Bezüglich der nächsten Rückrundenspiele der aktuellen Saison 2011/2012 organisieren die ”Brenndorf-Fohlen ´90 Twistringen” u.a. die nachfolgend aufgeführten Bustouren und Zugfahrten...

Datum

Wochentag

"Event"

24.02.2012

Freitag / 20.30 Uhr

Bustour zum Heimspiel gegen Hamburg

04.03.2012

Sonntag / 15.30 Uhr

Zugfahrt zum Auswärtsspiel in Nürnberg

10.03.2012

Samstag / 15.30 Uhr

Bustour zum Heimspiel gegen Freiburg

17.03.2012

Samstag / 15.30 Uhr

Bustour nach Leverkusen

21.03.2012

Mittwoch / 20.30 Uhr

Bustour zum Pokalspiel gegen München

24.03.2012

Samstag / 15.30 Uhr

Bustour zum Heimspiel gegen Hoppenheim

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...

...

28.04.2012

Samstag / 15.30 Uhr

Bustour zum Heimspiel gegen Augsburg

05.05.2012

Samstag / 15.30 Uhr

Zugfahrt zum Auswärtsspiel in Mainz


Nähere Informationen sind erhältlich unter...

ð E-Mail :   info@brenndorf-fohlen.de

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Kaiserslautern - Borussia  1:2

Erster Sieg in Kaiserslautern seit 16 1/2 Jahren. So ganz allmählich gehen einem die Superlativen für diese Saison aus.
Und dennoch konnte man sich über diesen besonderen Sieg auf dem Lauterer Betzenberg am Wochenende diesmal nicht so richtig freuen.
Zu schwer wiegt die Verletzung von Patrick Herrmann, der uns nach seinem Schlüsselbeinbruch minimum 8 Wochen fehlen wird - und auch die “bestätigten” Wechselgerüchte um Abwehrchef Dante kotzen einen nur noch an. Da hat man nach jahre- und jahrzehntelangem Siechtum endlich wieder die große Chance international zu spielen und dann haben die Spieler nichts besseres zu tun, als sich schnellstens vom Borussia-”Acker” zu machen. “Geile” Suppe... Reus, Neustädter, Dante weg. Herrmann (weil verletzt), ter Stegen (lange Vertragslaufzeit) und Hanke (“langsam”) werden bleiben, aber Arango ist so “doof” und  verlängerte

erst kürzlich seinen auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre (*ironie*). “Tolle” Aussichten, ‘mal gucken wie lange Lucien Favre sich dieses Treiben und Wildern noch angucken mag. Augenblicklich nur ein schwacher Trost: Wir sind in der nächsten Saison vielleicht im Europapokal vertreten - mit unseren “Ama’s” der “U23”.
Besonders unverständlich... keine Kohle, bzw. Haufen Schulden (DO immer noch 50,0 Millionen; GE gar knapp 200,0 Millionen), aber fett auf Einkaufstour gehen. Deren Nachbar im Ruhrgebiet, Bochum, hält sich dagegen seit Jahr und Tag an die finanziellen DFB/DFL-Auflagen; gehört zu den “Top 3” der Fahrstuhlmannschaften und krebst zur Zeit im Niemandsland der 2. Liga herum.
Genug gejammert und gekotzt. Tourbericht folgt am Donnerstag.
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DFB-Pokal / Halbfinale

Aufgrund der Vielzahl an Anfragen, die uns in den letzten Tagen erreicht haben, können momentan keine zeitnahen Antworten gewährleistet werden. Dies kann sich bis Mitte der nächsten Woche hinziehen, aber das Spiel ist ja auch erst in 5 Wochen. Soviel sei vorab jedoch bereits “verraten”... wir werden in jedem Fall wieder eine Bustour organisieren und Details bezüglich Plätzen und Karte(n) folgen in Kürze.
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Restkarten”börse”...   (selbstredend zu Originalpreisen):

Stand

Spiel

"Objekt"

15.02.2012

Kaiserslautern (A)

2x Gästeblock (Stehplatz)


Nähere Informationen sind erhältlich unter...

ð E-Mail :   ticketboerse@brenndorf-fohlen.de

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DFB-Pokal   (Auslosung Halbfinale)

Mittwoch, 21.03.2012 / 20.30 Uhr

Borussia - München


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Borussia - Schalke   3:0

Wie soll das bloß weitergehen?! Diese - im negativen Sinne - schon oft strapazierte (fast) rhetorische Frage lässt fan in dieser Phase der Saison in Erinnerungen schwelgen und von Europapokalspielen träumen. Jahrelang hat man seine Hoffnungen gebetsmühlenartig wiederholt, daß es pro Serie eigentlich immer mindestens eine Überraschungsmannschaft gibt. Und ebenso oft ließ der Saisonverlauf mit sich hadern, weil das eben immer nur auf andere Vereine zutraf. Aber zur Zeit sieht es wirklich danach aus, als sollten wir (!) in diesem Jahr den bekannten (und unerwarteten) Ausreißer “nach oben“ auf’s Parkett legen.
So war am Samstag einmal mehr eine Gala zu bestaunen. Schalke wurde hochverdient mit 3:0 in seine Schranken verwiesen und das Endergebnis stand bereits nach einer guten halben Stunde fest. Und das gegen einen Gegner diesen Kalibers, sind die Knappen doch wahrlich keine Bumstruppe.
Angst vor dem möglichen (und vielleicht auch realistischen) Absturz in der nächsten Saison hat man ja, schließlich haben wir einfach schon zuviel erlebt, aber gerade deswegen sollten wir die augenblickliche Situation genießen (lernen) und zu schätzen wissen.
Kleine Anekdote am Rande: Allgäu-Kaste merkte Minuten vor dem Anpfiff an, daß Stadionsprecher Knippi mit seinem (unbewussten) Kommentar in die nahe Zukunft nach Spielende blicken konnte und ungewollt, weil unabsichtlich, Recht behielt, indem er vor (!) den 90 Minuten die eigentliche Tabellenreihenfolge unwissentlich vertauschte… “Heute also das Heimspiel Dritter gegen Vierter“. (*grins*)

Tourbericht...
samstag, 11.02.2012, das spitzenspiel gegen die pottkicker aus schalke stand an. spieltag 21 und schon wieder ein topspiel mit unserer beteiligung, einfach unglaublich. jeder erwartet einen einbruch unserer mannschaft, doch irgendwie haben wir uns da oben mit tollen leistungen völlig zurecht festgebissen. wir sind mittlerweile ein ernsthafter kandidat für die europa-league - oder vielleicht auch mehr?! man wird sehen wo die reise endet. vor den drei auswärtsspielen in stuttgart, wolfsburg und berlin (pokal), und der partie zuhause gegen schalke, sagten viele, dass diese spiele richtungsweisend sind. naja, ich glaube die richtung zeigt ganz klar nach oben. also, prüfung souverän bestanden.  :-)
nach 21 spieltagen 3. in der tabelle. 3 punkte hinter dem tabellenführer, 1 punkt hinter bayern, 10 punkte zu bremen (platz 5) und 12 punkte zu platz 7, den hannover besetzt. sensationell!! und dazu noch mit nur 12 gegentoren nicht nur die beste abwehr der bundesliga, sondern angeblich die beste abwehr unter den topligen europas. zumindest auf dem papier. naja, statistik ist auf dem platz sowieso wertlos.
nun gut, zur tour. um 10.30 uhr waren die braunschweiger bei mir in hannover. als da wären torsten, der “kleine” kevin + kumpel markus und kutscher thomas. auf ging’s nach lengerich. kurz zu mc donalds und pünktlich um 13.20 uhr in den bus gestiegen, der natürlich gut besucht war. bis auf eine person, die aufgrund diverser magenprobleme zu hause das bett hüten mußte. schade, mehl.
ohne schwierigkeiten erreichten wir den borussiapark. nachdem wir die bundesligakonferenz im radio zu ende gehört hatten, begaben wir uns in’s stadion.
zum spiel nur soviel: diese erste halbzeit war meiner meinung nach das beste, was ich seit jahren von unserer gladbacher mannschaft gesehen habe. ein tor schöner als das andere. schon nach zwei minuten die führung. nach einer schönen einzelaktion von marco reus. mike hanke legte nach klassekombination (doppelter doppelpaß im 16er) das zweite Tor nach, ehe arango mit einem sehenswerten freistoß nach 31 minuten bereits den endstand zum 3:0 markierte. genau, nach einer guten halben stunde war das spiel gelaufen... unfaßbar (gut).
in der 1. halbzeit spielten wir katz und maus mit den schalkern und waren in allen belangen überlegen. kurzum, es hat einfach riesigen spaß gemacht zuzuschauen. danach schalteten wir einen gang zurück, ließen den gast ein wenig mitspielen, ohne jedoch auch nur ansatzweise die spielkontrolle zu verlieren. das war schon stark.
um 21.00 uhr ging es dann nach einem tollen spiel wieder in die heimat. jetzt wurden die scharfen geschütze aufgefahren. mein sitznachbar toni und ich machten uns über leckeren ballantines her (*jam-jam*).  :-)
der spruch des tages kam indes von “göre” (*zwinker*) milena. sie fragte ihren opa (schalkeanhänger): "du opi, wie merkst du dir eigentlich die telefonauskunft 11880 (bekannt von verona und aus funk- & fernsehwerbung; anm. d. redaktion)? antwort von opa: "keine ahnung". milena: "ich sag`s dir. 11 schalker merken nach 88 minuten, das sie 0 chance gegen gladbach haben." ...rumms, das saß. dem gesichtsausdruck ihres opas zu schließen, hatte dieser spruch seine wirkung nicht verfehlt. und wir lachten uns schlapp. allerdings nahm ihr opa den spruch dann im nachhinein doch recht locker. war ja nur spaß.   :-)
gut gelaunt und wieder ohne große probleme erreichten wir dann lengerich. dort trennten sich dann unsere wege und um ca.1.30 uhr erreichten wir die niedersächsische landeshauptstadt. ein wundervoller tag neigte sich dem ende entgegen.
schönen dank an die braunschweiger und kutscher thomas, dass ihr mich wieder in hannover aufgelesen und mitgeschleppt habt.  :-)

bis zum nächsten mal
wittig
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Berlin - Borussia  n.V. 0:2

Ein glücklicher Sieg, ohne Zweifel; und in der Zeitung konnte man lesen, daß das schlechtere Team, von zwei an diesem Abend schwachen Mannschaften, eine Runde weiterkam. Das kann man nur unterschreiben, aber das interessierte schon am Folgetag kein Schwein mehr. Schwerer wiegt da natürlich die Laienschauspieleinlage von Igor de Camargo. Nicht gerade imagefördernd, aber der vermeintliche “Angreifer“ hat auch selber schuld. Das gleiche ist unserem brasilianischen Stürmer übrigens vor fast exakt einem Jahr beim Spiel auf Pauli passiert - nur in der Rolle des Rotsünders. Er scheint Fragwürdiges dazugelernt zu haben.
Somit kann man diesen Vorgang wohl als “ausgleichende Un(!)gerechtigkeit” aktenkundig werden lassen und in diesem Zusammenhang erinnere ich nochmal an unser letztes Halbfinal-Handball(!)spiel in Aachen (03/2004). Wir sind jetzt also bis in’s Halbfinale vorgedrungen, das unterschreib’ ich gerne.
Wenn allerdings ein M. Hummels aus DO unseren Einzug in’s Halbfinale als peinlich und beschämend kommentiert (sogar schriftlich), dann bleibt einem nur, dem Gralshüter von Recht, Ordnung und Moral die Gegenfrage zu stellen, ob es denn nicht peinlich und beschämend ist, noch immer 50 Millionen €uro Schulden zu haben, dennoch ca. 17,5 Millionen €uro für Marco Reus ausgeben zu dürfen.
Bleibt die Hoffnung auf ein Heimspiel - egal gegen wen. Bis Samstagabend/-nacht müssen wir uns allerdings noch ein paar Tage gedulden... erst dann erfolgt die Auslosung (im ZDF-Sportstudio).

Tourbericht...
Der Anpfiff wurde - trotz Werktag (!) - auf frühe 19.00 Uhr festgesetzt, doch für unsere Pkw-Besatzung konnte erst am späten Mittag der Startschuß fallen. Trotz der “Zeit im Nacken” konnten wir die Autobahn(en) zum Glück ohne Stau und Verzögerungen passieren und nur kurz vor Berlin musste ein wenig Schwung aus unserer Anreise genommen werden.
Die Parkplatzsuche gestaltete sich erfreulicherweise auch nur wenig zeitaufwändig und bereits eine Viertelstunde später nannten wir in einer Seitenstraße einen Stellplatz in Fluchtrichtung unser kurzzeitiges Eigen. Nochmal 15 Minuten Fußmarsch lagen vor uns und gegen kurz nach halb Sieben erreichten wir das Stadion. Flink die letzten Karten vereinbarungsgemäß verteilt und nun mussten wir eine “dreistufige“ (!) Einlaßkontrolle über uns ergehen lassen, so daß man so gerade eben pünktlich zu Spielbeginn einen Platz im Gästeblock ausgesucht hatte.
Die Partie begann fahrig und wurde auch nicht besser - im Gegenteil. Der Gastgeber wurde stärker und kam auch zu Chancen, aber letztendlich gab es in den ersten 90 Minuten Fehlpässe hüben wie d’rüben und im Minutentakt zu “bestaunen“. Nach der regulären Spielzeit wurde es dann interessanter und im Mittelpunkt stand Igor de Camargo, allerdings leider im negativen Sinne. Nun denn, wäre sein Gegenspieler Hubnik in dieser Situation - ohne Ball (!) - einfach weggeblieben, hätte sehr wahrscheinlich das Elfmeterschießen für eine Entscheidung herhalten müssen und das Weiterkommen wäre zur (fast) reinen Glückssache heruntergestutzt worden. So aber nahm Kapitän Filip Daems das Elfmetergeschenk dankend an und verwandelte sicher. Der Rest ist schnell erzählt/beschrieben, den Berlin kämpfte weiter und wir ließen uns in Überzahl immer ‘mal wieder den Schneid abkaufen. Glück dann in der letzten Minute, als der Berliner Stürmer aus 10 Metern kläglich versagte. Im Gegenzug und gleichzeitig in der Nachspielzeit vollstreckte der kurz zuvor eingewechselte Oscar Wendt nach feiner Vorarbeit von Juan Arango zur endgültigen Entscheidung.
Puuh, ein hartes Stück Arbeit. Jetzt sind alle Augen auf die Auslosung gerichtet, aber die volle Konzentration gilt jetzt natürlich erstmal ausschließlich dem nächsten Heimspiel gegen Schalke.
Auf dem Rückweg lief, bzw. fuhr es sogar noch besser als auf der Hinfahrt. Um kurz nach Zehn machten wir uns auf den Heimweg und nach jede Menge gefressenen Kilometern und 3 1/2 stündiger Fahrt trudelte man bereits um 1.35 Uhr wieder zuhause ein... “Auftrag” erfolgreich ausgeführt.   :-)
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Wolfsburg - Borussia   0:0

In Wolfsburg nicht zu verlieren, bescherte in den letzten Jahren immer ein Hochgefühl. Nach dem gerechten Unentschieden erwischte man sich diesmal aber bei Überlegungen, ob der eine Zähler evtl. zu wenig war - und in der Zeitung steht prompt, daß wir gestern einen Dämpfer (!) nach einem schwachen (!) Spiel erlebt haben. Zum Totlachen. 20 Spieltage, 40 Punkte = Klassenerhalt Anfang Februar... noch Fragen?! Seit Januar 2011 erleben wir “momentan” dauerhaft verrückte Zeiten.
Zu einem Remis wird es am Mittwoch aber nicht kommen können. Pokalgegner Berlin präsentiert aktuell Turbulenzen auf fast allen Ebenen. Hoffentlich wissen wir die Situation auszunutzen.

Tourbericht...
20 Spiele, 40 Punkte = Klassenerhalt Anfang Februar! Nein Chief, keine Fragen! Die Zeiten sind wirklich verrückt. Irgendwie ist es allerdings schon verwunderlich, warum es ausgerechnet bei den gemeinsamen Touren der „VFL 1900 Supporters Lutten“ (heute: Malf, Koddi, Flex, Simon, Monchi, Manuel, Matze, Geili, Pöppi) nicht mit einem Sieg oder zumindest einer spielerisch guten und der Saison angemessenen fußballerischen Leistung klappen will. Wir sind genügsam, mit einem Tor wären wir doch schon zufrieden! Nach den ziemlich miesen Auftritten in Hoppenheim und Augsburg folgte allerdings eine weitere Auswärtsnullnummer. Vom Glanz der ersten beiden Rückrundenspiele war insgesamt wenig übrig. Gut für Gladbach: Die Reihen fest geschlossen geht es für uns Lutter gemeinsam nur noch am letzten Spieltag nach Mainz. Bis dahin “müsste” die Champions-League gebucht sein (Anm. d. Redaktion: Naja).
Der Tour-Startschuss fiel um 08.38 Uhr. Ab Lutten Hbf ging es mit den sagenumwobenen DB-Terrortickets - die treuen Kollegen Schnaps, Kümmerling und Pils im Schlepptau - zunächst mit der NWB Richtung Bremen. Die böse Endspielniederlage vom Diebels-FanCup mittlerweile gut überstanden, wurde bereits zu früher Stunde durch die, für den Geschlechtsverkehr zu gut erzogenen Lohner Kameraden, zum Tanz gebeten. Trotz bibbernder Kälte (-13°) kam - nicht zu jedermanns Freude - schnell Ballermann- und Fußballstimmung auf. “Hülsen” auf. ...(*sing*) “Wir fahren jetzt nach Wolfsburg, wir fahren jetzt nach Wolfsburg und der ganze Zug muss Pipi.”
In Bremen angekommen, versammelte der Chief dann in gewohnt souveräner und auch “autoritärer“ Manier seine Schäfchen um sich. Besonders lobend erwähnt werden muss an dieser Stelle der endlich wieder genesene “Bave” (Frau Bavendiek) - erste Ferndiagnose: ”Organisch top, mechanisch flop“ - der unter dem Einsatz letzter Kraftreserven  zum Bahnhof sprintete. Hätte er gewusst, dass bereits in Bremen Verspätung auf dem Fahrplan stand, hätte er sich selbst die Schwitzerei und Schinderei und mir den Blick auf seine männlich haarige Brust erspart. Das nennt man Einsatz für den Verein.
In dem kurzerhand gecharterten Regio-Abteil samt Tanzwagen und Behinderten-WC im Erdgeschoss ging es dann für die ca. 25 Mann starke H(e/o)rde via Landeshauptstadt nach Wolfsburg. Es wurde fleißig dem gefrönt, was Fußballfans auszeichnet und so “außergewöhnlich” macht: Beim beidhändigen Verzehr von alkoholischen Kaltgetränken wurde über Frauen und Fußball philosophiert, während gleichzeitig sanfter Streichmusik gelauscht wurde. Böse Menschen könnten dies auch als Proleten-Multitasking fehlinterpretieren. Egal, was scheren uns die anderen.
Den Zielort erreicht, ging es zunächst in die überschaubare Ein-Zimmer-Wohnung des Kollegen Matze, der sich die Woche über beim größten/einzigen Arbeitgeber der Stadt verdingt. In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, im wunderschönen und überschaubaren Rotlichtviertel von WOB gelegen, sollte noch kurz in der Wärme ein Bierchen geschlürft und die Zeit bis zum Anpfiff überbrückt werden. Der eine oder andere hegte zudem noch die Hoffnung, sich beidseitig zu entleeren und gleichermaßen zu entlüften. Problem: Ausgerechnet am Samstag - genau an dem Tag, an dem der Fischfreund endlich mal voller Stolz sein Aquarium präsentieren durfte - war die Wasserzufuhr in den vierten Stock gestoppt. Die Person, die im Keller die Tretmühle bedient, war wohl schon im Stadion. Wen es nicht störte, der entleerte sich trotzdem. Ordentlich Papier drüber, dann fällt es schon nicht auf... So musste Mr. Hanky, Flex sei Dank, wenigstens nicht frieren.
Nach dem Kältegipfel, der trotz dreier Tore nur 0:0 ausging, wurde das Pferd dann von hinten aufgezäumt. Ab zu Matze – das Wasser lief nach dem bitterbösen Anruf bei der Vermieterin wieder (O-Ton: „Hier sitzen keine Monchis, das sind Maschinen. Die wollen in die Schüssel kacken und das ist für jeden ein halbes Kilo.“), wenn auch ziemlich drucklos. Schnell noch ein Bier und einen Kümmerling in den Ranzen, Rucksäcke schultern, zurück zum Bahnhof und - nachdem wir uns dazu entschieden hatten, wegen Überfüllung des Bahnhofs noch ein Stündchen in Wolfsburg auszuharren - erstmal ab in die Dönerbude. Dort steppte der Bär. Viele bekannte Gesichter (u.a. BK, Pruesi) ließen es sich gut gehen und labten sich an Pressfleisch mit Stinksauce und ein bisschen scharf. Vom mauen Kick war dort nur wenig zu spüren. So soll es auch sein, immer schön den Kopf hoch. Ein 0:0 in Wolfsburg ist doch, der Blick in die Vergangenheit wird dies bestätigen, gar nicht so schlecht.
Der Lohn für die Warterei folgte auf dem Fuße. Das Staunen war groß, als sich auf einmal Teile des Teams (Favre, Arango, Daems, Kamps, Christopher Heimeroth, Herrmann, Dante, Lars - oder gehört der etwa nicht dazu?) um uns versammelten. So konnte noch das eine oder andere Bild gemacht und der eine oder andere mehr oder weniger anregende Plausch gehalten werden. Torwart-Legende Kamps war nicht allzu gesprächig, was wohl daran lag, daß offensichtlich etwas mit dem Transfer in die Heimat nicht nach Wunsch verlief. Seit Samstag steht zudem auch fest: Dante spricht kein Plattdeutsch! Auf mein “Tach mien jung, wie geiht die das?“ erntete ich nur einen Blick nach dem Motto ”Wat, wer bist Du denn?“ Egal, lustig war es und die heimische Pinnwand ist um ein Bildchen reicher.
Zwischen Wolfsburg und Bremen wurde dann noch eine weitere (nicht spielende) Borussia-”Legende” gesichtet. Sandokhan, der rauchende Tiger von Malaysia, gab ‘mal wieder alles und war - warum, wieso oder woher weiß keiner - auf einmal da. Der letzte Tourabschnitt mit der NWB führte dann von Bremen nach Lutten. Er endete abrupt und tragisch. Mit den wieder eingefangenen Lohner Kameraden wurde zunächst noch voller Freude Polonaise getanzt und eine Unterhosen- und Abrissparty gefeiert. Monchitoffi zog - so kennen wir ihn - ‘mal wieder blank und hatte so, den Schniedel in der linken und den Kümmerling in der rechten Hand, noch seinen ganz persönlichen Hubschraubereinsatz.
In Höhe Rechterfeld, Elses Dorfkrug fast in Sichtweite, passierte dann die Tragödie, die die schönste Nebensache der Welt wirklich nebensächlich werden lässt. Unsere NWB rammte an einem unbeschrankten Bahnübergang ein Taxi. Fahrer und Gast hatten keine Chance. Als wir nach fast zwei Stunden dann den Zug verlassen durften wurde klar, warum: Was von uns nur als ein kleiner Rumms verspürt wurde, hatte für das Fahrzeug und die beiden Insassen fatalste Folgen. Die Kutsche war vollkommen zermalmt. Selbst in einem nicht nüchternen Zustand sind solche Dinge schwer zu ertragen.
So wird diese, bis dahin tolle Tour leider nicht als eine legendäre Unterhosenparty in unseren Köpfen bleiben.
Beim nächsten Mal geht hoffentlich alles gut über die Runden, mit einem Sieg und vor allem ohne Tote. In diesem Sinne, bis (spätestens) am 05. Mai.
 

