Besucher....

 

 

...letzte Aktualisierung: 21.11.2019 / 16:17 Uhr

 

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...bezüglich der nächsten Hin- und Rückrundenspiele der Saison 2019/2020 organisieren die "Brenndorf-Fohlen '90 Twistringen" die nachfolgend aufgeführten Bustouren und Zugfahrten:

 

Datum (Uhrzeit) / Tag

Spiel (H/A) ...
 23.11.2019 (15.30 Uhr)  /  Samstag U.Berlin (A) Bullytour
 28.11.2019 (18.55 Uhr)  /  Donnerstag Wolfsberg (A) Bustour
 07.12.2019 (15.30 Uhr)  /  Samstag München (H) Bustour
 21.12.2019 (18.30 Uhr)  /  Samstag Berlin (A) Bullytour
 28.12.2019 (10.00 Uhr)  /  Twistringen Diebels-FanCup 2019/2020 26. Regionalturnier Nord
 17.01.2020 (20.30 Uhr)  /  Freitag Schalke (A) Bustour
 25.01.2020 (15.30 Uhr)  /  Samstag Mainz (H) Bustour
 01.02.2020 (18.30 Uhr)  /  Samstag Leipzig (A) Bullytour
 09.02.2020 (15.30 Uhr)  /  Sonntag Köln (H) Bustour

"Restkartenbörse"...

 

(selbstverständlich zu Originalpreisen)

 

Spiel

Datum "Objekt"...
München (H) 07.12.2019 Busplätze...

 Bundesliga Saison 2019/2020: 11. Spieltag (Sonntag, 10.11.2019 / 13.30 Uhr)

Borussia - Bremen   3:1 (2:0)

 

Unser (!) Derbysieg - sehr geil, sehr wertvoll. Auch wenn Bremen uns gerade in der Anfangsphase mit Nadelstichangriffen Probleme bereitete und zwei große Chancen zur Führung hatte, konnten wir den Gästen bereits Mitte der 1. Hälfte mit einem Doppelpack den Zahn ziehen.
Nach der (vermeintlich) sicheren 2:0 -Pausenführung erledigte ein wieder ‘mal ganz starker Yann Sommer den “Rest“, als er seinen zweiten Elfmeter (von insgesamt 25 verhängten) hielt, bzw. aufsehenerregend mit dem Fuß abwehrte.
Erstaunlich, daß wir uns zum Abschluß der 3. “englischen Woche“ am Stück nochmal zu einer solchen Energieleistung aufraffen konnten und zur Zeit rangieren wir nach diesem Heimsieg immer noch auf Platz 1 und haben gar 4 Punkte Vorsprung, so daß wir - egal wie das schwere Auswärtsspiel bei U.Berlin ausgeht - auch einen weiteren Spieltag die Bundesligatabelle anführen werden… wenn’s ein Traum sein sollte, bitte weckt mich nicht auf.
P.S.: Egal ob (!), und falls ja, wie (!) die momentane Erfolgsstory weitergeschrieben werden sollte, einen Denis Zakaria wird man in der nächsten Saison mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr in unserem Kader vermelden dürfen. Mit jeder weiteren außergewöhnlichen Leistung spielt er sich immer weiter nach oben auf den Wunschlisten englischer Vereine und es ist davon auszugehen, daß ein Angebot von 50 Millionen-“plus“ in’s Haus flattern dürfte… und dann müssen (!) wir verkaufen, alles andere wäre wirtschaftlich hochgradig unvernünftig (wobei das Herz natürlich eine deutlich andere Sprache spricht und eine, aktuell utopisch anmutende Vertragsverlängerung natürlich das Wünschenswerteste wäre; zumal diese Unterschrift vielleicht ja sogar eine Signalwirkung für andere - eigene und “externe“ - Spieler haben würde). Doch nun sollte zunächst einmal gelten: “Sorge Dich nicht, lebe“, denn die überwältigende Mehrheit der bisherigen Saisonspiele und die augenblickliche Situation bereiten einem Freude hoch Zehn - und hoffentlich können wir uns auch in nächster Zeit noch weiter daran laben, schön wär’s…

 

Tourbericht...

... am siebten Tag sollst du ruhen“ heißt es im Alten Testament. Doch an diesem Sonntag war nichts von Ruhe zu spüren, 6:45 Uhr rief der Chief als Abfahrtzeit zum Heimspiel gegen Bremen aus. Und der Bus war schon in “Brenndorf“ gut gefüllt. Sogar Gastfahrer aus Bremen, für Werder sympathisierend, durften auf den Plätzen des Spitzenreiterbusses Platz nehmen.
Nachdem am Vortag das Ergebnis von Bauern München gegen Borussia Doofmund sicher stellte, dass die wahre Borussia auch nach diesem Spieltag und der einhergehenden Länderspielpause Spitzenreiter bleiben würde, genehmigte man sich zum Sonnenaufgang die ersten Hopfenschalen.
Der Bus wurde mit jeder Haltestelle mehr mit Gladbach-Jüngern belegt und war schlussendlich pickepacke-voll. Mit guter Musik und guter Stimmung ging es gen Borussia-Park. Das Geschoss kam gut über Autobahnen hinweg und man kam gegen 12 Uhr am Stadion an. Der Chief hatte bishin seine administrativen Aufgaben in Form der Kartenverteilung und Abfahrtszeitbekanntgabe erledigt und dann ging es eingepackt in den sonnigen Fußballtempel.
Die Stimmung war ausgezeichnet, die Laune der einzelnen Fans gut, man freute sich auf das Spiel, das auch gleich gut los ging... nach einer Minute hatte Borussias Thuram die Führung auf dem Fuß. Kurz danach erspielte sich auch Werder ein paar gute Chancen, die durch Weltklasseparaden von Yann Sommer entschärft wurden. Auch ein Faktor für den aktuellen Erfolg. Kurz danach aber dann die ersten Jubelschreie, ein klasse Doppelschlag durch Bensebaini und Flaco brachte nicht nur “Ruhe“ unter die Fans, sondern auch weiterhin die immer deutlichere Erkenntnis, es wird wohl einen “4 Punkte“-Vorsprung geben. Selbst ein umstrittener Videobeweis-Elfer konnte nichts ändern. Ich glaube, dass war gefühlt der erste Elfmeter, den Yann Sommer im Trikot der Borussia hielt und somit den Grundstein für den Sieg legte.
Nachdem Neu-Papa Herrmann das zweite Tor erzielte (1 Kind = 2 Tore, Werder konnte froh sein, dass Patrick nicht Zwillingsvater geworden ist) war der Deckel drauf. 3:0 und Ruhe.
Trotzdem spielten die Borussen munter nach vorne, wobei man bei einigen Kickern merkte, dass sie ganz schön auf dem Zahnfleisch kriechen. Es gab zwar nochmal eine Gelb-Rote Karte für unsere algerische Flügelbiene und den sehenswerten Ehrentreffer für Werder, trotzdem feierte man am Ende die Verteidigung der Tabellenführung und den VIER!-Punkte Vorsprung.
Es ging anschließend gut gelaunt und durstig gen Heimat. Dabei war es nachher wie der Tagesablauf. Es wurde draußen dunkel und bei dem einen oder anderen auch.
Gegen 21:15 erreichte man “Brenndorf“. Bus leeren, Klamotten 'raus und weiter ab nach Sulingen, wo man heroisch noch alles einmal erklärte (so wie bei den Anglern, alles wurde größer und besser). Glückseelig und zufrieden konnte man sich dann an das Alte Testament halten.... und ruhen.

"Heidinho"/Sulingen


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 "UEL" / Europa League Saison 2019/2020: 4. Spieltag / Gruppe J (Donnerstag, 07.11.2019 / 21.00 Uhr)

Borussia - AS Rom   2:1 (1:0)

 

Wahnsinn, bereits zum 3. Mal in Folge treffen wir in der “UEL“ in der Nachspielzeit. Während die anderen beiden Tore in Basaksehir (A) und Rom (A) jeweils die drohende Niederlage abwendeten, bescherte uns der Kopfballtreffer von Marcus Thuram - in der 95. (!) Minute - endlich den ersten Sieg in der Gruppenphase und der Borussia-Park explodierte förmlich, sehr geil.
Ab der 75. Minute sagte man sich immer wieder, daß 1 (!) Chance noch kommen würde, doch als die Nachspielzeit anbrach, glaubte ich persönlich nicht mehr d’ran. Ganz anders dagegen die Mannen von Marco Rose… auf dem Rasen wird bis zum Ende gebissen und die Mannschaft scheint daran zu glauben, daß sich vielleicht erst Sekunden vor dem Schlußpfiff diese eine spielentscheidende Szene ergibt. Zur Zeit legen wir jedenfalls eine bärenstarke Mentalität an den Tag, sehr gerne bitte weiter so.
P.S.: Sehr oft konnte man von der Spielidee "Wir wollen den Gegner stressen" lesen, heute klappte dies nahezu in Vollendung, mustergültig.

 

Tourbericht...

[Date "07.11.'19" , Kick-Off "21:00" , Ground "Stadion im Borussia Park", Competition "Euroleague-Group Stage, game 4"]

Nachdem ich diesem Spiel schon vor Wochen eine klare Absage erteilt habe, fand man sich doch pünktlich zur ausgerufenen Zeit bei fiesem Regenwetter am Treffpunkt Lengerich ein. Der eigenen Konsequenz 'mal wieder ein Schnippchen geschlagen ?

Aufgrund fehlender Bordtoilette verbrachte man einen Großteil der Hinfahrt damit, über Füllmengen der Blasen einiger Mitfahrer zu diskutieren. Schon erstaunlich was manch eine aufnehmen kann ohne zu "löschen" und wiederum andere dem ehrgeizigen Trinkverhalten seines Besitzers in keinster Weise stand halten kann.  :-)

Um ähnlich chaotischen Zustände wie dem Bustransfer in Istanbul zu entgehen, wurden ein paar Stopps mehr eingelegt, um allen Notdürften gerecht zu werden.

Am Stadion angekommen machte sich eine Delegation auf, sich in eine übelst lange Schlange am Ultrashop einzureihen, um eine der, scheinbar sehr begehrten, Choreo-Regenjacken fürs Spiel in Wolfsberg zu erstehen (im wahrsten Sinne des Wortes). Nachdem dieses Unterfangen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, ging es heute 'mal in den Unterrang der Nordkurve. Kurz nach Anpfiff konnte man im Block der Römer beobachten, wie sämtliche Zaunfahnen abgenommen wurden und viele Gelb-Rote Tifosi den Block verliessen. Diese verpassten nicht nur eine gute 1. Halbzeit samt Führung für MG, sondern eine noch viel bessere 2.HZ, mit zwischenzeitlichem Ausgleich und einer irren Nachspielzeit mit Siegtreffer in allerletzter Sekunde. Der reine Wahnsinn was nach dem Tor auf den Rängen abging!! SO KANN DAS WEITER GEHEN!!!

Auf der Rückfahrt wurde noch etwas Augenpflege betrieben und Lengerich wurde ohne nennenswerte Probleme wieder erreicht.

Man sieht sich...
Fuzzie


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 10. Spieltag (Samstag, 02.11.2019 / 15.30 Uhr)

Leverkusen - Borussia   1:2 (1:2)

 

Ein Kraftakt sondergleichen und die 5tägige Spielpause bis zum “Rückspiel“ gegen Rom kann die Mannschaft hoffentlich zum Regenerieren und Krafttanken nutzen. In Leverkusen jedenfalls konzentrierten wir uns unmittelbar nach dem erneuten Führungstreffer fast ausschließlich auf die Defensive… dementsprechend war 50 Minuten (+ Nachspielzeit) “Abwehrarbeit“ angesagt. Nichts für schwache Nerven, denn die gelegentlichen, sporadischen Konter wurden allesamt unsauber zu Ende gespielt. Doch mit Glück und Geschick brachten wir das 1:2 irgendwie über die Zeit, ähnlich wie beim Rückrundenauftakt 2018/2019, an gleicher Stelle.
Mit 1 Punkt wäre ich schon zufrieden gewesen, aber durch den unerwarteten Dreier verteidigen wir tatsächlich die Tabellenführung, irgendwie “Science Fiction“…

 

Tourbericht...

Mit einer gewissen Euphorie ging es also ans Bayerkreuz zum Auswärtsspiel gegen die Pillendreher aus der Farbenstadt (von einigen Medien sogar als "rheinisches Derby“ bezeichnet, ist dieses Spiel für mich einfach nur das beste Beispiel dafür, wie inflationär heutzutage mit dem Begriff "Derby“ um sich geworfen wird…), konnte man doch gegen einen namhaften Gegner in der Bundesliga punkten, um somit die Tabellenführung ein weiteres Mal zu verteidigen.

Gegen Punkt 9 Uhr wurde also bei den Gebrüder Re. Aus Lö. vorgefahren, um heute nur 50 % ebendieser aufzugabeln. Aber keine Panik, mit meiner Wenigkeit hatte Gerrit ja seinen "Quotensteffen“ an seiner Seite und so konnte beruhigt in den Bus gen 3 Auswärtspunkten gestiegen werden.
Ein Teil der Busbesatzung trug den vorabendlichen 25. Geburtstag von JuliBo ungefragt zur Schau…zum Glück konnte aber der studenlangen "Abstinenz“ schnell entgegengetreten werden und so erreichten die Stimmung im Bus und das Niveau der Gespräche schnell wieder ihren gewohnten (und liebgewonnenen!) Pegel. Natürlich wurde auch Sinnvolles ausgetauscht, etwa Erfahrungsberichte aus Rom (war es doch die erste gemeinsame Bustour seit dem "UEL"-Spiel in der ewigen Stadt), sowie Aussichten über das bevorstehende Spiel…

Pünktlich am Stadion angekommen, konnte es dann auch schon bald losgehen. Zum Spiel sage ich nur so viel: Ich gehe jede Wette ein, dass wir so ein Spiel in den letzten Jahren fahrlässig aus der Hand gegeben hätten. Aber nicht mit dieser Mannschaft. Was für eine geile Truppe! Man nehme nur Marcus Thurams jetzt schon legendären Eckfahnenjubel nach gewonnenen Spielen; ein Oscar Wendt, der zum Torjäger mutiert; die Renaissance des Patrick Herrmann; und und und…

Natürlich geniesst jeder die schöne Momentaufnahme (bis wieviele Wochen darf man es eigentlich noch als "Moment“ bezeichnen?) und die gesanglichen Prognosen nach den Spielen zur Zeit über den kommenden Deutschen Meister sollten nicht zu hoch gehangen werden. Aber warum denn nicht? (*hust* Leicester City 2016 *hust*). Man wird sehen, wohin uns die Reise führt und bis dahin "abwarten und Tee/Bier trinken“.

Auf der Rückfahrt wurde der Sieg angemessen gefeiert und die Getränke (darunter auch der Import aus Rom "Limoncello“) gingen 'runter wie Öl und ich denke, damit ist alles gesagt.  ?

 

Grüße aus Flechum,

EL-Steffen


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 DFB-Pokal Saison 2019/2020: 2. Runde (Mittwoch, 30.10.2019 / 20.45 Uhr)

Dxxx(ort)mund - Borussia   2:1 (0:0)

 

Wieder gut gespielt - und wieder gegen Gelb verloren… Pleite Nr. 10 am Stück gegen/in DO. Extrem ärgerlich, denn zum zweiten Mal innerhalb von 12 Tagen lieferten wir im Westfalenstadion wieder eine tolle Leistung ab, gingen diesmal sogar in Führung, um am Ende aber erneut mit leeren Händen dastehen zu müssen. Dann also der nächste Anlauf, in der Rückrunde (DO-Heimspiel) und obwohl wir in dieser Saison sogar zweimal in Berlin antreten werden, wird der Termin des Pokalendspiels für uns wieder nicht relevant sein - auf ein Neues in der Serie 2020/2021 (?!), der Glaube schwindet irgendwie, aber die Hoffnung schwingt natürlich trotzdem in jeder Sommerpause mit.

 

Tourbericht...

Die heutige Fahrgemeinschaft (Uwe & Sohnemann Hennes) hatte angedacht, uns gegen 16.15/16.30 Uhr abzuholen - da konnte doch wirklich kein Schwein mit rechnen, daß um Viertel nach Vier wirklich schon bei uns vorgefahren wird, uiih…
Der “Hausstand“ von mir und dem Junior wurde schnellstens im Kofferraum verstaut und so konnte die Fahrt zum ersten Treffpunkt (und einzigen Zustieg) kurze Zeit später beginnen. Zwar wurde “Hut“ zunächst informiert, daß wir wohl vor (!) der “Fahrplanzeit“ in Lengerich eintreffen würden, doch das relativierte sich im Permanentbaustellenbereich Osnabrück. Nun denn, es wurde trotzdem gewartet; wo hätte der Kerl auch mit seinem Fahrrad hinfahren sollen (*zwinker*)?! Als “Belohnung“ durfte Ralf dann auch “vorne rechts“ sitzen.
Noch lagen wir relativ gut in der Zeit, doch das änderte sich angesichts voller Straßen natürlich zusehends. Vor dem Kamener Kreuz wurden wir dann zur Entscheidung gezwungen, dem alten und bekannten Weg zu folgen oder dem “Navi“ zu vertrauen und auf die “A2“ einzubiegen. Mit Vehemenz favorisierte “Hut“ die elektronische Variante und fortan waren wir dem Display im Armaturenbrett ausgeliefert. Wir fuhren nun strikt nach Vorgabe und der Weg führte uns direkt durch die DO-Innenstadt, aber es funktionierte (sogar für einen sekundengenau getimten Pieselstop vor einer roten Ampel blieb dem Beifahrer noch Zeit). Bis zuletzt rätselte man, wo genau man sich befand und selbst als sich der Ground in Sichtweite befand guckte man sparsam. Die Orientierung fiel schwer… und so konnten wir unseren sog. “Stammparkplatz“ auch nicht avisieren. Vielmehr kurvte man auf der Zubringerstraße des “Gästeparkplatzes“ vom letzten Mal umher - und fand ca. 200 Meter sogar einen Stellplatz am Straßenrand (da spielt man in dieser Saison sogar zweimal hier vor und steuert den bewährten Droschkenplatz am Friedhof dennoch nicht an, egal.
Nach ungefähr 15minütigem Fußmarsch standen wir schließlich gegen Acht vor dem Gästeeingang und konnten angenehmerweise sofort eintreten, denn zum einen gab es an der Einlaßkontrolle weder eine Schlange, noch einen Rückstau an den Drehkreuzen und (!) ich hatte zuvor sämtliche (!) Karten verteilen/aushändigen können - das passiert mir eigentlich nur alle 2 Jahre, upps.
Die (arg relativ) “späte“ Ankunftszeit begünstigte wenig später den Zutritt zum von uns ausgeguckten Gästeblock links (Nähe Eckfahne) …lediglich die Standardfloskel “Der andere Block ist voll, wir wurden hier hergeschickt“ musste dem Ordner noch aufgesagt werden, das klappte einmal mehr. Jetzt galt es für die Kurzen (und uns) einen guten Platz auszuerkoren - und auch das gelang mit hilfsbereiter Unterstützung zweier freundlicher (ist ausnahmsweise nicht ironisch gemeint) Ordner, die uns in einen, bis Minuten vor dem Anpfiff mit Trassierband abgetrennten Bereich ganz oben hineinließen, sehr aufmerksam.
Wie eingangs erwähnt waren wir diesmal d‘rauf und d’ran die Pleitenserie gegen Gelb zu beenden, doch selbst ein “in Führung gehen“ langte nicht, um am Ende die Oberhand behalten zu können, viel zu schnell fielen anschließend die beiden Gegentore. Wirklich Freude bereitete heute ein wieder einmal ganz starker Denis Zakaria (und das auf ungewohnter Innenverteidigerposition), wobei auch seine Teamkameraden eine starke Vorstellung ablieferten, nur reichte es abermals nicht.
Zu allem Überfluß rutschte in (m)einem Moment der Unachtsamkeit beim Tor von Marcus Thuram Sohnemann vom Wellenbrecher und vertrat sich den Fuß, Scheiße, Scheiße.
Der humpelnd bestrittene Rückweg zum Auto ließ Schlimmes befürchten, doch zum Glück wurde mit zunehmender Dauer des Fußmarsches das Tempo erhöht und am nächsten Tag tat der Fuß zwar noch weh, was den Junior jedoch nicht davon abhielt selbst zu kicken, sehr gut.
Der motorisierte Heimweg war um/ab Viertel nach Elf eingeschlagen und auf Anraten des Navi’s fuhren wir den gleichen Weg wieder zurück, nämlich durch die Innenstadt - eine gute Entscheidung, der automatischen Assistenzstimme Folge zu leisten. Um 1.20 Uhr wurden wir vor der Haustür wieder abgeliefert und nicht nur die beiden Junx hatten genächtigt, sondern auch der “Alte“ ist in dieser Zeit tatswahrhaftig 3x (!) eingeschlafen. "Gute Nacht, Deutschland".


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 9. Spieltag (Sonntag, 27.10.2019 / 18.00 Uhr)

Borussia - Frankfurt   4:2 (2:0)

 

Eine klasse Leistung gegen starke Frankfurter. Gold wert war das 2:0 mit dem Pausenpfiff, denn nach souveräner 1. Halbzeit läutete der unnötige Anschluß der Gäste (der Treffer kam aus dem Nichts) eine Phase der Hessen ein, in der das Spiel hätte kippen können. Aber ebenso überraschend trafen wir zu 3:1 -Führung, um nur Augenblicke später das nächste Gegentor schlucken zu müssen.
Zwar wackelten wir, fielen jedoch nicht und mit dem 4. Einschlag durch Denis Zakaria wurde der Sieg eingetütet und die am Vortag “verlorene“ Tabellenführung zurückerobert… das ist alles so unwirklich… *omG*.

 

Tourbericht...

Sonntags 18 Uhr - nicht meine Lieblingszeit für Fußball, aber an diesem Wochenende kam es mir sehr gelegen. Der Freimarktsumzug in Bremen am vorherigen Tag war auch am nächsten Mittag noch zu spüren, trotz Zeitumstellung...   ;-)

Wie auch schon beim letzten Heimspiel, Treffpunkt für mich mit Heidjer in Seckenhausen. Weiter nach Twistringen und ab Holdorf dann zu Viert unterwegs, kamen wir relativ zügig voran. Während Anette uns sicher nach Gladbach kutschierte, erzählte Heidjer die wahre Geschichte aus Rom und der Chief glänzte wieder einmal mit Insider-Informationen. Einen kurzen PowerNap später, kamen wir relativ pünktlich am Stadion an. Zu meinem Glück gab es endlich Glühwein - den hatte ich mir schon gegen Augsburg gewünscht.  :-D

Aufgrund der Terminierung gingen wir nicht mehr als Tabellenführer in's Spiel, könnten aber bei einem Sieg wieder von der Spitze grüßen. Heidjer hatte Bedenken, denn den Gladbachern lag bestimmt das anstrengende Spiel von Rom noch in den Knochen.

Rose stellte die Startelf nur auf zwei Positionen um und schon die ersten Minuten zeigten, dass es ein intensives Spiel werden würde. Keine Spur von Müdigkeit, obwohl beide Mannschaften erst am Donnerstag gespielt hatten. Zwei Treffer in der ersten Halbzeit für die Borussia (Thuram und Wendt), aber auch Frankfurt nicht chancenlos. Zur Halbzeit hätte ich nicht sagen können, wer der beste Spieler auf dem Platz war - für mich Thuram, Lainer und auch Elvedi in absoluter Topform. 

Das änderte sich jedoch in der zweiten Hälfte. Zwar starteten wir stark, aber tauchten dann relativ schnell ab. Insbesondere von Thuram war erst einmal nichts mehr zu sehen. Und so kam es wie es kommen musste, Anschlusstreffer in der 60. Minute. Früher hätte mich ein solches Gegentor mehr beunruhigt, oft genug zogen wir uns zurück und bettelten förmlich um den Ausgleich. Aber nicht in dieser Saison. Trotz Anschlusstreffer und einiger Chancen der Frankfurter spielten wir weiter nach vorne und wurden schließlich belohnt, Endstand 4:2.

Nach dem Spiel ging’s schnell wieder zurück zum Auto, um sich schon 'mal in die Autoschlange einzureihen. Wie immer dauerte das Runterkommen vom Parkplatz am längsten. Anschließend jedoch freie Autobahn und Anette zeigte, was in ihrem Mercedes steckt. Nach den typischen Stopps in Holdorf, Twistringen und Seckenhausen, kam ich nach Mitternacht wieder in der Hansestadt an.

Jenny/HB


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 "UEL" / Europa League Saison 2019/2020: 3. Spieltag / Gruppe J (Donnerstag, 24.10.2019 / 18.55 Uhr; Ortszeit)

AS Rom - Borussia   1:1 (1:0)

 

Verdient war das Unentschieden allemal, aber die “Umstände“ natürlich arg glücklich… 5. (!) Minute der Nachspielzeit und (!) unberechtigter “Hand“-/Gesichtselfmeter… nun denn, als ausgleichende Gerechtigkeit in Bezug auf den in DO nicht gegebenen Strafstoß (Foulspiel vom gelbbelasteten Hummels am - vor der Torlinie stehenden - einschußbereiten Patrick Herrmann) nehmen wir dieses großzügige Geschenk selbstverständlich dankend an.
Jetzt muß im Rückspiel natürlich der erste Dreier in der “UEL“ eingefahren werden, aber dieser Ausblick ist noch zu weit gefasst, stehen doch zuvor die drei schweren Aufgaben gegen Frankfurt und in DO (Pokal) & Leverkusen an, puuh…


Tourbericht...


(folgt)

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 Bundesliga Saison 2019/2020: 8. Spieltag (Samstag, 19.10.2019 / 18.30 Uhr)

Dxxx(ort)mund - Borussia   1:0 (0:0)


Dieses Spiel hätten wir niemals verlieren dürfen. Es war der wohl stärkste Auftritt in DO der letzten 10 Jahre - und dennoch reichte es nicht zum Punktgewinn, der nicht nur bis in die Nachspielzeit möglich gewesen ist, sondern auch hochverdient gewesen wäre.
So aber trat man - wie so oft in der jüngsten Vergangenheit - ohne Punkte die Heimreise an, zum Kotzen. Ein Elfmeter wurde uns wohl verweigert, trotzdem hätten wir bereits in der 1. Halbzeit unser Tor machen müssen (!). Kurios, wir sind (Stand Sonntagmittag) immer noch Tabellenführer, so eng ist die Konstellation an der Spitze, bzw. in der kompletten ersten Tabellenhälfte (zwischen Platz 1 und 9 liegen lediglich hauchdünne 2 Punkte). Somit haben an diesem Spieltag bis jetzt alle für Gladbach gespielt, nur Gladbach nicht, Scheiße.
Wenn wir diese Leistung auch am Donnerstag annähernd auf den Platz bringen, dann werden wir aus Rom etwas Zählbares mitnehmen, aber ob wir auch in der "UEL" tatsächlich wieder derart dominant auftreten werden, das (!) ist die Frage.
P.S.: Ich habe jahrelang nicht mehr neben so "asigen"/a(nti)sozialen Leuten gestanden wie gestern (u.a. "Lauft, Ihr Schweine", ein (farbiger) Bierverkäufer wurde angemacht, ...), hochnotpeinlich.

Tourbericht...

Ok, da war sie auch schon wieder um, die spielfreie Zeit, wo die Luftpumpe Löw sich mit seinen Auserwählten in Estland tummeln und bummeln durfte. Solange waren wir Tabellenführer in der Liga und auch bei der heutigen Aufgabe bei der etwas anderen Borussia wollten und mussten wir unser Fell so teuer wie möglich verkaufen. Die Bilanz kann auch als Vorlage für einen Horrorfilm genommen werden. Zehn Spiele gegen die Gelb/Schwarzen und keinen auch nur so kleinen (Teil)Erfolg gefeiert. Grausam und das sollte leider auch so weitergehen..

Es ging also dann mal zur Kaffeezeit an einem Samstagnachmittag mit dem Automobil los. Lenkradreißer war diesmal Steffen, der durfte uns, Gerrit, Toni, den Chief und meine Wenigkeit über Stock und Stein zum Westfalenstadion chauffieren. Die Autoschnellstraße war mit einen Stau belastet, aber wir sind wirklich zu einer recht passablen Ankunftszeit und im strömenden Regen am Spielort angekommen. Das man sich von Mal zu Mal erst immer wieder neu orientieren muss, wo denn nun der Einlass für den Gastbereich in der Schüssel ist, wird wohl vor dem Match der erste taktische Kniff von dem Ruhrpottclub sein, oder was soll das?

Nun zum Match. Unsere Mannen haben an diesem Abend einen richtig guten Auftritt abgeliefert. Kämpferisch, laufintensiv und auch spielerisch top, aber unterm Strich fehlten die Tore. Die Möglichkeiten waren mehr als da. Schon in der ersten Hälfte hätte Breel Embolo einen Treffer erzielen müssen, als er zweimal alleine auf der Dortmunder Keeper zulief und auch nach einigen Standards hatten wir schon den Torschrei auf den Lippen. Das dann von den Gastgeben zwei Abseitstore nicht gegeben wurden, verbuchen wir mal unter "regelkonform", aber ich bleibe dabei: Das mit dem Hackenabseits, gefühlt 2 Minuten vor dem Einschlag, ist auch irgendwie albern. Es kam halt so wie es kommen musste. Ein schneller Angriff nach dem Pausentee verwandelte der Ex-Gladbacher Marco Reus zum 1:0. Immer wieder der, da scheint ja wirklich ein Fluch auf uns zu liegen. Nach dem Rückstand versuchten unsere Jungs mit großem Kampf alles, um den verdienten Ausgleich zu erzielen. Aber ein glasklarer Elfer, der nicht gegeben wurde und wo die Videomaschine wohl nicht funktionierte, wie auch mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten wurden bis zum Schlusspfiff vergeben. Also wieder verloren in der Rumsbude, ich fasse es nicht.

