolut verdient, denn bis auf die knappe Anfangsviertelstunde zeigten wir lediglich fußballerisches Bruchwerk. Daß wir dennoch bis kurz vor dem Schlußpfiff - zumindest theoretisch, bzw. leider nur optisch und nicht faktisch - “im Spiel“ blieben, lag nur an den Gastgebern, die viele Chancen ungenutzt verstreichen ließen.
Um die “realpolitisch“ letzte Chance, im Rennen um Europa doch nochmal mitmischen zu können, zu wahren, muß am Samstag ein Sieg gegen Ho“pp“enheim her. Wenn dies nicht gelingt, ist die Saison im Arsch und wir müssten dann irgendwie sehen, noch einen letzten Saisonsieg einzufahren, um nicht ganz unten ‘reinzurutschen.

 

Tourbericht...
Traditionell war unsere LEV-Fahrt auch diesmal ein “Ladenhüter“, für mich nicht nachvollziehbar, da schließlich mit dem “Pfund“ Samstagstermin/Bustour/günstige Karten gewuchert werden konnte, doch auch diese Kombination (!) lockte nicht viele Leutz hinter dem Ofen hervor... was wird denn noch (mehr) gewünscht?! Zudem dezimierte sich die ohnehin geringe Teilnehmerzahl unnötigerweise auch noch selber, denn es schlugen gleich 5 (!) krankheitsbedingte Ausfälle zu Buche. Am Ende waren es keine 30 Leutz, die den Bus bevölkerten und die Fanclub-Kasse war natürlich “not amused“ - nunja, diesmal nicht zu ändern und zur Startbesatzung zählten eine Handvoll Leutz (u.a. OL-Jens, Kleckerladen, Sohnemann).
Unter der Woche mussten leider wieder neue (verschärfte) Spielregeln für unsere Bustouren festgelegt werden und Anlaß waren 2, 3 “Ereignisse“ der letzten beiden Fahrten gegen Leipzig und Bremen. Für 95% der “Businsassen“ sind die Richtlinien eigentlich gar nicht “aufschreibenswert“, da gelebte Realität und somit eine Selbstverständlichkeit. Nur ein paar wenige scheren (unbewusst?) aus und strapazieren damit das “Gemeinwohl“ (im Bus). Da hilft - wenn überhaupt - vermutlich nur ein “einstimmig“ beschlossener, jedoch lediglich imaginärer Maßnahmenkatalog (legendär der Ausspruch von Jean Löring, jahrelanger Präsident von Fortuna Köln: “Ich als Verein musste handeln!“). Denkpausen oder gar Komplettausschlüße regen vielleicht tatsächlich ‘mal zum (nach)denken (!) an.
Ende Exkurs. Los ging’s um 11.50 Uhr und Kutscher Ewald rutschte gut durch den nicht stark frequentierten Samstagmittags-/nachmittagsverkehr, so daß er uns bereits um kurz vor halb Fünf in Leverkusen ablieferte.
Während der “Alte“ seinem Karten“handling“ den letzten Feinschliff verpasste und obligatorisch auch noch kurz die Garderobe ab der Gürtellinie abwärts wechselte, betrieb der Junior “Fortbildung“ …Malte hatte sein “Sky“-fähiges Tablet auf Empfang geschaltet und so konnten noch ein paar Spielzüge der Bundesliga-Nachmittagspartien studiert werden.
Zum Spiel. Das eindeutig Beste an den 90 Minuten war die von den Ultras entworfene Choerographie zu Ehren von Walli, die am letzten Wochenende im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Wirklich ein ganz starkes, einheitliches Bild. Und auch ein Lob an den Leverkusener Anhang, der sich an die Absprache hielt während der Schweigeminute zu Beginn des Spiels tatsächlich Ruhe/Stille walten zu lassen.
Es folgten jeweils zehn gute Anfangs- und Schlußminuten, das war’s dann aber auch schon, denn zwischen Minute 10 und 80 wurde der Motor fast auf Leerlauf gedrosselt. Eine verdiente Niederlage und wir durften an einer möglichen Punkteteilung nur schnuppern, weil die Pillendreher den Sack unerwartet spät “zu“ machten, Möglichkeiten für den frühzeitigen finalen Dolchstoß hatten die Gastgeber jedenfalls genug. Bezeichnend, daß Leverkusens Wendell mit einer verunglückten Kopfballabwehr seinem eigenen Torwart Leno am gefährlichsten kam. Und die einzige Chance, die von uns in Eigenregie produziert wurde vergab der eingewechselte Josip Drmic mit dem Kopf, freistehend vor dem Tor, ohne weitere Worte.
Nach dem Schlußpfiff wurde die Mannschaft zwar noch kurz “verabschiedet“ (vereinzelt gab es Pfiffe, der Grundtenor war jedoch noch positiv… das wird beim nächsten drohenden Reinfall im Heimspiel gegen Ho“pp“enheim vermutlich leider aber in’s Gegenteil umschlagen), doch anschließend wollte man flink die Stätte der desillusionierenden Pleite verlassen und auch die anderen Businsassen sahen es wohl genauso, denn bereits um 20.47 Uhr konnte sich unser Bus vollzählig in Richtung Norddeutschland in Bewegung setzen.
Auf der Rückfahrt guckten sich Sohnemann und Hartgesottene die Niederlage nochmal auf Malte's "Tablett" an, ehe es für den kleinen Mann in die Schlafenszeit über ging und - wie üblich - machte er es sich in der letzten Reihe ("Päsidiumsloge"... *lach-weg*) mit Kissen und  "Ritter Lilie"-Decke gemütlich.
Schon um 0.40 Uhr erreichten wir wieder Twistringen und der Bus sah picobello aus, auch wenn man natürlich weiß, daß die heutige Fahrt nicht der Maßstab sein wird...
 
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 Bundesliga 2017/2018: 25. Spieltag (02.03.2018)

Borussia - Bremen   2:2 (2:0)

 
Mittlerweile bedarf es nicht ‘mal mehr eines Gegentores um uns aus der Spur zu werfen. Trotz des vermeintlich beruhigenden Vorsprungs ließen wir es zu, daß der Bremer Druck immer zwingender wurde und letztendlich im Ausgleich mündete und wenn man ehrlich ist, dann waren die Gäste dem Dreier näher als wir. Und daß wir noch einen Handelfmeter hätten zugesprochen bekommen müssen, “geschenkt“. Wenn wir es in einem Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel nicht gebacken bekommen, eine “2 Tore“-Führung in’s Ziel zu bringen/"retten", dann haben wir den Sieg auch nicht verdient… und wer weiß, ob wir den fälligen Strafstoß überhaupt verwandelt hätten.
 
Tourbericht... (folgt)
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 Bundesliga 2017/2018: 24. Spieltag (24.02.2018)

Hannover - Borussia   0:1 (0:0)

 

Da war endlich der nicht ganz überzeugende, aber eminent wichtige “Rumpel“-Sieg, der in der nach Saisonende zu ziehenden Bilanz hoffentlich mit der Wende zum Guten gleichzusetzen ist. Vor dem Spiel unkte man im Auto, daß bei einem Sieg Platz 7 (nach 34 Spieltagen) herausspringen würde, eine weitere Pleite aber ein trostloses “Auslaufen“ der Serie bedeuten würde.