...im Namen der “VfL 1900 Supporters Lutten”
Pöppi
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Stuttgart - Borussia   0:3

Erster Sieg in Stuttgart seit Dezember 1994 - die “Serienknacker” treiben weiter ihr Unwesen. Der Sieg war verdient, aber das Spiel wurde unnötig spannend gemacht, denn zahlreiche Konterchancen drängtem einen in der 2. Halbzeit das zweite Tor förmlich auf, doch die Fangemeinde wurde erst in der 81. Minute erlöst. Wir (!) haben “Sorgen”...  (*grins*)
Der Abstand zu Platz 7 beträgt dadurch weiterhin 12 Zähler - zu Platz 5 gar 8 Punkte. Wir sollten uns nicht zu Rechenbeispielen und/oder Hochrechnungen hinreißen lassen, aber die Fakten nach Abschluß des 19. Spieltags zergehen fan auf der Zunge.  (*freu*)

Tourbericht...
Der “Ausflug“ in’s Ländle wurde in dieser Saison leider für einen Sonntagabend (sprich “Spätspiel“) terminiert. So weit, so schlecht. Dennoch machten wir das Beste d’raus und so wurde vorab für insgesamt 10 Leutz eine Zugfahrt angedacht und als der letzte Unentwegte sich am Mittwoch/Donnerstag anmeldete, war die 100%ige Auslastung der “Reisegruppe Norddeutschland“ (und damit 1:1 -“Deckelung“ der Kosten) erreicht. Schön.
Zur humanen Uhrzeit um 9.21 Uhr ging es los und nach diversen Zustiegen auf den sich anbietenden Unterwegsbahnhöfen war der Trupp auf die Sollstärke von 10 plus eine DB-“Free“person angewachsen.
Zwar gab sich DJ Philipp mit seiner Musikvielfalt fast jede Mühe, dennoch konnte er ab Hannover einen (“zivilen“) Reisenden so gar nicht überzeugen, so daß die Heule für die nächsten 3 Stunden - um des lieben allgemeinen Friedens wegen - stumm. Ab Umstiegsort Frankfurt waren aber neue Fahrgäste zugegen, so daß die “Beschallung“ nun nach dem Geschmack unseres DJ’s fortgesetzt werden musste. Und die in den Stunden zuvor “eingesparten“ Dezibel wurden kurzerhand obendrauf gepackt - so kam es uns jedenfalls vor. Da um uns herum anscheinend nur Schwerhörige oder ähnlich geartete Musikbegeisterte zustiegen und niederliessen, konnte die Heule also weiterlaufen.
Stuttgart wurde mit geringfügiger Verspätung erreicht. Nach der obligatorischen Schließfachorgie, kurzer Fahrt mit der S-Bahn und anschließendem fünfzehnminütigen Fußweg standen wir auch schon vor dem Gästeeingang. Noch ein paar “Menschen” begrüsst und nun musste sich erstmal ein büschen Platz in einem im oberen Bereich prall gefüllten Block verschafft werden.
Das Spiel verlief in den Anfangsminuten ausgeglichen, aber mit zunehmender Spieldauer kristallisierte sich auch heute heraus, wer Herr im Hause sein sollte - und das bei einem Auswärtsspiel in Stuttgart. Hut ab.
Folgerichtig gingen wir noch vor der Pause in Führung, schlampten allerdings mit unseren weiteren zahlreichen Torchancen herum, so daß wir erst zehn Minuten vor dem Abpfiff für (auch auf der Anzeigetafel sichtbare) klare Verhältnisse sorgten. Der erste Sieg in Stuttgart nach 17 Jahren und 2 Monaten war und ist natürlich etwas Besonderes und spiegelt diesen bis dato äußerst erfolgreichen Saisonverlauf zu fast 100% wider.
Nach dem Spiel war diesmal ausreichend Zeit bis zur Rückfahrt um kurz vor Neun und man konnte sich noch ein wenig dem Feiern in der Kurve “hingeben”. Fein.   :-)
Die Zugfahrt endete schließlich (planmäßig) bereits in Hannover, denn von hier rollte kein Eisenrad mehr. Felix hatte sich jedoch freundlicherweise angeboten uns in der Landeshauptstadt abzuholen und so stand er pünktlich, zu unchristlicher Uhrzeit um 1.45 Uhr, im Bahnhof zu Hannover. Auch die letzten Meter wurden bei einbrechendem Winterwetter souverän abgerissen und um kurz nach Drei war Twistringen wieder erreicht.
Fazit: Samstagsspiele natürlich ganz klar bevorzugt, aber lieber sonntags gewinnen, als samtags mit 7:0 gedemütigt zu werden. Aber in dieser Saison scheint so ziemlich alles anders, als in den 16 Jahren zuvor, zu sein. Wir müssen auf jeden Fall weiter heiß sein und dürfen nicht nachlassen oder uns gar ausruhen, aber diesbezüglich mache ich mir um das Team in der Obhut von Lucien Favre wenig Gedanken; Bodenhaftung fast garantiert.
An dieser Stelle nochmal ein fetter Dank an Kutscher Felix. Feine - und keinesfalls selbstverständliche - Aktion, “mien Jong”.   :-)
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Borussia - München   3:1

Ein Hamburg-Kumpel hatte am Freitagabend per SMS (spaßeshalber!!) bereits mitgeteilt, daß er hofft, daß das Gladbacher Rathaus einen Balkon hat und auch die kurzzeitig auf “fanprojekt.de” veröffentlichte - satirische (!) - Schlagzeile “Sensation blieb aus - Gladbach mit Heimsieg” war originell, jedoch realitätsfremd.
Der Sieg war zwar verdient, aber erfreuen wir uns doch vielmehr an den momentanen 12 Punkten Vorsprung auf Platz 7.
Tourberichte (Mehl Freitag und Wittig das “Auswärtsspiel” am Samstag bei Toni) folgen in Kürze.   :-)

Tourbericht...
"Samstagmittag geht es los", ach nee es stand ja ein Freitagabendspiel auf dem Programm.
Nach 3 Wochen Reha und somit bestens erholt ging es um 13.20 Uhr via Brenndorf mit "WTT" los. Da sich auf der A1 ein schwerer Unfall  ereignete liessen Anette und die Schneverdinger (was für Dinger?) auf sich warten. Mit kurzer Verzögerung konnte die Fahrt dann fortgesetzt werden. Die üblichen Haltestellen passiert, teilweise mit "herzlichen" Begrüssungen, erreichten wir um 19.10 Uhr den Borussia-Park und eine halbe Stunde später machte ich mich auf den Weg in Block 17. Noch schnell ein Aquamineral bestellt traf ich auf Frauke und Heidjer, so daß ich nicht alleine in der "heiligen" Kurve verweilen musste.
Das Spiel begann für uns in der 11. Minute mit einen “Paukenschlag”... der sogenannte Nationaltorhüter Namens Neuer spielte einen tödlichen Pass direkt auf Marco Reus; dieser nahm das Geschenk dankend an und es stand 1:0. Noch vor der Halbzeit fiel das zweite Tor durch Patrick Herrmann. Nach 45 Minuten 2:0 gegen den Rekordmeister, das muss man einfach nur geniessen. Aber damit nicht genug, denn in der 72. Minute traf wiederum Herrmann nach “Zuckerpass” von Reus zum 3:0. Die Ergebniskosmetik durch Herrn Schweinsteiger konnte die Fohlenelf nicht erschrecken und wir schaukelten das Ding relativ locker nach Hause.
Nach Spielschluß wurde es noch einmal interessant, die Interviews der Bazis waren jedenfalls unterste Schublade ("Rasen war schlecht.", "Es ist kalt.")... ist im Januar meistens so.   :-)
Gegen 23.10 ging es Richtung Heimat, im Lengericher Kreisel nicht mal eine Ehrenrunde (zu glatt?!), Siggi wir vermissen Dich alle. Um 4.20 Uhr in Twistringen angekommen ging es die restlichen 20 km mit dem PKW nach Hause. Ein langer schöner Tag neigte sich dem Ende.

Grüsse an Alle.

Mehl / "Sulefohlen"
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Diebels-FanCup 2011/2012

Am kommenden Samstag, 07.01.2012 steht mit dem Diebels-FanCup (Saison 2011/2012) das insgesamt 18. Regionalturnier Norddeutschland in Twistringen an.
Die Auslosung der Gruppenspiele ist am heutigen Mittwoch erfolgt und die Startplätze sind weiter unten gelistet.
Turnierbeginn ist um 10.00 Uhr und für das leibliche Wohl wird wieder ausreichend gesorgt sein...

Gruppe A

#  Lotusblume Lengerich/Schneverdinger
#  Nordfront-Borussen Lübeck
#  Heide-Borussen Visselhövede
#  Brenndorf-Fohlen

Gruppe B

#  Borussia VfL 1900 Supporters Lutten
#  Nordlichter Fredenbeck/Stade
#  spaSZvögel Salzgitter
#  Atletico Bierfaß Lohne/Oldb.

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04.01.2008
 

 

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Guten Rutsch - und für 2012...   :-)

Geliebte Borussia aus Mönchengladbach.
Pflücke das Jahr - und gehe behutsam mit ihm um.
Es ist Dein Jahr, 52 Wochen lang.
Zeit genug, es zu einem wertvollen Jahr werden zu lassen.
Darum laß es nicht schon in den ersten Wochen verwelken...
Allez Ola Olé.

Frei nach dem Borussen-Tigger (mit Hut)

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DFB-Pokal   (Auslosung Viertelfinale)

Mittwoch, 08.02.2012 / 19.00 Uhr

Berlin - Borussia


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Borussia - Schalke   3:1

Der krönende Abschluß eines absolut verrückten Fußballjahres. Sicherlich folgte dem Viertelfinallos kein Jubelschrei, aber selbstverständlich immer besser, als die mögliche Paarung Berlin - Schalke (*zwinker*).
“Schönen Gruß” an Anti-Fußballer Jones; sehr “ehrenrühriges” Verhalten. Naja, Marco Reus wusste die Antwort(en) auf dem Platz und somit mit dem Ball (in’s Tor) zu geben (*freu*).

Tourbericht...
Wir machten uns auf zum letzten Höhepunkt des Jahres. Uns wurde Schalke im Pokal zugelost. Nach dem sensationellen Jahr 2011, sollte ein Sieg im Pokal dem ganzen noch die Krone aufsetzen. Der Twistringer Bus holte Reiner und mich pünktlich um 14.30 in Neuenkirchen ab. Die Hinfahrt gab nichts Spektakuläres, worüber es sich zu berichten lohnen würde. Es war eine lockere Stimmung, man konnte merken, die MG-Fans sind zufrieden mit dem bisher erreichten.
Gut 30 Minuten vor'm Spiel nahmen wir dann auch unsere Plätze ein. Das Pils im Stadion schmeckte fast so gut wie im Bus, allerdings muss ich mich nach gefühlten 25 Jahren Jever erst an das Bit gewöhnen, sei’s drum. Der Chief hatte uns sogar unsere Dauerkarten-Sitzplätze organisieren können. An dieser Stelle dafür noch mal ein großes Dankeschön. Dem Reporter mit dem Schalke-Mützchen direkt hinter mir, gab ich recht früh zu verstehen was ich von seinen schlauen Kommentaren hielt, die er pausenlos von sich gab. Ich bot ihm an ruhiger zu werden oder sonst doch bitte die Kurve zu wechseln; er blieb, aber seine Schlauschnackereien nahmen deutlich ab. Sorry, aber das ist nun mal unsere Kurve!
Das Spiel war einfach nur geil. Die erste Halbzeit eine toll aufspielende Borussia, nach einen kleinem Zwischentief in der zweiten Halbzeit, fuhren wir einen 3:1 -Sieg ein, der aus meiner Sicht auch hochverdient war. Es trat das ein, was ich anfangs erwähnte, eine nicht für möglich gehaltene Hinrunde und ein Überwintern im DFB-Pokal. Zu Jones möchte ich eigentlich gar nicht viel schreiben, vielleicht nur ein kleine Tipp an die Bosse beim S04: Jones nehmen, Schädeldecke auf, Gehirn rein, Deckel wieder drauf, fertig, könnte helfen.
Gerade kurz vor Weihnachten ist es auch mal an der Zeit sich zu bedanken. Ich danke Lucien Favre, der Mannschaft, den Offiziellen, den Fans, also auch mir (*zwinker*) für dieses geile Jahr, endlich!! Ich finde, gerade wir haben es einfach mal verdient, nach Jahren des Leidens, des Grauens und der Verzweifelung mal wieder mit einem guten Gefühl Weihnachten feiern zu können. Ich danke dem Bernd, der es auch seit Jahrzehnten nicht leid ist, mit mir die Spiele zu besuchen. Ich danke den Jungs aus unserem Fanclub (Bernd,  Fuzzie, Lupo, Zatto und Paul) für die geile Tour nach Berlin, schreit nach Wiederholung. Und der nächste steht mit Palette bereits in den Startlöchern, beim dem möchte ich mich auch noch für die Fanta-Mango-Korn-Mischungen bedanken! Und ich würde dem danken, der meine West Ham United Mütze (W.H.U.F.C) gefunden hat und mir wieder geben könnte.
In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2012. Mal sehen, was es uns bringen wird; fußballerisch kann es gerne so weitergehen. Und für alle die nicht müde geworden sind, unsere Borussia zu unterstützen, denen sei gesagt: "Irgendwann zahlt sich Hartnäckigkeit eben doch aus“.

Marc Kruft / "Alfseefohlen `93"
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Borussia - Mainz   1:0

Tourbericht folgt - noch vor Weihnachten (...2012).

Es ist der 17.12.2010. Nach der 1:2 -Heimniederlage gegen den HSV ist unsere Borussia mit nur 10 Punkten Letzter und hat 7 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Genau 1 Jahr und einen Tag später setzt sich der Troß der Unbelehrbaren wieder in Bewegung Richtung Borussia-Park. Doch dieses Mal sind die Karten anders verteilt. Der Gegner aus Mainz, letztes Jahr noch Tabellen 2ter mit 33 Punkten ist weit hinter seinen Erwartungen zurück - und unsere Borussia könnte mit einem Sieg eben diese 33 Punkte erreichen und ihren 4ten Platz in der Tabelle festigen.
Seit einer gefühlten Ewigkeit ist heute trotz Wochenend-Heimspiel kein Terrorbus angesetzt, so müssen wir die 400 km zum Park direkt angehen. Da sowohl Annette als auch der K. Hawaii auf der Ausfallliste stehen, machen wir und zu viert auf die Reise. "Terror-Teenie" A.-C. hat mal wieder durchgemacht und holt den verlorenen Schlaf auf dem Beifahrersitz nach, der Heidjer trinkt Brause und Ralf F. studiert südamerikanische Rumbrennerei in Form von einer Flasche Havanna-Club: ob das gut geht? Pünktlich wird noch der Borussen-Hut in Lengerich eingesammelt und ca. 2 Stunden später der Parkplatz am Fan-Haus angesteuert. Nachdem wir den Rest der Leutz, zum Schluß auch den Chief mit den Karten, gesammelt haben geht es den weiten Weg bis zur Nordkurve (ich weiß immer noch nicht, warum unser Fan-Haus an der Gästekurve steht) im Pulk. Trotz starker äußerer Einflüsse schaffen es alle bis zum Anpfiff in Ihren Block, sogar Ralf F. wurde rechtzeitig in Block 17 gesichtet.
Trotz der guten Voraussetzungen, hatte ich ein komisches gefühl im Bauch. Hatten wir doch in der Halbserie gerade gegen Mannschaften aus den unteren Regionen der Tabelle bisher nicht gerade überzeugen können. Mit den knappen 1:0 -Erfolgen gegen Nürnberg und Lautern und den 0:1 -Niederlagen gegen Freiburg und Augsburg konnte man nicht gerade hausieren gehen. Zudem hatte ich meinen Cousin Rolf dabei - und der hat noch nie einen Sieg gegen die Karnevalisten live sehen können. So entwickelte sich dann auch trotz der frühen Führung ein sehr zähes, in manchen Phasen unansehliches Spiel beider Mannschaften.
Aber genau hier war der Unterschied zum Jahr davor, hätte man vor einem Jahr noch sang- und klanglos verloren, wurde heute die knappe Führung über die Zeit gebracht, die Punkte 31 bis 33 eingefahren und man überwintert somit auf einem "CL"-Quali-Platz... mit 10 Punkten Vorsprung auf den 7ten. Zusätzlich kann man mit einem Sieg gegen die 04er auch im Pokal dem Traum Europa ein Stück näher kommen.
Nach dem Rückmarsch zum Parkplatz ging es mit einer Person mehr - der Chief hatte nur die Rücktour gebucht - bei anfänglich sehr glatten Strassenverhältnissen über Lengerich und Twistringen wieder nach Hause.
Ich wünsche allen noch ein frohes Neues Jahr und hoffe, daß wir die kommende Rückrunde ebenso erfolgreich gestalten können wie die Hinrunde.

Uwe / "Schneverdinger" und Fanclub "Heidjer"
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Augsburg - Borussia  1:0

Unser mit Abstand schlechtestes Spiel der Saison. Augsburg rumpelte sich - mit fairen und nicht selten auch unfairen Mitteln - durch’s Spiel; ging jedoch als verdienter Sieger aus dieser Partie hervor. Unsere unterirdische Leistung dokumentierten unzählige individuelle Fehler und gar Unzulänglichkeiten, wie man sie in diesem Kalenderjahr von unserem Team noch nicht zu Gesicht bekommen hat. Außenstehende hätten den Eindruck bekommen müssen, daß zwei Abstiegskandidaten die Klingen kreuzten.
Vom Papier her war diese Aufgabe vor dem Anpfiff einfach zu “leicht”. Fazit: Für uns gibt es keine “einfachen” Spiele. Wäre ja noch schöner (und - seien wir ehrlich - auch langweilig).
Hoffen wir auf die heilende Wirkung dieser Pleite und den Lehren, die wir aus diesem 1:0 ziehen müssen, denn zum Jahresausklang stehen noch zwei sehr wichtige Heimspiele in der Liga (Mainz) und im Pokal (Schalke) an.