Angefressen und mit dem Match noch nicht im Reinen, verließen wir die Spielstätte und konnten mit leichter Verzögerung nach Hause fahren. Und dann schaute ich am Sonntagabend noch einmal kurz auf die Buli-Tabelle und entdeckte unsere Truppe weiterhin auf Platz 1. Bei einem Sieg…., hätte- hätte Fahrradkette, der Gedanke wurde aber sofort wieder gelöscht.. Bitte, Bitte lass es im Pokal gutgehen!!

Ralf "Hut"


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 7. Spieltag (Sonntag, 06.10.2019 / 13.30 Uhr)

Borussia - Augsburg   5:1 (4:0)

 

Was für eine bärenstarke Anfangsphase, im Nachhinein kann man feststellen, daß wir dieses Spiel bereits nach 13 Zeigerumdrehungen für uns entscheiden konnten. Das lag allerdings auch an einer - an diesem Mittag/Nachmittag - vollkommen konfusen gegnerischen Mannschaft und so schlecht hatte man die Gäste aus Augsburg erst ein einziges Mal gesehen (beim 4:2 -Debütspiel von Trainer André Schubert im September 2015; dort stand es nach 20 Minuten 4:0).
16 Punkte aus 7 Spielen lesen sich sehr gut... zumal, wenn man bedenkt, daß spielerisch noch nicht zu 100% nach des Trainers Pfeife getanzt/gespielt wird). Platz 1 ist dagegen allerhöchstens schmuckes Beiwerk, denn ein Dutzend Zähler unserer Ausbeute holten wir gegen Teams a lá Mainz, Köln, Düsseldorf und jetzt Augsburg. Dieser Umstand und die Tatsache, daß einige anderen Clubs und Vereine momentan ein büschen straucheln, relativiert die Tabellenführung um einiges - man kann eigentlich sogar soweit gehen und behaupten, daß wir eben kein (!) gefühlter Spitzenreiter sind. Dicke Brocken warten jedenfalls nach dem bundesligaspielfreien Wochenende auf uns: DO (A), Rom (A), Frankfurt (H), DO (A; Pokal), Leverkusen (A) und Rom (H), usw. Erst nach diesen Kalibern werden wir eine erste ernsthafte (!) Standortbestimmung vornehmen können. Trotz allem, die Tabelle ist in den nächsten 2 Wochen natürlich “nett“ anzugucken
…   J

 

Tourbericht...

Auch die Tourplanung für diesen Spieltag verlief holprig. Zunächst war vorgesehen, daß des Heidjer’s “entfernt“ Bekannter seine Motor- und Fahrkraft zur Verfügung stellen wollte, doch der Hafensänger meldete sich seit 2 Wochen nicht mehr bei ihm (zurück) und so wurde Samstagnachmittag kurzerhand umdisponiert. Jenny hatte kurzfristig angedroht mitfahren zu wollen und ein Telefonat später (mit “Taxi Schneverdingen“) wurden neue/“alte“ Fakten geschaffen, bzw. für den Folgetag endlich Nägel mit Köpfen gemacht.
So fiel der Startschuß (ähhm, *räusper*… “verspätet“) um 8.45 Uhr und nach Zustieg von Vater & Sohn, war Heidjer’s vierrädrige Knutschkugel vollbesetzt. Wir Zwei “verzogen“ uns in den hinteren Bereich der Fahrgastzelle und neben dem Kutscher hatte sich Jenny häuslich eingerichtet.
Nach Hälfte der Strecke fing es an zu regnen - und hörte erst auf dem Rückweg (!) auf Höhe Osnabrück wieder auf, was für ein Wetterchen. Nicht nur aufgrund der eher späten Ankunftszeit in M’gladbach (FanHaus-Parkplatz um 12.25 Uhr), sondern auch wegen den meteorologischen Wasserspielen musste für den Junior der Bolzplatz-Termin leider ausfallen.
Also ging es direkt zum Borussia-Park und man wurde Zeuge eines starken Auftritts. Der Gegner wurde in der Anfangsviertelstunde förmlich auseinandergenommen - auch unter gütiger Mithilfe der Augsburger Defensive, inklusive Torhüter. Daß nach dieser Gala am Ende sogar die Tabellenführung steht, ist jedenfalls schier unglaublich - und ich freue mich schon darauf den Montags-"kicker" aufzuschlagen.
Die Rückfahrt wurde um kurz nach Vier eingeläutet und baustellenbedingt warfen einen in der Anfangsdreiviertelstunde immer wieder kleinere Stau’s, “Stop-and-Go“-Phasen und andere Verkehrsbehinderungen zeitlich zurück… selbstverständlich ständig begleitet durch den Regen, denn der Himmel hatte seine Schleusen am heutigen Tag noch immer nicht schließen wollen, so daß die einzige Pause in NRW zum “Spießrutenlauf“  - durch Ausschüttungen von oben und an Pfützen vorbei - ausartete.
Gegen 20.25 Uhr erreichten wir schließlich Twistringen. Mit der Gewißheit, daß wir jetzt 12 Tage lang (versehentlich) “Spitzenreiter“ sein werden, denn das nächste Wochenende ist spielfrei.


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 "UEL" / Europa League Saison 2019/2020: 2. Spieltag / Gruppe J (Donnerstag, 03.10.2019 / 19.55 Uhr; Ortszeit)

FK Basaksehir Istanbul - Borussia   1:1 (0:0)

 

Der Leistungsunterschied zwischen Bundesliga und Europa-League ist nicht zu erklären. Gegen einen eher bieder aufspielenden Gastgeber gerieten wir aber sogar in Rückstand. In der Endabrechnung kann sich das glückliche Unentschieden möglicherweise als “zu wenig“ herausstellen, dennoch wurde der Ausgleichtreffer der Nachspielzeit heftig umjubelt. Die Strapazen und die erlebten (arg) “gewöhnungsbedürftigen Begleitumstände“ wurden wenigstens noch mit einem Punktgewinn belohnt. Wenn man vorausblickt müssen jetzt in den beiden Spielen gegen Rom vermutlich (“mindestens“) 4 Punkte eingefahren werden… puuh.
P.S.: Aber noch wichtiger ist jetzt erstmal, daß die nachweislich vorhandenen PS-Zahlen am Sonntag in der Bundesliga wieder auf den Platz gebracht werden.

 

Tourbericht...

Die Auslosung ließ erahnen, daß zum ersten „UEL“-Auswärtsspiel wohl keine FpMG-Chartermaschine gefüllt werden könnte, denn a) eine kurze Planungs-/Organisationszeitspanne; b) die Route Deutschland => Istanbul ist eine vielbeflogene “Rennstrecke“ mit einer größeren Auswahl an Regelflügen/Linienfliegern; c) einige äußerten sich dahingehend, daß sie zur Zeit aus Prinzip nicht in die Türkei fliegen würden (Fußballfans und Gewissen, Sachen gibt’s). So lotete man also diverse Optionen aus und es bestand auch die Möglichkeit die FpMG-Gruppe (Mi.-Fr.) zu begleiten, doch dieses Angebot wurde schnell verworfen, schließlich hatte Sohnemann am Mittwoch noch seinen letzten Schultag zu absolvieren und durch die im Anschluß (für uns günstig) gelegenen Herbstferien hatte er die Chance sein erstes Europapokalauswärtsspiel mitzuerleben (“Papa, 1 Europapokalspiel habe ich auswärts schon gesehen, auf Schalke.“ - “…ähh, stimmt, dann also das 1. Auswärtsspiel im Ausland.“). Da insgesamt 6/7 unserer kleinen, Anfang September zusammengewürfelten Reisegruppe am Vortag des Spiels noch berufliche und schulische Verpflichtungen hatte, wurde schließlich ein Nachtflug ab Amsterdam gebucht - soweit das Vorspiel, ähh “Vorgeplänkel“.
Aufgrund des zu erwartenden Megaverkehrsaufkommens (Donnerstag war Feiertag und der Freitag war dadurch geradezu prädestiniert für einen “Brückentag“) war man am Grübeln, wie früh wir uns treffen wollten, um möglichst (fast) alle Eventualitäten berücksichtigen zu können. Thorge musste arg lange knechten uns so legte man sich auf 18.30 Uhr in Holdorf fest (“Gerd, ist das wirklich zeitig/früh genug?“ - “Ja, ich werde mir doch nicht ewig nachsagen lassen müssen, daß es meine Schuld war, daß Du den Flieger (und mehr) verpasst hättest…“).
Nun denn, frühes Arbeitsende und später Schulschluß ließen Papa und Junior zeitgleich zuhause eintrudeln und wir begannen zu packen. Um 17.45 Uhr sollten uns Frauke & Jenny abholen, doch noch vor Fünf erreichte mich ein Anruf der Damen: Der Reifen verliert Luft, Nagel ‘reingefahren. Mist, jetzt war wieder Improvisation angesagt, doch es bedurfte nur eines Anrufes und schon war unser Vadder als Chauffeur verpflichtet, super.


[...Fortsetzung folgt...]


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 6. Spieltag (Samstag, 28.09.2019 / 15.30 Uhr)

Ho"pp"enheim - Borussia   0:3 (0:1)

 

Jahrelang war Ho“pp“enheim unser Angstgegner, doch nachdem wir dem Bann in den letzten Jahren zunächst in den Heimspielen erfolgreich entgegenwirken konnten, scheint jetzt auch auswärts im Kraichgau eine Trendwende zu unseren Gunsten eingeläutet worden zu sein.
In der ersten halben Stunde verteilten sich die Spielanteile noch ausgeglichen, aber spätestens mit unserem Führungstreffer - psychologisch wichtig kurz dem Seitenwechsel - verschoben sich die Kräfteverhältnisse.
Gegner Ho“pp“enheim, zur Zeit finanziell noch üppiger als obligatorisch ohnehin schon ausgestattet, hat nach Ende des Transfer-Sommerzeitfensters scheinbar das Problem, bzw. die imaginäre Begegnung "volle Kasse vs. Qualitätsausverkauf" zu moderieren.

 

Tourbericht...

Es stand mal wieder eine der geliebten Bully-Touren an, an einem bis dato sehr angenehmen Tag. In den frühen Morgenstunden ging es bereits los, um die von mir aus knapp 600 km Fahrstrecke auf sich zu nehmen, sodass ich die ersten 20 Minuten Áutobahn mit einem Sonnenaufgang verbringen konnte.
In Varel durfte (bzw. "musste") ich dann meinen "alten" Kumpel einladen, der samt Sohnnemann zustieg und 100 km weiter sammelten wir dann die nächsten VIelfahrer ein, bis wir schliesslich in Lengerich das letzte Mitglied an diesen Tag aufgabelten, um vollbesetzt mit 9 Leuten zum Auswärtssieg zu fahren - soviel vorweggenommen.
Das ein oder andere Verkehrshindernis hinter uns gelassen, schwenkte dann auch das Wetter ein wenig um, was der guten Stimmung im Innenraum jedoch keinen Abbruch tat. Gute 1 1/2 Stunden vor dem Anpfiff konnten wir wieder bis vor den Gästeblock fahren, wo wir uns entgegen den Vorstellungen des Parkpersonals unseren eigenen, favorisierten Parkplatz auswählten.
Zum Spiel: Es war halt Hoffenheim. Was soll man zum "Vorspann" in dem Stadion schon sagen. Ein Heimblock, welcher 15 Minuten vor dem Spiel noch immer nicht endgültig gefüllt war, Musik, deren Lyrik weiterhin auf den Bildschirmen zu lesen ist und der ungeliebte Strippenzieher im Hintergrund euphorisierten nicht wirklich. Ganz im Gegenteil zum Gästeblock... prall gefüllt mit mächtig Anreihungen im neutralen Bereich ergaben 5.000 Gladbacher im 30.000-Mann-Stadion und eine wuchtige Lautstärke, die wir das Spiel über problemlos halten konnten. Ein Grund dafür war sicherlich der Spielverlauf.
Wieder einmal liess unser Trainer die starke Offensive mit Plea, Thuram und Embolo auflaufen, die aus dem Mittelfeld mit dem bärenstarken Zakaria, Kramer und Neuhaus unterstützt wurde. EIn wilder Beginn zur ersten Halbzeit verschaffte sowohl der TSG, als auch Gladbach die eine oder andere Chance.
Auffällig bei den Gastgebern war Stürmer Bebou. Antrittsschnell und trickreich brachte er die Gladbacher Defensive zeitweise in's Wanken, liess jedoch jegliche Chancen ungenutzt. Ein Treffer am Aussennetz und gefühlte 20 Ecken später, zappelte der Ball dann im Hoffenheimer Netz. Ein feiner Steilpass von Rechtsverteidiger Lainer auf Thuram, der einen Hoffenheimer Defensivspieler ausdribbelte, landete letztlich bei Plea, der gekonnt zum Führungstreffer einschob. Eine verdiente Führung zur Halbzeit.
Kurz nach Wiederanpfiff dann ein Elfmeterpfiff für Hoffenheim. Kramer bekommt den Ball ins Gesicht und der Unparteiische zeigt auf den Punkt - was für eine Fehlentscheidung. Der ungeliebte "VAR" übersah dies nicht, machte den Schiedsrichter darauf aufmerksam, der dann wiederum korrekterweise den Strafstroffpfiff zurücknahm.
Dann wieder die Borussia. Die gleichen Protagonisten wie beim 0:1. Lainer auf Thuram, der tanzte den Abwehrspieler im 16er aus und netzte im kurzen Eck ein. 0:2 für unsere Borussia.
Einige gute Chancen später, hatte Gladbach dann einmal Glück, als die Gastgeber eine gefährlich Flanke mit dem Kopfball von Adamyan neben das Tor setzten.
Dann ein Elfmeterpfiff - diesmal für die Gäste - doch auch hier schaltete sich der "VAR" ein und der Schiedsrichter korregierte auch diese Entscheidung. Kein Elfer für Gladbach.
Allerdings liess die Borussia sich davon nicht beirren. Alassane Plea war jetzt der Vorbereiter, der Florian Neuhaus auf die Reise schickte, der dieses Mal cool blieb und den Ball an Keeper Baumann vorbei in's Tor bugsierte.
Wir hatten einen Sieger und der hiess Borussia Mönchengladbach. Ein klarer und verdienter Auswärtssieg in Sinsheim - immer gerne gesehen!
Ausgelassen wurde dies mit dem fast schon traditionellen Fahnentanz von "Tikus" Thuram gefeiert und wir konnten mit einem breiten Grinsen in's Fahrzeug steigen, welches uns in einem rasanten Tempo wieder gen Norden fuhr.
Fahrer "Jarno Trulli" (wie er seit kurzem wohl gerufen werden möchte), brachte die Besatzung schnell und sicher wieder in die Heimat und drehte im Lengericher Kreisel 3 "Sieger-Runden" (*lach*).
Stunden später erreichte auch ich Wilhelmshaven, gönnte mir noch eine Zusammenfassung des Spiels und ein Siegerbier. Klasse Leistung, Borussia!


Grüße,
WHV-Thorge

 

 

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 Bundesliga Saison 2019/2020: 5. Spieltag (Sonntag, 22.09.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Düsseldorf   2:1 (0:1)

 

Nach dem “UEL“-Debakel gegen Wolfsberg bekam man auch gegen Düsseldorf eine holprige, fahrige 1. Halbzeit geboten. Folgerichtig gingen die Gäste in Führung - und wir fanden weiter nicht in’s Spiel. Das änderte sich zum Glück in den zweiten 45 Minuten und vor allem mit der Einwechslung von Marcus Thuram. Das gesamte Team steigerte sich um 2 Klassen und gewann nach einer Energieleistung ein wenig glücklich vom Zeitpunkt her, aber nicht unverdient durch den Doppelpack des französischen Neuzugangs aus Guingamp.

 

Tourbericht...

Nur 3 Tage nachdem Uwe’s Bully “alleine“ (also ohne Uwe) auf den Hof rollte, war der Cheflenker diesmal wieder persönlich am Start und nach unserem Aufbruch um kurz nach Zehn in Twistringen, war der 7-Sitzer ab Holdorf “voll“ - doch daß der Bully an diesem Tage tatsächlich nicht unter- oder gar überbelegt war (zumindest auf der Hinfahrt; aber dazu später mehr, denn dieses - nicht alltägliche - Kapitel wird in diesem Tourbericht erst weiter unten aufgeschlagen… *zwinker*), bedurfte zuvor einiger Kapriolen.
Der Reihe nach, am Donnerstag stand die Passagierliste, eigentlich: Uwe, Heidjer, Frauke, Chief & Junior, Ulli und Gerd. Freitagmorgen (7.46 h) meinte Ulrich, aufgrund des Vorabenderlebnisses nicht mitfahren zu wollen, aber Ersatzmann WHV-Thorge, der - wider Erwarten - auch noch nicht untergebracht war, stand “Gewehr bei Fuß“, alles paletti. Dann machte der nächste Oldie (OL-G. um 15.26 h) Nachwehen der “UEL“-Auftaktniederlage geltend und meldete sich bei Thorge ab. Daraufhin wurde Samstagmorgen Kandidat Mehl verpflichtet, 7 Sitze für 7 Leutz, passt.
Der Schreck fuhr einem jedoch Sonntagfrüh in die Glieder, Anette schrieb und fragte nach der Abfahrtszeit, dabei hatte ich ihr Wochen zuvor nur “lapidar“ mitgeteilt, daß kein Bus fahren würde (und dementsprechend auch keine Bestätigung versandt). Nun war guter Rat teuer, doch wie es der Zufall so wollte, erledigte sich am Frühstückstisch sitzend das heutige Platzproblem von selbst, denn Mehl musste sich krankheitsbedingt abmelden (“Whats-App“ um 8.48 h). Für ihn natürlich S/scheiße (im wahrsten Sinne des Wortes), uns half es in diesem Moment aber entscheidend, oh wei.
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, konnte es somit einigermaßen entspannt in Richtung Niederrhein gehen/rollen (einzige Besonderheit auf dem Hinweg, ein brennendes Auto auf dem Seitenstreifen in Höhe Münster; sieht man natürlich auch nicht alle Tage).
Um 14.10 Uhr war der FanHaus-Parkplatz erreicht und die ganz normalen Abläufe wurden ordnungsgemäß abgespult. Auf dem Rasen dagegen war die 1. Halbzeit alles andere als normal - und die Gäste konnten gar in Führung gehen, sogar verdient. Es schien auf eine Fortsetzung der Gruselei von Donnerstagabend hinauszulaufen. Daß diese Partie trotzdem noch umgebogen werden konnte, lag an der Einwechslung von Marcus Thuram, der mit seinem Doppelpack für einen glücklichen Sieg über keineswegs schlechtere Düsseldorfer sorgte, puuh.
Wobei noch gesagt werden muß, daß man um den Torjubel des Siegtreffers betrogen wurde, denn durch das Hinzuziehen des “VAR“ wurde die Entscheidung in Frage gestellt und das endgültige Urteil entsprechend lange hinausgezögert, ist doch Scheiße. Nichtsdestotrotz sind die 3 Zähler natürlich sehr willkommen und nach diesem 5. Spieltag stehen nun beachtliche 10 Punkte zu Buche, sehr schön.
Das “Abfließen“ vom Parkplatz dauerte wieder geduldstrapazierend lang und erfolgte gegen 18.15 Uhr, aber das ist wohl genau der Mittelwert (manchmal dauert es länger, selten kürzer).
Nochmal richtig “voll“ wurde es dann ab Raststätte Münsterland, aber nicht auf der Autobahn, sondern im Bully (!). Via Textnachricht hatte man nämlich erfahren, daß die Fahrt des Pkw der 2. Besatzung mit einem luftverlierenden Reifen nicht fortgesetzt werden konnte. Kurzerhand verfrachtete man zumindest 2 Leidtragende, die beiden gefährlichen Meise-Brüder Steffen & Gerrit, in unser Gefährt, während Thorben & Jan für das erste Stück im herbeigerufenen ACAB- (All Cats Are Beauty), ähh ADAC-Abschleppwagen Platz nehmen mussten/durften (…und die anschließende Weiterfahrt nach Hause erfolgte mit dem Zug).
Es wurde also “muckelig“ in Uwe’s Kutsche... Co-Pilot Thorge (Oberarme wie Trommelstöcke) wurde nach hinten beordert, Anette wurde “ladylike“ schonend mitgeteilt den Platz im Cockpit rechts aufzusuchen, ich pflanzte mich auf einem provisorischen Sitz zwischen “Klein“-Meise & Gerrit (alle Drei rückwärtssitzend) und die Rückbank bevölkerten demnach die schmalen oder kleinen Leutz (Sohnemann, Thorge und Frauke, sowie der mit einem durchschnittlichen Body-Maß-Index ausgestattete Heidjer). Nach einer knappen Stunde war der Spaß vorbei und die ersten 4 Leutz wurden aus der Quetsche herausgelöst, Ausstieg Holdorf.
Eine weitere Dreiviertelstunde später kam man schließlich in Twistringen an, wo unser Tag/unsere Tour um kurz nach Zehn endete. Ein Dank an Kutscher Uwe.


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 "UEL" / Europa League Saison 2019/2020: 1. Spieltag / Gruppe J (Donnerstag, 19.09.2019 / 21.00 Uhr)

Borussia - Wolfsberger AC   0:4 (0:3)

 

Eine sehr konzentrierte und “geschlossene“ Mannschaftsleistung wurde mit einem praktisch fast nie gefährdeten Sieg, der auch in dieser Höhe verdient war, gekrönt. Einziges und entscheidendes Manko, diese Zeilen gelten den Gästen vom Wolfsberger AC.
Wurde der Gegner unterschätzt (?!), Topf 4 und aus Österreich, kann uns eine solche Truppe gefährlich werden? Ja, und wie. Insbesondere das sehr frühe Anlaufen der Gäste schmeckte unserer Abwehrreihe überhaupt nicht und so litt darunter - logischerweise - das Aufbauspiel empfindlich.
Es sind noch 5 Spieltage, der krachende Fehlstart nach 2 ½ jähriger Europapokalabstinenz kann noch geradegebogen werden. Die herbeigesehnte UEL-Teilnahme darf nun allerdings nicht leichtfertig weggeschmissen werden. Das nächste Auswärtsspiel (in 2 Wochen bei FK Basaksehir Istanbul) muß leider schon als erstes kleines, besser gesagt mittelgroßes “Endspiel“ ausgerufen werden.
MR
[…]. Unser neuer Trainer kennt nun also auch unser zweites, das “häßliche“ Gesicht.

 

Tourbericht...

Nach zweijähriger Abstinenz sollte es endlich wieder soweit sein. Borussia im Europapokal! Die Vorfreude war groß, erinnerte man sich doch an die geilen Abende unter Flutlicht, toller Stimmung und fantastischen Choreos zurück.
Mit der Auslosung meinte es der Losgott sogar recht gut mit uns und bescherte uns eine - bis dahin - vermeintlich machbare Gruppe.
Als Reiseziele stehen nun also Istanbul, Rom und unser heutiger Gegner Wolfsberg auf dem Plan. Naja, vom Hocker dürfte das nicht die Meisten gehauen haben, war man doch schon 2012 in Istanbul und 2013 in Rom und der Wolfsberger AC (der zum Glück nach Graz ausweicht!) ist wohl auch ein eher unexotisches Ziel.
Um 16:00 Uhr sollte unsere Fahrt Richtung Mönchengladbach in Holdorf beginnen, weshalb ich meinen Arbeitstag bereits um 07:00 Uhr begann, zur Verwunderung sämtlicher Kollegen: Über "Was willst du denn schon hier?", "Hast du die Nacht durchgemacht?" bis "Ach, Ihr spielt ja international.." war zur Begrüßung alles dabei.
Die Zeit verging wie im Flug, der Feierabend konnte pünktlich um 15:30 Uhr angetreten werden. Eingesackt von Jan und Philipp machten wir uns auf den Weg nach Holdorf, wo uns die Nachricht erreichte, dass der Bully (von Uwe zur Verfügung gestellt) mit Frauke, dem Chief, Ulli und Jenny bereits massive Verspätung hatte.
Somit konnte zur Stärkung noch ein Stopp im Restaurant zur goldenen Möwe eingelegt werden, ehe der Trupp um 16:45 Uhr eintraf. Jan übernahm das Steuer und kutschierte uns bis Neuenkirchen über Land, da die A1 und Ihre Baustellen einen langen Stau verursachten, der uns die nächste halbe Stunde kostete.
Nichtsdestotrotz erreichten wir den Fanhaus-Parkplatz einigermaßen pünktlich und machten uns direkt auf den Weg ins Stadion. Unterwegs dorthin machte sich recht schnell bemerkbar, dass es hier heute keine volle Hütte geben wird. Glaubt man dem Stadionsprecher waren es letztendlich 35.000 Zuschauer. Eine mehr als enttäuschende Bilanz, die aber zum Spielverlauf und dem Ergebnis passt.
Im Vorfeld wurde eigentlich wenig über den Gegner diskutiert, sondern eher darüber, in welcher Höhe Borussia das Spiel gewinnen würde. Denkste! 3 Standardsituationen und ein Konter reichten den Wolfsbergern schlußendlich für einen 0:4 -Sieg, der sogar mehr als in Ordnung geht. Hochmut kommt eben vor dem Fall!
Borussia hatte überhaupt keine Ideen nach vorne, konnte die Abwerreihen der Österreicher nicht knacken und enttäuschte leider über die vollen 90 Minuten. Nun heißt es, die Niederlage schnell abzuhaken und die Jungs auf das Spiel am Sonntag gegen Düsseldorf vorzubereiten, denn da wartet ein ebenso tiefstehender Gegner, der gerne wenig am Spiel teilnimmt.

 

Thorben


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 4. Spieltag (Samstag, 14.09.2019 / 15.30 Uhr)

Köln - Borussia   0:1 (0:1)

 

Ein verdienter Erfolg, der 24. Auswärtssieg in Cologne insgesamt. Ein Dreier in der Domstadt scheint somit zum “guten Ton“ zu gehören (*zwinker*). Allerdings hätten wir das Spiel schon vor der Pause (vor)entscheiden können, vielleicht sogar müssen. So aber musste bis zum Schluß gezittert werden, daß nicht doch noch ein Zufallstreffer einschlug. Als ganz großer Rückhalt spielte einmal mehr Yann Sommer auf, der dreimal sensationell zur Stelle war. Ebenfalls eine starke Leistung bot der algerische Neuzugang Ramy Bensebaini bei seinem ersten Startelfeinsatz.
Auf den Rängen war es für Derbyverhältnisse eher “ruhig“, der Heimanhang bekam von seiner Mannschaft nicht Entsprechendes geliefert und wir Gäste brutzelten in der Saison (phasenweise hätte man sogar hören können, wenn in der Südkurve jemand in eine knackige Bratwurst gebissen hätte). Doch nach dem Schlußpfiff zählte sowieso nur: “Die 3 Punkte sind unsere…“!   (*freu*)

 

Tourbericht...

Nach der, trotz Niederlage, sehr überzeugenden Vorstellung gegen den Brauseclub aus Leipzig, stand nach einjähriger Abstinenz endlich wieder das Derby in Köln an. Für die meisten sind die beiden Spiele gegen die Fahrstuhltruppe aus Köln die wichtigsten der Saison, für mich persönlich sind die Spiele gegen die norddeutsche Fraktion (Bremen & Hamburg), allerdings nicht viel weniger wichtig.

Schon Tage zuvor wurde man durch Zeitungen oder irgendwelchen dubiosen Internetseiten bestens auf das Derby vorbereitet. Irgendwelche Schlägereien hier, Fahnenklau dort... klar, die Brisanz war absolut da, trotzdem sollte man die Kirche im Dorf lassen und nicht den (gefühlt) nächsten Weltkrieg ausrufen.

Um entspannte und freundliche 09:50 Uhr steuerte “Formel 1“-Günther wie gewohnt überpünktlich den Parkplatz in Holdorf an, um das noch spährlich besetzte Gefährt ein wenig aufzufüllen. Die Anzahl der alkoholischen Getränke erinnerten allerdings eher an die damalige Marseille-Tour, als an eine Tour ins 250 km entfernte Köln.

Nach völlig entspannter Fahrt erreichte man dann auch gegen 13:45 Uhr den Gästeparkplatz am/im Wald, um dann auch recht zügig den Weg in Richtung Gästeblock anzutreten. Vorher ging es natürlich wie immer über die “berühmte“ Jahnwiese. Jahr für Jahr läufst Du hier wie auf dem Präsentierteller, ätzend und völlig unnötig. Das hier für das Derby keine andere, bessere Regelung gefunden wird, für mich mehr als fragwürdig.