 
Tourbericht...
Nicht nur der Heidjer ist die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in Person, sondern auch der heutige Kutscher Ronald vereinigt diese Attribute auf sich. So startete man um halb Eins um zunächst DH-Stefan vom Hbf in Twistringen und anschließend Howie in “Neyenkargen“ einzupacken.
Trotz kurzer (1 ¼ stündiger) Anfahrt tauschte man sich natürlich ellenlang über die augenblickliche sportliche Situation aus und jeder hat seinen eigenen Blickwinkel, doch die (imaginäre) Überschrift “Unzufriedenheit“ war schnell gefunden, darin waren sich alle vier Diskussionsteilnehmer einig.
In Hannover angekommen konnte mit dem “Autoabstellen“ wieder ein Erfolg im favorisierten Parkplatzgebiet verbucht werden und kurze Zeit später traf man auch schon vor dem Stadion ein. Jetzt musste erstmal angestanden werden, denn die “AwDk/AFK“-Fahrer bekamen, aufgrund “notwendiger“ genereller Anwesenheitskontrolle, ihr Ticket diesmal erst vor Ort ausgehändigt. So zog sich das “Handling“ wie Kaugummi, da konnten selbst die wüsten Schimpftiraden eines gewissen B.K. nichts beschleunigen, zumal sich das Cleverle beim falschen Buchstabenblock “N-Z“ angestellt hatte (man bedenke, daß sich beide (!) Letter seiner Initialen in der ersten Hälfte des ABC’s tummeln).
Spät konnte ich dadurch die letzten Billets an den Mann/die Frau bringen, dennoch schaffte man es mit Anpfiff seinen Platz im Block einzunehmen, gut.
Es folgten 90 Minuten, die nicht unbedingt als Werbe- oder Lehrfilm für attraktiven Fußball Verwendung finden dürften. Auf beiden Seiten prägte viel Stückwerk die erste Halbzeit und es ging leistungsgerecht und somit torlos in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang waren sich beide Teams (intensiv unspektakulär) fast ebenbürtig, doch ließen unsere Junx ein büschen mehr Willen als der Gegner erkennen und folgerichtig belohnte sich die Mannschaft und uns - ganz dem Spielverlauf entsprechend - mit dem knappsten aller Ergebnisse, einem 0:1 -Auswärtssieg. Genau dieses eine Tor waren wir zwar nicht besser, aber Hannover eben schlechter (*zwinker*).
Unseren Spezialparkplatz erreichten wir schnell, das Auto wurde zügig besetzt und auch zurück ging es ebenso flink wie bereits auf dem Hinweg. Nachdem wir die beiden Protagonisten der Unterwegszustiege in (logischerweise) umgekehrter Reihenfolge vor dem Eigenheim (Howie) und am Bahnhof (Stefan) zum Ausstieg genötigt hatten, wurde man um chice 19.00 Uhr wieder zuhause abgeliefert. Wohlwissend, daß wir uns noch gewaltig steigern müssen, will man in der Tabelle noch verlorenen Boden wieder gutmachen.
P.S.: Sohnemann hatte diesmal keine Lust und das muß (!) auch vollkommen in Ordnung sein. Schließlich soll aus dem Jungen ‘mal etwas “Vernünftiges“ werden, er soll auf gar keinen Fall in die Fußstapfen des “Alten“ treten (müssen).
 
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 Bundesliga 2017/2018: 23. Spieltag (18.02.2018)

Borussia - Dxxx(ort)mund   0:1 (0:1)

 
Da macht man in 2018 zwei sehr gute Spiele und kann daraus keinen Profit schlagen, weil es gegen Mannschaften des Kalibers Leipzig und DO geht.

Noch ein kleiner Absatz zu Marco Reus. Für mich persönlich ist der Typ jetzt erledigt… kein besonderer (ehemaliger) Spieler mehr, sondern eine Wurst wie soviele andere. Keine Ahnung was den Kerl geritten hat, seinen (xten) Treffer gegen uns mit weit ausgebreiteten Armen provokant vor dem an unsere Nordkurve angrenzenden Sitzplatzblock "12" zu jubilieren, ääätzend und eine vortreffliche Deeskalationsmaßnahme, meine Fresse.

 

Tourbericht...
Ein Spiel(tag), zu dem man viel schreiben könnte.... und eigentlich nicht ein Wort schreiben will. Sonntag, 18:00 Uhr Anpfiff, nicht gerade die beliebteste Zeit. Wohl auch deshalb ging es an diesem Morgen nicht wie üblich in Richtung Holdorf, um in den Bus umzusteigen. Stattdessen, Abfahrt um 11:00 ab Schneverdingen und mit einem Zwischenstop ging es dann diesmal direkt zum Hauptsitz, wo der Chief und Uli eingesammelt wurden.

Nun vollbesetzt ging es los zum Borussia-Park und man konnte während des Spiels doch einige Parallelen zur Fahrt erkennen. Es lief, wir kamen gut voran und alles sah super aus. Bis zum letzten Drittel. Während wir im Stau hingen, hingen unsere Jungs an den eigenen Fähigkeiten, einem Bein eines Dortmunders oder an dem heute tatsächlich richtig guten Bürki. Man hatte das Gefühl, wir hätten noch Stunden spielen können und es wäre doch kein Tor mehr gefallen. Im übrigen, abgesehen vom Kunstschuss von Reus, wäre auf beiden Seiten kein Treffer gefallen.

Der bittere Unterschied zwischen Fahrt und Spiel war also, dass wir mit Anpfiff in der Kurve waren, unsere Jungs es aber nicht schafften, den mehr als verdienten Ausgleich zu erzielen. Es war definitiv eins der einseitigsten und deshalb auch bittersten Spiele, die ich je von uns gesehen habe.

Und wenn wir schon bei bitteren Sachen sind, muss man nach diesem Spiel auch Marco Reus ansprechen. Er ist jetzt zum vierten Mal nach seinem Wechsel zur falschen Borussia wieder zu uns gekommen. Eins hat man jedoch nie gehört, Pfiffe! Dieses Mal schon und wenn man im Nachhinein lesen muss, dass die Pfiffe weh getan haben und ein ehemaliger Spieler eines Clubs so etwas nicht verdiene, dann kann man das verstehen und grundsätzlich hat Herr Reus da auch recht. Allerdings, er ist seit fast 6 Jahren weg. Da sollte man mal überlegen, warum gepfiffen wurde! Nein, nicht weil er zu Doofmund gegangen ist! Nein, nicht weil er mal wieder gegen uns getroffen hat, selbst wenn das mehr als verständlich wäre... und ja, wir wissen auch, dass Reus mit den ganzen Verletzungen eine schwere Zeit hatte und es sein erstes Tor nach dem Comeback war... aber was soll man machen? Applaudieren weil ein ehemaliger Spieler gerade rechtzeitig wieder fit ist, um uns wieder einen einzuschenken? Eher nicht, bei einem Gegentor wird gepfiffen und gebugt, sich aufgeregt und geschimpft!
Das der ehemalige Spieler dann vor unserer Kurve jubelt, macht es nicht besser. Die gellenden Pfiffe und Beleidigungen, die man sich tatsächlich hätte sparen können, kamen aber erst danach. Für mich war es die Wrestlingeinlage gegen Ginter, aber Reus zeigte mehrere unschöne Aktionen, was man sich bei einem Ex-Verein, von dessen Fans man Respekt einfordert, einfach lassen sollte! Respekt beruht schließlich auf Gegenseitigkeit.

Die Rückfahrt war - der Stimmung entsprechend - eher ruhig, aber es wurde über den Trainer gesprochen. Allerdings nicht "Hecking muss weg" oder ähnliches. Es wurde sachlich darüber diskutiert, was passieren könnte, sollte es so kommen...

 

 
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 Bundesliga 2017/2018: 22. Spieltag (11.02.2018)

Stuttgart - Borussia   1:0 (1:0)

 

Das Spiel war nach 5 Minuten praktisch entschieden. Daran änderte auch jede Menge Ballbesitz nichts (laut “kicker“ satte 68%), denn der war lediglich prozentual herausragend, nicht ansatzweise zwingend und somit nur optisch schmuckes Beiwerk, nur brotlose Kunst.
Für diese “Soße“ war der Junior also insgesamt fast 18 ½ Stunden “on tour“, aber das schult, bzw. stärkt den Charakter, sonst könnte man sich ja ein Bayern-Trikot kaufen und vor den Fernseher setzen - und das hat der kleine Mann auch schon mit Überzeugung verinnerlicht.
Ausblick. Gegen Dxxx(ort)mund ist nicht unbedingt mit einem Sieg zu rechnen (sicherlich wird uns Marco Reus wieder einen “einschenken“) und wenn wir im Anschluß auch unser Gastspiel in Hannover verlieren sollten, dann dürfte Trainer Dieter Hecking auch intern angezählt sein… was für eine beschissene Entwicklung der letzten Wochen. Anscheinend ist uns auch in dieser Saison der Heimsieg gegen München nicht bekommen und markiert den (negativen) Wendepunkt der Serie 2017/2018 (vergleiche 2015/2016, als André Schubert mit dem 3:1 gegen die Bazis auf dem Höhepunkt seines Schaffens war).
 

Tourbericht...

Mit zweiminütiger Verspätung trafen Klein-Meise plus Bruder bei mir ein. Nach kurzen Small-talk rief uns auch schon Jan an, der sehnsüchtig mit OL-Gerd beim Motorpark auf uns wartete. Vom Auto schnell in den Bully gesprungen nach Holdorf gedüst und eben noch Freddy, Heidjer, den Chief + Kindersitz und Sohn verstaut, ging es los in Richtung Stuttgart.