Tourbericht...
Ob der Weihnachtsmann glücklich darüber ist, dass er alljährlich einen prallgefüllten Sack durch die winterlichen Landschaften schleppen muss, ist generell nicht relevant, da es den Weihnachtsmann ja angeblich (!) nicht gibt. Unsere Borussia aus Mönchengladbach hingegen ist existent und allgegenwärtig, auferstanden von den Toten, stark wie seit "150 Monden“ (Zitat Chief) nicht mehr. Für Hobby-Borussen meiner Art ist es also ein Muss, die eigenen bis zum Anschlag gefüllten (Ruck)Säcke zu schultern (Flüssiges als Lebkuchenersatz) und sich zu unchristlichsten Zeiten mit dem Ziel aufzumachen, sich an weiteren Heldentaten zu frönen.
Der Startschuss fiel um 5:40 Uhr. In Büssings Kogge ging es für die teilweise dicken, allesamt durstigen und bestens ausgerüsteten "VfL 1900 Supporters Lutten" (namentlich... Malf, Simon, Flex, Koddi, Monschi, Pöppi) mit stolzgeschwellter Heldenbrust der Sonne entgegen, zunächst zum Hbf Twistringen. Attacke Bonanza, Augsburg wir kommen! Die Weichen sind gestellt, der Fußball unsere Welt! Dass unser Team unseren für den Spieltag ausgegebenen fußballerischen Wünschen nicht nachgekommen ist, ist in hohem Maße tragisch und bitter, allerdings insgesamt eine logische Konsequenz, schließlich ist die Bundesliga nicht "Wünsch dir was“, Weihnachten erst in zwei Wochen und Marco Reus verletzt. Zum Saison-Gruselkick Nr. 1 hat der Chief-Inspector ja bereits alles gesagt, weswegen sich die weiteren "geistreichen“ Ausführungen in der Hauptsache auf das exklusive Drumherum des Fußballs beschränken sollten.
Neben dem Chief und der durstigen Nordkreis-Vechta-Fraktion aus Lutten komplettierten ab Bremen und Hannover noch ein Spezialisten-Team aus dem Süden des Landkreises um Funker Prues sowie die zahlreichen „üblichen Verdächtigen“ (Wittig, Lars, Toni & Co.) die Tourgemeinschaft. Für die insgesamt 24 Mann und eine Frau starke Truppe ging es ab der Landeshauptstadt per ICE mit musikalischer Untermalung über Nürnberg in Richtung Augsburg. Aus dem Ghettoblaster schallten schon zu früher Stunde lyrische Meisterwerke à la "Bengalische Lichter“. Das die klassische Fusi-Mucke nicht Jedermanns Geschmack trifft, ist wenig nachvollziehbar, allerdings wurde, in Anbetracht des frühstündlichen Zeitpunktes, dem Wunsch einer offensichtlich diskussionsfreudigen und (Achtung: Spekulation!) vermeintlich arbeitslosen Sozialpädagogin stattgegeben, sich doch ein wenig ruhiger zu verhalten. So sind die Preußen nun einmal, lieb, nett und zuvorkommend. In gewissen Situationen ist das Leben dann doch ein Wunschkonzert.
Im Laufe der Tour wurde dann, den trinkwütigen „Vörderanern“ sei Dank, so einiges „Wissenswertes“ zu Tage gefördert. So musste sich z. B. Krampfadergeschwader Escher in der letzten Woche einer kleineren OP unterziehen. Hätte er sich die ihm gezogenen wurstfingerdicken Monsterarterien einpacken lassen (Zusatz... der eigens in der Halbzeit für Escher durch den Stadionsanitätsdienst besorgte Eisbeutel zur Kühlung der Wundschmerzen wurde von ihm in purer Dankbarkeit gleich vor'm Stadion verteilt), hätte man zur allgemeinen Erwärmung noch eine Runde Gummi-Twist vor der SGL-Arena veranstalten können. In Augsburg war es nämlich ziemlich ungemütlich, regnerisch und kalt. Das Stadionbier trug auch nicht wirklich zur Erwärmung des Körpers bei und erst recht nicht zur Erheiterung des Gemüts (klägliche 0,5%). Dass das Spiel unseres Teams ebenfalls nicht für Hitzewallungen sorgte, ist ja bereits hinlänglich bekannt. In jedem Fall wäre ein Besuch der Augsburger Puppenkiste bedeutend erwärmender für Körper und Geist gewesen als das fußballerisch Dargebotene.
Nach Abpfiff gebot es der straffe Zeitplan, die Rücktour schon um 18.03 Uhr ab Augsburg Hbf anzutreten. Die Stimmung wäre nach einem Sieg sicherlich besser gewesen, gemalzt und geträllert wurde aber, welch ein Wunder bei der mitgereisten Klientel, trotzdem. Bier wurde abgesetzt, der Konsum von Mischungen angeordnet. Zudem wurde die Musik immer anspruchsvoller ("Vater Abraham“, "Wir sind die Cowboynutten“). Dem vorweihnachtlichen Wunsch von Lord Helmchen (Prusi) nach einem Unterhosen-Tango durfte allerdings - alleine schon aus ästhetischen Gründen - nicht entsprochen werden. Durch die Oben-ohne-Vorstellung von Monchichi Toffi, der immer wieder zum Besten gab, dass doch nur Kümmerling das einzig wahre Alkoholgetränk sei, wobei er selbigen im Minutentakt in sich hineinschraubte, und welcher zu allem Überfluss jedem, der nicht ausdrücklich „Nein“ sagte, seine Möhre unter die Nase hielt, war das gesamte Abteil weiteren nackten Tatsachen nicht wirklich zugetan.
Das Nord-Südkreis-Gefälle wurde jetzt auch immer offenkundiger. Im Ergebnis muss man schlichtweg festhalten, dass insbesondere das Tempo zu hoch für die Südkreis-Luschen war. Gelernt ist nun einmal gelernt! Aber Jungs, keine Panik, was man nicht kann, kann man lernen. Diese Weisheit sollte Chef-Stratege Lucien seiner Truppe, insbesondere hinsichtlich der Durchsetzungsfähigkeit in Spielen gegen derzeit „schwächere“ Gegner und der damit einhergehenden Etablierung und Akzeptanz in der Spitzengruppe, unbedingt ins Ohr hauchen. Beim nächsten Spiel wird es dann auch wieder besser! Hoffentlich…
Ach, übrigens, wer es verpasst haben sollte, wir lernten auch noch 2, 3 Leute von "Chosen Few Hamburg“ kennen, die aus Mainz kommend in Frankfurt zustiegen und mit denen noch ein bißchen geplaudert wurde.
Zur gesamten Tour-Organisation müsste eigentlich nichts gesagt werden. Dass der Chief genau weiß, was er da macht, ist offensichtlich und bräuchte prinzipiell keine Erwähnung finden, die Höflichkeit (siehe oben) gebietet aber auch dies. Gut, dass wir so ein sorgsames Familienoberhaupt haben! Den Rücken frei, war es mal wieder für alle ein Leichtes, sich auf das Wesentliche, nämlich das Stillen des eigenen Durstes im Rahmen geistreicher Fußball-Diskussionen, zu beschränken. Ein Vergleich zum derzeitigen Borussenstar sei an dieser Stelle bitte gestattet: Mit Reus spielt es sich für den Rest des Teams auch grundsätzlich besser und erfolgreicher, als ohne Reus. Sollte der Chief jetzt noch ein paar eberl’sche Marktstrategien aus der näheren Vergangenheit praktisch umsetzen, wird es auch - schwuppdiwupp - wieder mit dem derzeit schleppenden Schalverkauf klappen. Versprochen!
Zum Zeitvertreib wurde auf der Regio-Tour zwischen Hannover und Bremen ein 32er Blatt ausgepackt. In Anbetracht des generellen Zustandes wurde ein eher anspruchsloses Spiel gewählt. Schlafmütze mit foltern (Kreuz=kneifen, Pik=kloppen, Karo=rubbeln, Herz=Glück gehabt)! Dauersieger: Die Sado-Brüder Ralf und Simon. Dauerverlierer: Maso-Flex, dessen Reaktionen (woran das wohl lag?) ziemlich großmütterlich waren. Hätte die Fahrt noch bis 2 Uhr angedauert, wäre aus der oberflächlich ohnehin bereits stark geschundenen Hand sicherlich noch Blut (natürlich in hohem Maße verdünnt) gesprudelt. Ich sag es immer wieder, wer mit Doyle Tebbert Karten spielt, ist selber schuld und hat keine Gnade verdient!
Irgendwann war es dann soweit: Rückankunft in Bremen um 1:40. In Geleitschutz von Knobi „Butterbean“ Knobloch von der DB Sicherheit ging es schlussendlich zum Taxistand und von dort für 1/5 des Nürnberg-Preises in Richtung Dorfkrug Lutten. Das Thema Fußball war auch auf dem letzten Reiseabschnitt allgegenwärtig. So musste der angeheuerte Kamikaze-Kutscher, seinerseits Fatih Terim Fan, auch noch einiges zum Besten geben, und bugsierte die aufgrund des wenig zimperlichen Fahrstils verängstigten Fahrgäste ans Ziel, wo bei kaltem Fernet Menta der Tag ausklang und die Kerzen langsam erloschen. So eine 25-stündige Reise (Koddi erhält den Sonderpreis für 24-stündiges Strammsein), hat es durchaus in sich. Lustig war es, wenn auch nicht erfolgreich.
Zum Ende ein Selbstzitat (Tourbericht Hoffenheim vom 22.10.2011): "Mieses Spiel - super Tour. Ungeachtet des bescheidenen Ergebnisses verdiente sich die Fahrt das Prädikat >Champions League<“. Das kann man, die "VfL 1900 Supporters Lutten" sind sich wie immer einig, so stehen lassen. Die drei noch ausstehenden Punkte im Jahr 2011, den DFB-Pokal-Viertelfinaleinzug und einen weihnachtlich prallgefüllten Sack wünscht allen Hobby- und Profi-Borussen...

Pöppi
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Borussia - Doofmund  1:1

Die traumhafteste Hinrunde seit über 150 Monden geht für uns weiter. Gestern konnten wir sogar den Rückstand gegen Doofmund egalisieren und einen starken Punkt im Borussia-Park behalten. Tourbericht (von Wittig) ...

pünktlich um 8.00 uhr waren die braunschweiger "boxer" (*grins*) bei mir, in der niedersächischen landeshaupstadt, vor der haustür und ab ging`s - bei bestem wetter - zur "meisterschaftsprüfung" (was Journalisten sch nicht alles ausdenken). ab wunstorf fing es schon mal leicht an zu pieseln und nach und nach wurde der regen immer stärker. es hatte sich eingeregnet und daran sollte sich auch den ganzen tag lang nichts ändern.sei´s  drum,der borussia-park ist ja überdacht.  :-)
wiederum pünktlich ging es dann nach dem obligatorischen vormittags(!)besuch bei mc donald`s in lengerich los. die stimmung im bus (gott sei dank wieder unser "stammbus") war prächtig. kein wunder bei den zuletzt gezeigten leistungen bzw. dem daraus resultierenden tabellenstand.
im moment macht es halt einfach spaß und diese saison enschädigt für so manch bescheidenes auftreten unserer dreamkicker in der nahen historie. zur hinfahrt gibt es sonst eigentlich nicht mehr viel zu sagen, außer den üblichen ausgiebigen diskussionen über das endergebnis, über das fehlen von marco reus oder einfach nur über den sinn des lebens!  :-)
so war man auch sehr schnell im borussia-park. dort trennten sich dann zunächst wieder die wege der businsassen. wir zogen es vor noch ein bißchen im bus auszuharren, bevor es ins kühle naß ging.
zum spiel. selbstverständlich ausverkauftes haus mit einer menge doofmunder pottmenschen. trotzdem eine geile stimmung. ich zitiere den "kicker": **FAZIT:Doofmund besaß größere siegchancen; dennoch verdienten sich die gastgeber das remis.** ...dem kann man sich eigentlich bedenkenlos anschließen. es ging auch mal ohne reus, trotzdem hat man in der einen oder anderen situation schon gemerkt, daß er mit seinen tempoläufen fehlt. also, "fit werden" ist angesagt.   :-)
zu marco reus noch ein bemerkenswerter satz von mike hanke. ich zitiere abermals aus dem "kicker": **der kommentar von torschütze mike hanke verdeutlichte von welchem geist die gladbacher mannschaft in dieser saison getragen wird. während die meisten beobachter darauf hinauswollten, wie wichtig es für den rest der mannschaft sei, auch ohne topstar marco reus dem deutschen meister paroli geboten zu haben, bemerkte hanke: >das war wichtig für marco. daran sieht er, daß er sich auch künftig hier nicht den ganzen druck aufzuladen braucht.<** ...wie recht er doch damit hat.
nun ja,mit einem verdienten punkt traten wir um 18.00 uhr die heimreise an. im bus wurden nun die antisoftgetränke für die besonderen tage geöffnet... so ein schöner "hoppelvater" mit coke ist doch lecker schönes.  :-)
die rückfahrt verlief wieder völlig reibungslos, soweit ich mich jedenfalls erinnern kann. denn ab der raststätte "hohe mark ost" gibt es bei mir kleinere erinnerungslücken im minimalbereich. ich weiß nur noch, daß mir mein lieber banknachbar (namen werden selbstredend nicht genannt *grins*) eine komplette weinbrandmischung über die hose geschüttet hat. naja, kann im eifer des gefechts ja mal passieren, gell, toni.   :-)
so ging es dann "feuchtfröhlich" gen heimat. gegen 22.50 uhr erreichten wird dann hannover. vielen dank nochmal, "lieber torsten",daß ich wieder mitfahren durfte. ein schöner tag neigte sich dem ende zu.
ich hoffe, es sind alle gut nach hause gekommen.

bis zum nächsten mal,

wittig aus hannover
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Köln - Borussia  0:3

Allmählich gehen einem die Superlativen aus. Jedenfalls konnten wir einen nie gefährdeten Sieg einfahren. Tourberichte - Köln und (!) Bremen - folgen.

..."grandios, dominant, Höhenrausch, überragend". Die Superlativen in Funk, Fernsehen und dem Blätterwald prasselten auf die Favre-Mannen mit voller Wucht ein. Und wie reagierten die Protagonisten von der Grünen Wiese? Cool und verwundert wurden brav alle Fragen zu einer bevorstehenden Meisterfeier (??) beantwortet und der Übungsleiter ärgerte sich eigentlich immer noch über einen zu lasch gespielten Pass auf die Außenbahn. Man kann es halt immer noch ein bisschen besser machen. Gut so, denn einige Spieler haben wahrscheinlich noch die Kehrseite der Medaille in den Knochen. Nach dem Derby-Sieg im letzten Jahr konnten unsere Helden gar keinen Blumentopf mehr vom Hocker stoßen und der Weg in die Abstiegshölle war schon fest gebucht.
Nichtsdestotrotz, diese Augenblicke sollten wir Gladbacher einfach nur genießen. Wo der Weg hingeht, weiß noch nicht mal der Fußballgott. Nach der fragwürdigen DFL-Entscheidung, diese Derby-Partie aus "taktischen" Gründen auf den Freitagabend vorzuziehen, musste man verkehrstechnisch mit dem Schlimmsten rechnen. Bereits die vom Chief publizierte Abfahrtszeit am "Hol & Bringe" in Lengerich-West konnte nicht gehalten werden. Eine Verspätung von 50 Minuten durch eine unfreiwillige Stadtrundfahrt in Osnabrück-City auf dem gelenkten Umweg, stellte die Wartenden auf eine harte Geduldsprobe. Also wurde die Zeit genutzt, einige Anekdoten von der letzten Bremen-Tour nochmals intensiver aufzurollen. Da gab es einen Mitreisenden, der am letzten Rastplatz eine angebissene Bockwurst käuflich erwarb. Na, wer hatte denn da den Vorkoster gespielt und das nicht mehr so vollständige Nahrungsmittel zurück in die Warmhaltetonne gepfeffert?! Bedenklich ist nur, dass der benebelte Käufer den Zustand der Wurst erst bemerkte, als der Bus schon wieder auf der Bahn war. (*lach-weg*)
Mit dem ersten Störfeuer war der Anreise-Quark gegessen und nachdem die üblichen Verdächtigen an den geplanten Stopps aufgelesen wurden, konnte das Bayer-Kreuz problemlos passiert werden. An der Ausfahrt Bocklemünd wurde dem Wilkens-Gefährt ein bestellter, grüner Fährtensucher auf einer frisierten Mofa vorgeschaltet. Der führte uns dann durch den dunklen Müngersdorfer Wald zur hell erleuchteten Parkbucht. Klasse Leistung, somit durfte das Match auch für uns pünktlich beginnen.
Zum Spiel wurde schon viel gesagt und geschrieben. Mit einer wirklich beeindruckenden taktischen und auch spielerischen Meisterleistung konnten die rot-weißen Herrschaften niedergespielt werden. Zudem stieg ein weiterer Derbyheld in den Olymp auf. Feierbiest Mike Hanke traf nach langer Torflaute - diesmal doppelt - und bewies auch bei der Kurvenfeier tänzerische Qualitäten.
Nach Spielende mussten beim Durchqueren des morastigen Vorplatzes noch einige Verluste in Kauf genommen werden. Die Derbymützen waren bei den Böcken so beliebt, das schon fast die Befürchtung aufkam, die laufen über und sind bekehrt. Egal. Vergessen wir's.
Auf der Rückfahrt wurde in der Wilkens-"Möhre" eine Aftershow-Party veranstaltet und am Arrival-Point durften in dieser Nacht auch die Anwohner ein fast 15-minütiges Höhenfeuerwerk-Spektakel miterleben. Selbst aus den Nachbargemeinden kamen noch verschiedene Leute mit ihren Autos angefahren; sensationell.  :-)

Na dann, bis demnächst im gleichen Theater.  :-)

Euer "Borussen-Tigger" Ralf
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Borussia - Bremen  5:0

Ein Sieg in unserem (!) Derby. Das geht ‘runter wie Öl.

Dabei hatten wir am frühen Samstagvormittag zu Fahrtbeginn noch das Nachsehen, denn erstaunlicherweise erhielt irgendein Bremer “Besteller” den Zuschlag für unsere Stammkutsche und wir mussten mit einen anderen Bus vorlieb nehmen. War jedoch “eigentlich” kein Problem und wir sollten uns schließlich nachmittags - mit dem Spiel und dem Ergebnis - “rächen”.   ;-)
Das “eigentlich (!) kein Problem” bezog sich allerdings auf die Busausstattung, denn “uneigentlich” war keine Toilette an Bord. Kontrolliertes Trinken war von den meisten Businsassen nicht zu erwarten und so wurden demnach zwangsläufig Höchstleistungen und Weltjahresbestzeiten in Bezug auf Ausdehnung der Blasengröße und Hinauszögern des Wasserlassens erbracht und aufgestellt.
Dennoch erreichten wir recht zeitig den Parkplatz hinter der Nordkurve des Borussia-Parks und ab hier machten die Leutz ihre eigenen Wege; sei es zum Fanshop oder in’s Stadion oder zum FanHaus oderoderoder. Die letzten Biertrinker/Innen verließen schließlich auch den Bus und so sollte jeder in den Genuß dieses denkwürdigen Spiels kommen.
Die ersten 10 Minuten gehörten mehr oder weniger den Gästen, da sie uns “hochstehend” bereits früh im Aufbauspiel störten. Die hanseatische Herrlichkeit hatte nach der Anfangsphase zum Glück ein Ende und danach kannte das Spiel nur eine Richtung, nämlich in Richtung Bremer Gehäuse.
Die Mannen von Lucien Favre spielten sich förmlich in einen Rausch und der Gegner hatte uns diesmal wenig entgegenzusetzen. Im Gegenteil; nach dem “frühen” 5:0 in der 2. Halbzeit schalteten wir einen Gang zurück und besannen uns nicht auf weitere Treffer. Welch’ ein Perfektionist-Liebhaber unser Trainer ist, konnte bestaunt werden, als er selbst bei diesem Spielstand wild gestikulierend einen Fehlpass der Seinen quittierte. Unglaublich ehrgeizig unser Schweizer Coach - und das scheint auf die Mannschaft abzufärben. Klasse.   :-)
Auf der Rückfahrt wurde die ausgelassene Stimmung lediglich auf einem Rastplatz von einer kleinen “Schubserei” von Bremer “Menschen” (?!) getrübt, aber nach einigen Minuten und wenigen Kilometern war das Stimmungsbarometer schon wieder auf Betriebstemperatur. Was für ein geiler Sieg und was für ein sensationeller augenblicklicher Tabellenplatz. Mit einem Sieg in Köln könnte am Freitag sogar die Ein-Tag-Tabellenführung übernommen werden. Das wäre aber nur nebensächlich, denn unser zur Zeit fettes Punktekonto kann keiner mehr antasten.   (*freu*)
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ICE-Zugfahrten des “FpMG-Nord” nach Augsburg und Stuttgart

Zu den beiden Auswärtsspielen in Augsburg (10.12.2011) und in Stuttgart (29.01.2012) organisieren wir wieder ICE-Zugfahrten.
Das DB-Ticket kostet für Fanprojektmitglieder pauschal 63,00 €uro (zuzüglich Eintrittskarte Stehplatz/Sitzplatz).
Nähere Informationenen zu diesen Fahrten (Strecken, Zeiten, usw.) sind wieder über die bekannten Kanäle und via...
tourangebote@brenndorf-fohlen.de ...erhältlich.

Berlin - Borussia  1:2

Allmählich wird’s echt unheimlich... wir haben schon wieder gewonnen und betätigen uns in dieser Saison momentan weiter als Jäger (Gegner erlegen) und Sammler (Punkte mehren).
Gestern waren die ersten 20 Minuten wenig ansehnlich, aber nach dem Gegentreffer konnten wir den Hebel zum Glück noch umlegen. Wir zogen wieder unser “neues” Kombinationsspiel auf und wurden damit wieder Herr der Lage. Am Ende stand ein “rückstandgedrehtes” Spiel mit einem Doppelpack von Marco Reus auf der Anzeigetafel. Diesen Erfolg und den Tabellenplatz (inklusive unserer fetten Punktausbeute) dürfen wir nicht überbewerten, aber aufgrund des spielfreien Länderspiel-Wochenendes zwei lange Wochen genießen.  :-)

Tourbericht...
Mit einer fast "Ü40"-Altherrentruppe (Ulli's Partnerin und der “Ostfriese” bildeten da eher die Ausnahme) ging es am 05.11. zum Auswärtsspiel nach Berlin.
Da der Chief die günstigste Variante gebucht hatte, mussten wir die Hin-und Rückfahrt von Bremen nach Hamburg mit dem alkoholfreien Metronom bestreiten. Ich kam mir vor als würde ich zu einer Fortbildung fahren... nettes Gequatsche im Zug - aber kein Bierkonsum. Das änderte sich aber ab Hamburg im ICE Richtung Berlin-Spandau.
Nach Einschluss unsere Sachen ging es Richtung Olympiastadion. Das Spiel gestaltete unsere Borussia nach ca. 25 Minuten doch relativ gut und souverän. Stefan und ich hatten allerdings etwas Sorge, daß wir - wie gegen Leverkusen - kurz vor Schluß noch das 2:2 bekommen würden, aber Favre-Zögling Raphael schoß den Ball doch lieber gegen die Latte, als in's Tor.   :-)
Ein Unentschieden wäre auch unverdient gewesen. Nach "La ola" mit der Mannschaft ging es wieder flott Richtung Bahnhof Spandau, um den ICE Richtung Hamburg zu bekommen. Nach Berlin kommen wir gerne wieder... am liebsten im Mai... :-)
Vielleicht funktionieren dann auch alle (!) Toiletten im für 240 Millionen €uro (steuergelderfinanzierten) "Renovierungs"stadion.
Nach unspektakulärer Rückfahrt erreichten wir gegen 21:30 wieder Bremen, wo Gerd, WST-M., DH-Stefan und ich mit einem letzten Feierabendbier die Tour beendeten.