Der Gästeblock wie erwartet bis obenhin voll, legte am heutigen Tage einen ordentlichen Auftritt hin. Nicht mehr und nicht weniger. Teilweise nicht derbyreif, allerdings was von der Heimkurve kam, war mehr als erschreckend. Gefühlt ist die Stimmung im Borussia-Park schon katastrophal, aber was Köln zeigte, war wirklich noch schlechter. Absolut peinlicher Auftritt der Südkurve.
Auf den Rängen die Nummer 1, auf dem Platz ebenfalls der klare Sieger (zumindest spielerisch). Vor allem in der 1. Halbzeit spielten wir richtig starken Fußball. Wir griffen die Kölner unglaublich früh an, womit die Gurkentruppe überhaupt nicht zurechtkam und wir gleichzeitig diverse Male in Überzahl auf das Heimtor marschierten. Die erste dicke Chance hatte der für mich wichtigste Spieler in Gladbach, Denis Zakaria. Nach 10 Minuten hämmerte er aus 25 Metern den Ball an die Latte. 5 Minuten später versenkte Plea dann den Ball endlich ins Tor der Kölner, hochverdient. Bis zur Halbzeit hatten wir immer wieder Chancen, leider ohne Erfolg.
In Halbzeit 2 ein ähnliches Bild. Wir waren klar besser und hatten einige Male das 0:2 auf dem Fuß, leider wurden alle Chancen versiebt. Vor allem Plea hätte für die Entscheidung sorgen müssen, als er Horn austanzte und irgendeinen Kölner auf der Linie anschoss. So musste bis zum Ende gezittert werden und tatsächlich durfte/musste sich Yann Sommer noch 1, 2x auszeichnen. Schon überragend so einen Goalie hinten im Kasten stehen zu haben. Am Ende gewannen wir das Derby hochverdient und die Mannschaft um Marco Rose durfte sich zu Recht feiern lassen.

Auf der Rückfahrt wurde der Sieg selbstverständlich gebührend gefeiert. Der Ghettoblaster lief auf Hochtouren und auch der Chief ließ sich nicht lumpen und pfefferte ein lautes “Eiiin Grabstein“ aus der Kehle. ;-)

Um 22 Uhr erreichte man dann wieder Holdorf und der Derbysieg wurde in der ein oder anderen lokalen Kneipe bis in die frühen Morgenstunden genossen.

VEC-Jan

 


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 3. Spieltag (Freitag, 30.08.2019 / 20.30 Uhr)

Borussia - Leipzig   1:3 (0:1)


Marco Rose: “So stelle ich mir unser Spiel vor, auch wenn das Ergebnis natürlich überhaupt nicht dazu passt“. Dem kann man sich nur anschließen, denn über weite Strecken der Begegnung war eine klare Spielphilosophie erkennbar - nur war an diesem Tag/Abend gegen T.Werner kein Kraut gewachsen, ääätzend. Auch wenn’s schwer fällt muß man zugeben, er hat heute den Unterschied gemacht. Scheiße.
Dementsprechend liest sich auch die Bilanz gegen Rote Beete Leipzig, ähnlich desaströs wie in/gegen Dxxx(ort)mund: 4 Heimspiele, 4 Niederlagen.
Und nun, “Wunden lecken“ und Europapokaltouren planen…

 

Tourbericht...

Seit 2 ½ Jahren wartete man auf diesen Moment, endlich wieder eine Auslosung im Europapokal - mit unserer Beteiligung. Nochmal eine halbe Stunde früher (als ohnehin schon früh) Feierabend gemacht, konnte man somit der “Ziehung“ im Live-TV beiwohnen. Die möglichen Traumziele Moskau, Aserbaidschan, Portugal (, …) blieben einem wieder verwehrt und in Rom und Istanbul waren wir bereits, aber trotzdem kann man zufrieden sein, denn gegen Roma, Basaksehir und Wolfsberg spielte man bisher noch nicht, gut so.
Im direkten Anschluß an die erfolgte “UEL“-Auslosung musste sich dann aber gesputet und zusammen mit dem Sohnemann zur “WTT“-Tanke als Treffpunkt geeilt werden, Busabfahrt 14.00 Uhr. Diese Zeit wurde zumindest anberaumt, doch als wir um kurz nach Zwei auf dem “Hof“ Wilkens eintrafen, dauerte es noch weitere 5 Minuten, bis wir losdüsen konnten, denn der Lenkzeiteinhaltung musste Rechnung getragen werden (...“waaas“?!).
Normalerweise fällt bei unseren Bustouren der Startschuß immer 7 Stunden vor dem Anpfiff, diesmal ging es also erst knapp 40 Minuten später los - und das an einem Freitag. Um es vorwegzunehmen, wir kamen zwar spät, aber keinesfalls zu spät an… obwohl auch noch die halbstündige Fahrtzeitpause eingestreut werden musste. Doch “Gastlenker“ Ömer zog alle Register (u.a. Parkplatzüberholvorgang) und kutschierte uns sicher und - für einen Freitagnachmittag - recht zügig gen Borussia-Park.
Spätestens nach Veröffentlichung der exakten Spieltermine gegen 17.00 Uhr gab es im Bus natürlich nur noch ein Thema, die “UEL“-Tourplanung nach Italien, in die Türkei und nach Österreich. Das hatte aber absolut nichts mit der Geringschätzung der unmittelbar bevorstehenden (schweren) Aufgabe gegen “Retorte“ Leipzig zu tun, sondern war vielmehr der großen Vorfreude auf unsere Europatournee geschuldet.
Um kurz nach Acht rollten wir schließlich auf den Busparkplatz hinter der Nordkurve und so war gewährleistet, daß alle “Insassen“ den Anpfiff im Stadion miterleben konnten.
Zum Spiel ist eingangs nicht viel, aber in diesem Fall dennoch genügend geschrieben worden, will man den Finger schließlich nicht unnötig lange in der (eigenen) offenen Wunde bohren. Erwähnenswert ist noch die obligatorische Protestaktion gegen das Brause-Konstrukt (bei jedem Ballkontakt der Gäste gellte ein Pfeifkonzert). Klar, ein Spiel gegen diesen so ganz anderen Retortenclub darf niemals zu einem stinknormalen Ligaspiel verkommen, aber man darf auch nicht blauäugig sein… die Proteste werden in der sog. “Öffentlichkeit“ immer weniger wahrgenommen und prallen am Konzern wie Regentropfen ab.
Viel wichtiger wäre es sowieso auf dem Platz die richtige Antwort auf dieses sentimentalfreie Finanzprojekt geben zu können, doch das war uns auch im 7. Anlauf nicht vergönnt (2x U und 5x N).
So stieg man enttäuscht in den Bus und kam wenigstens in den Genuß einer relativ zügigen Rückfahrt, denn obwohl “nur“ als Vertretung unterwegs, schlängelte sich auch Ömer gekonnt durch den “Abreiseverkehr“. Die erneute Pleite gegen den sächsischen DFB-Vorzeigeclub nagte weiter und ließ einen sogar vergessen, ein büschen Silber für den Fahrer einzusammeln, oh wei (so musste/wurde zu diesem Zweck die Fanclub-Kasse in Regress genommen und um ein paar Taler erleichtert; Ordnung muß sein). Wer konnte auch ahnen, daß so ein Rotzlöffel (O-Ton von Vater Thomas R. gebe ich aus Jugendschutzgründen lieber nicht wieder) dieses Ergebnis getippt hatte und der “Tip-Pott“ nicht beim Fahrer landete (wie sonst üblich, wenn alle mit ihren Ergebnisvorhersagen daneben liegen).  
Als schlußendlich norddeutsche Gefilde erreicht und durchfahren wurden, leerte sich der Bus nach und nach und die grob geplante “estimated time of arrival“ in Twistringen bewegte sich mit 3.45 Uhr im Rahmen. Thomas war dann noch so freundlich unser "Sack & Pack" auf der Ladefläche seines kleinen, bereiften Kasten-Fiffis zu verstauen und vor unserer Haustür abzuliefern, so daß ich mit dem Junior den nur fünfminütigen nächtlichen Nachhauseweg ballastfrei (sieht man ‘mal von der Heimniederlage im Gepäck ab) bestreiten konnte
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 Bundesliga Saison 2019/2020: 2. Spieltag (Samstag, 24.08.2019 / 15.30 Uhr)

Mainz - Borussia   1:3 (1:1)

 

Ehrlich gesagt, danach hat es lange nicht ausgesehen, 1:3 in Mainz. Doch im Schlußspurt (hier exemplarisch die Einwechslung von Breel Embolo) entwickelten wir deutlich mehr Zug zum Tor und konnten drei wichtige Zähler einfahren.
Ebenfalls erfreulich, Super-Tony konnte nach seinem Kaltstart in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit einmal mehr unaufgeregt seine solide Leistung abrufen - und Laszlo Benés überzeugte mit seiner galligen Art im defensiven Mittelfeld, gerne weiter so.

 

Tourbericht...

Das erste Auswärtsspiel der diesjährigen BL-Saison führte uns zu den Karnevalisten nach Mainz. „Pünktlich“ um 09:30 fanden sich 8 der heutigen Insassen des 9er Bullys in Holdorf ein, um die Tour in die Karnevalshochburg anzutreten (Ronald, Heidjer, WHV-Thorge, Thorben, Chief + Sohn, sowie Klein-Meise und meine Wenigkeit), um später noch "Hut" in Lengerich aufzugabeln (zu meinem Glück, aber dazu später mehr ?).
Der erste kleine Schock folgte sogleich, da die BAB zwischen Holdorf und Neuenkirchen-Vörden gesperrt war. Da das erste Bier erst AUF der Autobahn geöffnet wird, mussten wir leider noch eine kleine Überlandfahrt abwarten. Wie schön, Ortskunde im Landkreis Vechta…

Als in Lengerich durch den Zustieg Hut’s der Bully auch endlich ausverkauft melden konnte, traute ich meinen Augen kaum: Meine Trinkflasche, die ich vor Wochenfrist nach dem S04-Spiel dort vergessen hatte, stand tatsächlich noch samt Inhalt dort… Also kleiner Tipp am Rande: Falls ihr auf der Rückfahrt etwas nicht mehr mit nach Hause bekommen solltet, einfach in Lengerich abstellen und auf der nächsten Tour wieder mitnehmen (?!).

Die restliche Fahrt verlief relativ kurzweilig und so konnte bei sommerlichen Temperaturen der Gästeparklatz geentert werden. Schnell noch Choreoschal erworben, mit einem hopfenhaltigen Getränk eingedeckt und schon konnte dem nun folgenden Auswärtsdreier beigewohnt werden.

Spielerisch lief noch nicht alles 100% rund, aber für den Moment zählt das Ergebnis und wenn diese in der ersten Zeit stimmen, kommt der Rest von ganz alleine. Einziger Dämpfer für die gute Laune war, dass die für viele Borussen bei Auswärtsspielen in der Landeshauptstadt von RP liebgewonnene Weinschorle von der Speisekarte gestrichen wurde. SKANDAL!

Die Heimreise konnte dank unseres Top-Parkplatzes bereits vor 18 Uhr angetreten werden. Als Highlight zählte auf dieser sicherlich die musikalische Untermalung: Sämtliche Liedwünsche konnten dank des DJ-Teams (Klein-Meise) erfüllt werden und man liess es sich nicht nehmen, die gespielten Songs in eine Borussia-Version, bzw. eine Spieler-von-Borussia-Version umzudichten. Schön ?

Gegen 21.30 Uhr wurde bereits Holdorf wieder erreicht, sodass ich mich nach Taschenkontrolle (Ergebnis: Alles mit nach Hause genommen, nichts in Lengerich gelassen!) vor den TV klemmen konnte, um den Auftritt unseres Coaches im Sportstudio anzusehen.

Vielen Dank an die anderen 8 für die witzige Tour (insbesondere an Thorge für´s Fahren!). P.S.: Liedtip... "Breel Embolo" (nach der Melodie "Sailing" von Rod Stewart).   :-)

 

Grüße aus Flechum,

EL-Steffen


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 Bundesliga Saison 2019/2020: 1. Spieltag (Samstag, 17.08.2019 / 18.30 Uhr)

Borussia - Schalke   0:0

 

Man kann zufrieden sein. Nur weil die Gäste in der letzten Saison lediglich 30 Punkte sammeln konnten und nach ihrer Vorjahresvizemeisterschaft in das untere Tabellendrittel rauschten, bedeutet das noch lange nicht, daß Schalke mittlerweile "Laufkundschaft" geworden ist, Blödsinn. Daher, der 1 Punkt zum Start ist absolut in Ordnung.

Allerdings muß nun in Mainz unbedingt nachgelegt oder vorgelegt werden, je nachdem, wie man das sieht. Ein möglicher Auswärtssieg in Meenz wäre nämlich schon arg wichtig, denn anschließend spielen wir gegen Rote Beete und die Bilanz gegen den Brauseclub liest sich mit 3 Niederlagen in 3 Heimspielen wenig erbauend...


Tourbericht...

Endlich war es soweit, die Bundesligasaison 19/20 startete. Im Gegensatz zur Borussia war im Wilkens-Bus alles beim Alten geblieben, Komfort und WC somit Mangelware. Na gut und kein großes Problem, schließlich kennen die Mitreisenden die Gegebenheiten, denn zur Crew vom Chief gehörten auch dieses Mal (fast) nur altbekannte Gesichter. Sehr erfreulich - und deshalb verlief die Anreise sehr lustig. Die Überbuchung des Busses erwähne ich lieber nur kurz. Danke, Chief..

Es wurde in Erinnerungen an die letzte Saison geschwelgt. Für den einen war diese sehr erfolgreich, für den anderen war das Erreichen der Europa League ein Erfolg und für noch andere war das Verpassen der Champions League ein großes Ärgernis. Wie auch immer, bei allen war die Vorfreude zu spüren. Unser neuer Trainer kommt schließlich mit großen Vorschusslorbeeren an den Niederrhein und auch unsere Zugänge erscheinen vielversprechend. Wenn man der Presse Glauben schenken mag, werden wir mit diesem Trainer sicherlich bald Deutscher Meister. Meinetwegen. Schlimmer als in der Rückrunde kann es fußballerisch kaum noch werden. Die Frage der Schuld an diesem Desaster unterschlagen wir an dieser Stelle besser. Jeder darf und soll seine eigene Meinung haben und ein lebhafter Austausch ist sicherlich mit vielen Mitfahrern möglich, auch wenn hierbei auf den Alkoholpegel geachtet werden sollte.   :-)

Das Vorprogramm im Borussia-Park wurde zu dieser Saison ein wenig verändert, sodass nun unmittelbar vor dem Anpfiff „Die Seele brennt“ ertönt. Eine mutige Entscheidung, wo in der heutigen Zeit bei solchen Entscheidungen doch häufig ein Shitstorm entsteht. Dieses fantanstische Lied, welches zukünftig hoffentlich bei jedem Spiel mit voller Überzeugung vom gesamten Park gesungen (wenn man es so nennen kann) wird, kann die Spieler hoffentlich zusätzlich motivieren. Ich fände es ziemlich geil. Insgesamt sollte auch die Stimmung in der Kurve wieder einheitlicher und besser werden, damit die Mannschaft in schwächeren Phasen, in denen sie sich aber dennoch den Arsch aufreißt, lautstark unterstützt wird.

Zum Spiel gegen S04 gibt es leider nicht viel zu schreiben, das Ergebnis wird diesem Kick ziemlich gerecht. Leider erscheint daher auch der Weg zum Borussia-Rose-Fußball weiter als gedacht und die Mannschaft steckt noch ein wenig in den Zwängen der Vergangenheit. Optimistisch können alle Borussen dennoch nach vorne schauen, schließlich dürfen wir wieder nach EUROPA und in Ansätzen wurde bereits gezeigt, in welche Richtung sich das Team entwickeln kann.

Die Rückfahrt verlief ähnlich wie die Hinfahrt, also feuchtfröhlich und zusätzlich etwas singend. Es wurde der legendäre Herr D. H. aus H besungen. Ich wünsche ihm dort viel Erfolg und bin dennoch froh, dass wir einen neuen Trainer haben. Max Eberl hat eine Entscheidung getroffen, die von Außenstehenden, nach dem Erreichen des internationalen Wettbewerbs, mit Unverständnis und vielleicht auch verlorener Bodenständigkeit quittiert werden könnte. Zumindest dann, wenn der Erfolg ausbleibt. Für diejenigen, die sich in den letzten Jahren viel mit der Borussia beschäftigt haben, war es aber die einzig logische Entscheidung.

 

Wir sehen uns gegen die Dosen

Sebi


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 DFB-Pokal Saison 2019/2020: 1. Hauptrunde (Freitag, 09.08.2019 / 20.45 Uhr)

Sandhausen - Borussia   0:1 (0:1)

 

In Sandhausen war man noch nicht, so konnte bereits vor dem Anpfiff 1 Zähler verbucht werden (ein "Stadionpunkt"). Überhaupt der Anstoß, aufgrund des Unwetters mit Blitz und sintflutartigen Regenfällen verschob sich der Beginn mehrfach und als der Stadionsprecher schließlich final verkündete, daß in ca. 10 Minuten gespielt wird, schlug die gute Stimmung kurzzeitig in zornige "Fußball-Mafia DFB"-Gesänge um. Recht so, selbst beim Wetter haben die Herren aus der Frankfurter Fußballzentrale ihre Finger im Spiel, Frechheit.
Die weiteren Eckdaten in Stenoform: Sandhausen während des gesamten Spiels wesentlich gefährlicher als unsere Elf. ++ Das Tor jedoch erzielten überraschenderweise wir. ++ Der Gastgeber fiel als üble Tretertruppe auf; hat die Heimmannschaft eigentlich gar nicht nötig, spielte nämlich über 90 Minuten einen guten Stiefel. ++ Weite Teile des Publikums sind genauso "fair" und ätzend wie in Augsburg. ++ D.Diekmeier hat es nicht mehr verdient beim "großen Fußball" mitzumischen, das bewies er mit seiner miesen Tätlichkeit an Breel Embolo. ++ Bis zum Schalke-Heimspiel am Samstag müssen wir uns noch gewaltig steigern. ++ Wahnsinn, was ein Regen...

P.S.: Kommentar vom Junior nach den Anfangsminuten... "Papa, wollten wir das Spiel nicht offensiv beginnen?!" (*schmunzel*)


Tourbericht...

Die Saison 19/20 hat begonnen! Wie die letzten Jahre auch war unser erstes Spiel für den DFB-Pokal bestimmt. Unser Gegner, der SV Sandhausen. Ein Gegner aus der zweiten Liga! Hätte einfacher sein können, aber mn Pokal muss man bekanntlich an allen vorbei, um den Pott in der Hand zu halten.
Um 13:45 Uhr sollte es in Holdorf losgehen. Durch eine kleine Verzögerung konnten wir dann um kurz nach 2 losfahren! Der Bully, von Thorge gesteuert, konnte mit 9 Personen besetzt nach Sandhausen losfahren. Ohne weitere große Staus (zum Glück nur auf der Gegenfahrbahn erkennbar) konnten wir um kurz nach 19 Uhr unseren "Parkplatz" antreffen (Spezialparkplatz an einer Straße a la Chief). Nach einem kurzen "Spaziergang" zum Stadion konnten wir uns vor dem ersten Regenschauer noch unter den Bäumen verstecken. Nach kurzer Zeit wurde der Chief und Chief junior wiedergefunden, sodass wir mit Hilfe der Tickets ins Stadioninnere konnten.
Nachdem wir unsere Plätze eingenommen hatten, sollte der Flüssigkeitsfaktor nochmal aufgebessert werden (2€ Pfand ist schon etwas happig .. aber egal). Der liebe Gott wollte es aber auch drumherum "nass" machen und so konnten die Getränke nicht an die gedachten Personen gebracht werden, da in dem Rudel der Menschen alle dicht an dicht standen und kurzzeitig der Überblick weg war. Der Anpfiff wurde dabei mehrfach verschoben!

Zum Glück ging es um 21:30 Uhr dann doch noch los! Zum Spiel: Gegen einen hart einsteigenden Gegner, der schon seit 2 Wochen im Rhythmus ist, 1:0 gewonnen! Dreckiger Sieg in der ersten Runde! Steigerung nötig, trotzdem in die 2.Runde eingezogen. Gegen Schalke am Wochenende schauen wir dann weiter. =)
Die Rückfahrt konnten wir dann gegen ca. 0 Uhr antreten, da man gefühlt durch die halbe Stadt gehen musste, da uns unser eigentlicher Hinweg zum Stadion versperrt worden ist. Thorge konnte uns so gegen kurz nach Vier in Holdorf wieder "rauslassen" und den restlichen Heimweg hinter sich bringen! Danke fürs Fahren, Thorge!

 

Bis zum nächsten Spiel ...
VEC-Freddy


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...nach Jahren eeendlich wieder erhältlich, unser Aufnäher:

 

"Sommerfahrplan" 2019 ...

 

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15.06.2019

  Auslosung DFB-Pokal / 1. Hauptrunde
# 28.06.2019   Bekanntgabe/Veröffentlichung Bundesliga-Spielplan 2019/2020
# 09.08. - 12.08.2019   DFB-Pokal / 1. Hauptrunde (Freitag-Montag)
# 16.08. - 18.08.2019   Bundesliga / 1. Spieltag (Freitag-Sonntag)
# 30.08.2019   Auslosung / "UEL"-Gruppenphase
# 19.09.2019   "UEL"-Gruppenphase / 1. Spieltag
# 28.12.2019   26. Diebels-FanCup (...Anmeldungen bereits möglich!)

 Bundesliga 2018/2019: 34. Spieltag (18.05.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Dxxx(ort)mund   0:2 (0:1)

 

Irgendwie war die nach dem Auswärtssieg in Nürnberg erzeugte, vielleicht sogar lediglich “herbeigeredete“ Aufbruchstimmung dann im Endeffekt doch nur eine Seifenblase. Man muß ehrlich sein und zugeben, daß Konkurrenzfähigkeit nur in den ersten 30 Minuten nachgewiesen werden konnte, ansonsten war man dem Gegner einmal mehr unterlegen.
“Positiv“:
a) Auch ein (“phantasierter") 2:0 -Sieg hätte uns nicht auf dem “UCL“-Platz 4 gehalten, Leverkusen gewann einfach zu (!) hoch in Berlin.
b) Die Europapokalteilnahme war bereits vor dem letzten Spieltag gesichert, trotz einer ab dem 21. Spieltag abstiegswürdigen Ausbeute in Höhe von letztendlich 13 (!) Punkten aus 14 (!) Spielen… es hat nichts mit gestiegener Erwartungshaltung zu tun, wenn man diese Bilanz als “desaströs“ bezeichnet - ganz, ganz schwach.
Schwer bis überhaupt nicht zu akzeptieren ist ebenfalls, daß wir in der gesamten Rückrunde nur ein einziges (!) Heimspiel (von 9 Partien) gewinnen konnten (*kopfschüttel*).
Und geradezu peinlich wird es, wenn man sich vor Augen führt, daß wir die letzten 8 Spiele (in und gegen) DO allesamt verloren haben. Eine solche Statistik weisen wir nicht ‘mal gegen die Bazis, ManCity (in der "Neuzeit" 4 Spiele, 1 Punkt) oder Sevilla (4 Spiele, 1 Sieg) auf, unglaublich.
Während der extrem wechselwillige Thorgan Hazard bei seiner Auswechslung ein Pfeifkonzert über sich ergehen lassen durfte (ich habe nicht mitgepfiffen, kann die Wut und Enttäuschung der Leutz aber sehr gut nachvollziehen; mit seiner “Absichtserklärung“, Borussia auch ein Jahr später - und dann ablösefrei - verlassen zu wollen, setzt er den Verein finanziell ebenso stark wie unnötig unter Druck), erhielt wenigstens Dieter Hecking einen würdigen Abschied. Menschlich gradlinig, herzlich und gerecht passte es sportlich zum Schluß leider nicht mehr. Rückrunde 2016/2017 28 (!) Punkte, Hinrunde 2017/18 ebenfalls und in dieser Saison sensationell fette 42 Punkte nach 20 Spielen. Doch anschließend ging nichts mehr, gar nichts …als wenn der Stecker gezogen wurde - und zur “Wahrheit“ (auf dem Platz) gehört auch, daß wir in dieser Saison zum zweiten Mal in Folge in der Rückrunde abgestürzt sind.
Für die Zukunft kann man Dieter Hecking jedenfalls nur alles erdenklich Gute wünschen und sollte er sich tatsächlich Hamburg “antun“, dann bin ich mir sicher, daß er diesen “Sauhaufen“ ebenfalls wieder in die Spur lenken würde.


Tourbericht...

Letztes Heimspiel der Saison, letztes Spiel von Dieter Hecking als Trainer, die Chance den Doofmundern die Meisterschaft zu versauen und natürlich die große Chance in der nächsten Saison Champions-League zu spielen. Beste Voraussetzungen für einen interessanten Fußball-Samstag. Entsprechend voll war der Bus gut gefüllt.

Richtige Euphorie kam dennoch nicht auf. Nicht nur bei der Mannschaft ist die Luft raus, auch die meisten Borussen schienen die Sommerpause herbeizusehen.

Nach der in der Vorwoche gesicherten Euro-League-Saison und der nur noch rechnerisch möglichen Gefahr auf den siebten Platz abzustürzen (als ob Wolfsburg 10 Tore aufholen könnte - dafür müssten die ja Augsburg haushoch schlagen!) und die Mammut-Qualifikation spielen zu müssen, ging es auf dem Hinweg hauptsächlich um Wunsch- und Horrorgegner für die Gruppenphase. Soll es exotischer sein? Europäische Metropolen mit guter Verkehrsanbindung? Sicher ist - der aus dem Vorjahr aufgesparte Resturlaub kann sinnvoll verwendet werden.

Am Borussia-Park der erste Schock, ein sogenannter "Fan“, der jeweils ein Trikot der heiligen Borussia und ein Trikot des BVB halbiert und diese Hälften dann zusammengenäht hat. Frei nach Willy Brandt: "Jetzt wächst zusammen, was nicht zusammengehört!“

Dieser Schock wurde erstmal mit einem halbgaren Stück Pizza verarbeitet, aber der Schock saß zu tief und die Pizza landete zur Hälfte im Abfalleimer.

Im Stadion angekommen, die erste Erleichterung: die schlimmsten Befürchtungen einer schwatt-gelben Invasion haben sich nicht bewahrheitet.

Das Spiel konnte also beginnen, die Stimmung war für unsere Verhältnisse zu Beginn erstaunlich gut und unsere Borussia war in den ersten 20 Minuten auch die spielbestimmende Mannschaft. Dennoch wurde regelmäßig "kicker.de" aufgerufen, um die Spielstände der anderen Plätzen zu verfolgen. Und nach kurzer Zeit verbreitete sich die Nachricht, dass Bayern bereits nach wenigen Minuten 1:0 führte. Als dies auf der Anzeigetafel angezeigt wurde, wurde dies gefühlt wie ein 1:0 im Derby in der 90. Minute bejubelt. Ruhe im Gästeblock.

Dennoch hatten wir noch ein eigenes Spiel zu bestreiten und die Chance auf die Champions-League war zum Greifen nah. Jedoch machten die Gäste diese Träume zunichte. Sancho traf vor der Halbzeit zum 0:1. Ob sich der Ball vor Reus‘ Flanke im Toraus befand, wird sich wohl nie endgültig klären lassen. Und natürlich durfte nach der Pause auch Reus 'mal wieder bei uns treffen. Ob Reus schon mehr Tore gegen uns erzielt hat als Alexander Madlung? Nach dem zweiten Gegentreffer war das Spiel gegessen und man konzentrierte sich auf das Fernduell mit Wolfsburg um Platz 5. Immerhin konnte dieses "Spiel" für sich entschieden werden, wenn auch nur mit einem (!) Tor Vorsprung.

Nach dem Spiel war die große Frage, ob die Saison ob der vergebenen CL-Qualifikation (zwischenzeitlich 10 Punkte Vorsprung auf Platz 5) eine Enttäuschung war oder ob man mit der Qualifikation für die EL-Gruppenphase zufrieden sein kann und darf.

Auf dem Rückweg wurde ein letztes Mal die "Dieter-Hecking-Hymne“ geschmettert und in den hinteren Reihen wurde der "D.-H.-Fanclub“ mit sagenhaften 5 Mitgliedern gegründet. In diesem Sinne: "Keine Paaanik auf der Titaaanic, DIETER HECKING LENKT DAS SCHIFF!!!111einself“

Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche Sommerpause im Kreise der Liebsten, viel Erholung für die spannenden internationalen Spiele und einen guten Rutsch in die neue Saison.


MaBü

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 Bundesliga 2018/2019: 33. Spieltag (11.05.2019 / 15.30 Uhr)

Nürnberg - Borussia   0:4 (0:0)

 

Ein Spieltag wie gemalt. Sonst heißt es nicht selten “Alle haben für Gladbach gespielt, nur Gladbach nicht“, aber diesmal traute man beim Blick auf die Abschlußtabelle des 33. Spieltages seinen Augen nicht… Platz 4 (!) war ausgewiesen.

Diesen Rang im Saisonfinale zu verteidigen wird äußerst schwer werden, denn auch in Nürnberg war die Leistung in den ersten 45 Minuten nicht das Gelbe vom Ei. Außerdem könnte es sogar passieren, daß es trotz eines (unwahrscheinlichen) Heimsieges gegen DO am Ende nicht reichen würde, weil Leverkusen in Berlin vielleicht auch noch sein Torverhältnis aufpimpt.
Fest steht jedenfalls, daß wir in der nächsten Saison endlich wieder international spielen. Ob in der “Quali“ oder direkt in der “UEL“ oder gar in der “UCL“ muß dagegen abgewartet werden. Auflösung am Samstag gegen 17.20 Uhr, diese Geduld muß nach den unbefriedigenden Wochen/Monaten seit Anfang Februar jetzt auch noch “drin“ sein. :-)

P.S.: Der “Alle in Weiß nach Nürnberg“-Aufruf darf als voller Erfolg gewertet werden, sah schon sehr stark aus.