Da man sonntags spielte, war kaum Verkehr auf der Autobahn und man konnte so gut Meter machen. Auch die zugeschneite Strecke ab Siegerland hat uns nicht wirklich "geschadet". Da man nicht genau weiß, wo es mit unserer Borussia in diesem Jahr hingeht, war allen klar, "mit einem Sieg heute in Stuttgart würde man wieder oben rankommen, aber wenn man verlieren sollte, dann wäre man so gut wie 'raus um die internationalen Plätze".

Mit einem kleinen "City-Check" durch Stuttgart und die Bewunderung des "Stuttgart 21-Projekts", kamen wir um halb 2 auf unserem Parkplatz an. Nach einer präzisen Anweisung eines Sicherheitsbeamten und einer "Einparkhilfe" durch den Chief, konnte man direkt hinter den üblichen Bussen parken und da links neben uns nur ein paar Baustellenbaken standen, wusste man, dass man nach dem Spiel schnell wieder auf die Bahn rollen konnte.

Zum Spiel will ich nicht viel sagen!, Aber wie kann es sein, dass eine Mannschaft wie Stuttgart die unten drin steht, es schafft in nur 5! Minuten von 90! das Spiel zu gewinnen.

Nachdem man die Baken fachgerecht zur Seite geschoben hat, ging es mit genervter Miene wieder in Richtung Heimat. Kurz den Stau der uns wahrscheinlich erwartet hat umfahren, oder auch nicht, ging es auf die Bahn. Nach ausgiebiger Analyse des Spiels und einem Fahrerwechsel ging es mit dem üblichen Ballermann-Hits weiter. Grüße gehen raus an Heidjer: Es wäre ein Traum mit dir zum Ballermann zu fahren und dann zu den Hits wie "Ich verkaufe meinen Körper" zu eskalieren.

Außer einen kleinen Schnee"sturm" ab Münster bis Osnabrück ( "fahren wir nun oder nicht?"... "ich weiß es auch nicht."), klapperten wir die Einstiegs-/Ausstiegsorte Holdorf und Lohne ab.

1.00 Uhr, Bettruhe. Den ganzen Sonntag auf der Autobahn verbracht. Die üblichen Gespräche im Bully mitbekommen, dass übliche dazu beigetragen und ein Spiel gesehen wo man das ein oder andere Tor hätte schießen können. Nun stellt man sich ernsthaft die Frage: Wo stehen wir am Ende der Saison? Es kann nicht sein, dass man so viele Möglichkeiten hat, ein Spiel zu gewinnen, aber am Ende mit 0 Punkten im Gepäck wieder nach Hause fährt! Wir wollen euch kämpfen sehen !

 

JuliBo

 

 
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 Bundesliga 2017/2018: 21. Spieltag (03.02.2018)

Borussia - Leipzig   0:1 (0:0)

 
Das Spiel hätte jederzeit in beide Richtungen ausschlagen können, letztendlich entschied sich das Glück gegen uns und wir kassierten kurz vor Schluß den entscheidenden Gegentreffer und konnten in der Kürze der restlichen Spielzeit fast gar nicht mehr reagieren, was für eine Scheiße?! Doch die erneute Niederlage z.B. mit dem Schlagwort “Pech“ abzuhaken, greift zu kurz und ein solcher Erklärungsversuch wäre irgendwie nicht zu Ende gedacht. Denn wir lassen selbst klarste Chance ungenutzt (sogar in der Nachspielzeit bot sich Thorgan Hazard noch die Möglichkeit auszugleichen und zuvor versagtem Patrick Herrmann die Nerven um freistehend vor dem Tor unsere Farben in Führung zu bringen).
Es war sowieso ein Tag zum Vergessen… scheiß Spiel (Niederlage), scheiß Stimmung (momentan treibt ein Keil in unsere Fanszene) und (!) scheiß Fahrt (“Tumulte“ auf dem Rückweg). Spaß (?!) …zur Zeit keineswegs. Einziger Lichtblick an diesem Tage, Sohnemann durfte ein zweites Mal den Rasen des Borussia-Parks betreten, diesmal wurde mit Jünter eingelaufen.
 
Tourbericht...

Dass die Stimmung im Stadion besonders werden würde, war schon vor Antritt der Fahrt klar - das Kommerzprodukt „RB“ reiste nach Mönchengladbach und wieder waren Fanproteste angekündigt. Dass sich diese „besondere“ Stimmung jedoch auch bis in unseren Bus tragen wird - das war nicht abzusehen. Doch beginnen wir mit dem Vormittag.
Da das Spiel erst um 18.30 Uhr angepfiffen wurde, konnten auch wir Küstenbewohner halbwegs ausschlafen. Gegen ca. 11.00 Uhr holte ich wie gewohnt eine leicht gebrechliche Person und dessen Sohn (vielleicht auch schon sein Enkel) aus Varel ab. Das übliche Geplapper verkürzte die Fahrt, ehe wir in Holdorf am Sammelpunkt eintrafen. Pünktlichst um 12.20 Uhr fuhren wir auch dort los, sodass die nächsten „Haltestellen“ Neuenkirchen-Vörden, Lengerich, Ladbergen und schliesslich auch die Raststätte Münsterland angefahren werden konnten.
Leichte Luftleere im Bus war das Ergebnis des unattraktiven Gegners. Ein paar Plätze blieben frei, doch das tat auch der Stimmung auf der Hinfahrt keinen Abbruch.
Um diese Uhrzeit flossen natürlich schon leicht alkoholische Getränke, doch auch die „schweren“ Getränke liessen nicht lange auf sich warten - doch alles war entspannt - auch, wenn die Gesprächsthemen schon längst keinen tieferen Sinn (mehr?) hatten.
Gute 90 Minuten vor dem Spiel trafen wir dann wie geplant auf dem Parkplatz vor dem Stadion ein, sodass wir noch in Ruhe eine B-Wurst, der eine oder andere noch ein Bier verzehren und das renommierte Klatschblatt „Blockflöte“ gelesen werden konnte.
Guter Dinge gingen wir auch schon in Halbzeit eins, doch über das Spiel will ich dieses Mal nicht viel schreiben: Eine Chancenverwertung die nicht besser, eher immer schlechter wird und Körpersprachen, die nicht viel Hoffnung auf Besserung machen.
Zwei, drei Chancen waren sicherlich dabei, bei denen man das 1:0 hätte machen können - doch Unvermögen und vielleicht auch ein wenig Pech, waren wie zuletzt so häufig unsere mächtigsten Gegner. Das 0:1 der Gäste in der 89. (!) Minute setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Ein Spieler namens Ademola Lookman, von dem bisher die wenigsten gehört hatten, schoss unsere Borussia ab und die Stimmung war deutlich getrübt.
Mit diesem Gefühl ging es dann auf den Heimweg. Anfänglich eine bedrückte Stimmung, da auch hier die meisten Reisenden angefressen waren, später dann schon wieder aufgeheitert - bis zum dem Punkt, als Äusserungen "unter aller Sau" im Bus gerufen/gesungen wurden.
Einige wenige setzten sich dem zur Wehr und wurden dann auch noch dumm angesprochen oder beleidigt. Es schaukelte sich regelrecht hoch, sodass zur späteren Zeit sogar Schläge angedroht, teilweise ausgeführt und auch vor weiblichen Personen kein Halt mehr gemacht wurde.
Leute, die unter Alkoholeinfluss einen kompletten Sinneswandel vollzogen haben und sich so dermassen negativ benehmen, mögen sich gerne aus diesem Bus VERPISSEN!
Aus "Spaß" (wie bitte?) getätigte rassistische Äusserungen, Drohungen und Schläge gegen Gleichgesinnte sollten zusammen mit diesen Personen/dieser Person aus dem Bus verbannt werden.
„Ansonsten war die Rückfahrt ruhig - nix passiert. Gruss Wittig“.
Ankunftszeit in Wilhelmshaven: 02.09 Uhr.

 

swg-Gruesse

WHV-Thorge

 
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 Bundesliga 2017/2018: 20. Spieltag (26.01.2018)

Frankfurt - Borussia   2:0 (1:0)

 

Viele erwarteten, bzw. sehnten eine Serie herbei, die haben wir nun hingelegt, aber irgendwie nicht so, wie im ursprünglichen Sinne gedacht, war es doch die 4. Auswärtsniederlage am Stück. Und bei jedem unserer Auftritte in Wolfsburg, Freiburg, Köln und jetzt Frankfurt verschliefen wir inspirationslos mindestens eine ganze Halbzeit, manchmal sogar 60 Minuten. Dann muß man sich auch nicht wundern, daß man auf fremden Plätzen zur Zeit keinen Hering vom Teller zieht, wenn man ständig einem Rückstand hinterherhecheln muß.