Grüße gehen an alle Mitfahrer und Alle die mich kennen.

Plätzchen / "Wesermarsch-Borussen"
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Borussia - Hannover  2:1

Wir schwimmen weiter mit. Schön.   :-)

Tourbericht...
Samstagmorgen war es mal wieder soweit it`s Showtime.Nach 6 Nachtschichten ging es direkt nach getaner Arbeit und ohne Schlaf mit WTT am Steuerrad “Günni 2” Richtung MG. Da der Zuspruch an Mitreisenden im Moment enorm ist war der Bus pickepackevoll.
Die Hinfahrt verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle mit guter Stimmung dank Andrees DVD.
Am Nordpark angekommen um rekordverdächtige 13.20 Uhr hatte man noch reichlich Zeit. Einige gingen ins Fanhaus,andere blieben beim Bus und meiner einer wusste nicht so recht wie er die Zeit ohne Alkohol verbringen sollte. Da kam die geniale Idee von Häde und Marc mich mit den beiden in Block 15 A zu begeben, das ich nochmal im Stadion sitze, ein historischer Moment (nochmal vielen Dank). Kurz vor’m Eingang nahmen wir dann noch bei einer Umfrage zur Frauen-WM teil.
Mit aller Zeit der Welt nahmen wir 20 min.vorm Spiel unsere “Sitzschale”ein. Mit einer super Sicht auf den Heiligen Rasen sahen wir dann das 1:0 durch Reus. Leider mussten wir 5.min.später den Ausgleich durch den Spieler mit der schönsten Frisur hinnehmen,Herr Pogatetz gehen sie doch mal zum Friseur. Wie gut das Marco Reus mal wieder in Weltklasseform war und das 2:1 schoss, der Junge hat eine Dynamik,einfach sagenhaft.
Jetzt ging mal wieder das grosse Zittern los,nicht wieder kurz vor Schluss das 2:2 wie gegen die Pillenfresser,aber heute ging alles gut und wir konnten einen Heimsieg einfahren.
Pünktlich um 18.00 Uhr starteten wir die Rückreise und für einige sollte der Alkohol zum Verlust der Muttersprache führen,kann passieren! Ein standesgemässes Grabstein liess sich der Chief natürlich nicht nehmen. Um 22.30 erblickten wir dann die Skyline von Twistringen,schnell noch die Habseligkeiten des Chiefs bei ihm zu Hause und Andree and Friends zum Kaktus gebracht ging es die restlichen 20 Km mit PKW nach Hause,ein perfekter Tag.

Thorsten Ewert (“Mehl”)
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Heidenheim - Borussia  0:0 / n.E. 3:4

Ohne Frage war etwas Glück im Spiel, aber das ist bei Elfmeterschießen wohl immer mit einem 50%igen Anteil vertreten. Nach verhaltenen 45 Minuten bauten wir nach der Pause endlich mehr Druck auf, jedoch ließen wir abermals mehrere hochkarätige Torchancen - teilweise eklatant - “liegen”.
Bis und für Samstag müssen wir nun unbedingt weiter an unserer Effizienz arbeiten, aber für den Moment zählt nur das Erreichen der nächsten Pokalrunde, in der Unterhaching ja leider nicht mehr warten wird. Neben Kiel, Essen oder Ingolstadt (ebenfalls auswärts) wäre ein Heimspiel sehr genehm. Gedulden wir uns bis zur Auslosung aber noch ein wenig.

Tourbericht...
Zweite Runde - zweiter Gummipunkt… denn auch in Heidenheim gaben wir unsere Pflichtspiel-Visitenkarte bisher noch nicht ab.
Aufgrund des Spieltermins “unter“ der Woche war klar, daß wir die “Anreise“ mit einer Vierer-Autobesatzung in Angriff nehmen würde. Mittags um halb Zwölf fiel der Startschuß und neben Kutscher Heidjer waren noch Borussen-Tigger Ralf und ein kurzfristig verpflichteter “p.A.“-Gladbacher aus Lemgo zugegen (Stichwort “Treffpunkt“… rechts-links ist nicht links-links; Geographie mangelhaft).
Die Fahrt verlief flüssig, zu (!) flüssig für 75% der teilnehmenden Pkw-Insassen. Doch der erste Piesel-Doppelstop innerhalb von 30 Minuten zog eine verbale Maßregelung nach sich und fortan hatte sich auch das letzte 1/4 der Fahrgemeinschaft in Punkto “Wasserlassen“ einigermaßen im Griff.
Auf dem weiteren Hinweg wurden uns dann noch zwei größere Staus gemeldet, doch von beiden angedrohten Wartezeiten bekamen wir recht wenig bis gar nichts mit. Ein Stau entpuppte sich als langsamer, aber immer noch zügig zu befahrender (leichter) “Verzögerungabschnitt" und der zweite Stau hatte sich erfreulicherweise vor unserer Ankunft komplett aufgelöst, obwohl der Stau anschließend immer noch im Radio verkündet wurde.
Zügig ging es weiter und gegen 17.30 Uhr konnten wir die Autobahn verlassen, um die letzten Meter auf der Landstraße zurücklegen. Jetzt stand uns allerdings die größte Geduldsprobe bevor, denn wir mussten uns in einer Blechlawine durch das Nadelöhr Innenstadt zwängen. Erst eine knappe Stunde später konnten wir somit das Auto abstellen, hatten aber zumindest wieder einen verkehrsgünstigen Parkplatz aufgespürt. Nach dem Wechsel, bzw. Aufmotzen der “Garderobe“ folgte nun der steile Anstieg zum Stadion. Spätestens jetzt merkten wir, daß der Pokal für uns ein exotisches Los vorgesehen hatte. Das Stadion liegt auf einem Berg und der Schein der Flutlichter ließ schon von Weitem die besondere Atmosphäre erahnen.
Kaste hatte man bereits beim “Marsch“ begrüßt und vor dem Gästeblock wartete dann “nur“ noch der diesmal in Eigenregie angereiste Fuzzie… “shake-hands“ und kurz vor Spielbeginn war es uns dann endlich vergönnt den Gästeblock zu betreten.
Das Spiel lief für uns schleppend an und insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir einiges bis vieles vermissen lassen. Die zweiten 45 Minuten ließen sich jedoch besser an; dennoch wäre es fast nicht mehr zu Verlängerung und Strafstoßballern gekommen, wenn uns ter Stegen bei einem Konter nicht mit einer Glanzparade im Spiel gehalten hätte. Es fiel jedenfalls auf, dass wir wieder nicht wenige Chancen - teilweise recht kläglich - herschenkten.
So musste also das Elfmeterschießen herhalten und zum Glück versenkten alle unsere angetretenen vier Schützen (die Defensivestrategen Daems, Dante, Nordtveit und Stranzl).
Gestrauchelt, aber nicht gestolpert. Somit Hauptsache die nächste Runde erreicht. Unterhaching wird es jedoch nicht werden. Wenn schon nicht Kiel, dann bitte unbedingt ein Heimspiel. Wünsche.
Die Rückfahrt wurde einmal mehr flugs bewältigt und Twistringen hatte einen um 4.15 Uhr wieder. Ein schöner "Ausflug".   :-)
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Ho”pp”enheim - Borussia  1:0

Gestern sahen wir uns einem Zeitsprung ausgesetzt. Das Kalenderblatt zeigte zwar den 22.10.2011 an, aber man wähnte sich in der Hinrunde der Saison 2010/2011. So schlecht spielten wir.
Ein glänzend aufgelegter ter Stegen, die Innenverteidigung in Person von Dante und Stranzl in Normalform, und das war’s dann auch schon. Das reicht natürlich nicht für ein Unentschieden, denn der Rest spielte... schlecht. Zur Zeit fehlt irgendwie die bis vor ein paar Wochen vorhandene Leichtigkeit und Unbekümmertheit - am besten auszumachen am Beispiel von Marco Reus, der gestern leider - wie einige andere Spieler auch - ein Totalausfall war.
Momentan lassen wir die (möglichen) Punkte seit 3 Spielen liegen (einen Zähler in Freiburg, weitere zwei gegen Leverkusen und einen in Sinsheim). Mit der (!) Leistung werden wir jedenfalls auch in Heidenheim verlieren. Doch am Dienstag wird man schon wieder ein anderes Spiel sehen. Hoffen wir’s.

Tourbericht...
Am Samstag ging es völlig entspannt und voll bepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen, hinein ins Weekendfeeling. Via Zug startete die Reise zum Spieltag gegen die ligaweit "beliebten" Hoffenheimer. Die Teilnehmerzahl betrug, nachdem auch der letzte Borusse zugestiegen war, ca. 15 Personen, wobei die Fraktion Vechta/Lutten (Koddi, Flex, Monchichi, Simon, Jens, Pöppi) diesmal besonders stark vertreten war. Bundesweit strahlender Sonnenschein, kühles Bier, Naturkorn, Appelkorn und Käse am Stil machten Hoffnung auf einen wunderschönen und ereignisreichen Tag. Die Hoffnung sollte (fast) nicht enttäuscht werden; die drei Punkte blieben allerdings im Süden der Republik.
Die zeitintensivste Anreise hatte - wahrscheinlich wie so oft - der Häuptling, der sich, nebst "Squaw" Rita, bereits zu unchristlichsten Zeiten auf den Weg zum verabredeten Treffpunkt machte. Nachdem zunächst einige begrüßende Nettigkeiten und Fotos des potenziellen Borussen-Nachswuches ausgetauscht wurden, erfolgte alsdann, getreu nach dem Motto „Feuerwasser marsch“, der Aufriss der ersten Hülsen und Pullen. Zu diesem Zeitpunkt standen die Rauchzeichen noch auf Sieg.
Die Bahnfahrt ging - subjektiv betrachtet - reibungslos vonstatten. Die Taktik „Immer dem blauroten Adidas-Rucksack hinterher, komme was wolle“ hat sich bereits in der Vergangenheit als erfolgversprechend herauskristallisiert - und war auch diesmal, anders als der vorgegebene Kampfplan des Strategen Lucien Favre, von höchster Effizienz. Wir sind in Sinsheim angekommen und nachts wieder in Lutten gelandet. Das kennt man auch anders…
Die Tour war durch den "Oberlemming" wie gewohnt gut organisiert und strukturiert. Von gewissen Störfaktoren im Ablaufplan abgesehen, verlief die Tour soweit reibungslos und ohne größere Verluste. Als Zatopek's Emil morgens in Osnabrück zur Truppe stieß, war davon nicht unbedingt auszugehen. Diesmal zwar nicht direkt aus Palma de Mallorca angereist, dafür aber mit gefühlten sieben durchzechten Nächten in den Knochen, ging es, nicht nach Mexico, nicht ohne Geld, dafür aber nach Sinsheim und ohne IPhone-Ladekabel, mit einer mächtigen Schnaps- und Wurstfahne sowie voller Vorfreude und mit großem Durst, los. Auf der Rücktour trieb der selbsternannte Profi-Lagerlogistiker mit Rosé aus Pappbechern seine Genesung voran, so dass mit einem Verlustiggehen des Dauerbrenners nicht mehr zu rechnen war. Der Chief übernahm trotz allem, in gewohnt sozialer Absicht, kurzerhand die Vormundschaft, kümmerte sich vorbildlich und verteilte - ausnahmsweise (!) - mehr Lob als Tadel.
Trotz der erlebten Niederlage war die Stimmung auf der Rücktour sehr ausgelassen. Diese konnte auch nicht durch die Schaffnerin im ICE gebremst werden, die ziemlich bestimmend den aufkeimenden Wunsch des Häuptlings nach einem Standard-Kastagnetten-Tanz zu den Hardcoreklängen von James Last, unterband. Tränen wurden aufgrund dessen allerdings nicht vergossen. Die Lautstärke wurde ein wenig zurückgeschraubt - Krähen sind ja bekanntlich auch keine Singvögel, weswegen auch keine Forderungen nach weiteren gesanglichen Kunststücken aufkamen - und es wurde sich wieder auf das Wesentliche konzentriert. Bier, Cola-Schnappes und Kümmerling (Motto von Monchichi Büssing: „6 Fläschchen in 60 Sekunden“) sorgten für eine angenehme Speiseröhrentemperatur und ließen die Niederlage (zum Spiel wurde bereits alles gesagt) einigermaßen erträglich werden.
Lars litt im Folgenden nach dem Konsum seiner ersten Flasche Billig-Korn zwar durchaus an einer abgeschwächten Form des Muttersprachenverlustsyndroms, den Kampf gegen die aufkeimende Alkoholmüdigkeit gewann er - entgegen den Spekulationen des Chiefs - allerdings in nahezu eindrucksvoller Manier. Einen solchen Siegeswillen hätte man sich von der Mannschaft am Nachmittag gewünscht, dann hätte es zumindest zu einem 0:0 gereicht.
Situationskomik und Alko-Slapstick (auf eine kurze Konversation zwischen Monchichi Büssing und einer feinen Dame muss an dieser Stelle hingewiesen werden. Büssing: Frau mit weißem Schal, bist du stramm? Frau mit weißem Schal: Was? Büssing: Bist du besoffen? Frau mit weißem Schal: Nee! Büssing: Ich schon!) dazu ein indianisch angehauchtes Bülent-Ceylan-Double sorgten für das Comedy-Rahmenprogramm und den einen oder anderen Lacher.
Der teilweise missbräuchliche Alkoholkonsum forderte alsbald auch weitere Opfer. Da es für Koddi aber generell nach der Devise ”Einen rein - für den Verein“ geht, muss natürlich auch das eine oder andere Brecherchen gestattet sein. Wo saufen eine Ehre ist, ist Kotzen keine Schande.
Zurück in Bremen dann der einzige, von mir bemerkte, aber schwerwiegende DB-Aussetzer. Ausfall der Nordwestbahn! "Papa" Chief sorgte kurzerhand für einen Taxibustransfer nach Twistringen. Dass die Nordwestbahn neuerdings seine Kundschaft per Großraumtaxen befördert, ist mir persönlich neu, aber auch vollkommen egal. Zurück in Lutten folgte ein krönender Absch(l)uss in Elses Dorfkrug, der erst in den frühen Morgenstunden endete.
Schlussfazit: Mieses Spiel, super Tour. Ungeachtet des bescheidenen Ergebnisses verdiente sich die Fahrt das Prädikat „Champions League“. Da sind sich zumindest die oben aufgeführten Lemminge einig. Was wohl erst passiert, wenn wir unsere Borussia wieder siegreich erleben.
In freudiger Erwartung und mit schwarz-weiß-grünem Gruß

Pöppi (”VFL 1900 Supporters Lutten“)
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Borussia - Leverkusen  2:2

Trainer Robin Dutt: “Wir haben gut angefangen, das 1:0 hat uns keine Sicherheit gegeben. Gladbach hat ab der 30. Minute mit guten Flachpässen das Mittelfeld überbrückt. Man muss neidlos anerkennen, dass dieses Ein-Kontakt-Spiel der Borussen eine hohe Qualität hatte, so dass wir bis zum Ende nichts mehr entgegen zu setzen hatten. Mit dieser Ballsicherheit und dem Publikum im Rücken haben sie sich fast in einen Rausch gespielt, keine Frage, Gladbach hat das Spiel zu Recht gedreht.

Wer hätte das gedacht, daß fan sich in dieser Saison über ein Heim-Unentschieden gegen Leverkusen ärgert...?! :-)

Tourbericht...
Endlich... Samstagmorgen FÜNFUHRFÜNFUNDVIERZIG, der Wecker schlägt Alarm und draußen ist es noch Stockdunkel?!? 2 Wochen warten sind vorbei, es ist wieder Borussia!! Das Terror-Teenie A-C ist auch schon (?), nein, immer noch (!) wach, aber sie ist ansprechbar und reagiert auf einfache Kommandos. Okay, hätte schlimmer sein können, z.B. ein Totalausfall wie Herr K. das schon einige Male gebracht hat. Also, fertig machen und los geht`s. Zwei Blocks weiter die Flohrs noch einpacken und ab nach Bremen. Halt, halt, keine Angst, dort wollen wir nur unseren neuen Mitfahrer Marvin einladen und dann ab gen Holdorf den Terror-Bus entern.
An den Siggi-Ersatz muß man sich erst noch gewöhnen, aber egal. Alle Sachen verstauen, Stammplatz einnehmen und dann erstmal ein schönes, kaltes Alt vom Chief trinken, das passt. Aus dem Grinsen einiger der Anwesenden konnte ich schließen, daß die letzte Busfahrt ihre Zeichen hinterlassen hatte, aber Vorsicht, heute war ich der Fahrer und mußte mir meine Ration gut einteilen. Dafür konnte Ralf F. heute 'mal so richtig zuschlagen. Und nachdem auch er einen Intensivlehrgang im Kühltaschepacken bekommen hat konnte er die Mission mit Erfolg angehen. Auf einer sehr fröhlichen Hinfahrt, das Terror-Teenie war auch immer noch wach, fehlte eigentlich nur der Getto-Blaster um alles perfekt zu haben.
Zum Spiel, sch... begonnen, dann die Pillen in ihre Packung zurückgedrückt und nach gefühlten 20 ausgelassenen 100%igen am Ende mit dem 2:2 bestraft - 2 Punkte verschenkt; da waren sich wohl alle einig.
Die Rückfahrt verlief trotz etwas gedrückter Stimmung ohne größere Verluste. Ralf F. zollte dem Alkoholkonsum seinen Tribut, unter Einsatz der eigenen Gesundheit wurde Fuzzie diesmal als "pyrotechnischer Wegausleuchter" ersetzt und das Terror-Teenie war auch immer noch wach als wir den Bus in Holdorf wieder verließen.

Ein Glück is' bald wieder Fußball.   :-)

Uwe / "Schneverdinger..." ("Heidjer")
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Freiburg - Borussia  1:0

Wieder ein 1:0 ...aber leider ein “falsches”. Freiburg war an diesem Nachmittag nicht gut, jedoch sehr, sehr effektiv. Wir dagegen spielten schwach und mussten durch einen abgefälschten Schuß die (erst) zweite Saisonniederlage hinnehmen.
Wahrscheinlich sind wir auch zu “verwöhnt”, denn der Auftritt des Teams spiegelte eigentlich nur das Leistungsvermögen der Mannschaft(en) der letzten Jahre wider. So reichte es im Breisgau nicht zu etwas Zählbarem, doch die 16 Punkte nimmt uns keiner.
Der äußerst gute Start weckt natürlich Begehrlichkeiten, auch bei einem selber - das kann und will man gar nicht verhehlen. Trotzdem müssen wir uns vor Augen führen, wo wir herkommen und daß jeder Sieg ein Luxus für uns ist/sein muß.
Und mit diesem Wissen und dieser Einstellung sollten auch die nächsten beiden Spiele gegen Leverkusen und in Sinsheim angegangen werden.
Auf der Rückfahrt lernten wir übrigens zufällig Schiedsrichterbeobachter Eugen Strigel kennen und es entwickelte sich eine kurzweilige und aufschlußreiche Unterhaltung. Doch dazu später - im Tourbericht - mehr.