Tourbericht...

Am Samstag sollte es - laut Abfahrplan - um 7:35 Uhr aus der Bullenschluckstadt nach Nürnberg gehen… nachts die erste Nachricht, wir starten 10 Minuten früher, morgens dann, wir sind 7:15 Uhr da. Gut, dass ich vor dieser Fahrt so aufgeregt war wie ein 5jähriger zu Weihnachten.
Also ging es dann fahrplanmäßig los. In großer logistischer Leistung bastelte der Chief verschiedene Routen, um 2 Bullys nach Nürnberg losjagen zu lassen. Wir fuhren zuerst nach Uchte (Bohmte, Genua), um Gerd in einen Pkw zu verfrachten. Weiter ging es durch die Schönheiten der niedersächsischen Provinz nach Hannover und durch Hannover, um auf die "A7" zu kommen. In Sarstedt stiegen 3 weitere Gladbach-Jünger ein (2x Hamburg und Frauke mit einem großen Krug Eierlikör) und es ging geschmeidig weiter Richtung Kassel und GÖ - und in Göttingen wurde der Bully auch (mit Lisa) komplettiert.

Das Wetter jedoch verschlechterte sich zusehend und auch die Stimmungen und Meinungen zum Spiel wurden miesmutiger. Vorbei an Klöstern, Abteien und Kirchen erreichten wir schließlich Bayern. Schlagartig wurde auch das Wetter besser, die Sonne schien "weiß-blau" und scheinbar ist dies wirklich das Bundesland, wo Honig und Milch in den Flüssen fließen.

Durch Nürnberg ging es eher schleppend, bis wir am Parkplatz ankamen. Hier trennten sich die Gefährten, die Jungspunde gingen voran, Chief und Chief-Junior machten sich auch auf den Weg, um noch Karten an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Gemütlichkeitsfraktion schlenderte dagegen langsam Richtung Sportplatz, wo die Beschilderungen und Wegweiser so rar gesät waren, wie die guten Noten meiner Schüler. Nach einer unfreiwilligen Stadiontour außen herum, verlor sich auch der letzte Trupp.

Im Stadion war es rappelvoll. Scheinbar ist es nicht möglich, durchzugehen oder weiter Richtung Zaun... sei's d'rum. Die Stimmung war gut, die Elf wurde gut supported. Das Spiel hingegen war wie das Wetter auf der Hinfahrt, ziemlich bescheiden. So ging die erste Hälfte dahin, ohne groß zu gefallen. Das Spannendste waren noch die Zwischenergebnisse auf den anderen Plätzen.

In der zweiten Halbzeit erlöste der ausgemusterte Josip Drmic endlich die Gemeinde... die Führung nach einem Sahnepass von Jonas Hofmann. Danach ging es Schlag auf Schlag. Ibo drehte auf und legte glänzend zum Eigentor und fast deckungsgleich für den zukünftigen Doofmunder Hazard auf. Als kurz vor Schluss auch noch Denis Zakaria das 0:4 knipste, war der Drops gelutscht.

Es wurde gesungen, gelacht und gefeiert im Block und "umzu". Durch die anderen Ergebnisse waren wir auf einmal sicher im Europapokal… yeahh… das Team mit allem d'rum und d'ran feierte vor dem Block den doch noch fast versöhnlichen Abschluss - allen merkte man an, dass eine riesige Last abfiel. Jetzt heißt es (vielleicht sogar) ..."Auf, auf, auf in die Champions-League".

Auf dem Weg zum Parkplatz noch 'ne ortsansässige Speise "eingeatmet" und dann Treff am Bully... scheinbar waren noch mehrere flixminzgrüne Bullys unterwegs, da ein Mitfahrer nicht an unserem stand. Nicht schlimm… zufrieden und erleichtert ging es dann langsam wieder zurück und pünktlich mit dem Verlassen der Weißwurstrepublik fing es wieder an zu regnen.

Thorge, ein sehr guter Fahrer, zog gut durch; erster Rast war dann nach 3,5 Stunden in Göttingen wieder. Während der Fahrt wurde kurz genickert, das beliebte Gladbach-"ABC" gespielt oder einfach stillschweigend gegrinst und getrunken.

Nach dem ersten "Verlassen" in Göttingen wurde dann wieder Sarstedt angesteuert und der Bully leerte sich weiter. Quer zurück durch Hannover wurde wieder die Walachei durchfahren, um den "Aussätzigen" in Uchte wieder einzusammeln (und trotz unterschiedlicher Routen musste lediglich 5 Minuten gewartet werden).

Um Viertel nach Eins war Ankunft in der Lloyd-Metropole und es wurde sich von allen nichtschlafenden (Chief- Junior schlief da "schon" den Schlaf der Gerechten) Mitstreitern verabschiedet. Ein rundum gelungener Ausflug endete mit der "sky"-Zusammenfassung und dem (letzten) Siegerbier.


Heidinho

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 Bundesliga 2018/2019: 32. Spieltag (04.05.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Ho"pp"enheim   2:2 (0:1)

 

Wieder eine relativ desolate Leistung... mit dem Papst in der Tasche und Yann Sommer im Tor reichte es wenigstens zum (arg glücklicken und sehr, sehr schmeichelhaften) Punktgewinn.
Die offiziellen Aussagen (u.a. "Wir haben es immer noch in der eigenen Hand!" und "Wir werden Europa schaffen!) klingen jedenfalls stark nach dem "ängstlichen" Pfeifen im dunklen Walde. Vermutlich wird das "Wir können es immer noch aus eigener Kraft schaffen!" sogar dann noch geträllert, wenn am letzten Spieltag ein 12:0 gegen unsere "Freunde" aus DO vonnöten ist, um den Europapokal schlußendlich zu erreichen.
Es ist jetzt übrigens das 3. Mal in Folge, daß man das Saisonende herbeisehnt und nur noch will, daß der ganze Krams endlich vorüber ist, so oder so.   :-(


Tourbericht...

Am Samstagmorgen ging es - aufgrund der gezeigten Leistungen (u.a. dem miesen Auftritt in Stuttgart) mit bedingter Vorfreude - in Richtung Lengerich. Ich ging von einer weiteren mittelprächtigen Leistung aus, so dass ich mein eigenes Gefährt zur Anreise nutzte. In der Hoffnung, bei einem positiven Ergebnis doch noch eine alternative Mitfahrgelegenheit nach Hause nutzen zu "müssen". Dazu sollte es aber leider nicht kommen.

Der durch das "Klinkenputzen" vom Chief letztendlich doch ordentlich bis gut gefüllte ('Linien'-) Bus rollte dann auch pünktlich ab und die Fahrt verlief auch dank 4 eingelegter Pinkelpausen ohne großes Malheur! Die Gespräche drehten sich bei der Hinfahrt erneut um den oder die meist blutleeren Auftritt/e der Mannschaft und das komplette Unverständnis unsererseits. Ich werde es wohl nie begreifen, wie man eine derartige NICHT-Leistung zeigen kann. Wir schmeißen so viel weg und machen uns nach der Hinrunde zum Gespött der Leute. Das macht mich wütend, teils gleichgültig und ich wäre am Liebsten gar nicht mitgefahren. Aber ein bisschen Hoffnung bleibt und kehrt mit dem Näherrücken des kommenden Spieles doch wieder zurück. Es muß doch besser werden...

Am Park angekommen, schien zumindest die Sonne und das Bierchen schmeckte durchaus lecker. Die erste Halbzeit war dann jedoch wieder zum Abgewöhnen. Ja, auch wenn es niemand hören mag, aber Hoffenheim ist schon 'ne gute Truppe. Aber wir machen es (derzeit) daheim auch fast jedem Gegner nicht sonderlich schwer Tore zu schießen. Ecke, in der Mitte blank, einfaches Kopfballtor. Und wenn der Gegner, wie auch im Hinspiel, nicht so dämlich gewesen wäre, wäre ich von etwas anderem als nur Pfiffen zur Halbzeit ausgegangen. Aber das Thema Hecking werde ich hier nicht weiter breittreten. Meine Meinung kann ein jeder herauslesen. Und der oder die Verantwortlichen sehen dies sowieso anders. Das wurde auf der Kuschel-JHV so auch vertreten!

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ein wenig ausgeglichener und wir konnten aus den wenigen guten Chancen zumindest einen glücklichen Punktgewinn ergattern! Vielleicht wäre nach dem Slapstick-Ausgleich auch mehr drin gewesen, aber der zweite Rückstand ließ dann auch verdientermaßen nicht mehr zu!

Genug der Worte zu der erneut spielerisch enttäuschenden Leistung einer halbtoten lame duck! Mein Frust sitzt schon tief!

Nun ging es wieder zum schöneren Teil, der Rückfahrt! Die Stimmung war in Ordnung, da zumindest der Super-Gau mit Platz 8 abgewendet worden war... noch!

Nur eine Bitte an alle Aktiven im Verein: Nicht so viel labern, was wir ja so tolles erreicht haben, sondern “Mund halten“ und auf dem Platz zerreissen!


Mit schwarz-weiß-grünen Grüßen

Palette

 

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 Bundesliga 2018/2019: 31. Spieltag (27.04.2019 / 18.30 Uhr)

Stuttgart - Borussia   1:0 (0:0)

 

Vom (verdienten) "UCL"-Kandidaten der Hinrunde zur Lachnummer der Liga... diese Mannschaft hat fertig, seit Wochen. Punkt.
P.S.: "Nachklapp" (01.05.2019 / "Tag der Arbeit"; wie passend) ...ob die Spieler "leistungsgewillt" sind und ob der Trainer seiner Mannschaft (s)einen Plan vermitteln kann, das (!) kann man am Samstag zeigen/beweisen.


Tourbericht...

Auch einen Tag nach dem desolaten Auftritt in Stuttgart, fehlen einem eigentlich nach wie vor die Worte. Aber von Beginn an... wie so häufig in den letzten Jahren, startete man 'mal wieder mit einem "9-Sitzer“ in Richtung Süden Deutschlands. Da das Spiel in Bad Cannstatt im Vorfeld als "Topspiel" (Anpfiff 18:30 Uhr) eingestuft worden ist (warum auch immer), starteten wir diesmal um völlig entspannte 10:30 Uhr ab Holdorf. Die heutige Besatzung setzte sich in Holdorf aus Torben, Klein-Meise, Gerrit, "Ersatzkutscher" Michael und Chief & Sohnemann zusammen. In Lengerich wurde noch "Hut“ aufgegabelt und in Schwerte konnte der Kleinbus mit Körber-Sven dann "ausverkauftes Haus“ vermelden.
So konnte man bei Dauerregen endlich Meter machen und gespannt wurden die Nachmittagsspiele der Bundesliga verfolgt. Bremen tat sich dabei unerwartet schwer in Düsseldorf, Schalke gewann in Dortmund (was gäbe es Schlimmeres, als wenn der BVB am letzten Spieltag bei uns Meister werden würde?) und auch Frankfurt ließ im Heimspiel gegen Berlin Punkte liegen. Also alles Ergebnisse für uns. Man war sich einig, dass mit einem Sieg ein großer Schritt in Richtung "EL" gemacht werden konnte, außerdem wäre man wieder punktgleich mit Frankfurt. Allerdings wären wir nicht Borussia Mönchengladbach, wenn wir so etwas 'mal eiskalt ausnutzen würden.
Die Mercedes-Benz-Arena wurde um 17:15 Uhr angesteuert und dank des Chief's konnten wir, wie im letzten Jahr, einen überragenden Parkplatz unmittelbar vor dem Gästeblock ansteuern. Spontan wurden drei Absperrbaken zur Seite geschoben, so dass man direkt hinter dem "de Kull"-Mobil seinen Platz einnahm.

Angekommen im gut gefüllten Gästeblock, wurden die Spieler des VFB zum Warmmachen mit einer klaren Botschaft der eigenen Fans begrüßt. Zwei riesige Banner mit der Aufschrift "Verdient Euch Eure Kurve“, darunter ein Banner "VFB: Charakterlose Spieler auf dem Platz...“, wurden vor der kompletten Heimkurve hergezogen. Klarer Appell an die Spieler, sich endlich den Arsch aufzureißen. Allein das hätte jeden Gladbacher auf dem Platz schon motivieren müssen, von Anfang an Vollgas zu geben, bestenfalls ein frühes Tor zu schießen, denn dann wäre es im Bereich der Heimkurve eskaliert und die Mannschaft wäre psychisch am Boden gewesen.

Wir starteten auch gar nicht schlecht, denn nach fünf Minuten liefen Plea, Neuhaus und Hazard nach dickem Abwehr-Patzer zu Dritt (!!!) alleine auf Zieler los, schafften es aber, den Ball nicht in's Tor unterzubringen. Plea konnte sich die Ecke aussuchen, hätte Zieler umlaufen können, hätte querlegen können, aber nein, der Ball wird halbhoch auf Zieler geschossen. Absolut kläglich, ohne Worte. Danach fand Stuttgart immer besser in's Spiel, allerdings auch nur kämpferisch. Spielerisch war es von beiden Seiten maximal Zweitliga-Niveau. Zwei kleinere Chancen wurden bis zur Halbzeit durch Hofmann versiebt, ansonsten passierte absolut nichts.
In der Pause erahnte man schon, was in der 2. Halbzeit passieren würde. Wir spielten noch blinder, Wahnsinn. Ohne Laufbereitschaft, ohne Kampf, ohne Leidenschaft, spielerisch katastrophal, einfach enttäuschend. Gefühlt jeder Stuttgarter Angriff in der 2. Halbzeit war gefährlich. Folgerichtig gingen die Schwaben nach ca. einer Stunde mit 1:0 in Führung und wir schafften es nicht ein einziges Mal, in den verbliebenen 30 Minuten, eine Gurkentruppe wie Stuttgart unter Druck zu setzen. Diese Niederlage saß. Zum Ende des Spiels kippte die Stimmung im Gästeblock. "Wir woll'n Euch kämpfen sehen“ schallte es durch die Arena, zu Recht. Nach dem Spiel holte sich die Mannschaft die mehr als verdienten Pfiffe des Gästeanhangs ab. Die Ultras forderten die Mannschaft auf, zu einem Gespräch zum Zaun kommen. Leider hatte niemand der Spieler die Eier, sich den Fans zu stellen, sondern man verpieselte sich in Richtung Kabine, schwach.

Angefressen ging es zügig Richtung Sprinter und dank Co-Pilot Michael konnte durch 2-3 "Schleichwege" der Stau auf der Stadt-Autobahn am Stadion umgangen werden, so dass man ohne Verkehrsstörungen die 580km gen Norden abspulen konnte. Dachte man zumindest. Überraschenderweise war die Abfahrt Holdorf gesperrt, obwohl im Radio keine Meldung darüber zu hören war. Also fuhr man die Abfahrt Lohne/Dinklage runter und von dort aus nach Holdorf. Leider erwarteten uns dort die nächsten unschönen Nachrichten/Bilder. Ein heftiger Unfall, verwickelt waren ein LKW, Trecker und ein PKW, direkt an der Kreuzung zur Auffahrt des Autohofes, ließen uns nicht auf diesen kommen. Diesmal kannte ich einen Schleichweg und von dort aus konnten die Autos zumindest per kurzen Fußweg immerhin schon mal erreicht werden. Nachdem der Chief einer zuständigen Person am Unfallort den Sachverhalt erklärt hatte, konnten dankenderweise beide Autos ihren Heimweg antreten. Michael sogar noch nach Schleswig-Holstein. 1600 Kilometer für so einen Mist, puhh...

Wahnsinn, wie man so schnell drauf und dran sein kann, die internationalen Plätze komplett zu verspielen. Aber woran liegt es? Vielleicht hätte man Hecking direkt beurlauben sollen. Scheinbar benutzen einige Spieler die Trennung von Hecking zum Saisonende als Alibi. Anders sind diese pomadigen Auftritte der letzten Wochen nicht zu erklären. Fragwürdig für mich, warum ein Tony Jantschke immer wieder aus der Mannschaft genommen wird. Elvedi spielt seit Wochen nur Mist, krasse Fehler (wie beim 0:1), trotzdem darf er Woche für Woche spielen, während Jantschke in jedem seiner Spiele in den letzten Wochen überzeugen konnte. Thorgan Hazard, bekommt seit Wochen/Monaten gefühlt keine Ecke/Flanke vor das Tor, wenn doch, dann mit 20 km/h und der Torwart kann sich vor dem Hochspringen noch die Schuhe zu binden. Auch neben dem Platz, macht sich Hazard zur Zeit alles andere als beliebt. Falls man sich mit dem BVB wegen dessen Transfer nicht einigen könnte, würde er Gerüchten zur Folge sogar seinen Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/2020 aussitzen, um dann ablösefrei gehen zu können. 30 Millionen mitnehmen und tschüss. Viel Spaß auf der Bank neben Dahoud. Aber diese beiden Spieler sind längst nicht alleine Schuld an der derzeitigen Situation. Gefühlt sollten sich alle Spieler an die eigene Nase fassen. Die einzigen kleinen Lichtblicke der letzten Wochen, bei denen man zumindest eine positive Einstellung erkennen kann, sind Zakaria, Kramer und Herrmann.

Es wäre schon schwer zu verkraften, wenn der Verein am Ende der Saison mit leeren Händen dastehen würde. Zeitweise hatte man 12 (!!) Punkte Vorsprung auf Platz 7, so etwas darf sich eine mittlerweile spielerisch derart starke Mannschaft einfach nicht nehmen lassen. Allerdings wird man mit den Leistungen aus den letzten Wochen, keinen Punkt mehr holen, das ist Fakt. Vielleicht sollte sich der Verein auch mal viel selbstbewusster zeigen. Finanziell (sehr) gut aufgestellt mittlerweile, Jahr für Jahr Rekordumsätze, namhafte Spieler finden den Weg an den Niederrhein, trotzdem wird sich immer kleiner geredet, als man ist. Das Ziel "einstelliger Tabellenplatz“ oder der Satz, "Wir müssen sehen, wo wir herkommen“ sind dann einfach auch irgendwann nicht mehr realistisch und glaubwürdig genug.

Trotz der negativen Entwicklung ist im Kampf um Europa noch nichts verloren. Es sollten alle nochmal die Arschbacken zusammenkneifen und in den letzten drei Spielen alles geben, Mannschaft und Fans.

VEC-Jan


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 Bundesliga 2018/2019: 30. Spieltag (20.04.2019 / 18.30 Uhr)

Borussia - Leipzig   1:2 (0:1)

 

Der Mannschaft kann man uneingeschränkt bescheinigen, daß sie gekämpft und alles versucht hat. Trotzdem reichte es am Ende nicht ‘mal zu einem Punktgewinn, geschweige denn zu 3 Zählern. Leipzig - und das muß man leider vollkommen neidlos anerkennen - war/ist einfach besser. Immer mehr zeichnet sich somit ab, daß wir in der Hinrunde anscheinend absolut über unserem Leistungsniveau gespielt haben… genauso wie wir jetzt die Rückrunde deutlich unter unseren Möglichkeiten bestreiten. Das wahre Potential liegt vermutlich, wie so oft, relativ in der Mitte dieser beiden gezeigten (extremen) Gesichter.
Auch wenn man kein Freund von vorschnellen Trainer“freistellungen“/-entlassungen ist, muß man feststellen, daß die Entscheidung von Max Eberl, im Sommer einen sog. generellen Strategiewechsel einzuleiten, von Spiel zu Spiel nachvollziehbarer wird. Irgendwie beschleicht einen das Gefühl, daß der vor ungefähr 2 ½ Jahren mit D.H. eingeschlagene Weg nun zu Ende gegangen sein scheint. Ob wir mit unserem Latein wirklich am Ende sind, wird sich vielleicht schon am Samstag im Ländle, spätestens 1 Woche später beim Heimspiel gegen Ho“pp“enheim zeigen.
Zugleich glaube ich, daß Frankfurt an den nächsten/letzten 4 Spieltagen nicht mehr als 1 Sieg einfahren wird. Sicherlich eine gewagte These, aber (m)eine “Hochrechnung“ beinhaltet lediglich einen Heimsieg der Hessen gegen Berlin… in Leverkusen, gegen Mainz (am Sonntag nach dem Chelsea-Halbfinalrückspiel) und in München wird kein Dreier eingefahren werden, so meine (Schnaps-)Idee.
Somit wären wir einmal mehr auf uns selbst angewiesen - und wer unseren Hang zur “Dramaturgie“ und (!) unsere Geschichte (des auf der Zielgerade Scheiterns) kennt, weiß, was uns bereits in Stuttgart ereilen wird, ähh kann, zumal bei den Schwaben ein gerade frisch installierter Übungsleiter auf der Trainerbank sitzen wird. Es hat in meinen Augen nichts mit Großkotzigkeit zu tun, wenn man sich trotz der Umstände hüben (VfL) wie drüben (VfB) einen Auswärtssieg ausrechnet, wollen wir nach 34 Spieltagen einen Tabellenrang belegen, der zur Teilnahme am internationalen Geschäft berechtigt (idealerweise Platz 4, gerne aber auch an Position 5 oder 6; und durch das feststehende Pokalfinale Rote Brause gegen Rote Bazis reicht gar der 7. Platz) …(*sing*) “Auf geht’s Gladbach, kämpfen/spielen und siegen“!
P.S.: Die Spieler sollten, nein, müssen sich für dieses sensationell geile 2. Halbjahr 2018 jetzt mit der Europapokalteilnahme belohnen - das würde ich (“naturgemäß“) uns (*zwinker*), aber auch Dieter Hecking gönnen. Auch würde es mich für ihn freuen, wenn er ab Sommer möglicherweise auf Schalke (s)ein neues Traineramt antreten sollte (und sicherlich nicht nur, weil dann der noch ein Jahr laufende Vertrag bei Borussia aufgelöst werden würde).


Tourbericht...
An diesem Spieltag bin ich mit gemischten Gefühlen zum Hol und Bringe gefahren. Die Herrschaften aus der Red Bull Zentrale in Leipzig hatten in den letzten Wochen wohl den besten Fußball in der Liga gespielt und unsere Helden sind ja nun seit Monaten auf dem Weg in die Niemandsland-Hölle.

Als ich nun im modernen Reisbus Platz genommen hatte, erfolgte nach dem Stop in Ladbergen eine harsche Ansage vom Busfahrer, der die schon ordentlichen Regeln nochmals verschärfte. Uff, das führte erst mal zu Sprachlosigkeit unter den Mitreisenden. Der Berufskraftfahrer hatte uns schon einmal gefahren, der Chief konnte sich noch erinnern. Das war die Eurotour nach Marseille, wo des Fahrers Nervenkostüm auch nicht unbedingt in Takt war.

Mit diversen Änderungen der Fahrstrecke sind wir dann doch am Park angekommen und auch die Stops wurden nicht an den gewohnten Standorten durchgezogen.

Zum Spiel nur soviel.. die Niederlage war eigentlich nicht verdient. Unsere Helden waren gut im Spiel, aber die fehlende Effizienz vor der Bude ist schon erschreckend. Und dann die böden Gegentore, ein Elfer und ein ausgespielter Konter, versetzten unserer Truppe den Knock-Out.

Zum Thema Transparent, wo dann wohl Herr Rangnik beleidigt wurde: In der Nordkurve siehst du die Schriftzüge nicht, aber es gilt nach meiner Meinung weiterhin die Regel: Proteste ja, persönliche Beleidigungen nein....

Die Rückfahrt war nicht unbedingt fröhlich und das lag nicht nur am nörgelnden Busfahrer. Die Angst geht um, am Ende der Saison wie im letzten Jahr mit leeren Händen darzustehen. Nächste Woche Stuttgart, die gerade den Trainer geschmissen haben, dann die schnellen Hoppelheimer zuhause, in Nürnberg, die vielleicht noch im Abstiegskampf mitmischen und dann im Park gegen die Doofmunder, die ggf. bei uns Meister werden können. Oh je, das werden wohl schwere Wochen...


Gruß, Ralf "Hut"

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 Bundesliga 2018/2019: 29. Spieltag (13.04.2019 / 15.30 Uhr)

Hannover - Borussia   0:1 (0:0)

 

Ein Gruselkick, Hannover konnte (!) nicht, wir wollten (?) nicht… doch am "langen Ende" zählt sowieso nur das Ergebnis - und das stimmte. Mit “Schönspielen“ brauchen wir in dieser Saison nicht unbedingt wieder anfangen, jetzt müssen wir kontinuierlich punkten. Zumal sich Frankfurt zuhause gegen Augsburg sogar einen Ausrutscher leistete.
Bitter ist natürlich die schwere Verletzung von Lars Stindl, er wird 3-6 (!) Monate fehlen. Aber dann müssen eben Andere in die Bresche springen. In diesem Fall wurde Raffael für unseren 1. Kapitän eingewechselt und unser Brasilianer schwang sich nicht nur wegen seinem goldenen Tor (Ex-Gladbacher Julian Korb fälschte noch unglücklich, ähh glücklich ab) zum Matchwinner auf.
Dennoch machten wir uns das Leben gegen an diesem Tag limitierte Gastgeber selber schwer, indem wir nämlich Zielstrebigkeit, Tempo und Gedankenschnelligkeit arg vermissen ließen - das muß sich bis zum Wochenende auf jeden Fall grundlegend ändern, denn der Rote-Brause-Club wird uns um Längen mehr abverlangen, als es Hannover getan hat.
Belastung oder Vorteil (?!), jedenfalls haben wir auch am nächsten Samstag wieder die Chance vorzulegen (Frankfurt spielt erst montags in Wolfsburg). Wir wollen punkten, dreifach, damit wir wieder Fahrt aufnehmen können, im Kampf um den 4. Tabellen-(“UCL“)Platz. Bis jetzt steht für uns gegen Leipzig noch kein (!) Sieg in den “Büchern“ (2x U, 3x N), das wollen und müssen wir ändern.


Tourbericht...

 

 Bundesliga 2018/2019: 28. Spieltag (07.04.2019 / 18.00 Uhr)

Borussia - Bremen   1:1 (0:0)

 

Ehrlich gesagt, dieses sehr, sehr engagierte “Comeback“ der Mannschaft konnte man nach dem peinlichen Auftreten im Nachbarschaftsduell in Düsseldorf nicht unbedingt erwarten. Dennoch war diese 1 Punkt im Kampf um Platz 4 zu wenig, denn Frankfurt gewinnt und gewinnt und gewinnt und… es scheint, als sollten wir im Saisonschlußspurt nicht mehr zulegen können (ist ja auch hochgradig unfair - wir müssen “unter“ der Woche hart trainieren, während sich die Hessen im UEFA-Hoheitsgebiet herumfliegen lassen, um ein paar “belanglose“ Bonusspiele zu absolvieren… oh, man). Noch muß man die UCL-Qualifikation jedoch nicht aufgeben, auch wenn 4 Punkte Rückstand auf die äußerst formstarken Bembel-Kicker ein ganz schönes Brett sind. Wir müssen den Kontrahenten vom Main jetzt unsererseits unter Druck setzen. Das Unentschieden gegen Bremen war ertragsmäßig natürlich zu wenig, denn das Ergebnis entsprach leider so überhaupt nicht dem Spielverlauf; wieder wurden 2 Punkte verschenkt.
Jetzt muß am Wochenende in jedem Fall gewonnen werden, sonst braucht man sich über höhere Sphären sowieso nicht zu unterhalten - und wir haben uns vor 3 Jahren schon einmal bis auf die Knochen blamiert, als wir eben genau in Hannover (die auch damals so gut wie hoffnungslos abgeschlagen waren) willen- und kampflos 2:0 verloren.
Auch wenn in dieser Serie die Königsklasse so nah wie nie war, sollte es am Ende die "UEL"-Teilnahme sein, so könnte man dennoch von einer erfolgreichen Saison sprechen. Wir dürften wieder auf dem europäischen Parkett mitschwofen. Die Vor- und Nachteile halten sich nicht ganz die Waage ("UCL" = Geldunsummen, Renommee, BL-Samstagsspiele / "UEL" = Sportlich gute Rolle in der Gruppenphase, "exotischere" Reiseziele), aber Hauptsache wir werden nicht noch auf die Plätze 7, 8, 9, ..., durchgereicht. Deswegen gilt: Scheitern verboten. 


Tourbericht...

Aufgrund der bescheidenen Terminierung des Spiel auf den Sonntagabend um 18 Uhr, fand diesmal keine Bustour statt. Also musste Taxi-Gerd herhalten. Mein Einstieg diesmal in Holdorf, der Verkehr lies es leider nicht anders zu und so konnten wir erst mit ca. 30 Minuten Verspätung aus Holdorf starten. Die Hinfahrt verlief relativ ruhig. Neben 1-2 Bier unterhielt man sich über den Jugendfußball und die Chance heute auf drei Punkte. Die Meinungen hierzu gingen auseinander. Bremen zur Zeit in einer Topform und über uns sollte man besser nicht sprechen.