 
Tourbericht...
Im Schweinsgalopp “von die Maloche“ zuhause angekommen, wurden die letzten Handgriffe für den Auswärtsspieltag bewerkstelligt. Aber auch für Sohnemann war ein wenig Zeitstreß angesagt (soll er bloß nicht vom "Alten" abkupfern) …Schulschluß, nach Hause eilen, Mittagstisch… und im Anschluß stand “Taxi“-Ronald auch schon vereinbarungsgemäß auf der Matte.
 
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 Bundesliga 2017/2018: 19. Spieltag (20.01.2018)

Borussia - Augsburg   2:0 (1:0)

 

Es war nicht unbedingt ein erwarteter Sieg (zumal Augsburg leider zu einem "Angstgegner" mutiert ist), so vermessen darf man nicht sein - und doch war es gestern irgendwie ein Art "Pflichtsieg". Pflicht (!) in dem Sinne, der ärgerlichen Niederlage in Köln etwas entgegenzusetzen. Und dieses Zeichen haben wir gestern mit einem eher glanzlosen, aber verdienten und wichtigen Arbeitssieg gesetzt... nicht unbedingt mehr, aber (!) vor allem auch nicht weniger. Und tabellarisch lässt sich ganz unaufgeregt festhalten, daß dieser Dreier gegen einen direkten Konkurrenten - ob man es hören mag oder nicht - hochwertiger ist, als ein Erfolg beim Tabellenletzen. Soviel zu einer sachlichen und "nüchternen" Beurteilung unserer "Lage (in) der Liga".

 

Tourbericht... (folgt)

Dem “Vegesacker Ulrich“ war es zu verdanken, daß die “Fast-Minimalbesatzung“ schon bei der Abfahrt in Twistringen um ein wichtiges Busbesatzungsmitglied aufgestockt wurde. Der Junior tauchte umgehend in sein Rätselheft und später in den aktuellen “kicker“ ab, so daß mit Ulli zunächst einmal die letzte/n Woche/n bequatscht wurde(n), während Kutscher Udo sein Gefährt auf der ersten Teilstrecke erstmal in Richtung Autobahn steuerte.
Nicht unbedingt viele Leutz standen diesmal Tage zuvor auf unserer Passagierliste, doch am Vorabend/-nachmittag meldete sich nochmal ein “Pulk“ von 5 Leutz an (von denen ein Teil Bedenken hatte, ob die Züge nach den Wetterkapriolen wieder fahren würden).

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 Bundesliga 2017/2018: 18. Spieltag (14.01.2018)

Köln - Borussia   2:1 (1:0)

 

Wenn man Qualität hat (und die haben wir), dann muß man diese auch auf dem Platz nachweisen (das haben wir gestern wiederholt nicht). Selbst gegen einen abgeschlagenen Tabellenletzten reichen 25 ordentliche Minuten nicht aus. Einmal mehr auffallend, erst mit der Hereinnahme von Könner Raffael kam unsere Angriffsmaschinerie besser in Schwung.
So laufen wir Gefahr den Europapokal zu verpassen. Das wäre kein “Beinbruch“. Wohl aber, wenn man das Abschmieren aus den “UEL“-Rängen fahrlässig (!) zu verantworten hätte. Was am Sonntagnachmittag neben dem Fahnenklau auch noch auffiel: Vincenzo Grifo, auf der Bank große Klappe, in der Startelf passiert dann aber nicht viel ...andererseits, warum "darf" er keine Ecken treten und Freistöße ausführen (?!), Standards sind schließlich seine Stärke. Jonas Hofmann, er mag ein guter Fußballer sein, “funktioniert“ unter Druck aber nicht (analog zu Thomas Broich, der in Australien sein fußballerisches Glück gefunden hat). Ich würde ihn nur noch von Anfang an bringen oder gar nicht, seine Einwechslungen bringen nichts. Kann man auf einige Spieler zur Zeit anscheinend nicht setzen/bauen? Total neben den Schuhen stand diesmal der sonst sehr solide Yannik Vestergaard, gab er doch bei beiden Gegentoren eine schlechte Figur ab. Und die subjektivste Aussage dieses kleinen Rückblicks, Tony Jantschke muß immer (!) spielen. Außerdem, warum hat Raffael zunächst auf der Bank gesessen (?!), über unseren “Maestro“ ist in der 2. Halbzeit so gut wie jeder Angriff gelaufen.

Den im Vorfeld getätigten Aussagen ("Wir werden auf den Punkt genau da sein...", "Wir sind uns der Bedeutung bewusst...") ließ man jedenfalls leider keine Taten folgen. Das und der erlittene "lucky punch" in der Nachspielzeit werden noch weit über den Spieltag hinaus schmerzen und vielleicht auch (negative) Auswirkungen zeigen, schon Samstag gegen Augsburg (?!).

Abschließend gesagt/geschrieben… diese Zeilen sind ausdrücklich keine (!) Trainerkritik, vielmehr nur eine (persönliche) Meinung.

 

Tourbericht...

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Diebels-FanCup 2017/2018 - 24. Regionalturnier Nord

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Diebels-FanCup waren hart an der “Kotzgrenze“… nein, die Planungen gingen ohne (!) Hinzunahme von Alkohol vonstatten. Vielmehr machten uns fehlende fristgerechte Anmeldungen und kurzfristige Absagen/Ausfälle zu schaffen. Einziger, zu dem Zeitpunkt jedoch leider schwacher Trost: Das eigene Team war in diesem Jahr zahlenmäßig ungewöhnlich gut aufgestellt, jede Feldspielerposition war doppelt besetzt... es konnte also endlich ‘mal großzügig ein-/ausgewechselt werden.
Letztendlich stand das Teilnehmerfeld am zweiten Tag des jungen 2018 fest (einen Abend zuvor, am Neujahrstag, zählte man noch 8 Teams) und am Samstagvormittag, den 06.01.2018 gingen insgesamt 6 Mannschaften an den Start.
Der Turniertag selber lief in geordneten Bahnen ab, um kurz nach Zehn rollte der Filzball und es wurde im bewährten “Jeder-gegen-Jeden“-Modus jeweils 1x 13 Minuten gespielt. Fußballerisch hatten alle sechs Teams so einiges zu bieten und es wurde in diesem Jahr mehr Fußball “gespielt“, anstatt Fußball “gekämpft“. Das bemerkten auch die beiden Schiedsrichter Kalle Prüser und Ralf Gundlach, wurden diesmal doch nur 3, 4 Entscheidungen etwas aufgeregter (aber absolut im Rahmen) diskutiert/"hinterfragt".
Moralisch “begleitet“ wurden die Referees wieder von der Zeit- und Torregie, in Person von Wittig & Schicki und wenn ein Spielzug mißlang, dann wurden hier - unmittelbar an der Seitenlinie - Fehlpässe, versprungene Bälle und taktische Fehler schöngetrunken. Das gelang ohne Zweifel, wie man den beiden Herren nach Turnierende an ihren Gesichtszügen ablesen mochte. Dennoch konnte man den zwei "Trunkenbolden" nicht vorwerfen, nicht auf der Höhe der Zeit zu sein. Zum Beweis für den Sprung in die (leidige) Moderne wurde von den Beiden auf ihrem Pult nämlich ein Mobilfunkgerät mit Kamerarichtung Spielfeld positioniert... der Videobeweis (generell zum Kotzen das Thema, in diesem Fall jedoch eine lustige Anekdote).
Aber auch an anderer Stelle wurde Produktives geleistet, denn die Thekenbesatzung (Toni & Heiner sowie Boss Thomsen) war im Dauerbetrieb, hungrige und vor allem durstige Mäuler zu stopfen (was wäre unser Hallenturnier beispielsweise ohne die “von Muttern“ an diesem Tag wieder geschmierten 70 Brötchen?). “Last but not least“ bleibt unser Cacki (nicht Caki/Rheine) zu erwähnen, der hinter den Kulissen ebenfalls wieder kräftig am Wirbeln war. Ohne einige - wenige, aber fleißige - Helfer geht es nicht. Dafür an dieser Stelle ‘mal ein großer Dank für den jahrelangen und unermüdlichen Einsatz.
Zurück zum Sportlichen. Nach knapp 4 Stunden waren die 15 Spiele (mit 66 Toren) beendet und es ging zum gemütlichen/geselligen Teil über. Das Hallenparkett wurde genügend strapaziert und nach einem kurzen Ortswechsel fand man sich auf den “Kneipenbrettern“ der SCT-Clubgaststätte wieder.
In den gemütlichen Räumlichkeiten von Daniela & Stephan fand auch in diesem Jahr die Siegerehrung statt, eingebettet in die “After-Show“-Paadie.
Markantes Kuriosum am Rande, diesmal konnte Diebels - Erfinder und Namensgeber dieser Turnierserie - unser Hallenspektakel nicht mehr unterstützen. Die Privatbrauerei ist schon vor Jahren in Becks “übergegangen“, danach Becks in InBev und anschließend InBev in Anhäuser-Busch, usw. und dadurch steht Diebels, als nun nur noch eine von vielen Brauereien, kein eigenes Budget mehr zur Verfügung. Eine Namensänderung unseres Regionalturniers zogen/ziehen wir allerdings nicht in Betracht (die über 20jährige Zusammenarbeit gewichten wir deutlich höher) und soll auch als “letztes“ (kleines) Dankeschön angesehen werden.
Um den Flüssigkeitshaushalt nicht ganz aus dem Gleichgewicht gleiten zu lassen sponsorten wir kurzerhand pro Mannschaft 1 Kasten Diebels Alt aus der Turnierkasse, mit dieser Tradition - der verabreichten Verköstigung - wollten wir beim ersten Turnier ohne kulinarische Unterstützung der Braumeister aus Issum schließlich nicht brechen.
Ein Ausblick. In diesem Jahr hatten sich zwar einige Hürden aufgetürmt, doch nachdem der erste Ärger verflogen war und noch vor (!) Turnierbeginn 2018 kochte schon die erste Idee für den nächsten (!) Diebels-FanCup hoch.
Das Fazit. Nach kurzer “Zwischenenttäuschung“ brannte der Ehrgeiz sogleich wieder und das Ziel ist natürlich klar umrissen, wir wollen auch Jubiläumsveranstaltung Nr. 25 aus dem Boden stemmen, mindestens.