Besagter Tourbericht (voraussichtlich von Philip und Jens)...
Frühmorgens um 7:32 Uhr traten wir mit 12 Leuten der halben Weltreise entgegen. Mit gutem Gewissen schauten wir dem Spiel in Freiburg entgegen, um die nächsten (wichtigen) 3 Punkte einzufahren.
Ein Herr wollte auch gleich von Anfang an voll durchstarten. Er hatte eine 3 Liter Flasche Korn im Handgepäck und sorgte so während der gesamten Zugfahrt hin und wieder 'mal für Aufsehen. Dekadant.
Auf der Hinfahrt wurde eine Person dann auf einmal rattig und nahm die Initiative selbst in die Hand. Schnell bat er eine weibliche Begleitung zu uns: "Kerstin de la Queen“ (Facebook), und auch von vielen zur Barbie gekürt! Gekleidet in Pink bis Rosa - und auch Ihr Hab & Gut in diesen Farben! Ihr Aufenthalt war nicht der allerlängste, zum Leidwesen von Pedro, doch es war amüsant, wie Sie mit ihrem "tollen“ Charakter Pedro "verzauberte".
Auf der Rückfahrt saß plötzlich, ohne dass wir im Entferntesten daran gedacht hatten, ein ehemaliger Referee neben uns, ein gewisser Eugen Strigel! Den wohl die meisten kennen müssten. Falls nicht, erinnert Euch an das glorreiche Pokalfinale 1995, was er laut seiner Aussage gepfiffen haben soll. Dies war auch so, wie ich es recherchiert habe. Nach einem längeren sehr informativen Gespräch stieg er dann in Karlsruhe aus, Jens konnte sogar noch kurz vorher einen schönen Gruß als Satz mit Unterschrift an uns Gladbachfans ergattern!
Nach einer längeren "Diskussion“, über's nach Hause kommen vom Bremer Hauptbahnhof, fanden wir schließlich doch noch jemanden der uns vier letzten Leutz gut nach Hause brachte, in Person meiner Mutter (natürlich auch Borussiafan).
Beim Spiel kam dann unsere schwache Torchancenbilanz zum entscheidenden Punkt. Es lief ja mit dem Toreschießen in bisher noch keinem Spiel "rund", wenn man Wolfsburg mal ausklammert. Jetzt am 8. Spieltag wurde es uns dann zum Verhängnis, in dem wir im ganzen Spiel eigentlich überlegen spielten, doch einfach nicht das Runde in's Eckige befördern konnten. Herr Strigel erwähnte dann auch noch, daß wir einen ganz klaren Elfer in der 10. Minute nicht bekamen, doch das wussten wir bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht und die Stimmung krabbelte wieder ein bisschen weiter in den Keller. Zum Tor der Freiburger kommen wir am besten erst gar nicht zu sprechen (Abseits oder nicht). Doch wie das schöne Sprichwort sagt: "Aus Fehlern lernt man!“ Und nächstes Mal wird es wieder mit einem Dreier klappen!! Kurz und knackig auch gesagt, es war einfach nur "deprimierend“, nicht wahr, Wittig.  :-)

Philip
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Borussia - Nürnberg  1:0

Die Mannschaft marschiert weiter: 5. Sieg im 7. Spiel, drittes 1:0 hintereinander... und auf der Habenseite fette 16 Punkte. Es macht zur Zeit einfach unheimlich viel Spaß und diese Augenblicke und Tage sollten wir einfach nur geniessen, auch wenn sich das aktuelle Szenario absolut unrealistisch anfühlt. Es scheint tatswahrhaftig echt zu sein.
Sehr gut beschrieben wird die momentan herrschende Situation auf “torfabrik.de”...
=>
http://torfabrik.de/einwurf/aktuelles/datum/2011/09/25/normal-ist-das-nicht.html

Tourbericht...
Verwirrung ist ein Zustand, der alte Denkmuster aufwirbelt und neue Aussichten am Horizont aufziehen lässt. Das ich nach so einem Start in die neue Saison durcheinander bin, kann bestimmt der eine oder andere Gladbachsupporter nachvollziehen. Wo mag denn nun der Weg hingehen? Katapultiert uns die mehr als gefestigte Mannschaft in eine güldene Zeit? Ohne Abstiegsangst, zementiert mit einem einstelligen Tabellenplatz, und vielleicht, aber auch nur vielleicht, winkt am Ende sogar ein Europa-Ticket? Oder kann man diesmal die Pokalhölle, wo viele Stolpersteine getränkt mit KO-Tropfen ausgelegt sind, meistern? Es ist kaum zu glauben, dass sich solche Gedankenspiele wieder eingefunden haben und ich ertappe mich sogar dabei ein verstärktes Interesse zuerst auf die Matchergebnisse der Bayern oder Dortmund zu zeigen. Verwirrend!!
Mit den Herrschaften aus der nördlichen Bayern-Metropole stellte sich ein Team im Borussia-Park vor, die ebenfalls in den ersten Saisonspielen schon kräftig Punkte gesammelt hatte. Daher ließ unser Supertrainer Lucien Favre im Vorfeld nur verhaltenen Optimismus über die einschlägigen Medien verkünden. Euphoriebremse oder Respekt vor einer analysierten Auswärtsstärke, nun ja, keiner sollte wohl in die Übungsleiterkarten blicken. Das Match wurde klar von unseren Helden bestimmt, bis auf die Torausbeute war alles gut. Zahlreiche Großchanchen konnten nicht im Gastgehäuse untergebracht werden und die Verzweifelung wuchs immer mehr, als auch noch der Club-Keeper zur Höchstform auflief. Die verdiente Entscheidung leitete dann aber doch der wieder megastarke Marco Reus in der zweiten Hälfte ein. In der 75. Minute wurde er nach einem Doppelpass mit Raul Bobadilla unsanft im Strafraum auf die grüne Wiese geschickt. Den fälligen Elfer versenkte der Capitano Filip Daems höchstpersönlich und damit war der fünfte Erfolg nach sieben Spielen in trockenen Tüchern.
Jubel, Trubel nach Sensationen, auch auf den Busfahrten schlägt die euphorische Antidepression immer mehr durch. Auch auf diesem Trip musste bei lautem Sing-Sang der Captain öfters das Knie heben und für seine Terrorgemeinde einstehen. Alles lief perfekt, bis auf eine Kleinigkeit. Nach der obligatorischen Kreiselumrundung in Lengerich/Westf. sollte mit diversen mechanischen Hilfsmitteln der Himmel über dem Hohl und Bringe in ein leuchtenes "Flammenmeer" verwandelt werden. Koordinationsschwierigkeiten beim Ausführenden und verbogene Pyrowerkzeuge verhinderten den großen Erfolgsknall. Schade eigentlich, aber wir haben ja noch einige Spieltage zu gehen (fahren).

See you!
"Borussen-Tigger" Ralf
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ICE-Zugfahrt des “FpMG-Nord” zum Auswärtsspiel in Freiburg

Zum Auswärtsspiel in Freiburg am Samstag, den 01.10.2011 organisieren wir wieder eine ICE-Zugfahrt und zur Zeit sind noch ein paar freie Plätze verfügbar.
Das DB-Ticket kostet für Fanprojektmitglieder pauschal 63,00 €uro (zuzüglich Eintrittskarte Stehplatz/Sitzplatz).
Nähere Informationen zu dieser Fahrt sind wieder über die bekannten Kanäle erhältlich; oder via
tourangebote@brenndorf-fohlen.de ...

Hamburg - Borussia   0:1

Ich muß feststellen, daß man - wenn man “oben” steht - fast genauso viel Angst hat ein Spiel zu verlieren, wie am Tabellenende (*zwinker*).
Gestern sahen wir keine gute erste Halbzeit und der Ausfall von Mike Hanke machte sich bemerkbar. Viele motzen über unseren (relativ) langsamen Stürmerneuzugang der Winterpause; wenn er aber ‘mal nicht aufläuft, macht sich sein Fehlen bemerkbar, denn irgendwie ist uns in der Offensive die Ballsicherheit ein wenig abhanden gekommen. Das Leder annehmen, verarbeiten, behaupten und verteilen, nachrückende Mitspieler in Szene setzen, das Spiel beruhigen, Bälle sichern... das ist das Spiel von Mike Hanke - und dieses kleine “Defizit” war in Hamburg zu sehen.
In den zweiten 45 Minuten nahm die zunächst schwache Partie jedoch deutlich an Fahrt auf. Das war allerdings der Verdienst von Lucien Favre’s Mannen, denn Hamburg gelang (glücklicherweise) weiterhin nicht viel.
Der Auswärtssieg ging aufgrund unserer Leistungssteigerung somit in Ordnung und die jetzt 13 Punkte nach nur 6 Spieltagen fühlen sich richtig gut an. Nicht nachlassen, Junx.  :-)

Tourbericht...
Schon in der Woche vor dem Spiel hatte Ronald seine Ansprüche als Kutscher angemeldet, da (fast schon) traditionell er (!) uns zu den Spielen im Volksparkstadion chauffiert. Dieses “Anbiedern” war zwar ein wenig dreist (*grins*) ...jedoch schlugen wir sein Angebot nicht aus und folgten der Einladung geplant vollzählig - und natürlich dankend.
Treffpunkt war wieder der Ferrari-”Schuppen” und Ronald’s “Meez” wurde u.a. von Anette und Harry & Finn bevölkert. Wir trafen uns auch diesmal frühzeitig, denn auf dem Weg nach Hamburg kann man ja nie so genau wissen, was einen auf der stark befahrenen A1 alles erwartet und gepaart mit dem Nadelöhr Elbtunnel kann das schon ‘mal (nervenaufreibende) Wartezeit/Verspätung bedeuten... alles erlebt.
Dem war an diesem Tage aber zum Glück nicht so. Wir konnten in einem Rutsch und ohne Pause die A1 und den Elbunterquerung hinter uns bringen und erreichten bereits frühzeitig das Stadion.
Jede Menge bekannte Leutz konnte man einmal mehr in der Hansestadt begrüßen und nachdem [fast (!) - nicht wahr, Palette] alle Kartenbesteller ihre Tickets in Empfang genommen hatten betrat man das Stadiongelände.
Das Spiel verlief zunächst relativ holprig und “unrund” - so etwas kannten wir aus der aktuellen Saison noch gar nicht.   (*zwinker*)
Das erkannte natürlich auch Lucien Favre und die Pausenansprache wird dementsprechend ausgefallen sein, denn im Anschluß nahmen wir das Heft des Handels in die Hand und erspielten uns mehrere hochkarätige Torchancen. Der verdiente Lohn - in Form eines Auswärtsdreiers - konnte nach dem Schlußpfiff erfolgreich in Empfang und mit auf die Heimreise genommen werden.
Jetzt bloß nicht durchdrehen. Gegen Nürnberg darf auf den Rängen die Erwartungshaltung nicht überdreht werden. Wenn am Ende eine Punkteteilung herausspringt, dann sollte auch das ‘mal zufriedenstellend sein. Wir warten ab.
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Borussia - Kaiserslautern  1:0

Die Festspiele gehen weiter. Diesmal nicht unbedingt auf die Spielweise bezogen, dennoch beherrschten wir den (allerdings harmlosen) Gegner eigentlich zu fast jeder Zeit und spielten unser Ding sauber “herunter”. Der beste Saisonstart seit x Jahren war somit perfekt.
Auch wenn wir uns über weite Strecken einigermaßen schwer taten, müssen solche Spiele auch erstmal gewonnen werden und dieser Dreier nährt unsere Hoffnungen in diesem Jahr endlich ‘mal wieder eine absolut sorgenfreie Saison spielen zu können. Platz 10-12 ist möglich für uns - und vielleicht stoßen wir ja sogar in die Tabellenregion 8-10 vor, aber für seriöse Prognosen ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch viel zu früh. Lassen wir das augenblicklichen Tabelllenbild außen vor und freuen uns stattdessen über die Spielweise und die 10 Punkte.

Tourbericht...
"Samstagmittag geht es los"... schön wär's, leider ist bei Heimspielen morgens um Sechs die Nacht vorbei. Aber was soll's, 'raus aus den Federn, duschen, Kaffee trinken und - ganz wichtig - Kühltasche packen. Heute darf es sogar etwas MEHR sein, ich muß ja diesmal nicht fahren (*zwinker*). Also Bier, Cola, Jack und 'nen Kapitän eingepackt und die Kühlakkus oben drauf.
Pünktlich um 7.10 Uhr ist auch Fahrer Tore da, also nix wie 'rein in unseren Bully und Abfahrt. Schnell noch die restlichen (Schnever)"Dinger" einsammeln und zunächst 'mal das "Astra"-Frühstück einnehmen.
Kurz vor halb Zehn in Holdorf (McD) angekommen, konnten wir auch sofort den "Wilkens-Terror-Tours"-Bus entern. Noch schön vorsichtig die Kühltasche ohne Henkel abstellen und dann genüsslich auf dem Stammplatz niederlassen. Zum Glück kann ich mich aus den immer wiederkehrenden Platzkämpfen gänzlich 'raushalten und schon bevor die letzten Leutz ihre Plätze gefunden haben das erste kühle Alt aufmachen.
Nach einigen Bieren und diversen "pick-up's" weiterer Mitreisender wurden dann noch die Eisreserven aufgefüllt und der erste "JD"-Cola durfte meinen Gaumen erfreuen.
Nach unserem ersten Boxenstop (irgendwie fehlen mir schon jetzt Sigi's legendär angekündigten "Pipi-Pausen") ging es feucht-fröhlich wieder auf die Reise. Da aber diese verdam...ten Hundebesitzer ihre Köter in unserem Pinkelwald ihr Geschäft machen lassen (absolute Schweinerei), machte sich irgendwie schlechte Luft im Bus breit. Aber zum Glück hatte am heutigen Tage nur ich (!) die Schei.. am Hacken, und nicht unsere Mannschaft. Der Chief hat dann 'mal schnell 'ne Rolle Klopapier besorgen lassen und mit etwas Wasser konnte ich das Malheur dann beseitigen.
Im Park angekommen sollte eigentlich noch ein Besuch im Fan-Haus gemacht werden, aber irgendwie is' der wohl dem zuvor getätigtem Alkoholkonsum zum Opfer gefallen.
Zum Spiel gibt es wohl nur "Mund abwischen, 3 Punkte auf die Habenseite buchen und hoffen, daß der Traum nicht so schnell aufhört" zu sagen.
Nach einer kurzweiligen Rückfahrt, inklusive "Grabstein" vom Chief, und gefühlten zehn McRib im Tempel des faden Geschmacks erreichten wir "Dinger" gegen 0.30 unser Zuhause.
"Samstag mittag..."  :-)

cu in HH
Uwe
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Schalke - Borussia   1:0

So fühlt es sich also an, wenn man verliert. Diese Gefühlsregung mussten wir seit Mitte April nicht mehr durchleben, doch an diesem 4. Spieltag hat es uns erwischt. Ärgerlich, aber angesichts unserer Spielweise und 7 Punkten im Rücken sicherlich zu verkraften. Wir haben gut gespielt, aber Schalke war einen Tick besser. Wir hätten unsere Torchancen konsequenter nutzen müssen.
Naja, als nächstes besucht uns Lautern und mit denen haben wir aus der letzten Saison nicht nur eine Rechnung offen (Hin- & Rückspiel und Taschentuchaktionen,.die auch ‘mal böse in’s Auge gehen können, wenn die falschen Junx provoziert werden; siehe Ost-Berlin).

Tourbericht(chen)...
Wie es (fast immer) “Schneverdinger Art” ist, waren die 4 “Dinger” überpünktlich, so daß wir ohne jegliche Verspätung um 13.15 Uhr starten konnten. Neben dem neuen “Heidekreis” wurden noch “Gast” Berni, Cacki/Tw. und - zu guter Letzt - in Lengerich Ralf aufgelesen.
Das ganze Spektakel sollte sich in Uwe’s neuen Bully abspielen und Chauffeur war an diesem Tage Kai, damit der Bengel nach seiner jahrelangen Führerscheinbüffelei nun endlich ‘mal Fahrpraxis unter seine Reifen bekommt.
Nach diversen Bremstests erreichten wir Gelsenkirchen und nach kurzer gezielter Suche fanden wir auch einen guten Parkplatz, wie gewollt abseits der großen (und “überlaufenden”) ausgewiesenen Parkflächen. Nach ca. 20 minütigem Fußmarsch standen wir vor der Turnhalle und es konnte mit bekannten Gleichgesinnten noch geplauscht werden. Der Zutritt stockte wie üblich, dennoch war man pünktlich im Block (Mist, Hallenschuhe vergessen).
Das Spiel gestalteten wir recht ordentlich, doch für einen Punktgewinn fehlten ein paar Prozent. So ärgerten wir uns über die knappe (und wohl unnötige) Niederlage, konnten den Ruhrpott jedoch erhobenen Hauptes den Rücken kehren - die Bäume wachsen für uns nun ‘mal nicht in den Himmel.
Die Rückfahrt verlief zügig, daran hatte auch unser Parkmanöver Anteil. Gegen halb Elf wurde die Twistringer Besatzung schließlich wieder abgesetzt und die Augen sind mit dem Schlußpfiff sofort auf das bevorstehende Heimspiel gerichtet... werden wir unseren erfreulich bemerkenswerten und sehr unerwarteten Katapultstart mit Punkten gegen K’lautern ausbauen können?!
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Borussia - Wolfsburg   4:1

Wir alle haben schon genügend Spiele gesehen, nach denen uns die Worte gefehlt haben - ich denke, es waren ausnahmslos schlechte. Auch nach unserem Heimspiel gegen den Frankensteinverein Wolfsburg war das der Fall, allerdings diesmal im positiven Sinne.
Wäre gestern die Homepage aktualisiert worden, hätte wahrscheinlich ein schmuckloses “Ohne Worte” veröffentlicht werden müssen.
Heute, mit dem Abstand von 2 Tagen, fällt die Analyse wesentlich umfangreicher aus. Dennoch kann man von diesem wirklich grandiosen Sieg restlos begeistert sein. Der Tabellenplatz ist zum jetzigen frühen Zeitpunkt der Saison absolut sekundär, interessant und wertvoll sind dagegen die 7 Punkte - noch drei weitere Zähler und wir hätten bereits unser Hinrundensoll erreicht (*zwinker*).
Wie (!) wir allerdings diesen Sieg herausgespielt haben, das lässt einen wahrlich mit der Zunge schnalzen. Eine geschlossen starke Mannschaftsleistung bescherte uns den ersten Heimsieg der Saison, kein einziger Spieler fiel ab.
Viele Beispiele hätte man anführen können - exemplarisch und stellvertretend nur ein paar Namen. Sei es Marco Reus (Hochgeschwindigkeitsfußball), Raul Bobadilla (wie er seinen bulligen Körper eingesetzt hat, sucht fast seinesgleichen und das ist der Boba, den wir sehen wollen), Marc-André ter Stegen (wieder ein sicherer Rückhalt), Mike Hanke (wenn man langsam ist, dann muß man nicht auch noch behäbig spielen - er steigerte sich jedoch erheblich und war, obwohl am Rande einer Gelb-Roten Karte stehend, wertvoller Passgeber, vorbildlich immer anspielbereit und unheimlich ballsicher) oder Roman Neustädter (der ein überragendes Spiel ablieferte). Gerade er war bis zum April ein großer Unsicherheits- und Risikofaktor in unserem Spiel. Der damalige Trainer Michael Frontzeck schenkte ihm aber immer wieder das Vertrauen und ließ in spielen - das zahlt sich jetzt aus.
Natürlich ist das alles nur eine Momentaufnahme (für eine Woche), aber ein sehr, sehr schöne.  :-)

Tourbericht...
Mit der “rasanten” Highspeed-Fahrerin Anette ging es gewohnt pünktlich los und eine Dreiviertelstunde später gesellten sich noch der Heidjer, Frauke und DEL-Heinz zu uns, so daß es im Auto muckelig eng wurde, nicht wahr, Frauke (*zwinker*).
Weiter ging es also ab Holdorf im Komplettaufgebot, doch die Staumeldungen im Radio verhießen nichts Gutes, aber weder die 6 km vor Osnabrück (hatten sich aufgelöst), noch die 8 km im weiteren Verlauf zwischen OS und Münster (hier wurden wir glücklicherweise nur 10-15 Minuten aufgehalten) sollten ernsthafte Folgen für uns haben. Geparkt wurde - wie üblich bei Pkw-Anreise - beim Fanhaus und wir erreichten gegen 20.00 Uhr den Borussia-Park; und das völlig streßfrei.   :-)
Das Spiel begann gar nicht nach unserem Geschmack, jedoch konnten wir den frühen Rückstand bereits Minuten später ausgleichen. Was dann folgte war meiner Meinung nach das beste Spiel unseres Teams, welches ich in den letzten Jahren gesehen habe (da hält fast nur noch der Auswärtssieg bei Arsenal London stand; der Gegner war 1996 allerdings wesentlich stärker, als die Gäste an diesem 19.08.2011).
“Erschrocken” ob dieser Leistung und gleichzeitig hochzufrieden machten wir uns gegen kurz nach Elf auf den Heimweg und um 1.50 Uhr wurde Twistringen wieder erreicht.
Wie jeder weiß, sind wir selbst nach Abschluß des kompletten Spieltags noch immer Tabellenführer - ist ja direkt peinlich.   :-)
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DFB-Pokal   (Auslosung 2. Hauptrunde)

Dienstag, 25.10.2011 / 19.00 Uhr

1. FC Heidenheim - Borussia


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Borussia - Stuttgart   1:1

Müssen wir nach dem Sensationssieg von München jeden Gegner aus dem Borussia-Park schießen?! Wohl kaum...! Mit der Punkteteilung können wir sehr gut leben und der momentane Tabellenplatz ist vollkommen egal.
Tourbericht von “Historiker” Marc (...nochmals Glückwunsch zum 400.)...