Im Stadion wurden wir jedoch eines besseren belehrt. Gladbach überraschte mit der ungewohnten Aufstellung nicht nur die Bremer, sondern auch die eigenen Fans und zeigte, insbesondere in der ersten Halbzeit, dass wir doch noch Fußball spielen können und willig waren endlich mal wieder zu gewinnen. Insbesondere Herrmann und Kramer zeigten eine starke erste Halbzeit und ließen mehr erhoffen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann das erste Tor. Chief's Junior hatte zuvor im Auto noch gesagt, eines seiner Lieblingslieder sei die Tormusik von Gladbach - da waren die Klänge nun endlich wieder. Auch das 2:0 lag in der Luft, jedoch wollte der Ball nicht ins Netz, so dass auch die Bremer ab und an zu ihren Tormöglichkeiten kamen, bis hin zum Ausgleich.

Auch wenn definitiv mehr als ein Punkt möglich war, lässt unser Spiel hoffen. Auswärts in Hannover müssen jetzt drei Punkte her.

Zurück am Auto/"7er-Bully" ging es zügig Richtung Norden zurück. Noch ein paar Runden "Richtig oder Falsch" und dann wurde auch schon geschlafen, bis wir gegen 24 Uhr zurück in Holdorf ankamen.


Jenny
 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 27. Spieltag (30.03.2019 / 15.30 Uhr)

Düsseldorf - Borussia   3:1 (3:0)

 

27. Spieltag, 47 Punkte, Tabellenplatz 5, Rang 4 in Schlagdistanz. Diese Konstellation hätte vor (!) der Saison mit Blick auf das Kalendarium Ende März 2019 für hochzufriedene Gemüter gesorgt. Nach dieser phänomenalen Hinrunde und dem maximal erfolgreichen Aufgalopp nach der Winterpause fühlen sich die letzten Wochen jedoch wie eine einzige Enttäuschung an. Gestern dann der (vorläufige) Tiefpunkt der Saison, denn unsere “Leistung“ war an Peinlichkeit nicht zu überbieten.

Lars Stindl ein Schatten seiner selbst, seit Wochen (und mit Problemen beim “Ball-unter-Kontrolle“ kriegen). Jonas Hofmann lethargisch wie in früheren Zeiten und es stellt sich die Frage, ob das außergewöhnliche 2. Halbjahr 2018 oder seine übrigen Auftritte in unserem Trikot sein wahres Leistungsvermögen widerspiegeln. Alessane Plèa bemüht, aber wirkungslos und teilweise amateurhaft, ein Abziehbild der Hinrunde. Die Außenverteidiger werden überlaufen und überspielt und die Innenverteidigung steht nicht mehr für Stabilität und Kompromisslosigkeit, sondern sorgt nun für haarsträubende und (viel schlimmer) spielentscheidende Fehler. Thorgan Hazard will unbedingt in die Champions-League, aber anscheinend nicht mit uns; hat seine bärenstarke Konstanz nach den ersten 17 Spieltagen jedenfalls komplett abgeschaltet. Florian Neuhaus (fahrig) und Tobias Strobel (hölzern) fielen durch dumme Frustfouls auf, die mit “Glatt-Rot” hätten geahndet werden können (müßen?). Und Matthias Ginter kann sich seine abfällige Geste nach dem Spiel in Richtung Gästekurve sparen; was erwartet er nach solch’ einem Auftritt, “Standing Ovations” im Rosenregen?!
Beste Gladbacher gestern: Fehlanzeige. Mit Abstrichen und Wohlwollen vielleicht Pléa (bäumte sich zumindest auf) und der bereits nach 40 Minuten eingewechselte Patrick Herrmann. Einzig "stark", unsere Quer- und Rückpässe in Höhe der Mittellinie und dahinter, beim sog. “Aufbauspiel“.
Natürlich wäre es sehr, sehr geil gewesen, wenn wir wirklich bis zum Schluß ein klitzekleines Wörtchen bei der Vergabe der Meisterschaft hätten mitreden können (ich persönlich habe diese Wahrscheinlichkeit Anfang Februar mit 5% eingeschätzt), aber der gute Start in's neue Kalenderjahr war ein Trugschluß sondergleichen. Alle Spiele 2019 lassen sich nämlich - im Nachhinein (!) - wie ein roter Faden zusammenfügen. Beginnend mit der überraschenden Niederlage im Wintertrainingslager gegen (den damaligen Tabellenvorletzten der 2. Liga) Magdeburg; arg glücklicher (und unverdienter) Sieg in Leverkusen; glückliches (aber verdientes) 2:0 gegen Augburg; souveräner Erfolg auf Schalke (wie schwach Königsblau in dieser Saison wirklich ist, sieht man zur Zeit); gefolgt von der Heimpleitenserie (u.a. gegen die "Giganten" Berlin und Wolfsburg). Einzige Ausnahme, unser Gastspiel in Frankfurt.

Selbst der schmeichelhafte Rumpelsieg in Mainz (natürlich, immer zählt nur der Sieg, das weiß ich auch und das sehe ich genauso) und die zweiwöchige Bundesligapause haben uns nicht in die Spur zurückgebracht.
Wir können es ja, das haben wir in der Hinrunde eindrucksvoll bewiesen, als wir uns nur das Unentschieden in Sinsheim erschlichen haben, alle anderen Punkte haben wir verdient oder hochverdient eingefahren. Und das lässt die augenblickliche Situation umso unverständlicher erscheinen und macht sie unerträglich.
Die “UCL“ können wir bereits - subjektiv gesehen - abhaken (das haben wir eigentlich bereits in der Winterpause getan, aber positiv) und auch die “UEL“ scheinen wir regelrecht abzuschenken. Wir schmeißen einfach alles weg, denn die Spieler erwecken momentan nicht den Eindruck, daß sie Bock auf Europapokal haben.
Am nächsten Sonntag ist Bremen zu Gast. Gefühlt gewinnen die Hanseaten einmal pro Dekade ein Punktspiel bei uns und es deutet vieles darauf hin, daß sich das “10 Jahre”-Zeitfenster am nächsten Wochenende wieder öffnen wird. Dann wird die Stimmung endgültig kippen, dessen bin ich mir sicher (bei uns im Bus z.B. ist seit dem München-Heimspiel immer wieder ein umgedichteter/ergänzter Song zu hören, leider... "Wieder alles im Griff, auf dem sinkenden Schiff. Keine Panik, auf der Titanic, Dieter Hecking lenkt das Schiff...").

Man muß kein Prophet sein, um einen plötzlichen/baldigen Trainerwechsel auszuschließen, ob man das jetzt gutheißen mag oder nicht. Ich bin auch ein Freund von Kontinuität - und Aktionismus führt zu nichts, manchmal nicht ‘mal kurzfristig und nachhaltig schon gar nicht. Fakt ist aber auch, daß wir dabei sind zum zweiten Mal in Folge in der Rückrunde böse abzustürzen.

Ich glaube die dringend benötigte Kehrtwende kann nur mit Raffael vollzogen werden. Unser Nr. 11 kann unser Spiel ordnen und leiten/lenken, aber in der Anfangsformation (!); daß er kein Einwechselspieler ist bewahrheitete sich schon im Frühjahr 2018. "Sauhunde" á la Effenberg, Kastenmaier, Neun, Dahlin, Demo, Rösler und (vielleicht auch) Kruse haben wir keine mehr in unseren Reihen, deswegen wird es hoffentlich der smarte Brasilianer richten, den Karren wieder flott zu kriegen. An seiner Seite/in seinem Rücken gerne mit Christoph Kramer und auch ein Michael Lang hätte wieder eine Chance auf rechts verdient. Soweit die ("privaten") Gedankenspiele/”Wünsche”.

Abschließend bleibt festzuhalten, daß unser Traum von Europa fast nicht mehr lebt, er atmet nur noch ganz flach.

P.S.: Auch Muttern verkennt den Ernst der Lage keineswegs. O-Ton, per SMS: “Da fehlen einem die Worte. Die haben alles verspielt und standen so [gut] da. Wird Zeit, dass die Wind von vorne kriegen! Gute Heimfahrt! Mama“...


Tourbericht...

Fortuna Düsseldorf, samstagnachmittags, auswärts, Bustour (?!) ..."Warum nicht?!“ dachte ich mir. Zack, angemeldet und Mitfahrgelegenheit bei Frauke angefragt. Und ehe ich mich versehe sitze ich in Fraukes Auto auf dem Weg nach Holdorf.

Dort angekommen wurden die bekannten Gesichter begrüßt und ein paar Kofferraumdeals abgewickelt bevor es dann in den roten Blitz, gesteuert von Halil ging. Dieser hatte heute einen sehr guten Tag, erst verlegt er kurzerhand selbst den Einstieg Ladbergen an die Ausfahrt Flughafen Münster-Osnabrück, um uns im Anschluß in rekordverdächtiger Zeit in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt zu bringen.
Am Stadion angekommen gab es noch ein bis zwei Bier auf dem Parkplatz (inklusive Showeinlage eines anderen Busfahrers, der mit seinem amerikanischen Schulbus mitsamt volltrunkenem Publikum an Bord erst einen auf dicke Hose macht, um dann beim Einparken den Laternenpfahl zu rammen - und schallendes Gelächter durch die anwesenden Fans erntet), dann schnell noch vor den Massen ins Stadion…

Um das Spiel nur kurz zusammen zu fassen... ++ 3 zu 0 für Fortuna nach 15 (!) Minuten ++ Stimmungseinbruch ++ Einstellen aller fussballerischen Fähigkeiten unserer Borussia ++ Aufwachen in Minute 83 nach einem Zufallstor durch Denis Zakaria ++ Kurzes Aufflammen der Hoffnung ++ Abpfiff.

Nach diesem Desaster hatte keiner mehr Bock unnötig lange in Düsseldorf zu bleiben, so dass der Bus relativ schnell wieder gefüllt war und wir ziemlich schnell den Gästebusparkplatz verlassen konnten. Es wurde gemunkelt, Teil der schnellsten Abreise in der Geschichte der Brenndorf-Fohlen zu sein. Dieses Gerücht wird wahrscheinlich nur der Chief dementieren/bestätigen können (vermutlich hat er diese Zeiten auch irgendwo notiert; Anmerkung der Redaktion: Ja, regelmäßig... *Zunge-'raus-streck*).

Die Rückreise verlief - bis auf einen außerplanmäßigen Stop - fast ohne besondere Vorkommnisse, so dass wir bei musikalischer Untermalung des DJ-Teams "Moin-Moin Löningen“ und einigen Kaltgetränken die Zeit bis nach Holdorf schnell überbrücken konnten.

 

VEC/HRO/HB-Marc

 

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 Bundesliga 2018/2019: 26. Spieltag (15.03.2019 / 20.30 Uhr)

Borussia - Freiburg   1:1 (1:1)

 

Für die Mannschaft sind die Spiele zur Zeit mehr Last als Lust, Leichtigkeit und Spielfreude gehören seit ein paar Wochen leider nicht mehr zu unserem Repertoire.
Auch gestern Abend wurde auf dem Platz emsig gewerkelt, vieles blieb jedoch Stückwerk. Wenn das Team dann aber 'mal schnell kombinierte, wurde es gleich gefährlich vor dem Tor der Gäste. Diese Szenen konnten aber zu selten erzwungen werden, schade.
Uns steht jetzt das spielfreie Wochenende bevor, gut so. Kräfte sammeln, auf dem Rasen und auch auf den Rängen, denn der stolze Vorsprung auf Platz 7 (und 5) ist weggeschmolzen, darüber kann auch der für 19 Stunden eingenommene 3. Platz keinesfalls hinwegtäuschen, denn die Tabelle begradigt sich erst am morgigen Sonntag komplett.


Tourbericht...

Nachdem es am Samstag gegen Mainz zu einem mehr oder weniger glücklichen 3er gereicht hatte, ging es bereits am Freitag wieder gegen Freiburg. Es fand keine Bustour statt, sodass wir kurzerhand einen PKW vollstopften; mit an Bord: Philipp, Thorge, Chief & Sohn und meine Wenigkeit.

Das Wetter ließ schon den ganzen Tag nichts Gutes verheißen und so regnete es auch in Strömen auf dem Weg zum Borussia-Park.

Pünktlich zum Anpfiff hörte es dann wieder auf und das perfekte Bolzplatzwetter war geschaffen. Der Rasen klitschnass, obenrum trocken. Nur leider passten sich unsere Jungs ganz der geschaffenen Atmosphäre an.

Bereits nach 10 Minuten konnte der Ex-Kurzzeit-Borusse Grifo, aus dem Nichts das Tor für die Breisgauer erzielen. Nur Hannover schläft in dieser Saison in den ersten 15 Minuten mehr (Guten Morgen!!).
Gott sei Dank ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Denis Zakaria steckte den Ball auf Thorgan Hazard durch, der das Leder im Strafraum von der Grundlinie ins Zentrum legte. Dort musste Alessane  Pléa nur noch einschieben und so stand es nach 16 Minuten 1:1.

Die restliche 1. Halbzeit plätscherte das Spiel vor sich hin, der Ball rollte meist zwischen beiden Strafräumen, wobei Gladbach mehr Ballbesitz aufweisen konnte. Leider wurde bei den tiefstehenden Freiburgern keine Lücke gefunden und so ging es mit einem Unentschieden in die Pause.

Insgesamt blieb die Partie aber auch in der zweiten Halbzeit auf mäßigem Niveau. Die Borussia hatte Mühe, ihre spielerische und individuelle Qualität der letzten Heimspiele auf den Platz zu bringen. Stattdessen entpuppte sich Freiburg als unangenehmer Gegner. Lediglich die Einwechslung von Patrick Herrmann (und Raffael) brachte noch einmal Schwung in das Gladbacher Offensivspiel, änderte aber nichts am Endstand von 1:1.
Die Rückfahrt konnten wir pünktlich antreten, da aufgrund von Messezelten auf dem FanHaus-Parkplatz nicht so viel Andrang herrschte. Ohne weitere Verzögerungen kamen wir um 01:15 Uhr in Holdorf an, wo Thorge und Chief & Sohnemann das "Schiff" wieder verließen. Für Philipp und mich ging es weiter nach Lohne, wo um 01:30 Uhr die Koje auf mich wartete.

T.D.

 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 25. Spieltag (09.03.2019 / 18.30 Uhr)

Mainz - Borussia   0:1 (0:0)

 

Es war... grausam. Spielerisch ungenügend und auch kämpferisch eher Murks. Nach unserer Dreifachchance gleich zu Beginn der Partie verflachte unser Spiel bis zur "Unkenntlichkeit". Mainz lief unsere Abwehrreihe während der gesamten 90 Minuten immer wieder früh an, so daß wir lediglich Ballgeschiebe im hinteren Drittel produzierten und das Aufbauspiel praktisch zum Erliegen kam.
Irgendwie und aus heiterem Himmel fiel dann das Tor des Tages und die Meenzer müssen sich in den Arsch beißen, daß sie dieses Spiel verloren haben. Da kam es wieder zur Anwendung, das ungeschriebene Gesetz, daß man solche Spiele gewinnt, wenn man oben steht.
Aber (!) - und das ist ja immer mein Credo - nur der Sieg zählt... Fakt ist allerdings auch, daß wir mit einer solchen "Leistung" auch das nächste Heimspiel (gegen Freiburg) nicht gewinnen werden - die kommende Trainingswoche bietet demnach viele zu bearbeitende Baustellen und ganz seltsam ist, daß das Selbstvertrauen wie weggefegt scheint, unerklärlich.   :-(


Tourbericht...

Dank persönlicher Einladung vom heutigen Kutscher Thorge, durften wir an der Fahrt in das postkarnevalistische Mainz teilnehmen.

Pünktlich um 12:30 fanden Nico und ich uns am Treffpunkt Lengerich ein. Da bis zur geplanten Abfahrt noch ein bisschen Zeit war, entschieden wir uns für einen kurzen Zwischenstopp beim Gasthof zum goldenen M. Den Ruf hat man sich hart erarbeitet, dann muss dieser auch verteidigt werden. Gestärkt wurden wir von der restlichen Bullibesatzung begrüßt.
Zunächst musste die Platzsituation geklärt werden. Die 1 1/2 Cockpit-Plätze neben den Fahrer waren zu klein für die Zusteigenden, aber natürlich war der Chief auch darauf vorbereitet: Nach einer kurzen Rochade, saß der König (aka Chief-Inspector) plötzlich vorne und der Turm (aka Nico, 198 cm) plötzlich in der mittleren Sitzreihe.
Ohne Stau und mit wenigen kurzen Pausen konnte die OPEL-Arena im quietschgrünen-Opelbulli mehr als rechtzeitig erreicht werden. Es war kalt, windig und ungemütlich - draußen. So entschied man sich noch ein wenig im Bulli zu verweilen.  Wir hätten ruhig noch länger warten können, dank des Wind-"Zugs“ im Stadion war es dort nur unwesentlich gemütlicher.
Unser Dreamteam startete zwar mit einer Dreifachchance, legte danach aber den Fokus auf die Defensive und der Mainzer Angriff konnte dieses Bollwerk nicht überwinden. Die Abschlüsse wirkten eher nach Verzweiflung. Nach einer Ecke der zweiten Halbzeit kam Nico Elvedi nach einer überragenden Ballweiterleitung mit dem Schienbein (von Tobias Strobl) an den Ball und konnte diesen ins Tor befördern.
Da die Mainzer Aktionen nicht zielstrebiger wurden und keine gefährliche Schlussoffensive folgte, konnte das 0:1 recht ungefährdet verteidigt werden. "Drei Punkte. Danke und tschüss" war dann unser Motto und dank des überragenden Parkplatzes konnte die Rückfahrt zügig starten.
Ohne große Verzögerung befanden wir uns wieder auf der Autobahn. Auf der Rückfahrt lauschten wir den "Lach- und Sachgeschichten“ des Chiefs und um kurz nach Mitternacht, leider kurz nach Ladenschluss des goldenen "M", endete für uns diese Fahrt. Danke an Thorge für die Einladung und für's fahren (Anmerkung der Redaktion: Bezahlt werden muß selbstverständlich trotzdem!).

MaBü

 

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 Bundesliga 2018/2019: 24. Spieltag (02.03.2019 / 18.30 Uhr)

Borussia - München   1:5 (1:2)

 

In Mainz stehen wir am Scheideweg der Saison: Verlieren wir auch am Samstag, glaube ich nicht mehr an die “UCL“-Qualifikation - vielmehr würde zum Ende der Serie gar ein nichteuropapokalberechtigter Tabellenplatz drohen… und das (!) nach diesen sensationell starken 20 von 34 Spieltagen.
Beim selbsternannten Karnevalsclub (ist Aschermittwoch nicht “alles vorbei“?) treten wir jedenfalls mit einem ganz schönen Rucksack an. Die Bürde der letzten drei deftigen Heimpleiten wird im Hinterkopf unfreiwillig verankert sein und durch unser Spätspiel wird die Konkurrenz zuvor mit Sicherheit vorlegen; und uns weiter unter Druck setzen.
Der Mannschaft könnten in der jetzigen, unbefriedigenden Situation 2, 3 Personalwechsel gut tun. Vielleicht spült es ja Tony Jantschke in die Innenverteidigung und auch Raffael, Denis Zakaria und Tobi Strobl in die Startelf, wir werden sehen.


Tourbericht...

12 (zwölf!) Heimsiege in Folge. Der alleinige Rekord für die meisten Heimsiege in Folge vor Augen und dann…?! Zwei 0:3 -Niederlagen der Marke „Hätte nicht sein müssen“ und die Erkenntnis: Wenn wir in Rückstand geraten, verlieren unsere Jungs die Ruhe.

Und genau jetzt, also ausgerechnet jetzt, kommen auch noch die wiedererstarkten Bayern. Jene Bayern, die vor wenigen Wochen noch 9 Punkte hinter der falschen Borussia und sogar (...wer hätte es vor der Saison gedacht?!) hinter uns lagen. Jene Bayern, die mit der Meisterschaft vermeintlich nichts mehr zu tun haben würden und jetzt wieder in direkter Schlagdistanz sind. Aber hey, vielleicht sind diese Bayern in der aktuellen Situation ja genau der richtige Gegner? In Frankfurt sahen wir ja ganz gut aus und die Bayern treten ja schließlich auch auswärts so auf, wie andere nur bei Heimspielen; könnte also passen.

Mit diesen Gedanken ging es morgens, beinahe ausgeschlafen, los. Aus der Haustür 'raus und direkt in Vadderns Bulli, weiter auf die Autobahn, noch schnell die 3 Thöles eingesammelt und schon waren wir an der Sammelstation Holdorf. Und da habe ich nicht schlecht gestaunt. Bei meiner letzten Tour wurden wir noch von einem alten Linienbus, ohne Toilette und vor allem ohne Netzen (für die Bierablage) abgeholt. Und jetzt? Königsklasse! Luxus! Bequeme Sitze, ein Tisch mit passendem Getränkhalter und sogar ein Kühlfach. Dass dieser Bus zumindest dem Anschein nach, mit den neuerlichen Heimniederlagen zusammenhängt, wusste ich da ja noch nicht.

Nachdem also das erste (und vielleicht zweite) Bier verköstigt war, kam der fast routinemäßige Blick aufs Handy. Was schreibt der Boulevard denn so zu unserem Spiel? Top-Spiel, Zweiter gegen Dritter, `Gladbach gegen Bayern, jeder einzelne Fakt hätte genug Stoff zum Schreiben geliefert, dieses Mal trafen alle gleichzeitig zu. Und was soll ich sagen? Zu lesen war: Alaba, Goretzka und das Goldsteak fallen auch aus. Wenn das mal nicht nach Trendwende für uns riecht? Mit guter Laune, dem ein oder anderen Kaltgetränk und dem Gedanken "Heute könnte 'mal wieder was gegen die Bayern gehen“ ging es schließlich zum Stadion. Ab in den Block und dann ging es auch schon los. Und dann war es auch schon (zumindest gefühlt) vorbei. 0:2 nach gefühlten 3 Minuten und 10 weiteren Chancen für Bayern, befürchtete ich schon noch Schlimmeres, als das was uns tatsächlich noch blühte. Nach dem viel umjubelten 1:2 ging es tatsächlich mit neuer Hoffnung in die Pause.
Doch diese währte leider genauso kurz, wie die Hoffnung vor dem Spiel. Mit 1:5 verloren und dem Torwart als bestem eigenen Mann, mussten wir die Rückfahrt antreten. Und ja, das 0:1… da kann man streiten oder eben auch nicht. Für mich war es ein Foul und hätte nicht zählen dürfen. Aber bei dem Rest unserer Vorstellung fehlt mir doch die Fantasie zu sagen, ohne dem Tor wäre es groß anders gelaufen.

Im Bus folgten dem Schock, der Ernüchterung und dem Frust ein paar Flasch' Bier. Es bleibt jedoch die Befürchtung, die sichergeglaubten Europa-Abende und die zwischenzeitlich (fast) schon sichere Teilnahme an der Champions-League der nächsten Saison noch komplett zu verspielen.

Aber was soll man jetzt mit der Rückfahrt anfangen? Nur Trübsal zu blasen, passt ja nicht zu uns. Deshalb wurde der Galgenhumor 'rausgeholt und das Beste d'raus gemacht. Also,"...keine Panik, auf der Titanic!"

P.S.: Wortwechsel bei einer der Pausen auf der Rückfahrt... Jan: "Warum bist Du heute Nachmittag nicht wieder in (Glücks-)Hundescheiße getreten?" - Antwort Chief's Sohnemann: "Hab' keine gefunden!"

 

Kai "Hawaii"

 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 23. Spieltag (23.02.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Wolfsburg   0:3 (0:1)

 

Die Offensive macht das 1:0 nicht mehr und die Abwehrreihe präsentierte sich in den letzten beiden Heimspielen als Hühnerhaufen, so (!) werden wir auf Platz 6, 7, 8 durchgereicht. Wären wir in den letzten drei Spielen in Führung gegangen (und das erste Tor hätten wir jeweils machen müssen), wir wären jedesmal als Sieger vom Platz gegangen.

Zur Zeit herrscht also Ratlosigkeit, was diese dickere Delle für den weiteren Saisonverlauf bedeuten wird, aber am Samstag wird es ja viiiel leichter, oh man…
P.S.: Eigentlich hätte man es gerne gesehen, wenn DO gegen Leverkusen ausrutscht, damit die Wahrscheinlichkeit sinkt, daß es für unsere “Freunde“ am 34. Spieltag bei uns etwas zu feiern gibt - so aber war man heilfroh, ob der gestrigen Niederlage der Pillendreher. Platz 4 ist ernsthaft in Gefahr, da müssen wir uns nichts vormachen. Man will ja nicht vermessen sein, aber jetzt (!), nach diesem bisherigen Saisonverlauf, will ich auch in die UCL. Punkt.


Tourbericht...

Samstag, 8.20 Uhr, Twistringen - die Haare liegen, das Heimspiel gegen die Werkself von VW stand an. Mein Auto beim Chief abgestellt kamen mir Thomas und Sohnemann Veit entgegen und wir gingen gemeinsam zum Abfahrts-Checkpoint.
Der erste "Schock" am Morgen, der Luxusliner kann doch nicht für uns sein? Doch, es war Realität. Einen Platz mit Tisch ergattert (daß ich sowas noch erleben darf), starteten wir die Butterfahrt pünktlich in Brenndorf.
Die Tour ging über die üblichen Haltestellen und wir kamen zeitig um 13.30 Uhr am Park an. Thomas, Sohnemax und meine Wenigkeit beschlossen den neuen Fanshop aufzusuchen. Sehr beeindruckend mit dem neuen Hotel. Natürlich nicht ohne etwas aus der Shoppingmeile wieder 'raus (Nostalgie-Trikot), ging es zur heiligen Nordkurve, gemütlich ein Backfischbrötchen essen - gehört zu meinem persönlichen Ritual.
Was soll ich zum Spiel sagen? Einfach 'mal in Führung gehen. Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle und Toni's Blockade ist auch wieder Geschichte. In diesem Sinne, kann nur besser werden.


Mehl
 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 22. Spieltag (17.02.2019 / 15.30 Uhr)

Frankfurt - Borussia   1:1 (1:0)

 

In der Halbzeitpause wurde bereits geunkt, daß man heute keinen Punkt mehr einfahren würde, zu frisch war der Gegentreffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Obwohl man zuvor gute 45 Minuten geboten hatte und durch Denis Zakaria in Führung hätte gehen müssen. Nun aber stand es völlig unnötig 1:0 und man rechnete sich aus, daß Frankfurt noch ein Stück defensiver auf-/eingestellt aus der Kabine kommen wird und auf Konter lauernd das zweite Tor erzielen würde.
Doch dem war zum Glück nicht so. Zwar spielten die Hessen tatsächlich mit Wiederanpfiff bereits auf Zeit und vorübergehend ließen wir uns vom Gastgeber regelrecht einlullen, aber dieser Eindruck war nur eine zehn-, fünfzehnminütige Momentaufnahme. Die Mannschaft zeigte Willen und Biss und belohnte sich spät mit dem Ausgleich, für den sich Zakaria, der beste Mann auf dem Feld, verantwortlich zeigte. Eine wirklich sehr überzeugende Leistung des Schweizers, dessen Torerfolg die “Kirsche auf der Torte“ seiner (positiv) aggressiven Spielweise war. Starker Typ.
Jetzt gilt es den nächsten Konkurrenten auf Distanz zu halten, denn Samstag empfangen wir Wolfsburg (und seine Fanmassen). Vermutlich sind dann Jonas Hofmann und vielleicht Raffael wieder im Kader, wäre nicht nur sentimental schön, vor allem wichtig und wertvoll... ‘mal abwarten...


Tourbericht...

Relativ spontan konnte ich noch einen Platz im Bully für die Tour nach Frankfurt ergattern, so dass es am Sonntagmorgen für mich um 8 Uhr losging. Ganz gemütlich machten wir uns pünktlich um 9.15 Uhr ab Holdorf auf den Weg Richtung Frankfurt. Ganz anders als sonst, heute alle ohne Alkohol (1-2-3 Bier zählen nicht). Zum einen weil man noch Auto fahren musste und zum anderen, weil die letzte Busfahrt alkoholtechnisch aus dem Ruder gelaufen sei (zu gerne hätte ich das gesehen).

Während auf der Rückbank fleißig Diktate geübt wurden, wurde vorne jeglicher Name "gegoogelt". Dass Steffen gerne angelt und Gerrit den Adlerpreis für das Flügelschießen beim Schützenfest gewonnen hat, war mir neu. Warum sollte man sich auch unterhalten, wenn Google einem doch alles auch so verrät...  ;-)  ...wunderschöne Bilder von Jan beim Tischtennis inklusive.

Überpünktlich am Stadion angekommen, ging es auch bald schon Richtung Gästekurve. Frühzeitig konnten gute Plätze eingenommen werden. Für meinen Geschmack etwas zu tief, bei meiner Größe schwierig etwas zu sehen.
Die erste Halbzeit begann vielversprechend. Gladbach zu Beginn mit viel Drang nach vorne, jedoch nicht konsequent genug. Viele Flanken der Borussia in den gegnerischen Strafraum, jedoch immer wieder ohne Abnehmer. Kurz vor der Halbzeit hatte man sich schon mit einem 0:0 abgefunden, die zweite Halbzeit würde schon erfolgreicher werden.
So ging es wohl auch den Spielern, als nach einer Ecke nicht konsequent genug verteidigt wurde und der Ball anschließend im Gladbacher Tor landete. 0:1 zur Pause.