Für die “Bücher“, die Abschlußtabelle:

 

1

Brenndorf-Fohlen

13 Punkte

2

Gladbach-Supporters Lutten

11 Punkte

3

Die legendären Lengericher

  7 Punkte

4

Dinklager Fohlenfreunde

  5 Punkte

5

Twistringer Youngster

  3 Punkte

6

Christoph Kramer Weltmeisterstadt Solingen

  3 Punkte

 DFB-Pokal 2017/2018: Achtelfinale (20.12.2017)

Borussia - Leverkusen   0:1 (0:0)

 

Spiel 1 nach der (in großen Teilen berechtigten) Generalkritik von Max und dazu passt auch ein weiterer (leider sehr treffender) “torfabrik.de“-Internetlink... [http://torfabrik.de/profis/borussia/datum/2017/12/27/abschied-vom-gladbacher-realismus.html] …ich für meinen Teil kann, will und werde mich nicht (!) mit dem neuen “Umgangston“, bzw. der neuen Erwartungshaltung arrangieren und lasse mich davon schon gar nicht vereinnahmen und auch nicht “anstecken“. Der “Hans Meyer“-Realismus ist bei mir (uns) fest verankert und findet weiterhin goldenen Nährboden. Und es darf behauptet werden, daß das nicht wenige genauso sehen und “praktizieren“.
Die Zuschauer jedenfalls schienen sensibilisiert. Das Team lieferte einen sehr ehrlichen “Auftritt“ ab und trotz des Ausscheidens wurden die Junx von Dieter Hecking nach dem Schlußpfiff mit Applaus bedacht. Ein versöhnlicher Jahresabschluß, nur das Ergebnis passte nicht in’s Bild und entsprach auch so fast gar nicht dem Spielverlauf.

 

Tourbericht...

Den Schulzeiten von Sohnemann und OL-Malte war es u.a. geschuldet, daß die Abfahrt für relativ späte 12.30 Uhr angesetzt wurde, aber auch die Interessen der nichturlaubhabenden Arbeitnehmerschaft mussten ihre “fahrplanzeitliche“ Berechtigung finden, ansonsten wäre im Bus wohl ein ganzer Schwung Plätze verwaist geblieben. So aber konnte man nach dem letzten Unterwegszustieg tatswahrhaftig “ausverkauft“ vermelden - und das an einem frühen Mittwochnachmittag (…alle nichts zu tun?! *kopfschüttel*/*schmunzel*).
Das sah auf dem ersten Teilstück, der “Tarifzone 1“ (Twistringen/Autobahn), noch gänzlich anders aus und passte diesmal wie die Faust auf’s Auge, denn so konnte der Minuten zuvor von der Grundschule abgeholte Junior wenigstens noch seine Deutsch-Hausaufgaben (daran hatte der Papa - “natürlich“ - erst im letzten Moment gedacht) ungestört und somit in aller Ruhe erledigen…
Kutscher Ewald musste diesmal nicht ganz soviele Zustiegsorte ansteuern, so daß wir innerhalb kürzester Zeit einiges an Kilometern fressen konnten. Wir kamen also gut voran, bis… ja, bis wir auf der A43 in einen Stau fahren “durften“. Nun war Geduld gefragt, eindeutig keine (!) meiner Stärken. Zwar konnte durch das Nutzen der nichtoffiziellen Umleitungsempfehlung ein bißchen weniger Wartezeit “herausgefahren“ werden, doch spät war man trotzdem dran. Zumal der nächste Stau (vor M’gladbach) schon lauerte. Folgerichtig stand man wieder, bzw. gondelte im “stop-and-go“-Rhythmus… es nervte gewaltig.
Zur Bewältigung der letzten Meter ergriff Muschi nun die Initiative und schlug eine ihm als “Geheimtip“ bekannte Ausweichroute vor. Die Idee war nicht so schlecht und die eine oder andere Minute konnte wettgemacht werden, zumindest gefühlt und “in echt“ vermutlich ebenso. Zwischenzeitlich erreichte uns übrigens die Info, daß der ursprünglich für halb Sieben angesetzte Anpfiff um 10 Minuten nach “hinten“ verschoben wurde. Auch das half uns ein wenig, denn der Nachwuchs sorgte sich bereits… “Papa, verpassen wir das Spiel?“ Nein, glücklicherweise nicht, denn um 18.45 Uhr - kurz vor dem Einbiegen auf den Parkplatz - öffnete Kutscher Ewald die Buspforten, um uns so den kürzesten Fußweg zum Eingang zu ermöglichen.
Jetzt war durchstarten angesagt und man lief zunächst zum Treffpunkt vor der Nordkurve, um die letzten Karten auszuteilen. Anschließend ging es nach dem Einlaß in den Oberrang, die Fanclub-Zaunfahne aufhängen. Aus Aberglauben konnte das nicht bis zur Pause warten, das (!) hatte man sich schließlich gegen Barcelona schon einmal erlaubt - und das Spiel ging bekanntlich im 2. Durchgang, trotz sensationeller Pausenführung, doch noch verloren.
In Minute 9 sah man somit den ersten Ball rollen und vor dem verpflichtenden Drapieren der Fahne wurde der Junior noch schnell bei den Ordnern “zwischengeparkt“ (mit erstklassigem Blick auf’s Spielfeld). Minuten später zogen wir Zwei weiter in “unseren“ Block 16 und Attila hatte einmal mehr auf Anfrage die “Vater-Sohn-Plätze“ in seiner “Familienloge“ (über dem Mundloch) für uns reserviert (Dankeschön!) und diesbezüglich wurden wir auch.schon erwartet… man schrieb die 18. Spielminute, geschafft.
Zum Spiel, es gibt aus Fansicht “eigentlich“ nur zwei berichtenswerte Ereignisse: (1) Die Gäste hatten großes Glück, daß Havertz für seinen, wenn auch wohl unbeabsichtigten zweiten (!) Ellbogenschlag beim Kopfballduell mit Matthias Ginter nicht Gelb-Rot sah, da hätte auf Platzverweis entschieden werden können/müssen. (2) Der noch größere Aufreger war jedoch die Schwalbe von Leverkusens Trainer Helmut Heilig. Von Denis Zakaria (beim “Balll-für-den-Einwurf-holen“) nur ganz leicht berührt, ließ sich der Übungsleiter der Pillendreher theatralisch zu Boden fallen. Der Referee fiel zum Glück nicht darauf ‘rein, sonst hätte unser Schweizer Youngster vermutlich die Rote Karte gesehen. Allen gegenteiligen Beteuerungen von H.H. zum Trotz, genau das hat er meiner Meinung nach beabsichtigt, nämlich Rot zu provozieren, wirklich mies (und entlarvt vielleicht seinen wahren Charakter).
“Hätte, wenn und aber“ zählt jedoch bekanntlich nicht - und im Fußball schon gar nicht. Das war’s also wieder einmal, Pokalaus im Achtelfinale. Die bange Frage, trägt man für das Ausscheiden die Hauptverantwortung (?!), man hatte doch mit “TJ“ nicht das obligatorische “Glücksbier“ trinken können, oh oh… :-o
Die Müdigkeit der Leutz, die Arbeit am Folgetag und vordergründig natürlich das verlorene Spiel - es war ein Mix aus allen 3 Komponenten, der auf der Rückfahrt im Bus schnell Ruhe einkehren ließ. So konnte Sohnemann wenigstens relativ zügig einschlummern, denn am nächsten Tag stand immerhin noch der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien auf dem Stundenplan und dem hatte der kleine Mann selbstredend beizuwohnen (wenn auch mit “kleinen Augen“).
Die letzten Daten für’s Logbuch 2017: Ankunft Twistringen kurz nach halb Zwei und um 1.45 Uhr hieß es (natürlich erst nach Zahnpflege) “zu-Bett-gehen“, zumindest für 50% des Duos.