Endlich, die Sommerpause war vorbei und wir machten uns auf zum 1. Saisonheimspiel gegen den VfB Stuttgart. Für viele vielleicht ein Selbstläufer nach dem sensationellen Sieg bei den Bayern, für mich irgendwie nicht. Der Wilkens-Bus mit neuem Fahrer (Viele Grüße an dieser Stelle an Siggi) holte mich, Bernd hatte leider keine Zeit, ca. 9.50 Uhr in Neuenkirchen-Vörden ab. Der Bus war schon recht gut besucht, er sollte aber im Verlauf der Hinfahrt noch viel voller werden, aber ich glaube eh, dass einige viel lieber stehen.   ;-)
Der Höhepunkt der Hinfahrt war sicherlich der Zustieg des Herrn Zatto aus Usbekistan oder wie sind sonst die vielen Leckereien zu erklären? Fast sämtliche kulinarischen Leckerbissen nebst Zubehör fanden sich dennoch nach und nach auf dem Boden des Busses wieder, die fettarme Wurst (höchstens 100% Fett), der Buddel Wodka, der Red-Bull Verschnitt, das Brettchen und das originalverpackte Messer seien an dieser Stelle beispielhaft genannt. An eine Gabel wurde leider nicht gedacht, aber man kann den Kartoffelsalat ja auch mal mit den Fingern essen (*lach- wech*) und von den im Mülleimer gelandeten Saucen möchte ich erst gar nicht sprechen. "Sorry” Zatto, aber das musste ich mit in meinen Bericht aufnehmen, sonst hätte ich nicht viel von der Hinfahrt schreiben können. Ach, doch, vielleicht noch Deine auf mich (angedeutete) gezielte Kotzattacke. Ganz ehrlich, ich hatte echt Schiss, was sich auch durch meinen Flug in Richtung Uwes Schoß belegen lässt.
Ansonsten verlief die Hinfahrt des Spiels MG vs. Stutgard (Achtung Insider)  ;-) reibungslos!
Das Spiel zitiere ich mit den Worten des Kicker: "Trotz Überlegenheit des VfB ein verdientes 1:1". Dem ist nichts hinzuzufügen. Nach einem Sieg in München, sollte man sich auch mal über einen Punkt freuen! Für den Elfmeter wurde ich tags darauf von meinem Chef, seines Zeichens VfB‘ler, aufs Übelste beschimpft, er meinte ich solle mich nie wieder über Schiedsrichterentscheidungen gegen meinen VfL beschweren. Habe ich zwar nicht ganz nachvollziehen können, aber sei's drum. Kniff‘lige Entscheidungen lege ich sowieso immer für die Borussia aus!
Nach einen kurzen Abweichung der geplanten Rückfahrt-Route, kamen wir dann auch um ca. 1.00 Uhr wieder an meiner Haltestelle an. Ich hoffe alle anderen sind auch wohlbehalten zuhause angekommen - auch die Jungs, die dem Stoppelmarkt noch einen Besuch abstatten wollten.

Grüße an Alle
Marc Kruft (Alfseefohlen ‘93)
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München - Borussia   0:1

Das historische Datum 14. Oktober 1995 hat seit gestern Abend um 19.21 Uhr einen geschichtsträchtigen ”Zwillingstermin” zur Seite gestellt bekommen, denn der 07.08.2011 ist nun untrennbar mit unserem zweiten Auswärtssieg in München verbunden. Und der Dreier war noch nicht ’mal unverdient. Aber der Reihe nach.
Trotz Sonntagsspiel um halb Sechs gelang es uns eine kleine norddeutsche DB-Reisegesellschaft zusammenzutrommeln und pünktlich um 8.21 Uhr ab Twistringen wurde die Mission (impossible?!) ”Punktgewinn” in Angriff genommen. Die nächsten Leutz beehrten uns ab Hannover und der Borussen-Tigger, der diesmal ausnahmsweise in Kassel zustieg, komplettierte das Teilnehmerfeld am 1. Spieltag.
Nach dem Alkoholkonsum zu urteilen muß ein Großteil der Belegschaft am Montag Urlaub gehabt haben (ob geplant oder doch eher spontan sei ’mal dahingestellt *zwinker*). Die Hinfahrt verlief jedenfalls entsprechend ”losgelöst”. Die aufgeregten Gemüter beruhigten sich jedoch wieder und immer noch gut gelaunt erreichte unser Tross um kurz vor halb Vier die bayrische Landeshauptstadt.
Mittlerweile hat man in München seit ein paar Jährchen so etwas wie eine Stamm-Schließfachecke und dieser Gang wurde als nächstes erledigt. Nachdem sich die Leutz schließlich mit S-/U-Bahntickets eingedeckt hatten, konnten die letzten Meter in Angriff genommen werden. Die schon ”gierig” wartenden Kartenvor(!)besteller lauerten einen - wie verabredet - vor der Arroganz-Arena auf und der anschließende ”Papierhandel” ging relativ schnell von der Hand, so daß das Stadion 20 Minuten vor Spielbeginn betreten werden konnte.
Im Gästeblock angekommen bestaunte man grob geschätzte 6.000 - 8.000 Gladbacher. Der Support war sehr ordentlich und steigerte sich mit zunehmender Spieldauer, was nicht nur dem 0:0 zur Pause geschuldet war. Es sollte aber noch wesentlich besser kommen. Während der Druck gegen Ende der ersten Hälfte minütlich wuchs (wir hatten nach einer guten Anfangsviertelstunde lediglich noch sporadische Angriffsbemühungen entgegenzusetzen), zogen sich die Bayern zu Beginn der zweiten 45 Minuten aus unerklärlichen Gründen zurück. Ob aufgrund taktischer Vorgabe oder ob die Begründung der etwas defensiveren Grundausrichtung eher im Unterbewusstsein zu suchen ist interessierte uns nicht wirklich, fiel jedoch auf.
Unsere Vorstöße wurden nun gefährlicher und während unserem ersten Tor noch die Anerkennung verweigert wurde, hatten wir nur wenige Minuten später Amtliches zu bejubeln. Nach langem hohen Ball gewann Igor de Camargo an der Strafraumgrenze das entscheidende Kopfballduell gegen Boateng und dem herausstürzenden Neuer und das Leder drehte sich mit leichtem Drall in das Feld ”zurück” und nahm Kurs auf den Pfosten, der schließlich innen getickt wurde, so daß der Ball gemächlich über die Linie rollte wollte. Die Gästekurve glich nun einem Tollhaus. Aber war das Tor nicht viel zu früh gefallen? Nein! In der restlichen Spielzeit wurde weiter geschickt verteidigt und den Gastgebern fiel tatsächlich nichts Gescheites mehr ein, so daß der befürchtete Sturmlauf ausblieb. Immer wieder konnten wir uns aus der Umklammerung befreien und das Spielgerät geschickt nach vorne befördern. Es brannte nichts mehr an; der grandiose 0:1 -Sieg wurde in Stein gemeißelt.
Mit dem Schlußpfiff ging für uns jetzt das große Rennen los und Vergleiche mit dem legendären Kühltaschenrennen von Fürth anno 2001 hinken nicht. Das ”Damoklesschwert” - Zugabfahrt um sensationelle 20.16 Uhr ab Hbf - trieb die Teilnehmer am München-”Marathon”, bzw. -Dauersprint zu wahren Höchstleistungen. Bereits um 19.35 Uhr starteten wir ab Station Fröttmaning und nach idealer Umstiegszeit trafen wir um Acht am Hauptbahnhof ein. Für die zu diesem ”frühen” Zeitpunkt noch nicht Anwesenden wurde stellvertretend das komplette Schließfach leergeräumt und jetzt war sogar ein gemütlicher Gang zum Bahnsteig drin. Dank der um 5 Minuten verpäteten Abfahrtszeit erreichten auch die letzten unserer Leutz den Zug und als sich der ICE schließlich in Bewegung setzte, kehrte anscheinend jeder - ob des zuvor Erlebten - für 1, 2 Minütchen in sich; anders lassen sich die in großer Runde, unabhängig voneinander, praktizierten ”Schweigeminuten” jedenfalls nicht erklären. Als man endlich ein wenig zur (auch inneren) Ruhe kam, realisierte man/fan nach und nach den Auswärtssieg und der Heidjer erinnerte nochmal an sein vor dem Spiel prophezeites Drehbuch (Titel: ”Fehler durch Neuer”).
Beim Umstieg in Fulda mussten wir durch den Anschlußzug zwar eine halbstündige Verspätung hinnehmen, aber das war in dem Fall diesmal wirklich scheißegal. Der Zug fuhr nur bis Hannover, doch hier wartete bereits vereinbarungsgemäß unser ”Taxifahrer” Chris, der uns dankenswerterweise um Zwei Uhr morgens abholte. Er brachte die Fracht sicher nach Hause, so das 3 Leutz beim Bahnhof in Twistringen ”entlassen” wurden und man gegen 3.30 Uhr - ein wenig müde im Gesicht, aber hochzufrieden - wieder zuhause eintraf.
Ein schier unbegreiflicher Saisonauftakt, der von der Mannschaft diesmal hoffentlich richtig einzuordnen ist (…vergleiche das 3:6 in Leverkusen; 08/2010).
Ein abschließender Dank gilt nochmal “Nachtschichtkutscher” Butters.
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Regensburg - Borussia  1:3

Der Pflichtspielauftakt fiel zufriedenstellend aus. Nicht überragend, aber ungefährdet fuhren wir dieses 1:3 ein. Echte Spannung kam - zum Glück - nicht auf. Dafür war der Gegner nicht stark genug; das “könnte” sich am Sonntag “vielleicht” sogar ändern (*zwinker*).

Tourbericht...
Zum Saisonstart bestand sofort die Möglichkeit seitens Stadionkunde/-premierenfest einen ”Gummipunkt” einzufahren, denn den Regensburger Domspatzen stattete man bis dato noch keinen Besuch ab.
Zunächst war eine Zugfahrt angedacht, aber aufgrund von ”Flexibilitätsproblemen” war es uns leider nicht vergönnt eine Gruppenfahrt abgreifen zu können. Da sich auch das Thema Bullyfahrt irgendwann drei Tage vor dem Starttermin erledigte (...wenn man sich auf andere verlässt, dann ist man verlassen!), stand also eine Anreise mit dem Pkw an.
Nach kurzer Rundmail war die (jetzt nur noch auf eine Autobesatzung geschrumpfte) Crew informiert und an besagtem Tag ging es pünktlich (!) um 11.30 Uhr los. Der als Fahrer eingeteilte Bademeister steuerte seine Möhre mit uns 2 Leutz zum 1 ½ Stunden entfernten Treffpunkt an der A33 und nun begann das lange Warten. Ralf hatte nur wenige Minuten Verspätung (was sich allerdings erst später herausstellen sollte), aber da sein Mobilfunk nicht einwandfrei funktionierte konnte keiner in Erfahrung bringen, ob er nun hier oder doch an dem zuvor favorisierten Abholparkplatz an der A44 weilte. Mangels Kommunikation machten wir uns also nach einer Viertelstunde Wartezeit auf den Weg zur nächsten Zustiegsmöglichkeit. Doch nach einigen Minuten erreichten uns über das Telefon doch noch Sprachfetzen und irgendwie schafften wir es trotz aller Widrigkeiten uns auf dem nächsten Parkplatz zu verabreden. Gerade als wir, aufgrund fehlender Infos, erneut weiterfahren wollten/”mussten”, kam uns Ralf entgegen und endlich hatte die erste ”Zusammenkunft” der Saison geklappt.
Das nächste Problem ließ aber nicht lange auf sich warten. Eigentlich sollte Ingo mit seinem Geschoß bis nach Regensburg fahren, aber nach nur wenigen Kilometern auf der Autobahn war unüberhörbar zu registrieren, daß 4 Leutz mindestens eine Person zuviel für dieses Gefährt waren/sind, denn man konnte alle 200 Meter spüren, daß bei jedem zweiten Huckel der Karosseriekasten auf den Reifen aufsetzte - da viel zu breite Puschen.
Also wurde eine sehr kurze Krisensitzung abgehalten und als Ergebnis sofort die nächste Ausfahrt angesteuert… Rückkehr zum Parkplatz und Fahrzeugwechsel. Zum Glück war Ralf mit seiner ”Limu” am Start und so bestand die Möglichkeit die unkurze Fahrt im fahrtüchtigen Mondeo fortzusetzen. Gesagt, getan. Endlich wurden Meter gefressen und trotz mehr als einstündiger ”Trödelei” erreichten wir Regensburg um akzeptable ”Neunzehn-Uhr-nochwas”.
Jetzt allerdings dauerte es noch eine halbe Stunde bis wir endlich eine Parklücke auftaten. Nach 25minütigem Fußmarsch erreichten wir schließlich das urige Stadion, welches direkt in der Stadt und auch im Wohngebiet lag. Durch eine mit Gästefans geflutete Häuserschlucht erreichten wir nach ca. 20 Minuten Wartezeit endlich den Gästeblock, den wir um exakt 20.29 Uhr betreten konnten; eine Punktlandung.
Das Spiel wurde glücklicherweise zu keiner Zeit spannend, dafür war der Gastgeber nicht stark genug. Der frühen und beruhigenden Führung durch Martin Stranzl und Marco Reus folgte zwar der Aussetzer von Marc-André ter Stegen - er verursachte einen unnötigen Foulelfmeter - aber das Ergebnis, bzw. die ”Tendenz” wackelte nicht. Den Schlußpunkt setzte Igor de Camargo mit einem feinen Heber. Die nächste Runde war erreicht.
Die Rückfahrt verlief zügig und schnörkellos. Bereits um Elf Uhr bog man auf die Autobahn ein und schon um Viertel vor Fünf war Twistringen wieder erreicht.
Wunschlos für die nächste Pokalrunde? Unterhaching wär’ bestimmt eine ”Reise” wert, aber in jedem Fall sollte bei unserem nächsten Auftritt wieder ein ”Gummipunkt” herausspringen... man gönnt sich ja sonst nichts.  :-)
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Zum Interview mit Dante geht’s hier...

=>
http://www.ran.de/de/fussball/bundesliga/1107/News/interview-dante-borussia-moenche ngladbach-selecao-martin-stranzl-abstiegskampf.html   (*anklick*)
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“WTT”-Bustouren zum Borussia-Park...
(Stuttgart-, K’lautern- und Nürnberg-Heimspiel; jew. samstags)

Zu den Heimspielen am 13.08., 10.09. und 24.09.2011 organisieren wir wieder Bustouren.
Wie gewohnt fahren wir via Diepholz, McD Holdorf (A1), Osnabrück, Lengerich, Ladbergen und Münster/Westfalen (usw.) gen Niederrhein.
Zustiegsmöglichkeiten bestehen entlang der Strecke und die Fahrpreise sind wie üblich entfernungsabhängig und somit gestaffelt. Steh- und Sitzplatzkarten sind ebenfalls noch erhältlich. Anmelden. :-)


”Terminierungen”...   (1.-7. Spieltag)

Datum

Wochentag

Spiel

07.08.2011

Sonntag / 17.30 Uhr

München - Borussia

13.08.2011

Samstag / 18.30 Uhr

Borussia - Stuttgart

19.08.2011

Freitag / 20.30 Uhr

Borussia - Wolfsburg

28.08.2011

Sonntag / 17.30 Uhr

Schalke - Borussia

10.09.2011

Samstag / 15.30 Uhr

Borussia - Kaiserslautern

17.09.2011

Samstag / 15.30 Uhr

Hamburg - Borussia

24.09.2011

Samstag / 15.30 Uhr

Borussia - Nürnberg


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DFB-Pokal   (Auslosung 1. Hauptrunde)

Freitag, 29.07.2011 / 20.30 Uhr

Regensburg - Borussia


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Bundesliga-Spielplan Saison 2011/2012 (Hinrunde)

Datum

Spieltag

“Home/Away”

Spiel

05.08. - 07.08.2011

1

(A)

München - Borussia

13.08. - 14.08.2011

2

(H)

Borussia - Stuttgart

19.08. - 21.08.2011

3

(H)

Borussia - Wolfsburg

26.08. - 28.08.2011

4

(A)

Schalke - Borussia

09.09. - 11.09.2011

5

(H)

Borussia - Kaiserslautern

16.09. - 18.09.2011

6

(A)

Hamburg - Borussia

23.09. - 25.09.2011

7

(H)

Borussia - Nürnberg

30.09. - 02.10.2011

8

(A)

Freiburg - Borussia

14.10. - 16.10.2011

9

(H)

Borussia - Leverkusen

21.10. - 23.10.2011

10

(A)

Ho”pp”enheim - Borussia

28.10. - 30.10.2011

11

(H)

Borussia - Hannover

04.11. - 06.11.2011

12

(A)

Berlin - Borussia

18.11. - 20.11.2011

13

(H)

Borussia - Bremen

25.11. - 27.11.2011

14

(A)

Köln - Borussia

02.12. - 04.12.2011

15

(H)

Borussia - Doofmund

09.12. - 11.12.2011

16

(A)

Augsburg - Borussia

16.12. - 18.12.2011

17

(H)

Borussia - Mainz


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Interviewpassage in der Westdeutschen Zeitung: Sie haben schon einiges mitgemacht in ihrer Karriere. Was hat Sie in Gladbach beeindruckt?

Martin Stranzl: “Die Fans! So etwas habe ich noch nicht erlebt. Das war überragend. Die Fans hatten ein richtiges Gespür dafür, wie und wann sie uns helfen konnten und haben uns unheimlich nach vorne getragen. Es war sensationell, was da in der Relegation abgegangen ist, unser Stadion hat gebebt. Für so etwas lebt und arbeitet man als Profi-Sportler.”

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Borussia-Park Saison 2011/2012Kartenpreise

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Sonntag, 29. Mai 2011, Jahreshauptversammlung von Borussia. Es galt die letzte Schlacht der Saison zu schlagen und man musste sich u.a. mit den Themen ”König(s)reich” und ”Tigerstaat” auseinandersetzen.
Pünktlich um 8.30 Uhr ging es in Twistringen los und im Laufe des Hinwegs konnten wir zwei Autos mit insgesamt 8 Leutz ”befüllen”, so dass neben den Kutschern der Hauptstrecke, Ralf & Häde, noch der Heidjer, Uwe, Anette, Achim und Marc mit ihrer Stimme zur Verfügung standen.
Um kurz vor Zwölf war man am Borussia-Park angekommen und konnte auch einen relativ günstig gelegenen Parkplatz ergattern. Erwartungsgemäß hieß es jetzt erstmal Anstehen vor dem Einlaß. Trotz einer 200 Meter langen Warteschlange arbeiteten wir uns in 25 Minuten zur Ausweiskontrolle vor und das Programmheft inklusive Stimmkarte (und Verzehrgutscheinen *schmatz*/*schlürf*) konnte zügig in Empfang genommen werden. Wir suchten uns schließlich im Oberrang (Block 5A) unsere Sitzplätze aus und wir konnten bereits erahnen, dass der bisherige Rekordbesuch von 3.000 JHV-Besuchern in jedem Fall deutlich übertroffen werden würde.
Aufgrund des Mitgliederansturms fiel der Startschuß mit über einer Dreiviertelstunde Verspätung und als Lucien Favre zwischenzeitlich vom Publikum ”entdeckt” wurde brandete großer Jubel auf.
Die diesjährige JHV wurde somit um 12.50 Uhr von Rolf Königs eröffnet und er konnte zunächst 4.998 Mitglieder begrüßen (unter ihnen übrigens auch Christopher Heimeroth, der am Tag zuvor geheiratet hatte). Durch weitere ”Zuwächse” wurde diese Zahl im Verlaufe des Nachmittags noch auf 5.086 und schlußendlich 5.181 korrigiert.
Als Trainer Lucien Favre das Wort ergreift ist wieder tosender Beifall das Ergebnis und endet in ”standing ovations”. Er bedankte sich für die Unterstützung, warnte zugleich aber vor zukünftigen Träumereien… ”So, wie in den letzten Wochen, wird es nicht weitergehen”.
Die Wahl des Versammlungsleiters ereignete sich ohne Verzögerungen und es folgte die Totenehrung, sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder.
Um 13.23 Uhr wurde es interessant, Rolf Königs legte den Jahresbericht vor. Er begann mit einer Nachlese in Bezug auf unseren sportlichen Werdegang der letzten Saison. Weitere Inhalte seines Vortrags… ”Rücktrittsgedanken” (kurzer Applaus), ”Erfüllung der Amtszeit” (vereinzelte Pfiffe), ”Systems Königs” (lautstarke Zwischenrufe). Insgesamt agierte er souverän, für meinen Geschmack instrumentalisierte er dabei aber Lucien Favre zu sehr. Der Präsident fuhr seine Rede mit diversen Themen fort, die, um der Langatmigkeit die Stirn zu bieten, nachfolgend in Kurzform aufgelistet sind: Stadionneubau (vor 7 (!) Jahren) & internationale Spiele; kein Verkauf von Vereinsanteilen, TV- und Marketingrechten (Rückkauf von in den 90er Jahren veräußerten Rechten); ”Weg der kleinen Schritte”; in Steine investieren, um die Erträge in Beine stecken zu können; trotz Nichtberücksichtigung bei der WM 2006 FIFA-taugliches Stadion (4 A-Länderspiele und Frauen-WM 2011); mit Preisen ausgezeichnetes Jugendleistungszentrum (Aufbau durch Max Eberl / 2004). Rolf Königs zeigte sich allerdings auch einsichtig… O-Ton ”Wir haben auch Mist gebaut”.
Ab 13.53 Uhr konnte man den Worten von Sportdirektor Max Eberl lauschen, der den sportlichen Bericht ablieferte. Vorherrschende Punkte waren die Erläuterungen zur Kaderplanung 2010/2011; Saisonrückblick (u.a. Verletzte, Rote Karten, schlechte Spielerleistungen); Blick muß zukünftig wohl auch auf den Lebenswandel einiger weniger Profis gerichtet werden; Verletzte bei anderen Vereinen (ebenfalls teils extreme Auswirkungen auf die Saisonziele; z.B. München, Bremen, Stuttgart); monatelanges Festhalten an Michael Frontzeck (”Alle wollen Kontinuität, dann schmeiße ich nicht sofort den Trainer ’raus” - Mißfallensbekundungen wurden mit lautem Applaus gekontert); Wintertransfers. Dennoch schoß Max Eberl ein kleines Eigentor (”Trainerwechsel war nicht zu spät; Klassenerhalt hat geklappt” - ja, aber wann und wie?!). Zum Abschluß noch kurze Werbung in eigener Sache, in dem er die Verpflichtung/Ausleihe des 20jährigen gambischen Norwegers Joshua King von Manchester United verkündete. Ein sehr solider Auftritt, (fast) ohne Angriffsfläche.
In der Zeit von 14.24 bis 14.36 Uhr war der Finanzbericht von Geschäftsführer Stephan A.C. Schippers an der Reihe. Tenor: Wir sind Herr im Haus und haben unsere Zukunft nicht verfrühstückt.
Als nächster Tagesordnungspunkt wurde die Aussprache zu den Berichten behandelt. Eine Wortmeldung bezog sich auf die Auflösung von Rückstellungen um für diese JHV angeblich geschönte Zahlen präsentieren zu können, wurde aber von S.A.C.S souverän beantwortet. Jede zweite Frage zielte übrigens auf den Zeitpunkt von Rolf Königs’ Rücktritt ab und das Thema nervte irgendwann, da er zuvor bereits deutlich erklärte hatte, daß er bis 2013 gewählt wurde und nicht gedenkt, vorab zu flüchten. Auch der Weggang von Jugendnationalspieler Yunus Malli wurde hinterfragt. Die Mitglieder wurden vom Sportdirektor aufgeklärt, daß Spieler und Berater nicht nur ein doppeltes Gehalt, sondern auch eine (ausschließliche) Trainingsgarantie bei den Profis einforderten.
Ab 16.19 Uhr wurde es dann ernst. Das Wahlverfahren und die vier eingegangenen Anträge wurden erläutert. Einige Leutz hatten sich aber aufgrund der ausufernden Länge der Veranstaltung bereits aus dem Stadion ”abgesetzt”, so dass bei Wahlbeginn um 16.56 Uhr ”nur” noch 4.769 Mitglieder im Borussia-Park zugegen waren. Am wichtigsten war den Anwesenden scheinbar nur die Abstimmung bezüglich Antrag 1 (der ”Initiative”), denn unmittelbar im Anschluß - und noch vor dem Votum für die Anträge 2 bis 4 - verließen Hunderte die Versammlungsstätte und die nachfolgenden Anträge wurden somit von weniger Mitgliedern abgestimmt.
Die Erläuterungen zu den Anträgen wurden von Herrn Plogmann (zog übrigens im Namen der ”Initiative Borussia” den Antrag auf geheime Wahl zurück), sowie Michael Weigand (”Mitgliederoffensive 2007/2011”) auf der Antragstellerseite und jeweils von Borussia in Person von Norbert B-o-c-k-s (Insider *zwinker*) wie folgt vorgenommen… 1. Antrag Generelle Strukturänderungen; 2. Sitz im Ehrenrat für den Fanprojektvorsitzender; 3. Direktwahl des Vizepräsidenten ”Sport” durch die Mitgliederversammlung und 4. Verkauf von Vereinsanteilen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Mitglieder (auf der Mitgliederversammlung).
Die Anträge 2 und 4 wurden von Vereinsseite übrigens unterstützt, die Anträge 1 und 3 dagegen nicht und die Wahlergebnisse stellten sich schließlich wie folgt dar…