Die zweite Halbzeit begann wie nicht anders zu erwarten, Gladbach in der Pflicht und Frankfurt deutlich defensiver. Die Frankfurter Defensive wackelte, eine richtige Torchance ergab sich aber nicht. Kurz nach der Einwechselung von Strobl legte dieser den Ball auf Zakaria ab, der den Ball im Frankfurter Tor unterbrachte – 1:1. Die letzte Chance des Spiels gehörte uns, Drmic vergab kurz vor dem Schlusspfiff den Führungs-/Siegtreffer. Ärgerlich, unverdient wäre es nicht gewesen - zumal der Junior vom Chief auf dem Hinweg in einen kleinen Haufen "Glücks“-Hundescheiße getreten war…

Nach dem Spiel ging es zügig zurück zum Bully. Auch den Parkplatz konnten wir schnell verlassen und uns flink Richtung Norden aufmachen. Die Rückfahrt verlief relativ ruhig. Während auf der Rückbank geschlafen wurde, unterhielt man sich vorne über die Spitznamen einiger Mitfahrer und den erstaunlichen Inhalt eines Riesenflachmanns. Termine für den nächsten Alkoholkonsum wurden festgehalten und die Frage geklärt, warum Gerrit bis heute keinen Führerschein besitzt...

Gegen 22 Uhr zurück in Vechta, ging es für mich dann auch relativ schnell wieder zurück in die Hansestadt "HB".

Jenny

 

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 Bundesliga 2018/2019: 21. Spieltag (09.02.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Berlin   0:3 (0:1)

 

Nun war es also angekommen, in den Köpfen der Spieler, das von mehreren Seiten forcierte Gerede von der möglichen Meisterschaft. Die Mannschaft wirkte jedenfalls seltsam gehemmt und einfallslos und ließ sich von keinesfalls überragenden Berlinern bei den 3 Gegentoren regelrecht vorführen.
Wir sind weder Titelkandidat, noch DO-Jäger, allerhöchstens eine Art “Verfolger“… und das in gebührendem Sicherheitsabstand. Vor dem Spiel nach der prozentualen Einschätzung gefragt, antwortete ich, daß ich die Chance auf die Schale bei 5% sehe.
Vielmehr sind wir gut beraten die Abstände zu den Plätzen 5 und 7 zu beobachten und zu sichern - und nichts anderes. Da würde, zwecks realistischer Zielsetzung, 1 Punkt beim direkten hessischen Konkurrenten schon sehr helfen, damit uns Frankfurt, Leverkusen & Co. nicht auf die Pelle rücken.
Das einzig Heitere am Wochenende, der Ausspruch von “Original“ B.K.: “Wenn wir Meister werden, dann geh’n wir ein‘ saufen!“ …genau, ist ja sonst so selten der Fall (*schmunzel*).


Tourbericht...

Der 21. Spieltag stand für uns an. Gegner im heimischen Borussia-Park sollte diesmal die "alte Dame" aus Berlin sein.

Frühmorgens ging es für mich ab HBF Hannover los. Irgendwie hatte ich schon, warum auch immer, beim Aufstehen ein schlechtes Gefühl. Nicht weil ich den Abend zuvor zu tief ins Glas geschaut habe!  :-)

Naja, warum auch immer. Mein Bauchgefühl hat sich leider im Laufe des Tages bestätigt. Dazu aber später mehr...

In Lengerich angekommen, mußte ich leider feststellen, daß 2 gute Freunde, die mich schon desöfteren vom Bahnhof abgeholt haben, erkrankt sind. Ich hoffe Beiden geht es mittlerweile besser!  :-)

Somit machte ich mich mit dem Taxi auf den Weg zum Treffpunkt. Als unser Gefährt für den heutigen Samstag eintraf, trauten wir unseren Augen nicht. Sollte uns dieses futuristisch anmutende "Schlachtschiff" wirklich nach Mönchengladbach kutschieren?! Konnte dieses Ding etwa fliegen, wie hinter vorgehaltener Hand vermutet wurde?

Nein,natürlich nicht. Es war nur ein "stinknormaler" Bus mit einer Topausstattung, der unserem Tabellenplatz angepaßt wurde!  :-)

Die Hinfahrt verging dann auch fast wie im Flug. Recht frühzeitig erreichten wir schließlich unsere Heimspielstätte. Blieb also noch genug Zeit um einen Blick auf unser neues Hotel zu erhaschen, etwas zu futtern und  die eine oder andere Hopfenkaltschale zu genießen.

Zum Spiel möchte ich eigentlich gar nicht viel schreiben. Verdientermaßen hat uns die "alte Dame" mit 0:3 abgefertigt. Damit hatte wahrscheinlich niemand gerechnet.

Ich vermute, dass in den Tagen vor dem Spiel zuviel von außen auf die Mannschaft eingeprasselt ist. Neuer Heimsiegrekord, Meisterschaftskandidat (Effenberg/Hamann) usw...

Vielleicht konnte unser Team das alles nicht komplett ausblenden. Und dann kommt halt mal so ein Spiel heraus. Halb so wild, kann passieren. Jetzt heißt es im schweren Auswärtsspiel in Frankfurt eine Reaktion zu zeigen. Haben wir ja in dieser Saison schon öfter hingekriegt.

Etwas enttäuscht machten wir uns dann  auf den Heimweg. Der Frust wurde dann mit einigen Kaltgetränken heruntergespült. Von einigen leider zuviel...

Um Punkt 21.14 Uhr erreichten wir schließlich meinen Ausstiegsort. Leider waren wir nicht schnell genug,so daß ich statt in Lengerich diesmal in Twistringen ausgestiegen bin. So hatte ich wenigstens noch die Möglichkeit nach Hause zu kommen. Über Bremen bin ich dann letztendlich gegen 02.00 Uhr in der niedersächsischen Landeshauptstadt eingerollt. Bis zum nächsten Mal.
 

"Over and Out", WITTIG/Hannover.

 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 20. Spieltag (02.02.2019 / 18.30 Uhr)

Schalke - Borussia   0:2 (0:0)

 

Verdient war er wohl, der späte Sieg. Allerdings sollte man nicht in die Lobeshymnen ob des zweiten Tores mit einstimmen. Fast 3 Minuten und via 62 Stationen hielten 10 von 11 Gladbacher Spieler (nur Patrick Herrmann passte man das Spielgerät nicht zu) die Kugel in ihren eigenen Reihen, ehe das Leder glücklich im Kasten vom eingewechselten Schalker Stammtorhüter der Hinrunde landete (Flo Neuhaus hatte sein Standbein angeschossen und dadurch passierte der Ball auf kuriosem Weg und durch ungewöhnliche Flugbahn die Torlinie). Aber (!), und das will scheinbar keiner hören, der Gastgeber war zu diesem Zeitpunkt nur noch zu Zehnt unterwegs (allerdings merkwürdig lethargisch, es wurde nämlich überhaupt nicht mehr richtig angegriffen… doch was hatte Schalke noch zu verlieren (?!), lag die Mannschaft aus dem Ruhrpott doch kurz vor Schluß zurück).
Und auch der erste Treffer wurde durch einen kleinen “Zufall“ begünstigt, denn Christoph Kramers Schußversuch wäre wohl knapp neben das Tor gesegelt, wenn Neuhaus (mit unabsichtlichem “angelegtem“ Handspiel) nicht leicht angeschossen worden wäre.
Lächerlich dagegen, daß sich die Knappen über die Entstehung des Platzverweises aufregten. Sané nahm den Ball, nach einem Pfiff für uns, 12 Meter mit in seine Hälfte und ließ ihn dann fallen. Lars Stindl reagierte am Schnellsten und führte den Freistoß sofort aus, entweder unbemerkt oder geduldet vom Schiedsrichter. Erstmal eigene Blödheit von Königsblau und außerdem soll der Schalke-Verteidiger wohl zunächst ein paar Meter in Richtung unseres (!) Tores gelaufen sein, so daß es im Endeffekt vielleicht 6 (8) Meter Differenzdistanz gewesen sein könnten/sollen. Selbst schuld.
Nichtsdestotrotz geht der Dreier in Ordnung, auch wenn die 3 entscheidenden Szenen (Rot, beide Tore) ein wenig kurios zustande kamen.
Der Spieltag. DO ließ in Frankfurt Punkte liegen, München verlor sogar (in Leverkusen), so daß es jetzt (zwar weniger, aber immer noch sehr beachtliche) 7 Zähler Rückstand auf den souveränen Tabellenführer sind. Geht da vielleicht doch noch “etwas“ (?!), oh man, “TJ“ hat einen mit seinem Gesabbel irgendwie schon angesteckt/“angefüttert“… (*kopfschüttel-staun*)


Tourbericht...

Viertelstündlich verspätet wurde statt dem geplanten Zustiegsort Lengerich das beschauliche Ladbergen angesteuert. Glücklicherweise hatte der Chief (leichtes) Verständnis für schlechtes Zeitmanagement.

Also eingestiegen in den roten Bus ohne Toilette. Strafversetzt in den vorderen Bereich, wurden die Plätze eingenommen. Dank der kurzen Anreise, konnten die Toilettenpausen kurz gehalten werden. Auch konnte in der Zeit nur die Hälfte der gewohnten Getränke konsumiert wurden, sodass die Anreise ohne weitere Vorkommnisse frühzeitig in Gelsenkirchen endete.

Angekommen, gönnten wir uns Currywurst-Pommes-Mayo für günstige 6,90 Euro. Dafür schmeckte das “Essen“ auch beschissen. Das Bier war zwar deutlich günstiger, aber ähnlich warm und genauso alkoholfrei wie die Wurst.

In der Turnhalle gab unsere Borussia über 90 Minuten den Ton an, konnte in der ersten Halbzeit gegen das Schalker “Bollwerk“ aber lediglich einige gute Chancen (Lars Stindl, Denis Zakaria), aber keinen Torerfolg vermelden.

So spielte der Platzverweis gegen den Schalker Torhüter Nübel unserem Dream-Team in die Karten. Gefühlt gab es von den Schalkern nun keinerlei Gegenwehr mehr, sodass Kramer per gewolltem Kunstschuss (siehe in Hannover) die logische Führung erzielen konnte. Jetzt war der Widerstand endgültig gebrochen und Florian Neuhaus konnte nach 3 Minuten und 62 Pässen das 0:2 markieren.

Auf dem Rückweg wurde wie gewohnt das Spiel gewissenhaft analysiert und - dank “hochtechnischem Gerät“ - die Zusammenfassung der anderen Spiele geschaut.

Auf der Raststätte "Hohe Mark" kam es zu einer interessanten Schneeballschlacht mit sogenannten Schalke-„Fans“, welche aufgrund einer taktischen und “werferischen“ Meisterleistung von Thorge eindeutig gewonnen wurde. Somit ging auch der zweite Sieg klar und verdient an uns!

Glücklich und zufrieden, stiegen wir in Ladbergen aus und freuten uns auf die bevorstehende Woche, um diesen überragenden Sieg den Schalker Kollegen und Freunden auf's Brot schmieren zu können. Lecker.

MaBü

 

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 Bundesliga 2018/2019: 19. Spieltag (26.01.2019 / 15.30 Uhr)

Borussia - Augsburg   2:0 (0:0)

 

Die Einstellung des Vereinsrekordes von 12 Heimspielsiegen am Stück drohte. Wenn man dieses Szenario las, machte sich sofort das Gefühl breit, daß wir prädestiniert dafür sind, das “Ding“ in den Sand zu setzen - das lehrt jedenfalls unsere Historie.
Doch in dieser Spielzeit scheinen so einige (negativen) Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt worden zu sein… hoffen wir auf eine Fortsetzung.
Augsburg trug diesmal nicht viel dazu bei, ein Fußballspiel entstehen zu lassen. Somit lag es an uns der destruktiven Spielweise des Gegners entgegenzuwirken. Chancen erzwangen wir uns in regelmäßigen Abständen, doch die Null stand zur Halbzeit auch deswegen noch, weil wir uns den Luxus gönnten erneut einen Elfmeter zu verschießen (Jonas Hofmann).
Die Zeit lief erbarmungslos weiter und obwohl man sich einbildete, das Gefühl zu haben, daß der Führungstreffer doch noch fallen sollte, wurde man von Minute zu Minute natürlich immer nervöser, ehe uns “Der ewige Oscar“ ausgerechnet in seinem Jubiläumsspiel (der 184. Einsatz für Borussia, kein ausländischer Spieler hat bei uns mehr Partien auf dem Buckel) mit dem hochverdienten und eigentlich längst überfälligen 1:0 erlöste. Den “Deckel d’rauf“ machte schließlich das eingewechselte Eigengewächs Patrick Herrmann mit einem geilen Schuß in den Knick. Dabei wurde der gebürtige Saarländer kurz vor Silvester angeblich mit einem neuen “S“(tuttgart)-Kennzeichen “ein letztes Mal“ vor der Geschäftsstelle im Borussia-Park gesehen und sein Wechsel stand unmittelbar bevor; meine Güte, so ein blödes Gesabbel immer.
P.S.: Nach dem Führungstreffer schaukelte sich die Augsburger Delegation hoch, Lars Stindl soll im Abseits stehend entscheidend eingegriffen haben (Torwart behindert, Ball berührt, Verteidiger die Sicht genommen; das sind ja gleich 3 Sachen auf einmal). Nunja, wie sagte Hans Meyer vor ein paar Wochen kurz und markant nach dem Videobeweis befragt (?!) …“sofort abschaffen“.

 

Tourbericht...

Samstags Morgen 6 Uhr - eigentlich eine Uhrzeit zu der ich erst nach Hause kommen würde, an Spieltagen jedoch die Uhrzeit zu der man wohl oder übel aufstehen sollte.
Der erste Schock direkt am Morgen, denn die Fahrt sollte mit WTT bestritten werden, der rote Bus OHNE Toilette, mein persönlicher Horror. Während ich den Fahrplan schon auswendig lernte, um meine Toilettenpausen und damit - viel wichtiger - mein Trinkverhalten genau planen zu können, tauchten auch Chief & Sohn (in Begleitung seines Schulkameraden und Fußballkumpels Hennes, Bayern-Anhänger wohlgemerkt) auf. Pünktlich um 8.30 Uhr ging es aus Twistringen los.
Wie immer flott unterwegs, erreichten wir auch die nächsten Stopps um die restlichen Chaoten einzusammeln. Toilettenpausen inklusive.
Hauptthema der Hinfahrt, Heidjers Haare. Wie bekommt er sie so unfassbar weich? Und welcher Friseur schneidet noch eine Vokuhila? Das Geheimnis seiner weichen Haare hat er leider nicht verraten, den Friseur schon. Wer hätte es anders erwartet - Heidjer schneidet sich bis heute die Haare selbst.
Der Rest der Hinfahrt ging zwischen Gin, Jacky Cola und Bier “unter“...
Ungewohnt überpünktlich am Stadion angekommen, wurde erstmal dringend eine Toilette gesucht. Auffindbar im übernächsten Bus, wo man anschließend freundlichst auf die Rückbank zu Schnaps eingeladen wurde. Das wurde dankend abgelehnt - das Durchschnittsalter der Einladenden lag wahrscheinlich bei 19 Jahren.
Ganz langsam ging es anschließend Richtung Stadion. Nach acht gewonnenen Liga-Heimspielen in Folge, sollte auch heute wieder ein Sieg her. Davon war man überzeugt.
Die erste Halbzeit gestaltet sich jedoch sehr zäh. Heute zu Beginn mit Traoré, der für den angeschlagenen Hazard spielte. Vieles lief zu Beginn über rechts, Schluss war jedoch jedesmal spätestens im Strafraum. Gladbach überlegen, das Spiel fand hauptsächlich vor der Südkurve statt. Tore jedoch... Fehlanzeige. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann die Chance zur hochverdienten Führung - Neuhaus wird im Strafraum von seinem Gegenspieler getroffen und fällt. Elfmeter. Hofmann tritt an, scheitert jedoch an der Schweizer Nummer "2" Kobel und auch der Nachschuss von Plea leider zu unplatziert, daher 0:0 zur Pause.
In der zweiten Hälfte sollte mehr gehen. Zurück auf dem Feld gehörte die erste Viertelstunde jedoch den Augsburgern, bis sich das Spiel ab der 60. Minute wieder vollständig Richtung Nordkurve verlagerte. Von nun an hatte man das Gefühl, dass Augsburg sich mit der gesamten Mannschaft in der eigenen Spielhälfte aufhielt. Das erlösende 1:0 bliebt daher lange aus. Die eigene Stimmung begann zu schwanken, drei Punkte wären absolut verdient.
In der 78. Minute endlich war schließlich Oscar Wendt zur Stelle. Die Erleichterung war nicht nur bei den Spieler zu spüren, sondern auch bei den Fans - der Borussia-Park bebte. Von nun an konnte das Spiel etwas entspannter geschaut werden. Der krönende Abschluss war das Traumtor von Herrmann, der in der 93. Minute frei von der Strafraumgrenze auf's Tor schoss und den Ball im linken oberen Eck plazierte. Der Schlusspfiff ging im Jubel unter - Herrmann wurde verdient gefeiert. Besonders nach den immer wieder aufkommenden Gerüchten bezüglich (s)eines Wechsel, zeigten die Fans ihm eindrucksvoll, wie sehr er in Gladbach geschätzt wird. Hoffentlich bleibt er uns noch ein paar Jahre erhalten.
Zurück im Bus hielt die gute Stimmung weiter an. Die Musikbox erfüllte ihren Zweck und spielte neben Topsongs natürlich auch Gladbachlieder. Die Stimmung, “So wie in alten Tagen...“.
Lauthals wurden jegliche Songs mitgeträllert. Ganz vorne dabei Philipp und sein Mikro, seine Lippen klebten im wahrsten Sinne des Wortes dauerhaft daran.
Auch vor den Raststätten wurde nicht halt gemacht - kaum hielt der Bus, wurde die Musikbox nach draußen gestellt und der jeweilige Rasthof voll beschallt.
Etliche Bier, KornCola und Gin-Mischen später, musste der eine oder andere ein Nickerchen einlegen - man wollte später noch weiterfeiern gehen. Ob das was geworden ist, man weiß es nicht. Langsam leerte sich der Bus, Twistringen in naher Zukunft. Danke an Halil fürs Absetzen direkt am Bahnhof.
Nach 17 Stunden endlich wieder zurück in Bremen, was für eine Tour. Trotz der langen Reise, ist es der Verein immer wieder wert, denn “Irgendwann wird Gladbach wieder Meister sein...“.

Jenny

 

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 Bundesliga 2018/2019: 18. Spieltag (19.01.2019 / 15.30 Uhr)

Leverkusen - Borussia   0:1 (0:1)

 

Den Papst in der Tasche - und unterstützend Yann Sommer im Tor; so lässt sich unser Auswärtssieg in Leverkusen wohl treffend charakterisieren. Auch wenn schon einen Tag später keine Sau mehr davon spricht, daß wir wahrlich glücklich gewonnen haben, so muß uns klar sein, daß wir am Samstag gegen Augsburg unser Spiel deutlich konsequenter durchdrücken müssen.
Unabhängig davon schraubten wir weiter an unserer traumhaften Quote von 2,0 … 18 Spiele, 36 Zähler - ein sehr, sehr geiler Punkteschnitt.
P.S.: “TJ“ träumte derweil bereits vor dem Spiel in anderen (meisterlichen) Sphären, “Heute wird so ein wichtiges Spiel, wenn wir dieses Auftaktspiel gewinnen, dann…“ - ehrlich gesagt, ich mag gar nicht weiterdenken…


Tourbericht...

Seit ein paar Jährchen immer das gleiche Schauspiel, die Fahrt nach Leverkusen “muß“ wie Sauerbier angeboten werden. Ungefähr 2 Wochen vor dem Spiel hatten sich ca. 30 Mitfahrer für diese Bustour einloggen lassen, das sind 5 Leutz zuviel, um absagen zu können/müssen und 10-12 zu wenig, um eine “schwarze Null“ in die Kassenbücher einpflegen zu können. Es blieb nichts anderes übrig, als kalte Akquise zu betreiben - und das in großem Umfang; und siehe da… die Anmeldezahlen knackten innerhalb weniger Tage die 40’er-Marke. Immer dieses Klinkenputzen, es nervt.
Verstehen kann Fan das sowieso nicht, Auswärtsspiel in NRW, samstags, ein Kontingent an Stehplatzkarten; da müssten die Anmeldungen eigentlich (!) nur so vom Himmel regnen, nunja.
Da es auswärts wesentlich weniger Anlaufpunkte für die “Vorspielzeit“ gibt, ließen wir den Bus planmäßig eine halbe Stunde später in Twistringen starten - und rollten dennoch zeitig  gegen Viertel vor Zwei auf den Gästebusparkplatz unter der “A1“. Zuvor füllte sich das Geschoß auf amtliche 42 Personen und einige nahmen sich den letzten Werbeaufruf für diesen Trip äußerst professionell zu Herzen, so glänzte OL-Gerd zwar durch Abwesenheit, “verdonnerte“ jedoch Sohnemann Malte zur Mitfahrt, löblich. (*grins*)
Kalt war’s in der Pillendreherstadt, so kalt, daß die Sitzplatzkartenanwärter Jens & Andree letztendlich froh waren, sich doch in den Stehplatzblock begeben zu müssen/dürfen, weil durch die späte Bestellung keine Sitzbilletts mehr aufzutreiben waren. Der Gäste(steh)bereich glich diesmal schließlich schon eher einem dicht zusammenstehenden riesigen Pinguinschwarm, welcher ständig in Bewegung ist, um den Verlust an Körperwäre zu reduzieren.
Nachdem der Junior zwecks besserer Sicht auf dem provisorisch mit Schals gepolsterten Stankett Platz genommen hatte, konnte nicht nur pünktlich dem Anpfiff beigewohnt, sondern sogar noch an der Choreo tatkräftig teilgenommen werden.
Anpfiff. Zu unserem Spiel fanden wir leider nur ansatzweise, unterbrochen von langen Kunstpausen. Da uns das Glück heute allerdings mehr als hold war, überstanden wir trotz drückender Leverkusener Überlegenheit die 90 Minuten (plus) ohne Gegentreffer (mit einem bärenstarken Yann Sommer im Kasten) und erzielten unsererseits gar das goldene Tor (durch Alassane Pléa) zum wirklich glücklichen Auswärtssieg.

Während man in der Pause noch staunend der Halbzeitführung begegnete, wurden die zweiten 45 Minuten zur Qual. Gefühlt produzierten die Gastgeber Chancen im “5 Minuten“-Takt und uns gelang mit zunehmender Spieldauer so gut wie kaum noch Entlastung, weder durch Ballbesitz, noch durch Konter-/Angriffsfußball. Und auch das Vorwärtsverteidigen konnte in diesem Spiel auf unserer “to-do“-Liste nicht mit einem Erledigungsvermerk versehen werden. Die Uhr schien rückwärts zu laufen, doch als eine Viertelstunde vor Schluß auch noch der Pfosten bei den Abwehraufgaben mit eingebunden werden musste, dämmerte es einem, daß die Werkstruppe an diesem Tag vielleicht noch ewig anlaufen konnte, ohne einen Torerfolg zu erzielen.
Bis es jedoch wirklich soweit war, musste die Mannschaft noch diverse brenzlige Situationen bereinigen und Fan so manchen Herzklabaster überstehen. Die Pumpe schlug mehrmals bis zum Hals, doch irgendwann hatte SR Gräfe ein Einsehen und pfiff die Partie eeendlich ab… puuh, natürliche Freude ist etwas anderes, erstmal machte sich pure Erleichterung breit, ehe man den Auswärtsdreier realisieren konnte.
Den Heimweg bestritt man in sehr “gelöster Atmosphäre“ und im Bus wurde natürlich diverse Flaschen-Schankware verköstigt. Die Stimmung war sehr gut, aber nicht euphorisch, denn fast alle wussten den “erschlichenen“ Sieg realistisch einzuordnen.
Beim Einfädeln des Rückfahrtweges wurde spekuliert, wir entschieden uns für die gleiche Variante der Anfahrt und fuhren damit nicht schlecht (im wahrsten Sinne des Wortes). Kutscher “F1“-Günter schlängelte sich zur “A3“-Autobahnauffahrt durch und haute auch in der Folge die Reifen in den Teer, so daß wir bereits um 22.25 Uhr wieder in Twistringen (“door“-Service) vorfuhren. Ein schlafender letzter Fahrgast wurde auf Papa’s Arm in’s Haus getragen (bzw. ohne väterlichen Oberarmschmalz mittlerweile eher geschleppt) und der Tag fand nach zeitintensivem “Sacheneinräumen/-wegräumen“ schließlich sein Ende, schön war’s.  :-)

 

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Diebels-FanCup 2018/2019 - 25. Regionalturnier Nord

Man hatte sich in den vergangenen Jahren leider bereits daran gewöhnt, bzw. gewöhnen müssen… so liefen auch diesmal die Turniervorbereitungen wieder schleppend und holprig; es wird immer schwieriger Mannschaften zu “verpflichten“. Keine Ahnung woran das liegt. Auf dem Feld, bzw. Parkett selber zu kicken ist halt etwas anderes, als Bequemlichkeit walten zu lassen und mit einer Hand in der Jogginghose auf dem Sofa hockend, einen “Gefällt mir“-Button zu klicken.
Mit 8 Teams hatten wir geplant, doch nach a) einer Absage und b) keiner “richtigen“ Zusage umfasste das Teilnehmerfeld “nur“ noch 6 Fanclubs, wie auch schon beim letzten Mal.
Aber, um es vorweg zu nehmen, dieses (25.) Hallenturnier “entschädigte“ für so einiges - und das lag nicht (!) an unserem Heimerfolg.
Bevor das Turnier jedoch starten konnte, stand zunächst eine “Personalrochade" auf dem Programm. Es herrschte Fachkräftemängel, denn an diesem Wochenende fehlten gleich 4 Routiniers, die dem Diebels-FanCup jahrelang ihren Stempel aufdrückten (Thomsen als Indoor-Spieler im Einsatz, Wittig krank, Gebrüder Toni & Heiner im London-Urlaub im “Ally Pally“). So wurden für die Theke u.a. Schicki, Mehl und Jens “verdonnert“ und Sohnemann zeichnete sich als Zeitnehmer und Nachwuchsmoderator verantwortlich.
Doch trotz ausufernder Rotation verließ keiner hungrig oder dürstend die Halle und auch das “Regiepult“ wurde professionell bedient. Diese Parts klappten wie am Schnürchen, nichts anderes hatte man erwartet.
Gewohnt zuverlässig war auch (unser) Cacki/Tw. wieder am Werk, der umsichtig mithalf, die Veranstaltung über die Bühne zu wuppen. Gepfiffen wurde das Spektakel einmal mehr von SR-Koryphäe Kalle Prüser und ihm zur Seite stand nicht minder kompetent “Little Bull“ (Ralle Gundlach).
Obwohl es ein sehr faires Turnier war (die alten Hasen kennen sich seit Jahren und auch die neuen Hüpfer lebten diesmal den “Fair-Play“-Gedanken “integrativ“), hatten wir einen ernsten Zwischenfall zu beklagen. Gleich bei ihrem ersten Spiel verletzte sich der Torwart der “Legenden“ dermaßen schwer, daß nicht nur das Turnier für ihn gelaufen war. Silvester im Krankenhaus, OP zu Jahresbeginn und ein Krankenhausaufenthalt von insgesamt 2 ½ Wochen stehen nun in Torstens Vita und die (hoffentlich) vollständige Genesung wird sich wohl noch bis mindestens Ende März hinziehen.
Trotz wartens auf den angeforderten Krankenwagen musste das “kalte Geschäft“ weitergehen… “Show must go on“. Das galt jedoch nicht für Ball Nr. 1, dem nach ein paar Spielen bereits die Luft ausging. Dafür konnten wir bei den Ausweichleibchen punkten… diesmal hatte Cacki daran gedacht, die “Stoffkleider“ nicht in Kinder- sondern Erwachsenengröße zu organisieren, man ist ja durchaus lernfähig (*grins*).
Die restlichen, insgesamt 15 Spiele (jeweils 1x 12 Minuten), die von den beiden Hauptschiedsrichtern einfach zu leiten waren, konnten ohne weitere Vorkommnisse absolviert werden.
Kurz zum Sportlichen. Im Verlaufe des Vormittags zeichnete sich ein spannender Zweikampf um die Turnierkrone ab und nach dem Sieg gegen den härtesten Konkurrenten wuchs bei uns Gastgebern der Glaube an den Gesamtsieg, der - nach unserem Überraschungserfolg des Vorjahres (Lutten hatte in den Jahren zuvor die Siegertrophäe verdientermaßen dreimal am Stück hochhalten können) - tatsächlich wieder eingefahren werden konnte.

Tabelle
1.  Brenndorf-Fohlen ’90 (15 Punkte)
2.  Gladbach-Supporters Lutten (12 Punkte)
3.  DFF / Dinklager Fohlenfreunde (7 Punkte)
4.  Teutofohlen Osnabrück/Münsterland (5 Punkte)
5.  Brenndorf-Legenden (3 Punkte)
6.  “RE6“-Legenden (1 Punkt)


Nach (fast) exakt 4 Stunden war der Spuk um ziemlich Punkt 14.00 Uhr vorbei und nachdem wir nach Turnierende mit (einigen) vereinten Händen die Halle geräumt hatten, nahmen wir einen “Ortswechsel“ vor, denn die “After-Show“-Paadie (inklusive eingebetteter Siegerehrung) fand wieder in Daniela’s & Stephan’s SCT-Clubgaststätte statt ("samstags - 15:30). Anders als vor 12 Monaten, als nach der Ausgabe von Urkunden und Pokal viele Leutz den Aufbruch wagten, blieben diesmal sehr viele Feierwütige mehr der Feier treu und bewiesen Sitzfleisch, stundenrund. Highlight wieder, der physische “Schulterschluß“ in großer Runde bei “Die Seele brennt“, sehr geil.
Erfreulich war übrigens außerdem, daß bereits schon jetzt (wenn auch zu diesem Zeitpunkt als “lose“ zu betrachtende) Zusagen für den Diebels-Cup 2019/2020 ausgesprochen wurden. Die Turnierreihe soll fortgesetzt werden, so jedenfalls unsere feste Absicht.
Ein Dank an die Mitstreiter und gute Besserung, “Fuzzie Jones“ (Torsten).