P.S.:
Ein großer Dank an Ewald, ohne seine Fahrkünste und sein optimal ausgereiztes “Zeitmanagement“ hätten wir den Borussia-Park wahrscheinlich frühestens mit dem Halbzeitpfiff betreten können! Danke nochmal!

 Bundesliga 2017/2018: 17. Spieltag (15.12.2017)

Borussia - Hamburg   3:1 (1:0)

 

Ein souveräner Beginn, doch praktisch mit dem Führungstor ließen wir vom gegnerischen Strafraum ab und mussten uns fortan den Hamburger Bemühungen erwehren. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und schlugen unsere “Einladung“ nicht aus… 2, 3x musste der Ball von Feldspielern (u.a. Lars Stindl, seines Zeichens Offensivkraft!) von der Linie gekratzt werden und im zweiten Durchgang war es schließlich dem Ex-Gladbacher André Hahn vorbehalten den zwischenzeitlichen Ausgleich zu erzielen. Es spricht für unseren ehemaligen Stürmer, daß er auf Jubelarien explizit verzichtete. Wohltuend, wenn auch ein ganz schwacher Trost. In diesem Zusammenhang die Frage, aus welcher Klapse die Nr. 4 der Hanseaten ausgebüchst ist (?!), denn Augenblicke nach dem 1:1 provozierte er vor Block 17/18, als gäbe es kein morgen mehr - ohne (!) erkennbaren Grund und ohne eine “bekannte“ Vorgeschichte.
Nachdem zuvor Pfiffe vom erlesenen Fachpublikum zum Besten gegeben wurden (…ääätzend!) fühlte sich nicht nur die Nordkurve, sondern der “Park“ angestachelt jetzt nochmal Gas zu geben. Auch die Mannschaft drehte wieder auf und erledigte unsere “Hausaufgabe“ mittels Doppelpack, so daß sich die “Gäste-4“ (van Drongelen) wieder in sein Loch verkriechen konnte (als kleine Randnotiz ein schöne Genugtuung).
Nach dem Spiel war dennoch nicht alles “Friede, Freude, Eierkuchen“ und Max Eberl platzte der Kragen… [
http://torfabrik.de/profis/borussia/datum/2017/12/16/das-ist-wirklich-pervers.html] …vielleicht sorgte die indiskutable Leistung in Freiburg für die Reaktion von Teilen des Publikums, aber wenn überhaupt, dann hätten höchstens die am Dienstag im Breisgau Anwesenden ihre Fresse (unmittelbar nach Spielende) aufreißen “dürfen“ - und nicht 3 Tage später der “Rest“ während (!) des nächsten Spiels.
Und außerdem sind wir mit der Halbserienbilanz von 28 Zählern voll im “Soll“ - nicht nur nach Punkten, sondern auch tabellarisch. Und wenn wir diesen Schnitt auch in der Rückrunde halten könnten, würde am Saisonende mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens Platz 6 und die damit verbundene Europapokalteilnahme stehen… aber bis dahin ist es noch ein sehr, sehr weiter und vor allem wohl auch steiniger Weg, schließlich gibt es in diesem Jahr jede Menge “Mitbewerber“, die sich alle eng auf der Pelle sitzen… doch zumindest die Richtung haben wir schon ‘mal eingeschlagen.
P.S.: Übrigens erwischte man sich selbst dabei eine “Hochrechnung“ angestellt zu haben - wenn auch nur über einen kleinen, äußerst überschaubaren Zeitraum von 2 Spieltagen… jetzt in Freiburg vielleicht und endlich ‘mal wieder einen Dreier (mindestens jedoch 1 Punkt), gefolgt von einem Heimsieg gegen Hamburg, dann… - doch das bringt alles nichts. Halten wir also lieber auch zukünftig an der von Lucien Favre praktizierten, realistischen “von Spiel zu Spiel“-Einstellung und -Denke fest, so dürften Hirngespinst- und Luftschlösser-Denkmuster weitestgehend ausgeschlossen sein.

 

Tourbericht...

So kurz vor Weihnachten (ok DFB-Pokal folgt auch noch) ging es im 'neuen' Wilkens-Bomber Richtung Park. Ein seltener werdenderes Vergnügen. Dieses Mal jedoch wenigstens mit üppiger allseitiger Beinfreiheit 'dank' der zahlreichen Nichtanmelder. Gleichzeitig aber auf Plan B (kein Klo) umgeschwenkt, um häufiges Austreten-Müssen zu umgehen. Da mir heute überraschend die lange verschollene Kühltasche (Mainz-Bustour) von einem erneuten Mitfahrer - Name nicht pressefrei -übergeben wurde, ging das auch dank noch gut gefüllten Inhalts :-)! Die Hinfahrt an sich verlief mit leicht geänderten Zwischenstopps, aber reibungslos, auch wenn die Not hier und da mal größer war. Jetzt noch dreifach punkten und die Hinrunde wäre aus Punktesicht durchaus ansehnlich bis gut (später noch ein kleiner Kommentar zur Hinrunde).

Das Spiel begann auch wie 28 Punkte nach der Hinrunde. Hamburg wurde ca.10 Minuten überrollt (wenn das in so kurzer Zeit überhaupt geht!?) und das 1:0 war hochverdient. Danach gab es aber leider viel unnötige Hausmannskost, die in der zweiten Halbzeit im nicht unverdienten Ausgleich durch André Hahn (Ein sympahtischer Typ, den ich menschlich gern bei uns gesehen habe!) gipfelte. Mit ein wenig Glück, aber jetzt auch wieder Qualität rissen wir das Ruder doch noch zum 3:1 rum. Ich empfand es als unnötig, auch wenn am Ende nur der Sieg zählt!
Das ein solches Spiel exemplarisch für ein nachhallendes Donnerwetter in der Winterpause herhalten musste, war dann unserem Sportdirektor (bewusst) geschuldet! Ich glaube die Pfiffe galten gar nicht einem 18jährigen, als vielmehr dem regelmäßig nicht ausgeschöpften/verschenkten Potenzial vieler Spieler gepaart mit einem teilweise emotionslosen Darbietung. Und dazu gehören für mich nicht mal unbedingt die herben Niederlagen gegen Leverkusen und Dortmund, als vielmehr Frankfurt, Freiburg oder Wolfsburg, bei denen ich vorm Fernseher stand und zwischen Fassungslosigkeit und hilfloser Wut Arschtritte als Antrieb gegen eben emotions- und kampfloses Ballrumgeschiebe verteilte. Ich weiß, wir sind nicht Bayern München oder Co und ich selbst, wie wohl auch einige andere von uns, müssten sich auch mal bremsen und auf den Boden zurückkommen, aber das fällt häufig schwer, da es ja besser geht. Dabei geht es mir auch gar nicht so sehr um höher, besser, weiter, als um das Ausschöpfen des Potenzials (und hier sind die Führungsspieler gemeint) mit dem entsprechenden Willen! Und das fehlt mir ab und zu! Falls aber das Erreichen der Konstanz die Entwicklung ist, werde ich noch häufig unsere Ergebnisse falsch tippen und meine Haarpracht leiden!
Ach ja, die Rückfahrt bis nach Lengerich verlief sehr entspannt mit letztendlich geleerten Taschen! Auf ein neues 2018!