Antrag 1:  4.769 Stimmen / 0335x Ja / 4269x Nein / 0165x Enthaltung
Antrag 2:  4.189 Stimmen / 4034x Ja / 0079x Nein / 0076x Enthaltung
Antrag 3:  3.417 Stimmen / 0812x Ja / 2267x Nein / 0338x Enthaltung
Antrag 4:  3.055 Stimmen / 3030x Ja / 0010x Nein / 0015x Enthaltung

Nachdem das Bestreben der ”Initiative” (Antrag 1) mit überwältigender Mehrheit abgebügelt wurde, stimmte ein Teil der Anwesenden Schlachtgesänge an (u.a. ”Ihr könnt nach Hause fahr’n” und unsere Scooter-Tormelodie). (*schmunzel*)
Kleine Anekdote am Rande: Marc hatte uns beim Einlaß aus den Augen verloren, uns dann aber in der Rekordzeit von 4 Stunden wiedergefunden - und als ihn Häde per Handzeichen zu sich herwinken wollte, hätte er fast für den Verkauf von Vereinsanteilen gestimmt.  (*lach-weg*)
Um 17.57 Uhr verabschiedete sich zunächst Lucien Favre, der seinen Flieger erreichen musste und das war auch für uns das Aufbruchsignal, ungeachtet dessen, daß noch nicht alle Punkte der Jahreshauptversammlung abgehandelt worden sind. Aber irgendwann möchte man schließlich auch noch zuhause aufschlagen. So traten wir um Viertel nach Sechs den Heimweg an und um kurz vor Neun erreichte man Twistringen.
Fazit: Die monatelangen Querelen, Auseinandersetzungen und Anfeindungen konnten zwar endlich beendet werden, aber bei der nächsten sportlichen Schieflage könnte es sofort wieder rumoren - dessen sollten wir uns bewusst sein.
Eine Randnotiz… die Homepage der ”Initiative Borussia” war bereits abends nicht mehr aufrufbar, weil anscheinend abgeschaltet. Das würde auch den frühzeitigen Abgang von Stefan Effenberg erklären, verließ er doch noch während (!) der Auszählung das Stadion (er hatte die relativ einseitige und eindeutige Stimmungslage gegen die ”Initiative” richtig zu deuten gewusst, verschwand und vermied damit eine weitere Konfrontation) - musste wohl den Stecker der Internetseite ziehen oder auf ”sky” das bulgarische Pokalfinale kommentieren. Aber genug der Satire. Man muß ihm auf jeden Fall auch ein wenig Respekt zollen, daß er (höchstwahrscheinlich ehrlich gemeinte) Veränderungen zum Wohle des Vereins herbeiführen wollte. Auch zeigte er in der Niederlage Größe (”Ich wünsche dem Verein für die nächsten Jahre sportlich alles Gute”). Kleinlaut dagegen Horst Köppel ”Ich hätte nicht gedacht, daß das Ergebnis so deutlich ausfällt. Ich bin enttäuscht. Aber ich bleibe Borussia-Fan.” Und von Hans-Hubert aus Aserbaidschan hat man bis dato noch nichts gehört; ich denke, da ist jemand mit den ”Grand Prix”-Vorbereitungen vollauf ausgelastet. Damit kein falscher Eindruck entsteht, diese drei Personen haben sich in ihrer Karriere als Spieler von Borussia M’gladbach große Verdienste um den Verein erworben und wir können ihnen dafür auch zukünftig noch sehr, sehr dankbar sein, aber die jetzige Vorgehensweise als ”Funktionäre” kann man absolut nicht gutheißen. Wenn es schlecht läuft, noch zusätzlich Öl in’s Feuer zu gießen, auf den am Boden liegenden Verein noch d’raufzutrampeln und in einer sportlich alles entscheidenden Phase mit Störfeuern immer neue Baustellen zu eröffnen und so die prekäre Lage für seine eigenen Ziele auszunutzen ist schlechter Stil hoch Zehn - und wurde von den Vereinsmitgliedern, vollkommen zu Recht, in eindrucksvoller Art und Weise abgestraft. Nichtsdestotrotz würde ich Stefan Effenbergs fraglos vorhandene sportliche Kompetenz dennoch gerne in den Verein eingebunden sehen. Nicht an vorderster Front in exorbitant verantwortlicher Stelle als Trainer oder Sportdirektor. Aber vielleicht könnte er in ein paar Jahren das Amt des Vizepräsidenten (für den Bereich ”Sport”) bekleiden.
Nun ja, Zukunftsmusik. Freuen wir uns jetzt erstmal auf eine hoffentlich nie enden wollende neunwöchige Sommerpause; wer weiß was in der nächsten Saison wieder alles auf uns einstürzen wird.   :-)
P.S.: Es hat sich wieder einmal bestätigt, daß am Niederrhein keiner das ”sch” aussprechen kann, sondern stattdessen ein scharfes ”ch” von sich gibt.   (*grins*)
Schlußwort (Interview mit Rolf Königs): "Wir würden niemals schlecht über Stefan Effenberg sprechen. Er war einfach nur schlecht beraten." Ob das eine Hintertür sei, wird Königs gefragt. "Genau das."
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Bochum - Borussia  1:1

Einige, um nicht zu sagen viele, haben d’ran geglaubt; sie haben immer d’ran geglaubt... an die 2. Liga. Aber (!) man lässt sich natürlich auch ‘mal gerne eines besseren belehren.   (*freu*)
Wir sind in dieser Saison insgesamt - gefühlte und auch realistische - 4x (!) abgestiegen: Nach der Hinrunde, nach dem Genickschuß beim Stuttgart-Heimspiel, nach der Bailly-”Show” gegen Kaiserslautern und nach der Scheiße in Mainz. Dennoch stand am Ende einer langen und nervenaufreibenden Spielzeit unterm Strich der äußerst knappe Klassenerhalt. Unglaublich.   :-)
So, jetzt müssen wir am Sonntag “nur” noch die Herrschaften Köppel & Co. vom Hof jagen, dann haben wir uns eine hoffentlich nie enden wollende Sommerpause mehr als redlich verdient.

Letzter Tourbericht der Saison (von Ralf)...
Katja (Witkiewicz) Ebstein hat es besungen, die Jungs in den langen schwarzen Hosen haben es 1954 vollbracht und auch an diesem Mittwochabend als Schiedsrichter Gagelmann nach 90 (plus x) Minuten das Relegationsrückspiel in dem altehrwürdigen Ruhrstadion zu Bochum abpfiff, war es geschehen: Ein Wunder. Unglaubliche Jubelszenen spielten sich auf den Rängen und der grünen Wiese ab. Unsere Helden stürmten zur Kurve, tanzten, rauften, schubsten, ...ein wildes Durcheinander entstand. Die zwei Torschützen der Partie tauschten die Hemdchen und natürlich wurde auch der Supertrainer gefordert. Bescheiden, wie er nun 'mal ist, musste er auf den Wurfteppich seiner Schäfchen, gepaart mit Lobesgesängen aus der grünen Ecke. Bei der "Humba" nahte schnelle Hilfe in Person von Tower (Borussia & Fanprojekt). Der große schwarze Mann mit dem Haarwuchs nach innen flüsterte dem kleinen Schweizer die Buchstabenkette ins Ohr. Grandios! Auch diese Aufgabenteilung klappte mit einer Präzision, die seinesgleichen sucht. Bei aller Freude und Erleichterung über den erreichten Klassenerhalt: Diese Glücksgefühle berauschen sich hoffentlich nur an ihrer Einzigartigkeit, die sich aber zu keiner Zeit wiederholen sollte.
Nun war es endlich soweit, der Vorhang für den allerletzten Akt in dieser Saison wurde aufgezogen. Selbstverständlich vermeldete der Chief schon früh über die verschiedenen Medien: Nichts geht mehr! Jeder Quadratzentimeter in der Wilkens-Möhre wurde mit Leutz belegt (unter anderem der Lehrersitz neben Starlenker Siggi und der Toilettendeckel in der "VIP-Lounge" im Gang). Am Ort des Geschehens  musste zunächst mit verschiedenen Mineralgetränken eine angeschlagene Seele für den Einlass fit gemacht werden. Danach ging es mit den üblichen Verzögerungen in den Block und kurz vor dem Anpfiff schlug so manchem das Herz bis in die Halsregion. Der (gesundheitlich bedenkliche) Allgemeinzustand besserte sich in der ersten Hälfte überhaupt nicht. Nach fünf Minuten setzten die Bochumer das Spielgerät an den Querbalken. Unsere Helden waren danach mehr als irritiert, bis zu allem Überfluss nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld Havard Nordtveit das Leder in die eigenen Maschen beförderte. Mussten wir doch noch den grausamen, finalen "k.o"-Schlag hinnehmen? Nach dem Seitenwechsel machten dann endlich die Mannen mit der Raute auf dem Herzen mobil und die Überlegenheit sollte sich auszahlen. In der  72. Minute legte der technisch starke Igor de Camargo auf Marco Reus ab. Alleine stürmte er auf den Bochumer Kasten zu und verwandelte sicher zum 1:1 -Ausgleich. Damit war der Quark gegessen, nie mehr 2.Liga und ein besonderer Dank gebührte unserem Jungstar mit der Rückennummer 11. Er ist verletzt in's Spiel gegangen, hat alles gegeben mit dem ganz persönlichen Risiko, vielleicht wieder einmal eine Länderspielserie beim Bundes-Jogi absagen zu müssen. So werden Helden gemacht.
Auf der Rückreise konnten dann zum letzten Mal in der Saison 2010/11 die bekannten Erfolgsrituale durchgezogen werden. "Sing-Sang" des legendären Grabstein, Ehrenrunden im Kreisel und auch auf dem Lengericher Hol- und Bringeplatz wurden wieder zusätzliche Leuchtfeuer für einige Flieger gelegt, die auf dem nahen Flughafen "FMO" landen wollten. Ende, Aus, Vorbei, das Buch wird zugeklappt, wobei auf dem Deckel steht: Alles nochmal gutgegangen!!
Nun spulen wir den Saisonfilm noch einmal auf Anfang und lassen ihn im Schleudergang laufen. Getreu dem Motto >>Mit Kontinuität in eine erfolgreiche "Zukunft“<< wurde das Unternehmen in die neue Spielzeit geschoben. Das Unentschieden zum Auftakt im heimischen Park gegen eine Nürnberger Truppe, die nach erfolgreicher Relegation die letzte Würstchenverkaufslizenz für die erste Liga erhalten hatte, buchten alle in die Kategorie "Anfangsschwierigkeit" ein. Aber spätestens nach dem sensationellen 3:6 (!) beim ewigen Vize-Meisterschaftsfavoriten Leverkusen flammten bei so manch einem die Eurocuphoffungen am Horizont auf. Presse, Funk und Fernsehen überschlugen sich und mit so viel Lobhudelei in den Beinen ging das nächste Heimspiel gegen die Herrschaften aus der Mainmetropole Frankfurt mit 0:4 'mal so richtig in die Hose.
Das sollte bei den zu der Zeit noch sieglosen Schwaben noch schlimmer kommen. Sieben Eier drehte uns der VfB ins Netz und das Unheil nahm seinen Lauf. Niederlage zu Hause gegen Pauli, nach grandioser Leistung eines Schiris namens Aytekin; in doppelter Unterzahl 3:2 -Niederlage beim Retortenclub Hoppelheim und - ganz bitter - die erste Schlappe seit Jahren auf eigenem Platz gegen die Grünen aus der Hansestadt Bremen. Natürlich durften auch in Kaiserslautern die Pfälzer in der Schlußphase ihre nicht mehr ganz so weißen Tücher aus den Hosentaschen ziehen, um uns mit 3:0 nach Hause zu winken.
Diese bittere Niederlagenserie wurde bis zum Derby nur noch von drei Remis unterbrochen, 2:2 auf Schalke, 1:1 gegen Wolfsburg und 3:3 gegen willenlose Bayern. Die brisante Begegnung beim ”geliebten“ Nachbarn musste die Wende bringen. Beiden Mannschaften stand das Rheinwasser bis zum Hals und mit einem klaren 0:4 -Erfolg konnte die angeschlagene Gladbacher Seele beruhigt werden. “Danke Jungs”, aber wofür? Die restlichen fünf Spiele in der Hinserie gingen alle verloren, wobei besonders die Heimpleiten (Mainz, Hannover, Hamburg) schmerzten. Als dann endlich der Strich unter die Halbserie gezogen wurde, standen wir vor einer erschütternden Situation: 10 Points auf der Habenseite, Tabellenschlußlicht, mit 47 kassierten Toren die Schießbude der Liga, unzählige Rote und Gelb-Rote Karten, Verletzungssorgen bei einigen (Stamm)spielern und die Mannschaft hatte die “Basic” des Fußballspielens komplett verlernt.
Handeln war gefordert, aber zur Überraschung vieler wurden nur teilweise Veränderungen eingekippt. Vier Neuverpflichtungen (Stranzel, Hanke, Nordtveit und Fink), zwei Spieler (Bobadilla, Bradley) gingen in die Ausleihe, aber das Trainergespann durfte weiterwurschteln. Der Optimismus auf Besserung hielt sich bei mir in Grenzen. Hatte man aus den Fehlern der letzten Abstiegssaison 2006/07, Stichwort “Rücktritt Jupp Heynckes”`, nichts gelernt? Die Antwort gab nur der Wind und der blies unserm Übungsleiter Michael Frontzeck vor dem Spiel auf dem Kiez in Hamburg richtig kräftig in’s Gesicht. Nachdem der Rückrundenauftakt mit zwei glücklichen Auswärtserfolgen in Nürnberg und Frankfurt positive Zahlen auf´s Tabellenkonto schrieb, verdaddelten unsere Helden die richtungweisende Heimpartie gegen die nervösen Stuttgarter nach einer Zwei-Tore-Pausenführung mit 2:3! Nun kam es wie es kommen musste, auf Pauli ging die Mannschaft mit einem blutleeren Auftritt zu Zehnt unter und der Gladbacher Jung Michael Frontzeck durfte seine Sachen packen. Lucien Favre, übernehmen Sie!
Mit der Unterschrift des Schweizers für Liga 1/2 hatte die sportliche Führung in der prekären Situation einen überraschenden Clou gelandet, der sofort Wirkung zeigen sollte. Gegen die müden “Champions League”-Schalker gelang in der laufenden Saison der erste (!) Erfolg im heimischen Park, der mit weiteren 3 Punkten in Wolfsburg - bei einem direkten Mitkonkurrenten um die Rettungsplätze ab Rang 15 (16) aufwärts - vergoldet werden sollte. Dort zeigte sich dann wieder einmal das andere Gesicht der Borussia. Ein kleiner Gnom, bekannt als Diego, wirbelte das Gefüge komplett durcheinander, wobei am Ende verdient die 2:1 -Niederlage hingenommen werden musste.  Abstieg? Nee, denn mit den Punktgewinnen gegen Hoppelheim auf eigenem Rsen (2:0) und dem 1:1 an der Weser blieb die Truppe irgendwie noch im Rennen. Nun stand das absolute Endspiel um den Klassenerhalt an. Dies war dann wohl einer der schwärzesten Tage, den ich als Fan live miterleben durfte. Mit einer unglaublichen (und unkontrollierten?!?) Boxeinlage beförderte unser damaliger belgischer Torhüter das Leder nach einer Ecke in die eigenen Maschen. Das Match ging mit diesem Treffer an die Herren aus Lautern, der Patient Borussia Mönchengladbach lag auf dem Sterbebett. Bei der nächsten Auswärtspartie in der Versicherungsarena “Arroganz” München, konnten dann die ersten T-Shirts mit dem Aufdruck “Abschiedstour 1. Liga“ kritisch begutachtet werden. Das Ergebnis, 1:0, schockte nicht mehr wirklich; volle Konzentration durfte auf den möglichen Achtungserfolg (mehr nicht) im Derby gelegt werden. Bitte nicht auch noch von den Böcken gedemütigt werden.
Die Gebete wurden jedoch erhört. Mit einem überzeugenden 5:1 ballerten die Unseren den Rot-Weißen Mob aus dem Park. Zudem stand dort ein  junger Mann das erste Mal zwischen unseren Pfosten, der mit seinen 19 Lenzen die nahe und mittelfristige Zukunft prägen sollte. “Geht da noch etwas in der Liga?” fragten sich viele nach diesem Heimsieg? In Mainz hatte jedoch wieder unser Freund Aytekin das Geschehen in seinen Schiri-Krallen. Maxi Eberl musste nach dem Spiel flugs zum Geldautomaten und dem DFB für die “Wurst” (ohne Kartoffelsalat) eine vierstellige Summe überweisen; Elfer, die nicht gepfiffen werden sind halt teuer. Mit dieser Bürde ging es in das wahrlich nicht einfache Restprogramm von vier Spielen. Die Schwarz-Gelbe Meisterschaftsfraktion der anderen Borussia konnte mit einem 1:0 -Erfolg in das Ruhrgebiet zurückgedrängt werden und mit den Siegen in Hannover bzw. zuhause gegen Freiburg kletterte die Elf vom Niederrhein vor dem (vermeindlich) letzten Saisonspiel beim großen HSV auf den Relegationsplatz.
In Hamburg wurden dann viele Leidensgenossen in der Kurve mit einem kleinen Knopf im Ohr gesichtet. Spannung pur, zeitweise mit eigener Führung und passenden Ergebnissen auf den anderen Plätzen, stand die Wasserstandsanzeige auf Rettung, aber nach dem Abpfiff (1:1) war es amtlich... wir durften die Relegation (gegen Bochum) spielen. Das mit den Mannen aus dem Ruhrgebiet nicht zu spaßen ist, zeigte schon das erste Spiel im Borussia-Park. Mit der allerletzten Aktion markierte der eingewechselte Igor de Camargo den Siegtreffer zum 1:0 und beim Showdown im Rückspiel mussten alle Borussenfans bis zum Ausgleich durch Marco Reus um den Klassenverbleib zittern. Alles in allem bleibt auch nach dieser aufreibenden Saison die Erkenntnis bestehen: ”Der Mensch gewöhnt sich rasch an die Wunder, die er selbst vollbringt.“
Zu den Geschichten von Glamour und Tristesse auf dem Spielfeld gesellten sich auch in dieser Saison wieder kleine Randnotizen die "on Tour" miterlebt werden durften (mussten). Da waren zum Beispiel unzählige, penible Zugbegleiter, die wahrscheinlich heute noch nach dem Mann mit dem Hauptfahrschein irgendwo in Deutschland suchen, oder aber eine beschwipste Dame mit Hang zum Table-Dance auf morschen ICE-Klapptischen, die an- und abschließend einen ostfriesischen “Begleitservice” auf´s “Stille Örtchen” gstellt bekam. Eine besondere Duftnote setzte ein Fanbetreuer aus Rheine, der auf Grund schwindender Grifffestigkeit seinen vollen Weizenpokal auf den Boden gleiten ließ, wobei das Bistropersonal der Deutschen Bahn nur mit hektischen Wischaktionen einiger Mitreisenden beruhigt werden konnte. Im Pfälzer Wald Eintrittskarten-Quartett spielen ist gefährlich. Das musste auch Frau An(toin)ette erfahren, als man ihr den Sessel in Kaiserslautern vor die Tür setzte. Gelitten hatte offensichtlich auch das Transportgerät von “Wilkens-Terror-Tours” - nach dem Derby in Cologne. Der Oldtimer wurde mit seinem Restwert nach Afrika verschifft und der Chief ließ eine Abmahnung an alle Beteiligten los, mit der Aufforderung sich zukünftig wieder an die Grundzüge des menschlichen Benehmens zu halten. Für Stimmung sorgte immer das kraftvolle Musikabspielgerät, genannt Booster, auch auf der Schulter von Tic-Tacker-Toe (“Tätä”), als er an einer Raststätte in den dampfenden Küchenbereich eindrang und die Damen zum Schwof aufforderte. Aus dem Staunen kamen zwei Ordnungshüter nicht mehr heraus, als sie ein Fahrzeug nach mehreren Kreiselumrundungen stoppten, und aus dem hinteren Fenster ein ausgestreckter Arm mit einem Leuchtstengel in der Hand zu sehen war. Hilfe, ein Pyroman! Die Freiwillige Feuerwehr brauchte nicht eingreifen und die Strafverfolgung konnte mit listiger Argumentation und “Kollegenhilfe” abgewendet werden…   :-)
Dies und vieles mehr kann jetzt unter der Rubrik „Erlebt“ abgelegt werden, bevor dann nach einer ziemlich langen Sommerpause das Schauspiel erneut beginnt.