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Diebels-FanCup 2018/2019 - 25. Regionalturnier Nord

Am kommenden Samstag, 29.12.2018 ist es wieder soweit, ab 10.00 Uhr findet das mittlerweile 25. (!) Hallenturnier um den diesjährigen Diebels-FanCup 2018/2019 statt.

Das kleine (aber "feine") Teilnehmerfeld wird folgende Teams umfassen...


#  "DFF" / Dinklager Fohlenfreunde
#  Gladbach-Supporters Lutten
#  "RE6"-Legenden Minden
#  SG Teuto-Fohlen OS/Münsterland
#  Brenndorf-"Legenden"
#  Brenndorf-Fohlen

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 Bundesliga 2018/2019: 17. Spieltag (21.12.2018 / 20.30 Uhr)

Dxxx(ort)mund - Borussia   2:1 (1:1)

 

Es war mehr drin, aber ob es an unserer Spielweise lag, daß der Gastgeber nicht gewohnt “totaloffensiv“ auftrat oder absichtlich “kontrolliertoffensiv“ spielte oder gar wegen der vielen Spiele in 3 Wettbewerben ein wenig “amtsmüde“ war, man weiß es nicht.
Für uns reichte die gelbe Kraft jedoch noch einmal und so steht unter’m Strich die 7. Niederlage am Stück gegen Dxxx(ort)mund. Sehr schade, daß wir zum Ende der Partie nicht mehr entscheidenden Druck aufbauen konnten und sich der knappe Rückstand somit auch nicht mehr in ein erhofftes Remis ummünzen ließ.


Tourbericht...

An diesem Freitag des Vorweihnachtswochenendes rechnete man mit Megastaus, entsprechend frühe Treffpunkte wählte man somit bei der Tourplanung und auch Frauke dachte wohl ähnlich, denn bereits um Viertel nach Drei, eine halbe Stunde “vor der Zeit“ traf sie, zwecks Einsammlung von Vater & Sohn, in Twistringen ein. 20 Minuten später waren alle Pieselünnen zusammengetragen und im Auto verstaut, so daß wir Drei überpünktlich in Holdorf eintrafen. Dort warteten bereits OL-Gerd & Sohnemann Malte und nach kurzem Gefährtwechsel befand man sich auch schon auf der A1 Richtung DO. Es lief auf der Autobahn anscheinend zu (?!) reibungslos… jedenfalls sah man sich veranlasst, sich verbal über das “Durchkommen“ auf der Bahn in Verbindung mit der tollen Uhrzeit zu freuen, um keine 5 Minuten später einen Stau vor die Nase gesetzt zu bekommen - manchmal sollte man wirklich einfach die Fresse halten. Fahrer Gerd bewies allerdings Reaktionsschnelligkeit und lenkte sein Fahrzeug umgehend auf die vor uns “auftauchende“ Abfahrt. Eine goldrichtige Entscheidung, denn wie man kurze Zeit später aus dem Radio und Internet erfahren durfte, wurde die Piste vor dem Kamener Kreuz gesperrt. Mit “Gockel“-Maps und “analoger“ Straßenkarte bewaffnet bahnten wir uns jetzt über “Landstraßen“ den Weg zum Stadion - mit Erfolg, der “Stammparkplatz“ war gegen 19.00 Uhr erreicht.
Da es tatsächlich gelang, im Vorfeld sämtliche Karten zu verteilen, ging es schnurstracks in den Gästeblock, auch ‘mal angenehm. Große Scheiße dagegen, daß neben einigen Bengalos auch sog. “Vogelschreck“ (zur Unterstützung der Mannschaft…; ich lach‘ mich weg) eingesetzt wurden. Während bei Pyrotechnik Diskussionsbedarf sicherlich nachvollziehbar ist, kann (!) es bei Böllern keine 2 Meinungen geben - und das schreibe ich mit Sicherheit nicht nur, weil u.a. Kinder in Angst und Schrecken versetzt werden. Tja, da waren diesmal wohl Dumm & Dümmer am Zündeln.
Die tränenreiche “Panik“ legte sich zum Glück einigermaßen schnell und es konnte endlich uneingeschränkt das Spiel verfolgt werden.
Ein Punktgewinn war zwar greifbar, doch irgendwie roch es nie nach einem Unentschieden - auch nicht, als Christoph Kramer kurz vor der Pause mit einer kuriosen (aber anscheinend regelkonformen) Handvorarbeit den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Am Ende war der Sieg des aktuellen Herbstmeisters nicht unverdient, denn für ein Remis betrieben wir dann doch zu wenig Aufwand.
Wie in den letzten Jahren üblich, war man froh, das Westfalenstadion schnellstens wieder verlassen zu können und bereits um 22.50 Uhr traten wir die Rückfahrt an. Es bestätigte sich einmal mehr, daß unser (vor Jahren in Eigenregie erkundetes/gefundenes) Parkgebiet ein echter Geheimtip ist, denn es rollte gewohnt zügig und ohne Verzögerungen in Richtung “nach Hause“. Um 1.25 Uhr hatte uns Twistringen wieder und während der Junior nach der Zahnpflege umgehend in’s Bett geschickt wurde, räumte der “Alte“ den mitgeschleppten “Hausrat“ zeitintensiv wieder ein. Ein Dank an den/die Kutscher(in) und "Frohe Weihnachten"; jetzt ist es bald soweit.   :-)

 

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 Bundesliga 2018/2019: 16. Spieltag (18.12.2018 / 18.30 Uhr)

Borussia - Nürnberg   2:0 (0:0)

 

Arbeitssieg 2.0 ...


Tourbericht...

Wochenspieltag - und dann auch noch um “vorgezogene“ 18.30 Uhr, das lief augenscheinlich und folgerichtig auf eine Pkw-Tour hinaus. “Mehrheits-“, ähh “Platzbeschaffer“ Thorge organisierte noch flugs eine Mitfahrgelegenheit im Auto von VEC-Philipp und so machte man sich mit 4 Leutz (auch OL-Gerd, der ja eigentlich und strenggenommen FRI-Gerd ist, war an Bord) gen Niederrhein. Doch ehe aufgebrochen werden konnte, musste (natürlich?!) auf den Chief gewartet werden.
Sowieso Minuten zu spät losgekommen, in Vechta ein Paket vom Christkind/Weihnachtsmann eingeladen und gefühlte 10 Zeigerumdrehungen vor dem Andreaskreuz in Lohne stehend, kam man mit einer satten viertelstündigen Verspätung beim Treffpunkt Shell-Motorpark an, oh man, Scheiße… “Verzeiht mir“.
Nu‘ aber ab auf die “BAB“-Piste. Der “Chauffeur“ war dementsprechend zügig unterwegs und erinnerte mit seinem flinken Fahrstil gar an Anette, der vermeintlich motorisiert-schnellsten Frau Niedersachsens. Trotzdem hielt einen der an Werktagen kaum zu entgehende obligatorische Anfahrtsstau noch auf, doch um kurz vor Sechs konnte auf den FanHaus-Parkplatz gerollt werden, so daß dem pünktlichen Beiwohnen des Anpfiffs nichts mehr im Wege stand.
Kurz nach Spielbeginn musste zunächst eine Schrecksekunde überstanden werden, aber das Tohuwabohu im eigenen Strafraum blieb zum Glück folgenlos, denn sowohl der Querbalken, als auch Keeper Yann Sommer entschärften die erste Angriffsbemühung der Nürnberger. Überhaupt präsentierten sich die Clubberer in der ersten halben Stunde unbequemer als uns lieb war und insbesondere der quirlige Misidjan, der auf beiden Flügeln wirbelte, gab unseren Außenverteidigern die eine und andere “Hausaufgabe“ auf.
Nach zähem Start hatten wir schließlich kurz vor der Halbzeitpause die dicke Chance dem Spiel die richtige Wendung/Richtung zu geben, doch Thorgan Hazard vergab den leicht strittigen Elfmeter fahrlässig, geradezu hochnäsig… mit einem Lupfer über (!) das Tor. So ging es mit einem gerechten Remis in die Katakomben.
Vor ca. 42.000 Zuschauern (davon vielleicht 4.000 mitgezählte, aber nicht anwesende Dauerkartenbesitzer) investierten wir in der zweiten Hälfte deutlich mehr in die Begegnung und gewannen aufgrund der augenscheinlichen Leistungssteigerung das Spiel letztendlich verdient mit 2:0 (unsere Toptorjäger Hazard und Alessane “Lasso“ Pléa stockten ihr Trefferkonto gemeinsam auf jeweils 9 Tore auf), denn die Gäste aus Franken konnten ihre Anfangsgefährlichkeit nach dem Seitenwechsel zum Glück nicht konservieren.
Auch wenn man nach dem Aus im DFB-Pokal nur noch auf 1 Hochzeit tanzt (und im Europapokal sowieso leider nicht vertreten war/ist), so bilde ich mir ein, daß man nicht nur heute gegen Nürnberg, sondern auch schon am Samstag in Sinsheim auf den Rängen spürte, daß uns die nahende Winterpause sehr gelegen kommen wird.
Da ein Teil unserer Crew sich bereits unmittelbar nach dem Schlußpfiff zum Parkplatz bewegte, kam es bei der Abfahrt zu kaum nennenswerten Verzögerungen und es durfte außerhalb des Areals in einer kleinen Seitenstraße hinter der Schallschutzwand - wieder (diesmal allerdings vereinbarungsgemäß) - knapp 5 Minuten auf den Chief gewartet werden, damit den fast letzten Kartengeschäften des Kalenderjahres 2018 ordnungsgemäß und pflichtbewusst nachgegangen werden konnte.
Rückfahrt demnach also um sensationelle 20.55 (!) Uhr und nach “kurzem Flug“ bis zum “A1“-Motorpark Lohne/Dinklage und Umstieg in den Youngtimer war Twistringen schon um 0.10 Uhr wieder erreicht, Weihnachten kann kommen… ähh, nee, vorher steht ja noch ein schwerer Gang in‘s Westfalenstadion an, upps.

 

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 Bundesliga 2018/2019: 15. Spieltag (15.12.2018 / 15.30 Uhr)

Ho"pp"enheim - Borussia   0:0

 

Erstmals in dieser Saison mussten wir das Glück strapazieren. Wir standen fast durchgehend unter Druck und nach dem verletzungsbedingten Ausfall vom gerade erst (als dritten Spieler) eingewechselten Raffael nur noch zu Zehnt auf dem Platz. Doch die Null stand hüben wie drüben und über das torlose Unentschieden war man sehr erfreut, mehr als dieser 1 Punkt war heute beim besten Willen nicht drin… wir können hochzufrieden sein.

 

Tourbericht...

Das Mietwagen-Personenbeförderungsunternehmen Ihres Vertrauens, “Taxi-Schneverdingen“, fuhr wieder zuverlässig und überpünktlich vor… nur Chief & Sohn glänzten wieder mit einer “Verzögerung“ (wobei der Vater wohl eher der grundsätzliche Verursacher ist), so daß es, mit fünfminütiger Verspätung, um 7.20 Uhr mit Frauke’s Auto (und Chauffeur Heidjer) zum heutigen Treff-/Sammelpunkt nach Holdorf ging. Dort “lauerten“ uns eine Dreiviertelstunde später Bully-Kutscher WHV-Thorge, sowie “Klein“-Meise, Gerrit und Gerd & Malte auf, so daß nach kurzem Zustieg/Umstieg der Weiterfahrt nichts im Wege stand.
Auch für ein wenig Marschverpflegung war gesorgt, hatte das “FpMG-Nord“ doch eine Fäßchenausgabe gesponsort. Und da der Nachwuchs auch zu seinem Recht kommen musste und sollte, wurden ebenfalls Kaltgetränke serviert und Sportschorle/Wasser-Mischungen gereicht, stilecht im Thermobecher. Da das Familiengespann aber vorne beim Fahrer saß, erkannte Thorge jetzt seinen vermissten Becher wieder. Den hatte er wohl in einem schwachen Moment bei einer unserer Bustouren verloren und dadurch erfuhren wir nun, auf Umwegen, wem der Alukrug gehört (“Anmerkung der Redaktion“: Die Rückgabe verzögert sich aber noch bis mindestens März 2019, Sohnemann rückt den praktischen Becher nicht ‘raus… *lach-weg*).
Apropos Junior, für das heutige Spiel ließ er seine “E-Jugend“-Weihnachtsfeier ausfallen, allen im Bully war die Wichtigkeit der Partie im Kraichgau also bewusst.

Die letzte (vorletzte?) Abfahrt vor unserem Ziel, war ebenfalls “unsere“. Auf der Suche nach Spritfassen steuerten wir nach kurzer intensiver Suche eine Tankstelle an, damit die spätere Rückfahrt “vollgetankt“ in Angriff genommen werden konnte. Inzwischen war es lausig kalt geworden, trotz Mittagszeit kälter als bei unserem “Frühstart“ in Norddeutschland. Trotzdem, wildpinkeln (und scheinbar auch rauchen) geht immer. Minuten später fanden sich alle wieder im Bully ein und nach wenigen Kilometern erreichten wir um frühe 13.15 Uhr (…optimales Zeitmanagement, gepaart mit sicherer Anfahrt = keine Hektik) die Endstation “Sinsheim-Stadion“. Warum uns allerdings gleich 2 Parkscheine á 5,00 €uro “verbongt“ wurden (?!), wir fragten nicht nach, waren nämlich froh wieder auf den sehr günstig gelegenen Parkplatz, nur Meter vom Gästeeingang entfernt, zu gelangen.
Ob der zeitigen Ankunftsuhrzeit (und nach schneller Kartenverteilung am FpMG-Infomobil) zogen wir es vor, uns zunächst im Bully noch ein wenig aufzuwärmen. Es wurde noch ein Getränk zu sich genommen und im Anschluß der “open-air“-Kühlschrank betreten. Den eisigen Temperaturen versuchten unsere Ultras, nur zu diesem Zweck, übrigens mit Bengalos zu begegnen, auch ‘ne Idee, allerdings eine teure. Für den Junior, der zwar schon ein paar Dutzend Spiele auf dem Buckel hat, war die Pyro-Liveshow eine Erstaufführung, die spannend-ängstlich verfolgt wurde (spannend-überraschend dagegen die zweite Premiere des Nachmittags, “BK“ begrüßte das Familienduo per Handschlag… *schmunzel*). Als sich der Rauch verzogen und auch Sohnemanns “Gemüt“ wieder beruhigt hatte, konnte man dem Spiel folgen und musste eine klare Feldüberlegenheit der Gastgeber (an)erkennen.
Positiv, wir liessen nichts anbrennen und hielten mit Glück & Geschick das 0:0. Negativ, die Verletzung von Ballvirtuose “Maestro“ Raffael. Scheiße.
Nach dem Spiel wurde der Bully schnellstens wieder aufgesucht und die Heizung hochgeorgelt, wenig wunderlich. Doch bevor die Rückfahrt angetreten wurde, erfolgte erst noch die Aushändigung der 25,- kg“-Kekstrommel an Ingo “Kaste“; Frauke hatte diese Leckerli-“Kleinigkeit“ organisiert. Nicht nur die Übergabe auch die Verabschiedung ging bei diesen Temperaturen recht flink über die Bühne, folglich wurde schon um 17.40 Uhr die Abfahrtbereitschaft hergestellt. Nach einer halben Stadionumdrehung wurden wir jedoch von einem Mofapolizisten genötigt, nicht weiterzufahren und auf die gemeinsame (!) Abfahrt der großen Busse zu warten. Ein paar Minuten hielten wir uns an die (alberne) Anweisung, dann wurde es Fahrer Thorge zu bunt und er signalisierte dem Wachtmeister per (freundlichem) Handheben: Wir fahren dann ‘mal jetzt.

Erwähnenswert dann noch auf der Autobahnauffahrt das “Drängler“-Duell mit “(x)A-KO 75“, aber ansonsten verlief der Heimweg in gewohnt verantwortungsbewusster Fahrweise. Ankunft in Twistringen war für uns Beide um 23.10 Uhr, das Ende eines Auswärtsspieltags.

 

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 Bundesliga 2018/2019: 14. Spieltag (09.12.2018 / 18.00 Uhr)

Borussia - Stuttgart   3:0 (0:0)

 

Auch ein klassischer Arbeitssieg gehört zu unserem Repertoire, allerdings (nach der Einwechslung von Raffael und Florian Neuhaus) mit feinen, spielerischen Komponenten. 


Tourbericht...

Die ewigen Sonntagabendspiele scheinen allen zum Halse ‘rauszuhängen, jedenfalls war die imaginäre Liste der Interessierten diesmal sehr, sehr überschaubar… obwohl sowieso nur eine 4, 5-köpfige Pkw-Anreise vorgesehen war. Kurzerhand erfolgte somit eine Planänderung und ich buchte uns verbliebenen 3 Leutz bei der Fahrt der Dinklager Fohlenfreunde ein, man wollte schließlich auch ‘mal den “DFF“-Kollegen eine Aufwartung machen und die Nase in deren Bus stecken.
Doch bevor die Fahrt zum Zustieg in Holdorf überhaupt startete, musste spontan umdisponiert werden. Zwar fuhr Ronald gewohnt “pünktlich“ (nämlich 5 Minuten früher) vor, aber er offenbarte mir, daß er leider aus sehr wichtigem privaten Grund absagen müsse. Eine halbe Stunde vorher hätte ich auf diese Info sicherlich um- und weitsichtiger reagiert, aber in der Kürze der Zeit habe ich Ronald leider nicht energisch genug davon abgehalten, das “Taxi“ zur Autobahn zu spielen (O-Ton: “…versprochen ist versprochen“), oh man.
Bei der “Haltestelle“ Holdorf trafen wir um Viertel nach Eins ein. Der Bus ließ keine 5 Minuten auf sich warten und zusammen mit “OS-Power“-Dietmar bestieg man nur noch zu Zweit den Dinklager Luxusliner. Man wurde mit Bier (1,00 €uro) und Schnitzelbrötchen (im Fahrpreis inkludiert!) eingedeckt und auch die wenigen Stops (der Bus war mit uns praktisch “reisebereit“) fielen sehr angenehm in’s Gewicht. Die zwei Pausen wurden ebenfalls kurz gehalten, so daß wir trotz relativ “später“ Abfahrtszeit ungefähr 1 ½ Stunden vor Spielbeginn den Busparkplatz hinter der Nordkurve erreichten.
Zum Spiel. Anfangs taten wir uns noch ein wenig schwer, doch nach der Halbzeitpause konnte der Gegner erfreulicherweise “zurechtgelegt“ werden. Ob das auch geklappt hätte, wenn Gomez bei einem Konter der ersten Hälfte getroffen hätte?! Yann Sommer parierte einmal mehr großartig und ein Businsasse (nennen wir ihn einmal Thorben; Name ist der Redaktion bekannt und wurde [nicht] geändert) muß bei dieser Aktion Schnappatmungen erlitten haben, krakelte er doch auf der Hinfahrt noch ganz großspurig, daß er bei einem Tor des Ex-Nationalspielers, im FKK-Kostüm die Rückfahrt bestritten hätte, heiliger Bimbam. Unser Keeper muß von dieser Vorankündigung Wind bekommen haben… und hielt nicht nur seinen Kasten sauber, sondern auf unserem Heimweg auch unser Blickfeld.
So aber sorgten die beiden eingewechselten Flo Neuhaus und Raffael für neuen Angriffsschwung und wirbelten die Abwehr der Schwaben nicht unerheblich durcheinander. Lohn der stetigen und emsigen Bemühungen des Teams, der Führungstreffer durch Raffael - per Kopf (!); Vorarbeit Neuhaus - und der “Deckel d‘rauf“-Treffer von eben jenem Florian Neuhaus, der damit sein erstes Tor für uns erzielte.
Auch auf dem Rückweg war Dinklage flink startbereit, schon frühe 5 Minuten nach der Tagesschau rollte der Bus vom Parkplatz und Holdorf konnte so um kurz vor Zwölf angesteuert werden.
Trotz optimistischer “Herangehensweise“ konnte für die letzte Strecke nach Hause kein anderer Fahrer mehr verpflichtet werden und so musste auf das von “Taxi“-Ronald gegebene “Versprechen“/Angebot zurückgegriffen werden. Sehr suboptimal gelaufen, das hätte ich besser lösen müssen, Scheiße. Ankunft in Twistringen war für uns schließlich um 0.35 Uhr… Ronald, vielen lieben Dank!

 

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 Bundesliga 2018/2019: 13. Spieltag (02.12.2018 / 15.30 Uhr)

Leipzig - Borussia   2:0 (2:0)

 

Es gibt (Spiel-)Tage da geht nichts, so auch am Sonntag in Leipzig. Der letzte Pass, er fehlte.


Tourbericht...

Sonntagsfrüh ging aus der Bullenschluck-Stadt (Sulingen) mit einem gut gefüllten Bully, der u.a. schon Tony und den Chief samt Junior aufgenommen hatte, nach Leipzig. Neben dem Gemecker der Sonntagstour und dem Einwand, man hätte ja auch montags spielen können, auf die A2 bei Hannover. Unterwegs auf 'ner Raststätte bei Lehrte wurden noch Heijder und Frauke eingesammelt und wir konnten unsere Fahrt final fortsetzen.
Neben geschichtlichen Nachhilfen bei Helmstedt gab es auch Anekdoten aus der Zeit, als noch der VfB (!) Leipzig in der Bundesliga spielte.

Das Gute am Sonntag ist... das LKW-Fahrverbot, so “schoss“ man ziemlich zielstrebig auf die Messestadt zu und neben den Dörfern ab Magdeburg wurde auch das Wetter grau.

Durch gutes Insiderwissen und dem Navi war man mehr als überpünktlich am Parkplatz neben der Elster, welcher auch einen guten Start für den späteren Rückweg ermöglichte.

Das Wetter ahnte wohl jedoch, was uns bevorstand, es regnete ununterbrochen und der Weg zum Stadion reichte schon aus, um “schön“ nass zu werden.
An der Einlasskontrolle angekommen, wurden von den Ultras Trillerpfeifen verteilt, die einem direkt 10 m dahinter vom überaus freundlichen Fachpersonal Marke Kleiderschrank wieder abgenommen wurde.

Nach einem kleinen Treppenmarsch hoch, runter, hoch, rechts, runter saß man im Brausestadion. Man traf den einen und anderen bekannten Gladbach-Jünger, der seinen 1. Advent lieber dort verbrachte, als vor'm heimischen Kerzenkranz.

Der Stimmungsboykott gegen Sonntagsspiel, RBL, Kommerz usw. wurde mit den restlichen Trillerpfeifen begleitet, die nach knapp 4 Minuten aber kurzzeitig verstummten, weil Timo Werner irgendwie durchlief, kein Gladbacher den Ball bekam und dann irgendwie ein Tor schoss. Die Stimmung der Nicht-Trillerpfeiferbenutzer im näheren Umfeld passte sich umgehend dem Wetter an.

Gladbach spielte gut mit, hatte auch 1, 2 gute Chancen einzunetzen, aber irgendwie wollte die Murmel nicht 'rein. Stattdessen kam Leipsch kurz vor der Halbzeit zum zweiten Treffer. Jeder hat es gesehen, muss/mag ich nicht beschreiben.

Im Angesicht der etwas schwächeren Saisonleistung war klar, dass es in diesem Spiel nichts mehr wird und die 2. Halbzeit rauschte an einem vorbei - Abpfiff, Abflug.

Das Herauskommen aus der Suppenschüssel erwies sich als relativ nervig. Niederlage, Regen, nur 1 Ausgang, alle durch...

Trotzdem wurde Punkt 18 Uhr die Ansage von Fahrer Thorge gemacht: "Ready to take off". Da es dunkel war, ging auch der Rückweg schnell an einem vorbei. Eine kleine Pause zum Auffrischen der Getränke, einmal Rastplatz zum Abliefern der Zugestiegenen, dann wurde weiter “durchgefahren“.

21:45 Uhr war wieder Ankunft in Lloyd-Town. Die “Crew“ ist noch weiter Richtung jeweiliger Heimat und sicher angekommen.

Fazit vom Spiel: Mit einer konzentrierteren Leistung wäre mehr drin gewesen. Aber gut, man kann nicht alles haben.

Heidinho

 

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 Bundesliga 2018/2019: 12. Spieltag (25.11.2018 / 18.00 Uhr)

Borussia - Hannover   4:1 (2:1)

 

Wenn man sich zu Superlativen hinreißen lässt, läuft man Gefahr zukünftig sich in unrealistische Schlagzeilen steigern zu müssen. Dennoch wage ich die Anmerkung, daß wir gegen Hannover einer Fußball“demonstration“ beiwohnen durften. Man darf das Ganze nicht zu hoch hängen, dafür gestattete uns der Gegner diesmal zuviele Räume und Torchancen.
Dennoch erinnerten die Spielweise und die Ballstafetten gestern stark an die von Lülü Favre zu verantwortende Zeit, als uns Medienschaffende den Beinamen “Borussia Barcelona“ andichteten. Ein ganz, ganz starker Auftritt.
P.S.: Wenn man nach dem 12. Spieltag 5 (!) Punkte vor München steht, aber trotzdem kein Tabellenführer ist… (*zwinker*)


Tourbericht...