 

Liebe - schwarz-weiß-grüne - Grüße an alle Borussen mit ihren Familien!
Palette...

 Bundesliga 2017/2018: 16. Spieltag (12.12.2017)

Freiburg - Borussia   1:0 (1:0)

 

Eine nicht zu erklärende äußerst schwache Leistung, die umso peinlicher wirkt, wenn man bedenkt, daß Freiburg nur 2 Tage zuvor im Einsatz war. Somit bleibt alles beim Alt(nicht)bewährtem: Dienstreisen nach Freiburg und Wolfsburg kann sich die Mannschaft eigentlich schenken, das höchste der Gefühle ist, alle paar “Jubeljahre“ ‘mal ein Pünktchen mitzunehmen. Wir schmeißen einige Zähler einfach achtlos weg, bzw. unternehmen erschreckend wenig, um die Punkte/den Punkt einzufahren (*kopfschüttel*). Wenn es an der 100%igen Einstellung mangelt (und dieser Eindruck wurde uns Laien vermittelt), dann spielt es auch keine Rolle, daß die Krankenstation überproportional belegt ist.
Bleibt zu hoffen, daß unser letztes Aufgebot am Freitag in der Lage ist, das letzte BL-Heimspiel des Kalenderjahres gegen Hamburg zu gewinnen, damit wir uns die immer noch gute Tabellenausgangslage nicht versauen.

 

Tourbericht...

Nach dem Spieltermin gefragt (oder auch nicht) äußerte man sich stets, daß das Spiel nur mittwochs stattfinden könne, da Freiburg sonntags in Köln (und Köln zuvor donnerstags in Belgrad) im Einsatz ist. Wenn es aber Leutz geben sollte, die verlangen, daß es eines letzten Beweises bedarf, daß bei der DFL die Uhren anders ticken, bzw. dieser Laden sich seine eigenen Gesetze biegt, der bekam überraschenderweise den Dienstag als Spieltag präsentiert (Hintergrund: Das ZDF wollte unser Heimspiel gegen Hamburg wohl unbedingt am darauffolgenden Freitagabend live ausstrahlen und da die Breisgauer anscheinend noch weniger Lobby als wir besitzen, wurde eben den Freiburgern lediglich 2 Tage “Erholung“ ‘reingedrückt, anstatt uns in kurzer Folge mittwochs und freitags kicken zu lassen; alles nicht mehr normal).
Also musste zunächst einmal der Urlaub um einen Tag vorgezogen werden, mit Erfolg. Gründe gibt es immer/muß es immer geben.
Als es “Twistringen Hbf“ um kurz nach halb Zwölf los ging, steckte WHV-Thorge und OL-Gerd schon die erste Etappe ihrer halben Weltumrundung in den Knochen, schließlich befanden sich die beiden Hartgesottenen schon seit 3 Stunden auf Fahrt, als in Twistringen bereits der 3. Umstieg für die Zwei anstand (der Chief hatte ab WHV über OL und HB “Bummelbahnen“ für die Frühaufsteher, bzw. Frühaufstehenmüsser gebucht… *zwinker*).
Thorge nutzte den halbstündigen Aufenthalt in Twistringen sogleich für seine gute Tat des Tages, indem er einer älteren Dame die unendlichen Weiten des Fahrscheinautomaten-Bedienens erklärte - und dabei fast seine/unsere Zugabfahrt verpasste. Lohn der Mühen war ein “Trinkgeld“, eine 2,00 €uro-Münze, die er eigentlich gar nicht annehmen wollte (aber die Dame bestand darauf dem Pagen s/einen Obolus zukommen zu lassen).
Die Züge bewegten sich über die Strecke Osnabrück/Cologne und in Münster erreichten wir unsere heutige Sollstärke von 13 Personen - müssen die Leutz denn an einem gewöhnlichen Dienstagvormittag/-mittag alle nicht arbeiten (?!), ein Skandal für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Die Hinfahrt verlief arg kurzweilig, das lag u.a. an gleich 3 “geschmissenen“ Bierfäßchen und allein 2 Blechdosen wurden von OL-Gerd gesponsort, der abends in Baden-Württemberg mit Anpfiff sein “500er“-Jubiläum begehen sollte. Eine stolze Zahl, “Hut ab“. Der Zug hatte zwar eine halbe Stunde Verspätung, doch diesmal kam deswegen keine schlechte Stimmung auf, im Gegenteil. Denn erstens stand uns bis zum Spielbeginn trotzdem noch eine Karenzzeit von 2 Stunden zur Verfügung und außerdem konnten so unsere launigen und leicht alkoholgeschwängerten Unterhaltungen & Diskussionen in dieser personellen Konstellation noch freudig fortgeführt werden.
Auch das Spiel wurde nicht pünktlich angepfiffen sondern musste mit +10 in den Spielberichtsbogen eingetragen werden. Es wäre wünschenswert gewesen die 90minütige bewegungsarme Tiefschlafphase unserer Mannschaft in Hyperaktivität umkehren zu können, dazu wäre aber wahrscheinlich eine Verzögerung/Verlegung um mehrere Tage nötig gewesen.
Ein schlechter Witz in jedem Fall, daß SR Aytekin sich, ohne (!) Studium der Fernsehbilder, prompt von seinem Einflüsterer aus dem KK (Kölner Keller) umstimmen/überstimmen ließ und auf Strafstoß entschied.
Diese Niederlage war jedenfalls ein echter “Lustkiller“. Man verließ den einzigen 3,5 m² “großen“ Gästeblock-Korridor, der einem einigermaßen erträgliche Sichtverhältnisse bescherte, ziemlich “bedient“ und trottete frustriert zur Straßenbahn-Haltestelle, jedes Jahr die gleiche Scheiße im Dreisamstadion.
Im Gegenzug zum erwartungsfroh angetretenen Hinweg, musste die Rückfahrt (um kurz nach Mitternacht) nun irgendwie professionell hinter sich gebracht werden, denn nicht ‘mal ein Hauch von Stimmung kam auf - und das lag sicherlich nicht (!) an der Verspätung von 10 Minuten. Wenigstens bestand jetzt endlich ‘mal wieder Gelegenheit sich ausführlich/angeregt mit “TJ“ und Kiki austauschen zu können, hat man doch selten bis nie die gleiche Route zu den Spielen. Dadurch fühlte sich jedoch u.a. Wittig sträflich vernachlässigt und auch Nervensäge Max ist das zwischenzeitliche, ungefähr zweistündige "Machtvakuum" gar nicht gut bekommen, sowas (*grins*).
Morgens gegen Sechs erreichte unser Zug Düsseldorf und die NRW-“Brut“ stieg aus. Wir dagegen fuhren weiter bis Osnabrück und für die meisten von uns war dies gleichbedeutend mit dem ersten und einzigen Umstieg der Rückfahrt, angenehm.
Obwohl man irgendwann müde im Gesicht wurde, spulte man auch die letzten Meter souverän herunter. Ankunft in Twistringen, nach dem 22 Stunden-Ausritt, um 9.21 Uhr, pünktlich …wohlwissend, daß Thorge & OL-Gerd - trotz “Abkürzung“ via OS/OL - zu diesem Zeitpunkt immer noch unterwegs zu Ihren DB-Endstationen waren, oh wei.
Zuhause angekommen gönnte man sich zunächst einmal zumindest ein zweistündiges Schläfchen, “Gute Nacht, Deutschland“.