Nicht nur dem vollen Programm am Vormittag (Festakt im Twistringer “Dom“ für Junior und ein paar seiner Mitschüler), war es geschuldet, daß der Treffpunkt in Holdorf um fast 10 Minuten verfehlt wurde… nein, auch die obligatorischen 5 Minuten Verspätung des “Alten“ trugen dazu bei, daß es um 14.00 Uhr mit Verzögerung auf die Autobahn ging. Die 5/7-Besetzung (u.a. Thorge, “Klein“-Meise, Gerrit und Frauke) wurde durch uns somit komplettiert und bis auf eine kleine (bestimmt willkürlich herbeigeführte) Pocco-Werksgeländebesichtigung in Kamp-Lintfort hielt sich Taxi-Gerd streng an die Wegevorgaben in Richtung Borussia-Park. Ansonsten konnte man aber kein weiteres Fleckchen auf der Fahrerweste identifizieren, im Gegenteil. Dank geschickter Fahrweise wurde der eine und andere Kilometer “stockender Verkehr“ einfach rechts liegen gelassen - und das sogar legal.
Gegen Viertel vor Fünf wurde auf den FanHaus-Parkplatz gerollt, die Zeit reichte für den üblichen Papierhandel und für “liebgewonnene“ (?) Rituale (vermutlich ein anderes Wort für abergläubische Zwangshandlungen, oh man).
Die Fahne hing, “TJ“ wurde aus dem Urlaub “welcome back“ geheißen, Sohnemann hatte seine obligatorischen 3 Schluck Cola getrunken… relativ entspannt konnten wir nun den Block betreten und einmal mehr hatte uns Attila auf “Vorbestellung“ wieder 2 Plätzchen über dem Mundloch freigehalten, Service (!).
Wir Zwei waren also auf den Spielbeginn vorbereitet, es schien jedoch, als sei die Mannschaft vom Anpfiff böse überrascht worden zu sein, fingen wir uns doch nach nur (unglaublichen) 22 (!) Sekunden ein Gegentor ein (die Partie in Freiburg lässt grüßen). Die Befürchtung stand natürlich im Raum, daß dieser ultrafrühe Treffer unseren Spielfluß empfindlich beeinträchtigen würde. Doch zum Glück weit gefehlt. Das Team schüttelte sich einmal kurz und legte los, als hätte man ein zu vernachlässigendes Trainingstor kassiert. Das Selbstvertrauen ist zur Zeit jedenfalls extrem groß und man glaubt, es förmlich mit Händen fassen zu können. Als Beweis konnten wir bereits nur wenigen Minuten später den Ausgleich durch Thorgan Hazard (mit einem Schlenzer) bejubeln.
Überschattet wurde das Spiel durch die schwere, bei einem Zusammenstoß im Mittelfeld zugezogene Gesichtsverletzung von Abwehrchef Matthias Ginter. Der dadurch in die Viererkette gerückte/eingewechselte Tony Jantschke, bewies kurz darauf ein weiteres Mal, daß er weit mehr als ein “Ersatz“ ist… immerhin zeichnete er sich mit (in letzter Abspielsekunde getätigtem) feinem Zuspiel als Vorlagengeber für den nach vorne preschenden Michael Lang aus und der Schweizer vollendete - psychologisch wichtig - noch vor der Pause zur Führung.
Es soll nicht überschwänglich klingen, aber auch in der 2. Halbzeit spielte Borussia die Gäste schwindelig und es waren Spielzüge und Einzelaktionen zu bestaunen, die die 48.000 Zuschauer mehrfach in Verzückung versetzten. Ein überragender Thorgan Hazard legte z.B. mit sehr viel Übersicht Lars Stindl’s 3:1 auf. Den Schlußpunkt setzte der eingewechselte Denis Zakaria und auch Raffael durfte noch ein paar Minuten ‘rumwirbeln (bis vor kurzem waren Gladbachsiege ohne Raffael physikalisch nicht möglich, jetzt scheint eine Zeitenwende eingetreten zu sein… und diese Beobachtung macht man mit einem lachenden und vor allem einen weinenden Auge). Ohne übertreiben zu wollen, man hatte gestern immer das Gefühl, den “Roten“ zu jedem Zeitpunkt noch einen “einschenken“ zu können… sehr, sehr geil.
Noch ein Wort zu Thorgan Hazard. Seine Klasse hat er schon immer angedeutet und auch nicht selten gezeigt, aber nie mit dieser augenblicklichen Konstanz. Fakt ist, daß er in dieser Serie bisher richtig durch die Decke geht, sehr schön. Ich hoffe schon, daß er wenigstens in’s Ausland wechselt und nicht zu Dxxx(ort)mund… (verbaler Seitenhieb: “Papa, der soll bei uns (!) bleiben!“ …Recht hat er natürlich, der kleine Mann).
Während sich nach Spielende die letzten Kartengeschäfte nicht von alleine abwickelten, verleibte sich der Nachwuchs als Extra des Tages noch eine Portion Pommes ein und anschließend ging es flinken Schrittes zu Gerd’s “Taxistandplatz“ zurück, schließlich nahmen sich Arbeit und natürlich auch Grundschule am Folgetag keine Auszeit.
Für die Rückfahrt gab es eigentlich genügend Gesprächsstoff, doch viel gequatscht wurde trotzdem nicht, zufrieden machte sich jeder seine eigenen schönen Gedanken über den weiteren Saisonverlauf.
Nachdem sich die heutige Fahrgemeinschaft in Holdorf um 23.30 Uhr aufbröselte, war Twistringen nach einer weiteren Dreiviertelstunde erreicht. Normalerweise bedarf es keiner weiteren Erwähnung, denn egal wie spät wir einfliegen, zumindest das “Alleinstellungsmerkmal“ Zahnpflege ist aus guter alter Tradition natürlich Pflicht (*schmunzel*).
Fazit: Wenn’s so (!) weitergeht, dann droht der Europapokal… (*freu*)

 

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 Bundesliga 2018/2019: 11. Spieltag (10.11.2018 / 15.30 Uhr)

Bremen - Borussia   1:3 (0:1)

 

Es gibt Fans, deren (nicht vorhandener) Ausweis nicht ‘mal ein zweistelliges Alter ziert, die aber bereits 5 Gastspiele im Weserstadion erlebt haben und dabei gleich 4 (!) Auswärtssiege einfahren durften… Hut ab, vor so einer Bilanz - daß der Autor zuvor 28 Jahre (!) auf einen Sieg in Bremen ausharren musste, heute irgendwie unvorstellbar (*bis-über-beide-Ohren-grins*).
Der Blick auf die Tabelle bereitet schon seit ein paar Wochen natürlich besonderen Spaß; wohlwissend, daß das doch nicht realistisch sein kann (…oder doch? / *zwinker*). In jedem Fall können wir uns aufgrund bundesligafreiem Wochenende weitere zwei Wochen an Rang 2 “sattsehen“. Wobei die Prioritäten ganz klar definiert sein sollten, Punkte sind wichtig, der Tabellenplatz interessiert erst ab dem 30. Spieltag.
Einer der besten Spieler war für mich übrigens Tobi Strobl. Wenn man als defensiver Mittelfeldakteur nicht “auffällt“, dann hat man eigentlich einen exzellenten Arbeitsnachweis abgeliefert - und so war es auch.
Mein persönliches Minimalziel war ein Unentschieden, allein schon um den direkten Konkurrenten aus Bremen auf Distanz halten zu können (und außerdem, wer verliert schon gern‘ ein “Derby“) …daß der augenblickliche Vorsprung auf den ersten “nichteuropäischen“ Platz 7 jetzt sogar auf optisch hübsch anzuguckende 6 Punkte angeschwollen ist, lässt den Auswärtssieg an der Weser umso wichtiger erscheinen.
Wollen wir weiterhin und dauerhaft im oberen Tabellendrittel “herumwildern“, dann müssen wir natürlich zu allererst unsere Hausaufgaben erledigen, die da am letzten Sonntag im November “Heimspiel gegen Hannover“ lauten. Bloß nicht den Gegner unterschätzen. Deswegen ist es vielleicht gar nicht so schlecht, daß wir den nächsten Spieltag wieder abschließen werden (so beschissen und “verhasst“ der Sonntagabendtermin auch ist), denn dadurch hat sämtliche Konkurrenz bereits gespielt und ist im ungünstigsten Fall geschlossen an uns herangerückt oder gar vorbeigezogen. Spätestens dieses Argument sollte ziehen, daß die Mannschaft weiter Gas gibt, vollkommen egal welcher Gegner einem “blüht“.


Tourbericht...

Der Samstagvormittag konnte bis in den Mittag hinein frei gestaltet werden und erst gegen Viertel vor Eins fuhr man mit Sohnemann (und seinem Kumpel + Vater) gemütlich mit dem Zug ab Twistringen nach Bremen, zeitlich also purer Luxus.
Nach einer Dreiviertelstunde in der Hansestadt angekommen ergatterten wir die 2., bzw. 3. Straßenbahn, die gemächlich in Richtung Weserstadion tuckerte (zu Fuß wäre man wohl nicht unwesentlich langsamer gewesen).
Leider zog sich die spieltägliche Kartenverteilung, so daß man sich (zu?) spät vor den Einlaßtoren postierte, denn hier waren schon alle in “Wallung“, am Schieben & Drücken und Motzen - und mittendrin 2 Kurze, die aber von Kaste und Uwe geistesgegenwärtig in einen “Absperrgitterzwischenraum“ hinmanövriert wurden. Nach der zweiten Eingangskontrolle wähnte man sich eigentlich in “normalen Gefilden“, typischer Fall von Denkste. Um ein “draußen“ in der Warteschlange entstandenes verbales Scharmützel im Stadioninnern nicht noch weiter entgleisen zu lassen, stellte man sich zwischen die beiden (uneinsichtigen) Parteien. Zunächst mit mäßigem Erfolg, doch durch “die Kraft der Worte“ (?!) war der Spuk schließlich nach 2 Minuten endlich vorbei (der Junior zog schon an meiner Jacke).
Nun aber flink in den “abgesprochenen“ Block 101, wo uns die Schweizer freundlicherweise wieder (diesmal sogar für 3, 3 ½ Leutz) Plätze freigehalten hatten und ich mich gegenüber Biggi & Andi (vollkommen zurecht) erklären musste, warum es bei uns/mir denn wieder so spät wurde (*verlegen-grins*). Klein (2 Kinners) und Groß (Kaste, Uwe und ich) hatten nun bald ihre vorgesehenen Positionen eingenommen und endlich konnte sich auf das Wesentliche konzentriert werden: Spiel und Stimmung.
Der Gästeblock war schon vor dem Spiel richtig gut auf Touren, im positiven Sinne. Lag es am geilen Saisonstart oder daran, daß ein Vorsänger diesmal näher zu unserem Linksaußen-Block gerückt war (?!) …vielleicht eine Mischung aus beiden Theorien.
Wir hielten die Gastgeber zunächst erfolgreich von unserem Kasten fern und kamen auf der Gegenseite zu einigen Torschüßen. Nach ca. 20-25 Minuten wurden die Bremer stärker und hatten auch die Möglichkeit zur Führung, doch Yann Sommer (sehr sicher) und Oscar Wendt (artistisch mit der Hacke) vereitelten zum Glück den drohenden Rückstand. Fast im Gegenzug dann das in der Gästekurve frenetisch bejubelte 0:1. Alessane Pléa ließ mit 1 Balleroberungsbewegung gleich 2 Gegner in’s Leere laufen und schloß mit feinem Schlenzer ab, geil.
In den Minuten nach dem Seitenwechsel lief dann alles perfekt. Beim zweiten Treffer noch mit Glück ausgestattet (ein leicht abgefälschter Schuß überquerte nach doppeltem Beinschuß die Torlinie), zeigte unser französischer Stürmer beim dritten Streich mit einem frechen Chippen seine große Qualität. Die Blöcke waren am Toben (*sing*... "Eine Mannschaft aus Granit, ..."), das restliche Stadion hielt für ein paar Minuten “andächtige“ Stille, einfach nur schön.
Hätte Kruse nur 2 Minuten nach dem 1:3 ebenfalls getroffen, wäre es vermutlich nochmal hoch hergegangen, so aber überstanden wir die weitere, kurze Bremer Drangphase unbeschadet und fuhren den Auswärtssieg verdient ein.
Nach dem Schlußpfiff noch kurz die Mannschaft vor der Kurve “hochleben“ lassen, ging es flinken Fußes zu Viert zur Straßenbahnhaltestelle. Bereits die zweite Bahn war “die unsere“ und man war sehr zeitig am Hbf, um allerdings auf der Abfahrttafel feststellen zu müssen, daß der Zug mit einer halben Stunde Verspätung angeschlagen war. Wir disponierten um und fuhren mit der Bimmelbahn gen heimatlichen “Brenndorf“. Später als geplant, aber immer noch früh genug trudelten wir schließlich um 19.25 Uhr in Twistringen ein, denn nach kurzem Fußweg nach Hause sah man das Spiel gar noch in der Sportschau. Ich wiederhole mich, was‘ ein Luxus (?!) … (*schmunzel*)

P.S.: Hiesige Medien suggerierten einem übrigens, daß die Gastgeber mindestens ebenbürtig waren und die Niederlage gegen uns fast einzig und allein daran lag, daß wir uns einen “23 Millionen“-Stürmer leisten können und Bremen eben diesen überhaupt nicht in den Griff bekam.
Das ist aber zu kurz gedacht, lautet die (reflexartige) Antwort, die sicherlich auch “ein wenig“ durch die Vereinsbrille blickend ist. Eine solche (Neid-?)Debatte muß in diesem Fall jedoch überhaupt nicht begonnen werden, denn diesen Megatransfer haben wir aufgrund des Verkaufs von Jannik Vestergaard (ca. 20 Mio.) aus Bordmitteln finanziert - pikante Randnote, den dänischen Hünen hatten wir 2016 von der Weser in den Borussia-Park gelotst (*amüsier*).
Auch hatte man “aus dem Spiel heraus“ immer den Eindruck, daß wir die Partie im Griff hatten (mit Ausnahme der 10 Minuten nach dem Gegentreffer). Bezeichnend dafür die in der eigenen Hälfte gestartete "doppelte" Doppelpass-Stafette vor dem dritten Treffer (*staun*).

 

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 Bundesliga 2018/2019: 10. Spieltag (04.11.2018 / 15.30 Uhr)

Borussia - Düsseldorf   3:0 (0:0)

 

Dieser Sieg war Balsam, nicht auf die geschundene Fanseele (denn davon kann in dieser Saison bis jetzt wirklich in keinster Weise die Rede sein), aber zur Beruhigung dient dieser Dreier ungemein. Man will nämlich nicht in’s Zweifeln geraten, ob der bisher grandiose Saisonverlauf wirklich einem ausgetüftelten Plan von Max Eberl (Personal) & Dieter Hecking (Aufstellung und taktische Ausrichtung) und harter Arbeit geschuldet ist - oder doch eher ein glückliches Zufallsprodukt darstellt, welches jetzt vielleicht abrupt endet und in die entgegengesetzte Richtung driftet.
Nach diesen 90 Minuten kann man jedoch behaupten, daß dem nicht so ist. Von Anfang an übernahmen wir das Kommando, mussten jedoch auch 2, 3 gefährliche Situationen der Düsseldorfer zulassen.
Auch wenn es eines umstrittenen Elfmeterpfiffes bedurfte, um in Führung zu gehen, so behaupte ich, daß wir auch ohne die positive Strafstoßentscheidung das Spiel zu unseren Gunsten entschieden hätten. Denn der Ball rollte auch in den zweiten 45 Minuten immer wieder in Richtung Gästekasten.
Unerwartet und höchst erfreulich ist ebenso die Tatsache, daß wir auch nach dem 10. Spieltag den Punkteschnitt von 2 Zählern pro Begegnung halten konnten. Das wird sicherlich nicht so optimal weiterlaufen, doch die bisher angehäuften fetten 20 Punkte dieser Serie kann uns keiner mehr nehmen…, darauf lässt sich natürlich hoffnungsfroh aufbauen.
Vielleicht war Freiburg wirklich nur eine Unwucht auswärts, das gilt es beim nächsten Spiel “in der Fremde“ (in Bremen; naja, “Fremde“ ist gut, es handelt sich schließlich um unser “Heimspiel“ und somit um unser (!) “Derby“) unter Beweis zu stellen.


Tourbericht...

Ladbergen. Bewölkt. Der Bus hält. Trotz des bescheidenen Sonntagstermin war der Bus bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein zu spät angemeldeter Mitfahrer durfte sogar auf dem Hinweg einen Stehplatz einnehmen. Hat Max Eberl also unrecht und die Fortuna ist doch ein Derby? Wäre der Bus gegen einen Gegner wie Mainz ähnlich gut gefüllt gewesen?

Der rote (!) Bus war ohne Toilette ausgestattet, sodass die Mitfahrer bereits umfangreiche Vorbereitungen vorgenommen haben. Irgendjemand (Name der Redaktion bekannt!) hatte zur Sicherheit eine Urinflasche mit, welche in den Achtzigern aus einem Krankenhaus entwendet wurde, andere stiegen auf höherprozentige Getränke um, um die gleiche Alkoholmenge mit weniger Flüssigkeit konsumieren zu können.

Dank dieser Vorbereitungsmaßnahmen konnten die Pausen auf ein Minimum reduziert werden und Dank der Disziplin der Mitfahrer konnten die Pinkel- und Rauchstops kurz gehalten werden, sodass wir ohne langen Pflichthalt des Busfahrers pünktlich in Mönchengladbach angekommen sind.

Der Chief verteilte noch schnell die zusätzlich organisierten Karten, sodass dann die Plätze im Stadion eingenommen werden konnten. Leider war ein Teil der Karten seitens Borussia offensichtlich grundlos gesperrt worden, sodass einige Mitfahrer erst noch die Klärungsstelle aufsuchen mussten, um ins Stadion zu dürfen. 

Die Ausgangssituation vor dem Spiel war sehr interessant. Wie reagiert Borussia auf zwei Niederlagen in Folge inklusive der bitteren Pokalklatsche, kann die Fortuna in der Borussia einen Aufbaugegner zu finden, nachdem aus den letzten sechs Spielen lediglich ein Punkt geholt werden konnte?

Die Fortuna rührte viel Beton an und unser Dreamteam konnte in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Die Fortuna war ebenfalls ungefährlich, sodass es fast folgerichtig zur Halbzeit 0:0 stand.

Die zweite Hälfte begann mit einem Schuss von Plea, welcher von Ayhan aus kurzer Distanz noch mit dem Arm gehalten werden konnte. Starke Reaktion des Düsseldorfer Schlussmanns. Da aber der Borussia-Fan Friedhelm Funkel zum Glück in diesem Spiel Michael Rensing das Torwarttrikot zugewiesen wurde, gab es einen Elfmeter, welcher von Hazard verwandelt wurde.

Ab diesem Zeitpunkt war der Widerstand der Fortunen gebrochen, sodass Hofmann und Hazard zum Endstand von 3:0 erhöhen konnten. Letztendlich war dies dann doch ein einfacher Pflichtsieg, da die Fortuna sich zu keinem Zeitpunkt als gleichwertiger Gegner präsentierte.

Das Verkehrschaos auf dem Rückweg führte zu einer deutlichen Verzögerung und da dies ein Sonntag war und die meisten Mitfahrer am nächsten Tag arbeiten müssen, fiel auch leider die in den letzten Wochen obligatorisch gewordene Karaoke-Party aus.

In der nächsten Woche gilt es diesen Pflichtsieg zu veredeln. Vielleicht kann Plea gegen Bremen ja einen Dreierpack schnüren und auch gegen Hannover sollte ein ungefährdeter Sieg möglich sein. Der Fortuna darf in den nächsten Wochen gegen Hertha und den FC Bayern ran. Gerade gegen die Bayern dürfte mit dieser Leistung jedoch höchstens ein Punkt drin sein.

Wichtigste Erkenntnis: Wir können immer noch aus eigener Kraft Deutscher Meister werden! (*lach-weg*)

MaBü

 

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 DFB-Pokal 2018/2019: 2. Runde (31.10.2018 / 20.45 Uhr)

Borussia - Leverkusen   0:5 (0:2)

 

Wenn die Niederlage in Freiburg von der Begrifflichkeit ein Ausrutscher gewesen sein soll, dann kann man nach der 0:5 -Peitsche gegen die Pillendreher nur von einem betriebsgefährdenden Großunfall sprechen. Knackpunkt war wahrscheinlich das zweite Gegentor, das nämlich praktisch mit dem Halbzeitpfiff fiel.
Ob es der Vereinsbrille geschuldet ist, kann ich nicht sagen, aber als das Debakel abgepfiffen wurde, hatte ich unsere Leistung nicht so schlecht gesehen, daß sie logisch und konsequent mit diesem Ergebnis hätte abgestraft werden müssen. Ahnung habe ich jedoch grundsätzlich keine.
Schlimmer, es ist zu befürchten, daß uns diese Demütigung einen gehörigen Knacks für das Spiel am Sonntag mitgegeben haben könnte…
L


Tourbericht...

Ein (neuer) Feiertag in Niedersachsen, das bedeutete kein Feierabendstreß "auf die Maloche", da man sich einen Dreivierteltag auf die Abfahrtszeit um 15.45 Uhr vorbereiten konnte... um am Ende doch die obligatorischen 5 Minuten zu spät dran zu sein, oh man.
Mit "Taxi" Kleckerladen ging es somit in seinem Hundefängerauto zum ersten Etappenziel nach Holdorf und hier nahmen uns der heutige Kutscher Philipp (groß) und Thorben "in ihre Obhut". Im weiteren Verlauf der Hinfahrt wurde die Verkehrsdichte dann zunehmend höher, da in NRW erst der Donnerstag ein "freier" Tag war. Trotz voller Autobahnen fraß das Dienstauto ordentlich Meter, doch knapp 40 km vor dem Ziel ploppte eine "TomTom"-Meldung auf, daß vor uns zwei dicke Staus lagen, die uns 30-40 Minuten Zeit kosten würden, Scheiße.
Man verließ sich auf das Navi und ließ sich über Holzbüttgen und Bundesstraßen (und selbst eingestreuten Kreisstraßen) zur Autobahnauffahrt MG-Neuwerk leiten, so daß man doch noch um passable 19.40 Uhr auf den FanHaus-Parkplatz rollte.
Leverkusen ist schwer zu bespielen, auch zuhause, dessen waren wir uns bewusst... daß es aber in so einem Debakel enden würde, war nicht ansatzweise vorhersehbar. Zumal wir in der ersten Hälfte "eigentlich" einen vernünftigen Stiefel kickten. Spätestens nach dem Seitenwechsel machten sich defensiv jedoch Auflösungserscheinungen breit und selbst nach dem 3. und 4. Gegentreffer suchten wir unser Heil noch in der Offensive, ein Fehler.

Nicht selbstverständlich war  nach Spielende die Reaktion der Nordkurve und der restlichen Zuschauer. Während sehr viele Leutz bereits mit den Füßen abstimmten und das Stadion verließen (mir ist das jedenfalls wesentlich lieber, als wenn gepfiffen und gemotzt wird), spendeten die noch im Borussia-Park Anwesenden verhaltenen Aufmunterungsapplaus.

Ein echter Trost war dies auf der Rückfahrt, die bereits um kurz vor Elf angetreten werden konnte, nicht. Um schnelle 1.50 Uhr wurde man wieder in Twistringen abgeliefert und es bleibt zu hoffen, daß die Mannschaft bis Sonntag wieder in die Spur kommt. Gegen Düsseldorf (der Aufsteiger weist in der Bundesliga zur Zeit 5 Niederlagen am Stück auf) dürfen wir uns keine Blöße geben. Der "Auftrag" lautet ganz klar, zuhause die nächsten 3 Punkte einzufahren - schließlich haben wir in dieser Saison in Heimspielen immer noch 4 Siege in 4 Spielen aufzuweisen, das soll so bleiben.
P.S.: Ein Dank natürlich noch an die beiden Kutscher des Tages.


 

 

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 Bundesliga 2018/2019: 9. Spieltag (26.10.2018 / 20.30 Uhr)

Freiburg - Borussia   3:1 (1:1)

 

Egal mit welchem Kader wir in Freiburg antreten, es ist jedes Jahr die gleiche Scheiße. Wenn aber offensiv (fast) “nichts geht“, dann hat man gefälligst wenigstens 1 Punkt mitzunehmen, aber auch das schaffen wir bei unseren unzähligen Auftritten im Breisgau in (un)schöner Regelmäßigkeit nicht.
Zum Glück ist tabellarisch, bzw. - wichtiger (!) - “punkteabstandsmäßig“ nicht viel passiert. Diese "x"-te Pleite im Schwarzwald kann nach dem nächsten Punktspiel (zuhause gegen Aufsteiger Düsseldorf) hoffentlich als Ausrutscher verbucht werden.
Zuvor kreuzt im Borussia-Park allerdings Leverkusen seine Klingen mit uns. Analog zum Achtelfinale der letzten Saison, kommt es diesmal bereits in der 2. Pokalrunde zu diesem Westduell, aber bloß nicht mit dem gleichen Spielausgang… den Traum vom Finale in Berlin lassen wir uns schließlich in jedem Jahr in unsere Köpfe hauchen…


Tourbericht...
Als wären die ganzen Sonntagsterminierungen nicht schon “Strafe“ genug, servierte man uns obendrein das Auswärtsspiel in Freiburg an einem Freitag. Das bedeutete für einige Leutz natürlich wieder Klimmzüge und andere Kraftakte “bei die Maloche“, um frei zu bekommen oder zumindest (sehr viel) früher Feierabend machen zu können, bzw. zu müssen (!). Aber da kommen wir schon wieder beim Thema “Das eine will man (arbeiten) und das andere muß man (zum Spiel)“ an.
Nach anteilig erledigter Arbeit (oder auch nicht) war somit ultrafrühes “Ich bin dann ‘mal weg“ angesagt. Die “Spieltagsvorbereitungen“ waren glücklicherweise schon am Vortag erledigt worden, so daß lediglich noch Nuancen in die Spur gebracht werden mussten.
Ruhigen (!) Fußes - den (angeblichen “B.M.“-)Rucksack geschultert und die very-“old school“-Apfelmusterkühltasche, sowie den Verpflegungsbüddel in den Händen - ging es tatswahrhaftig ohne (!) Hektik zum Bahnhof, kommt selten genug vor (*schmunzel*).
Pünktlich um kurz nach halb Eins ging es zu unserem Treffpunkt nach Osnabrück los und nach einer knappen Stunde Fahrzeit war der süd-westliche Zipfel Niedersachsens erreicht. Da die Ankunft fast direkt in das Zeitfenster der abreisenden OS’er (nach Braunschweig) fiel, beäugte man die unmittelbare Umgebung ein wenig kritisch, es ereigneten sich allerdings keine besonderen “Vorkommnisse“, auch gut.
Mit Einstieg in den IC nach MS/DO/Cologne war unsere diesmal kleine “Reisegruppe“ so gut wie vollständig (WHV-Thorge, “Klein“-Meise & Gerrit, VEC-Jan und Philipp), nur 1 letzter Platz musste bis Münster freigehalten werden, dort beehrte uns Ralf “Hut“.
Für den heutigen Tag war die Bagage nun komplett und es wurde erstmal ein aus der Fanclub-Kasse gesponsortes Fäßchen auf dem “komfortablen“ Klapptisch enthüllt. Das Auswärtsspiel in Freiburg vor der Brust, gab es nichts Naheliegenderes, als “Tannenzäpfle“-Bier zu kredenzen. Im Getränkemarkt übrigens ein absolutes Schnäppchen, da die Alubüchse offiziell nur noch 5 Tage hielt. Das erklärt vielleicht auch, warum die Becher von der Belegschaft relativ schnell in sich hineingeschüttet wurden, Karl Dall lässt grüßen.
In der verbotenen Stadt angekommen, sahen unsere Reisepapiere einen 70minütigen, planmäßigen Aufenthalt vor… danach war uns aber nicht und wir beeilten uns den nächsten, nur Minuten später in Richtung Süden fahrenden ICE zu erreichen. Nicht nur das gelang (zudem verzögerte sich der Anschlußzug sowieso um ungefähr eine Viertelstunde), auch ergatterten wir Sitzplätze und (!) der Schaffner gab sich mit einer kurzen, sowohl knackigen, als auch “professionellen“ Erklärung zufrieden und fing nicht das Mosern an (offiziell saßen wir im “falschen“ Zug).
Den letzten Umstieg der Hinfahrt hielt Mannheim für uns bereit, doch es erwartete uns das gleiche Szenario… der Folgezug hatte sogar eine halbe Stunde (!) Verspätung. Zeit genug also, um in Ruhe austreten zu können. Doch als der Bahnsteig wieder betreten wurde, fuhr der Zug auch schon ein - und zwar ca. 5 Minuten “zu früh“, als von der DB angedroht (es bleibt festzuhalten, daß bei der Bahn die Verspätungen auch nicht pünktlich sind, sowas). Der Rest der Truppe, am anderen Bahnsteigende, bekam schon große Augen, hatte aber meinen Hausstand bereits in den Händen und sah mich im ordentlichen Laufschritt auf die Meute zukommen, so daß der Zug letzten Endes vollzählig betreten werden konnte. Auch auf diesem letzten Teilstück waren Sitzplätze im Angebot und wir konnten uns gemütlich Getränke reichen. Letztendlich rollten wir eine happige Dreiviertelstunde später als vorgesehen in Freiburg ein, jetzt wurde es aber auch “Zeit“. Schnell das Schließfach befüllen (“Tetris“), zur großen Brücke eilen und mit der Straßenbahn zum Ort des Grauens - seit dem 1. Pflichtspiel im September 1993 nur 2 (!) Siege. Am Stadion an der Dreisam angekommen warteten fast gedankenverloren Häuptling & Rita, so daß die letzte Kartenübergabe - im wortwörtlichen Sinne - im Vorbeigehen erledigt werden konnte… so “die Ruhe weg haben“ möchte ich auch gerne ‘mal, eine angenehme “Ticketkundschaft“; und sowieso  sehr lustige Zeitgenossen (*schmunzel*).
Anschließend hatte es sich aber ausgeschmunzelt, denn sofort in der ersten Spielminute wurde demnach um einen Gegentreffer gebettelt: Elfmeter, 1:0 (da für pieseln vorher kein Zeitfenster gefunden werden konnte, erlebte man diese Szene somit in der Keramikabteilung, akustisch). So begab man sich - trotz ohne eigenes Zutun - mit einem Rückstand in den schlechtesten Gästeblock der Liga und ergatterte dennoch den einzigen Quadratmeter mit der besten Sicht auf den Platz. Wenigstens die miserablen “Guckverhältnisse“ sollten in naher Zukunft ein Ende finden, denn auch Freiburg gönnt sich den Bau eines neuen Stadions. Ob bis dahin noch ein Sieg im Breisgau an alter Stätte eingefahren werden kann (?!), ich glaube nicht mehr d’ran. Auch diesmal ließen wir uns den Schneid abkaufen und verloren verdient mit 3:1 (der Patzer von Yann Sommer fiel da nicht mehr großartig in’s Gewicht, kein Vorwurf), vom fast grenzenlosen Selbstvertrauen der Vorwochen keine Spur.
Noch ehe die Rückfahrt beginnen konnte, der nächste “Aufreger“, am Bahnsteig wurde dem mit Bodyguardmaßen ausgestatteten Philipp zur Begrüßung das T-Shirt zerrissen, “das macht man in der Szene so“ - ja, nee, is‘ klar (bloß aus welcher Szene dieser Mensch ausgebüxt ist, entschloss sich uns nicht wirklich). Es gibt angebliche “Rituale“ und ausführende Personen, auf die kann man dann doch irgendwie sehr gut verzichten.
Im Zug setzte sich der Negativlauf des Abends (ab 20.30 Uhr) ungebremst fort und um es nur kurz zusammenzufassen… nervige Niederlage, nervige Leutz (die auch noch unter der Rubrik “Bekannte“ liefen), oh man.
Irgendwann 3, 4 Stunden später verlief die Fahrt durch die Nacht dann doch noch in geordneten und ruhigen Bahnen (welch‘ Wortspiel). Das eine und andere Getränk wurde zwar noch zu sich genommen, aber das Spiel war natürlich ein absoluter Lust- und Stimmungskiller.
Gegen halb Neun fuhren wir in Osnabrück ein (erster und einziger Umstieg der Rückfahrt, sehr angenehm) und eine gute Dreiviertelstunde später war der heimatliche Bahnhof wieder erreicht. Arg müüüde (aber nur im Gesicht) konnte zuhause schließlich nur ein kurzer Schlaf angetreten werden, der mit lediglich einer knappen Sofastunde reichlich knapp bemessen war, aber auch familiäre Verpflichtungen haben wahrgenommen zu werden, sehr gerne sogar.   :-)

 

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