 Bundesliga 2017/2018: 15. Spieltag (09.12.2017)

Borussia - Schalke   1:1 (1:0)

 

…“der Videobeweis macht das Spiel gerechter“, mitnichten, jedenfalls nicht in der zur Zeit angewandten Form. Der SR bewertet einen freistoßwürdigen Zweikampf zu unseren Gunsten und lässt weiterlaufen. 2, 3 Pässe später ergibt sich die Situation, die zum unstrittig (!) gepfiffenen Elfmeter führte. Und jetzt wird auf einmal zurückgespult, um zu gucken, was sich in den Sekunden zuvor zugetragen hat?! Welche rückwärtige Zeitspanne will man sich setzen, gar Minuten?! Geht’s noch?! Der Unparteiische hat die Szene eindeutig wahrgenommen und bewertet, warum muß sich jetzt der “Kölner Keller“ einmischen?! So eine Scheiße macht das Spiel kaputt/noch kaputter und es ist eigentlich vollkommen “egal“, ob wir den anschließenden Strafstoß überhaupt hätten verwandeln können.
Daß der Ausgleich durch ein Eigentor von Yannik Vestergaard fiel, passte in’s Bild dieses verkorksten Abendspiels… (*grrrhh*)
“Nachklapp“ zum gestrigen Spiel:
Der Sonntag beginnt mit einem Paukenschlag! Nach unseren Informationen wird Borussia die Bundesliga-Lizenz entzogen. Nach dem Zurückspulen der VHS-Kassette hat der gestrige Videoassistent das Tor von Egon Milder gegen Holstein Kiel in der Aufstiegsrunde 1965 aberkannt. Somit endet das Spiel vom 05.06.1965 jetzt 0:0. Dadurch rutscht Borussia auf den 2. Tabellenplatz ab und der SSV Reutlingen steigt nun in die 1. Bundesliga auf. Da der Aufstieg zurückgenommen wird, werden zudem alle 5 Deutsche Meisterschaften annulliert. Die Titel gehen jeweils an den FC Bayern. Zum Glück haben wir den Videobeweis, der den Fußball jetzt endlich gerechter macht.
Tja, ohne weitere Worte…

 

Tourbericht...

wieder einmal stand ein  samstagabendspiel auf dem programm.um 18.30 uhr sollte im borussia park der westschlager gegen schalke angepfiffen werden.für mich hieß das,das ich ein klein wenig ausschlafen konnte.pünktlich um 10.40 uhr setzte sich dann mein ic richtung osnabrück in bewegung.um 12.32 uhr erreichte ich dann lengerich "hbf".entsetzt mußte ich dort feststellen,das meine stammkneipe "gleis 3" nun endgültig dicht gemacht hatte.die rolläden waren heruntergelassen.was für ein trauriger anblick.es wurde zwar im vorfeld schon angekündigt,aber so recht glauben konnte ich es wohl nie.mit tränen in den augen wurde ein letztes foto geschossen und eigentlich wollte ich auch schon wieder den heimweg antreten.denn was sollte das leben jetzt noch für mich bereithalten?stammkneipe dicht=leben futsch?nein,wohl oder übel mußte es ja weitergehen.also ging es weiter richtung mönchengladbach.was auch sonst? :-)

ziemlich pünktlich rollte unser gefährt dann an der autobahnmeisterei ein.der bus war schon recht gut gefüllt und man begrüßte ersteinmal den angekommenen "mob"! :-)
los ging's auf die piste.
nach 2 weiteren stopps waren wir dann auch vollständig und wir konnten unsere fahrt gemütlich fortsetzen.
es wurde,wie immer, viel gequatscht und diskutiert und der flüssigkeitshaushalt wurde natürlich auch im lot gehalten.ist ja auch wichtig für den körper und sollte niemals außer acht gelassen werden! :-)
gegen 16.45 uhr erreichten wir dann unsere heimspielstätte.
vor dem spiel noch schnell was gefuttert ging es dann auch gleich ins stadion. ausverkauftes haus und gute stimmung.top!
zum kick.es war ein abwechslungsreiches,rassiges und unterhaltsames spiel.beide mannschaften schenkten sich nichts. kramer brachte uns verdientermaßen mit 1:0 in führung.
doch dann sollte der schiri eine entscheidende rolle einnehmen. nach einem klaren foul im sechzehner von naldo an stindl entschied herr stegemann völlig zurecht auf elfmeter. doch dazu sollte es nicht kommen.
der videoschiri hatte sich eingeschaltet und ganze 15 sek. vor dem pfiff ein foul,welches stegemann als nicht strafbar ahndete,bemerkt.und der schiri ließ sich selbstverständlich von seinem elfmeterpfiff abbringen.unglaublich!!! also kann der videoschiri jetzt das band so lange zurückspulen,bis er etwas ahndungswürdiges findet und sich dann  beim schiri melden?! nicht zu fassen! dann brauchen wir in zukunft auch keinen schiri mehr und es kann alles aus dem "darkroom" geleitet werden.man man man...
zu allem überfluß fiel dann auch noch das 1:1 in form eines eigentores. das mußte heute wohl so passieren! :-(
am ende leistungsgerecht aber dennoch  unglücklich zustande gekommen endete das spiel letztendlich 1:1 unentschieden.
mit gemischten gefühlen machte man sich schließlich auf den heimweg.es war heute mehr drin und irgendwie fühlte man sich auch vom schiri betrogen.ob wir mit dem elfmeter gewonnen hätten bleibt rein hypothetisch,aber es hätte unsere ausgangslage sichtlich verbessert. sei's drum.mal schauen wie das mit dem videoschiri so weitergeht...
mit viel alkohol wurde dann die rückfahrt überbrückt und wir erreichten ohne mir (!) bekannte vorkommnisse lengerich.
für mich ging es dann erst am nächsten morgen weiter und so betrat ich zur mittagszeit heimischen boden.
allen widrigkeiten (auf dem platz) zum trotz war es eine rundum gelungene veranstaltung! :-)
 
over and out - wittig aus Hannover

 Bundesliga 2017/2018: 14. Spieltag (03.12.2017)

Wolfsburg - Borussia   3:0 (2:0)

 

Nach dem Festschmaus im letzten Heimspiel bekam man diesmal nicht ‘mal mehr Hausmannskost vorgesetzt, vielmehr einen sehr übersichtlichen, weil leeren Teller.
Man findet keine schlüssige Erklärung warum wir gegen eine, in dieser Saison allenfalls Mittelklasse-Mannschaft deutlich mit 3:0 baden gingen.
Es fiel aber auf, daß wir unsere Offensive beleben konnten, nachdem Matthias Ginter von der Sechser-Position abgezogen wurde und stattdessen Michaél Cuisance sein Glück versuchte, diesmal jedoch auch ein paar Fehlpässe produzierte (er braucht Zeit - und die bekommt er bei uns mit Sicherheit auch, schließlich hat er innerhalb kürzester Zeit schon eine sehr gute Entwicklung bei uns genommen).
Wolfsburg deckte unsere Schwächen in der Rückwärtsbewegung gestern schonungslos auf, das gilt es abzustellen, denn am Samstag spielen wir gegen ein ganz anderes Kaliber - aber immerhin zuhause.

 

Tourbericht...

Mitten zum ersten Schneefall rief die Autostadt zum Auswärtsspiel auf. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt durften wir den Marsch über den Mittellandkanal antreten und im schneeverstöberten Wolfsburg in eines der unattraktivsten Stadien der Liga zu Gast sein. Abfahrt für mich war dieses Mal ungewöhnlich in Neustadt am Rübenberge. Eine Abfahrt der B6 aus Richtung Nienburg war der Treffpunkt, wo  der Volvo mit mir komplettiert wurde. Eine kurze Distanz über die B6, die A2 und mit leichter Verzögerung auf der A39 war innerhalb von knapp 1:45 Std. hinter uns gebracht. Ein 15 minütiger Fussmarsch des abgelegenen Parkplatzes lag noch vor uns, ehe wir im Gästeblock ankamen.

Um zwei, drei kurze Sätze über das Spiel zu verlieren: ein frühes Gegentor, bei dem die gesamte Abwehr unserer Borussia sich hat übertölpeln lassen, war der Einstand für die Hausherren, die kurze Zeit später dann auch noch auf 2:0 erhöhten. Einige Chancen hatte Gladbach, die einmal mehr nicht genutzt wurden. Nach der Halbzeitpause war es ein relativ offenes Spiel, bis dann Guilavogui aus knapp 25 Metern abzog und zum 3:0 Entstand traf.
Wir konnten nur wenige gute Szenen auf dem Platz erkennen, sodass wir diese in den Gästeblock verlagerten. Ein neues Lied heizte uns ein wenig gegen die niedrigen Temperaturen ein und liess unsere Laune somit um einiges steigen.

Die Rückfahrt ging reibungslos vonstatten. Knappe 75 Minuten bis nach Neustadt und weitere 2 Stunden bis Wilhelmshaven liess mich um ca. 23:30 Uhr ankommen, sodass der nächste Arbeitstag ganz easy angetreten werden konnte.
 

Grüsse, WHV-Thorge