Bis dahin...
Euer Borussen-Tigger
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Nähere Informationen sind erhältlich unter...

ð E-Mail :   tourangebote@brenndorf-fohlen.de

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Borussia - Bochum  1:0

Glücklich war lediglich der Zeitpunkt, aber nicht das “Gesamtkonstrukt”. Nicht nur aufgrund der letzten halben Stunde ein verdienter Sieg gegen defensive, teils destruktiv spielende Gäste. Bochum war der erwartet unbequeme und unangenehm zu spielende Gegner, der sehr abwartet und ballsicher auftrat, um uns dann mit blitzschnell vorgetragenen Kontern zuzusetzen.  :-(
Die Stimmung im Park war sehr, sehr gut und ab Mitte der zweiten Hälfte wurde das Team vom Publikum förmlich nach vorne getragen. Als wohl keiner mehr mit einem Tor rechnete traf der eingewechselte Igor de Camargo mit einem sehenswerten Hackentrick zum Tor des Abends und auf den Tribünen brachen alle Deiche.   :-)
Erreicht haben wir weiterhin nichts, aber hoffen wir inständig, daß die Mannschaft am Mittwochabend nun auch noch den allerletzten Schritt professionell und hochkonzentriert angeht.

Tourbericht...
Schon vor Abfahrt an diesem Donnerstag, dem 19. im Monat Mai, machte sich ein merkwürdiges Gefühl in einem breit. So ein fremd-vertrautes, dieses ganze Szenario doch irgendwann schon einmal durchlebt zu haben. Fußball "unter der Woche", Livespiel im öffentlich Rechtlichen zur besten Sendezeit, voll ausgebuchtes Terrormobil und jede Menge Gerede darüber, heute bloss zu Null spielen zu müssen, weil wegen dieser Auswärtstordoppelzählsache.... RICHTIG, EUROPAPOKAL!! Irgendwann in den 90ern. Sollte es heute tatsächlich wieder soweit sein??
Ein schneller Blick auf den heutigen Gegner lies aber schnell alle schnellgestrickten Träumereien platzen. Bochum. Das konnte bestenfalls Relegation bedeuten. Und so war es denn auch. Das schon x-mal geübte, ordnungsgemässe Beladen von Kapitän Siggi's Strassenkreuzer stellte sich heute als gar nicht so einfach heraus, da bei einigen Mitfahrern die ausgegebenen Abfahrtszeiten nicht mit deren Arbeitsende (und auch Stau auf dem Anfahrtsweg zum Buszustieg) kompatibel schienen. So kam es denn auch, dass so mancher erst nach wilder Aufholjagd zusteigen konnte. Infolge dieser Hektik musste denn auch der Verlust von schon gut gekühlten Spirituosen hingenommen werden (...scheiss' Kühltaschentragegriff!). :-(
Bösen Prophezeiungen zum Trotz erreichte man den Park noch rechtzeitig und konnte vor Spielbeginn noch die üblichen Verdächtigen begrüssen... n'Abend allerseits, n'Abend allerseits, ...!
Nach kleiner Pyroeinlage in der Ecke Süd-Ost ging es denn auch recht schwungvoll los. Gute Chancen hüben wie drüben aber Tore gab es im ersten Durchgang keine zu bejubeln/beklagen. In Halbzeit Zwei wurde der Druck auf's Tor der Bochumer nach und nach immer grösser und gegen Ende der Partie gab es Chancen fasst im Minutentakt!! Doch Gästekeeper Luthe wuchs ein um's andere Mal über sich hinaus und hielt, zur Verzweiflung unsererseits, seinen Kasten sauber.
Aber dann... Minute 92 - ein letzter weiter Einwurf, Kopfball, Glanzparade, Pass zurück in den Fünfer, verstolpert, dann endlich Igor's Hackentrick unter die Latte, 'rein in die Maschen!! Leute..., was danach auf den Rängen abging... ein Aufschrei, den ich so in diesem Stadion noch nicht miterlebt habe!! Unbeschreiblich, was sich auf den ausverkauften Tribünen abspielte... EUROPOKALFEELING...!! So ging es mit dem "Zu-Null(!)"-Sieg gut gelaunt gen Heimat und wer die Nachtfahrt nicht aktiv zur Augenpflege nutzte, begoss den Sieg mit allem, was an prozenthaltigem Gesöff noch vorhanden war.
Am Checkpoint "Hohe Mark" und auch Lengerich durfte man sich auch nochmal davon überzeugen, dass Pyromanen eben doch immer (!) Feuer haben. Feiner Ausklang. :-)
Beste Grüsse an die Busbesatzung und natürlich Captain Siggi. Auf das wir noch viele seiner wahrscheinlich letzten Fahrten zusammen in Angriff nehmen können!!

In diesem Sinne...
Fuzzie
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Hamburg - Borussia   1:1

Jeder, der gestern enttäuscht war, gehört “erschossen”; schließlich waren wir in der 2. Halbzeit zwischenzeitlich bereits direkt abgestiegen.
Merke: Wir müssen (!) nicht Relegation spielen, wir dürfen (!)...!

Diesmal ließen (!) wir uns zum vereinbarten Treffpunkt "Ferrari" bringen und Kutscher Ronald steuerte uns (u.a. Cacki E., Harry & Finn) gewohnt sicher in die Hansestadt. Zum Glück waren wir schon zeitig auf der Piste, denn vor dem Elbtunnel lauerte 'mal wieder ein "kleinerer" Stau - laut Verkehrsinfo diesmal ca. 16 km (!) "Stop-and-go". Gerade noch rechtzeitig konnten wir jedoch abbiegen und einer "U"-Schilderung und wenig befahrenen Strecke folgen, die uns bestimmt 20 Minuten Zeitersparnis bescherte. Vor der Elbunterführung ging es dann wieder auf die Autobahn und gegen halb Zwei erreichten wir schließlich unseren Spezial-/"Stamm"parkplatz im Industriegebiet.
Vor dem Eingang musste noch ein wenig "Papierhandel" betrieben werden, aber alle Kartenempfänger warteten bereits (natürlich mit einer unrühmlichen Ausnahme). So ging es dann auch erst kurz vor knapp und mit begleitendem Prasselregen in's Stadion und in den Block.
In der ersten Hälfte hatten wir das Spiel gut im Griff und gingen - nicht überraschend - in Führung. Juan Arango schlenzte einen Freistoß in's untere Eck. Die Ereignisse überschlugen sich nun; allerdings auf der Anzeigetafel... Wolfsburger Rückstand, Frankfurter Führung, usw. - ein Auf und Ab. Die Spiele der Konkurrenz wurden jedoch noch jeweils gedreht und so belegen wir am vorläufigen (!) Ende dieser Saison den nicht mehr für möglich gehaltenen Relegationsplatz.
Erleichtert und zufrieden, aber auch wohlwissend, daß weiterhin noch nichts (!) erreicht ist, machten wir uns auf den Heimweg.
Am Sonntagnachmittag wurde unser Gegner "zugelost" und wer den Ruhrgebietsverein unterschätzt, dem ist nicht mehr zu helfen, denn seit nunmehr 15 Spielen warten wir schon auf einen Sieg gegen Bochum! Kann der Bann ausgerechnet in diesen beiden Spielen gebrochen werden?! Es steht jedenfalls sehr, sehr viel auf dem Spiel und wenn wir nach dieser fulminanten Aufholjagd doch noch scheitern sollten, ist das wohl mit einem doppelten Genickschuß zu vergleichen...! Wir werden sehen, so oder so.
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Borussia - Freiburg  2:0

Andree hatte es bereits in der letzten Woche angekündigt: “Mike Hanke macht in dieser Saison noch (s)ein Tor. Ein (!) Tor macht er noch. Ich denke sogar ein entscheidendes...”.
Das “Rennen” geht weiter - und eine weitere Fortsetzung (“Verlängerung”) ist nicht unbedingt auszuschließen.

Tourbericht...
Am Samstag wartete mal wieder das nächste Schlüsselspiel wartet auf uns. Pünktlich um 8.30 Uhr startete Siggi die “Queen Mary 2” in Twistringen. Für mich übrigens die erste Tour im “Luxusliner”.
Kurz hinter Diepholz wäre der Chief nach einer Vollbremsung fast durch die Frontscheibe geflogen, aber durch das schnelle Handeln unseres Busfahrers ging alles gut. Die Hinfahrt verlief fast ohne Zwischenfälle, bis ein jüngerer Herr meinte, sich den Vormittag auf der Bustoilette durch den Kopf gehen lassen zu müssen - man sollte sich in dem Alter nicht so abschiessen, das überlass doch bitte lieber uns Alterfahrenen!   :-)
Pünktlich um 13.30 Uhr erreichten wir M’gladbach. Mit Torsten, Kevin und Wittig ging es Richtung Eingang Nord. Beim Reingehen überkam mich mein Aberglaube... wieso gehen wir jetzt von links in Block 17? Diesen Weg habe ich noch nie benutzt, wenn das mal gut geht.
Die erste Halbzeit war nicht so toll bis auf das Zwischenergebnis aus der Bankenmetropole. Bis zur 80. Minute kaum Tormöglichkeiten, aber dann kam der "Geniestreich" des ehemaligen Nationalstürmers Mike Hanke. Nur zwei Minuten später folgte das 2:0 und mir kamen die Tränen. Endlich die Endergebnisse aus Wolfsburg und Frankfurt, was für ein perfekter Spieltag.
Um 18.10 Uhr begaben wir uns auf eine entspannte Rückreise; wir alle hatten das wohl noch nicht realisiert, daß wir es jetzt selbst in der Hand haben. Gegen 22.45 Uhr errreichten wir Twistringen. Endstation. Schnell noch Mudder Jürgens nach Hause gebracht und um exakt 23.07 Uhr fuhr ich in meine Garage ein.

Gruss an alle Mitfahrer.

“Mehl” / “Sulefohlen Sulingen”
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Hannover - Borussia  0:1

Wir leben noch (eine weitere Woche weiter).

Tourbericht...
Nach einem sehr kurzen dreistündigen Schlaf (arbeitsbedingt) ging die Tour um 12.00 Uhr in Twistringen los. Da Hannover nicht wirklich weit von uns ist erreichten wir auch schon um kurz nach Eins die niedersächsische Landeshauptstadt. Kutscher Jörg fand einen Parkplatz im Wohngebiet und von da aus gingen wir nur noch schlappe 10 Minuten zum Stadion.
Im Stadion traf ich Fuzzie und wir bemerkten schnell, daß wir von Block T (Theke; “Prost“) aus einen guten Blick auf’s Spielfeld hatten - und so entschlossen wir uns dort zu bleiben.
Kurz vor Spielbeginn sahen wir noch einige bekannte Gesichter (”leicht“ angeschlagen von Wittig’s Frühschoppen), die sich zu uns gesellten. Und kurz vor der Pause wurde Fuzzie dann erstmal ausgeredet, in der Halbzeit fahren zu müssen. Arbeiten geht nämlich nicht immer vor.
J
Das gesamte Spiel über waren wir die bessere Mannschaft und gewannen durch Marko Reus’ Tor hochverdient.
Geht da doch noch was im Abstiegskampf...?? 2 Siege müssen auf jeden Fall noch her. Lassen wir uns also und aber überraschen. Ich glaub zwar nicht mehr d’ran, da beispielsweise Köln uns bestimmt keinen Gefallen “tun” wird und nächste Woche in Frankfurt gewinnt.

Andree

Bereits um 19.10 Uhr erreichten wir wieder Twistringen - ...‘mal eine sehr “angenehme” Uhrzeit.
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“Gehen Sie ‘mal davon aus, daß wir heute Nachmittag das letzte Kapitel schreiben und auch schließen werden!”

Vertagt...!   :-)

Borussia - Doofmund  1:0

Hat dieser mehr als überraschende Heimsieg auch etwas ernsthaft psychologisches bewegt, weil nach gefühlten Jahren erstmals wieder der letzte Tabellenplatz verlassen werden konnte - oder ist dennoch alles zu spät?! Auch wenn man nicht d’ran glaubt, so ist man aber zumindest zur Hoffnung geradezu verpflichtet. Das ist man dem Verein, der “neuen” Mannschaft und nicht zuletzt auch sich selber schuldig. Wir leiden eine Woche weiter.

Tourbericht...
Brauchen wir immer diese "Rücken an der Wand"-Situationen?! Möglicherweise! Fakt ist, daß wir mit diesem ebenso unerwarteten, wie nicht unverdienten Sieg in der Rückrunde bereits 19 Zähler einfahren konnten - fast die doppelte Ausbeute der Hinrunde (kümmerliche und untaugliche 10 Punkte).
Dementsprechend gut war natürlich die Stimmung im Bus... das (!) allerdings bereits auf dem Hinweg! Musste "vorgeholt" werden, weil die Rückfahrten oft genug, ob des zuvor erlebten Spiels, in depressiver Gefühlslage bewältigt werden. Man weiß es nicht. Jedenfalls war der neue Wilkens-"Star" gut besetzt, jedoch nicht ausgebucht. Man muß ja nicht ständig in Zweierreihen im Gepäcknetz liegen und die letzten Jahre haben gezeigt, daß Doofmund nun 'mal - zum Glück - nicht zieht.
Bestes Osterwetter war mit an Bord als unser kleiner Tross am Karsamstag um halb Zwölf startete. Die ersten Zustiege ließen nicht lange auf sich warten, so daß sich letztendlich knapp 40 Leutz im Bus vergnügten.
Mit Ankunft am/im Park musste man leider feststellen, daß die Augen unter Gelb litten und ich schätze, daß sich ca. 18.000 Doofmunder mit Karten eingedeckt hatten. Das sich diese große Anzahl jedoch nur zweimal sehr lautstark bemerkbar zu machen wusste, lag an der Tatsache, daß bei uns - ausgerechnet gegen den souveränen Spitzenreiter - hinten diesmal die "Null" stand und auch das Spiel im Allgemeinen nicht nach den Wünschen des (Fast)Meisters verlief. Nach seinem Blackout vor dem gegnerischen Tor in der Schlußphase des letzten Heimspiels machte es Mohammadou Idrissou diesmal wesentlich besser, in dem er seinem Gegenspieler bei einem weiten Pass auf der Außenbahn zu einem Fehler zwang, ihm den Ball abluchste und aus spitzen Winkel - und somit mit hohem Schwierigkeitsgrad - das goldene Tor des Tages/Abends erzielte.
Auch bereits vor dem einzigen Treffer des Spiels hielten die Gladbacher auf den Rängen bezüglich der Geräuschkulisse vorbildlich dagegen und spätestens gegen Mitte der 2. Halbzeit konnte bereits vorzeitig das Fazit "Hier - regiert - der V-f-L" gezogen werden. Auf dem Rasen war dagegen Herzklabaster in Vollendung angesagt und zu erleben und auf den Tribünen zu erleiden.
Ich hätte und habe es nicht für möglich gehalten, daß wir diese (viel zu "früh" gefallene) Führung tatswahrhaftig in's Ziel retten konnten. Zwar mit dem Glück des Tüchtigen, aber in jedem Fall nicht unverdient - und schon gar nicht mit fremder Hilfe. Diesbezüglich wurden wir von der schwarzen Zunft in der laufenden Saison somit bisher nur in Nürnberg übervorteilt.
Wir leben noch, ja, aber am Samstag kann für uns trotzdem schon alles vorbei sein. Zittern bis zum Schluß (und evtl. sogar mit glücklichem Ausgang) oder vorzeitige Abfahrt "2. Liga"?! Diesen Schwebezustand müssen wir noch ein paar Tage (oder hoffentlich noch länger) erdulden.
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Mainz - Borussia   1:0

Zunächst (noch) ohne Worte - Sätze zur “Lage der Nation” und Tourbericht (von Fuzzie) folgen.

Mit grandiosem Derbysieg über »DIE DOM« im Rücken,  eine schon lang andauernde  Mainzer Heimschwäche, dazu einige Ausfälle in der Stammformation der Karnevalisten und die Aussicht bei Sieg die rote Laterne ENDLICH mal - wenn vorerst auch nur kurzzeitig - abgeben zu können, ... Vorzeichen die einmal mehr nur den Schluss zuliessen: »Das kann nur in die Hose geh?n!!!« Denn in guter alter Tradition, hat man ja reichlich »Erfahrung« darin, vorentscheidende Spiele meist sang und KAMPFlos her zu schenken.
Aber der Reihe nach. Freitag, 15.04.2011. Via Bahn sollte es in die Pfälzische Landeshauptstadt gehen und die 15minütige Zugverspätung in OS konnte der allgemein positv ausgerufenen Stimmung nichts anhaben. In  Münster wuchs die Reisegruppe dann schliesslich auf so um die 14 Mann. Glücklicherweise führte der Weg  auch durch »DIE DOM« , in dessen Hbf man vorzeitig und völlig verdient den Titel «Bahnsteigschönheit-Saison 2010/11« vergeben konnte. Glückwunsch dazu.
In Mainz wurde man einmal mehr Zeuge, wie man(n) es schafft(e) , ca. 500 Liter »Gepäck« in ein etwa 350 Liter fassendes Schliessfach zu deponieren - immer wieder ein Genuss. Per pedes wurden dann die letzten Meter 'rauf zum Stadion bewältigt, um sich in dessen Schatten bei süffigem Pils an den Geschichten eines, ja vielleicht DES Gladbacher Fanoriginals zu »erfreuen«.
Im Gästeblock angekommen durfte man sich davon überzeugen, dass in Mainz zum einem doch allerhöchste Zeit wurde, für 'ne neue Spielstätte (wat für 'ne alte bruchbude) und zum anderen die Einlasskontrollen doch recht lasch waren, was u.a. zur Folge hatte, das es pünktlich zum Einlauf der beiden Trupps im Gastbereich doch teils recht ordentlich anfing zu fackeln. In einem Stramm gefüllten Block -mal wieder- so eine Nummer abzuziehen, überschreitet die Grenze zur Dämlichkeit doch um einiges!! SCHEISS-gefährliche AKTION!!
Zum Spiel. Wider den eigenen Erwartungen wusste Borussia, besonders in der Defensive, die ersten 45 Minuten zu überzeugen. Ebenfalls nahm man zur Kenntnis, dass Herr Aytekin - Schiri und hauptberuflich ARSCHLOCH seines Zeichens - so rein gar nicht mit der Arbeitsweise unseres Kickers mit der Nr.19 zufrieden war. Dem sollte Herr A.(-rschloch) nach einer Reihe von lachhaften Fehlentscheidungen die Krone aufsetzen. Gelb-Rot für Hanke in der 53 Minute. Ärgerlich, doch konnte man den Mainzern weiterhin recht ordentlich Paroli bieten. Da Herr A. scheinbar nicht nur mit Hanke, sondern wohl auch mit der Spielgeschwindigkeit so seine Problemchen hatte, übersah er in der 70. Minute auch noch ein klares Foul an Reus im Mainzer Strafraum. Anstatt Rot und Elfer gab's, wie sollte es auch anders kommen, kurz vor Schluß das 1:0 gegen uns. ECHT ZUM KOTZEN... so ging es ziemlich angepisst und wieder mal ohne Zählbarem zurück zum Bahnhof. Mit "nur" 25 Minuten Verspätung ging es wieder Richtung Heimat und im SCHLAFWAGGON(!!) endete, zu den Wahnsinns-Akkordeonklängen von James Last's »Biscaya«, eine doch recht geile und zotenreiche Auswärtstour. In diesem Sinne, beste Grüsse an alle Mitfahrer!

Fuzzie
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Borussia - Köln  5:1

Kantersieg im Derby. In dieser Saison konnten wir das Duell mit insgesamt 9:1 für uns entscheiden... tja, was soll man davon halten?! Ein schönes Bonbon im Tal der Tränen oder echte Hoffnung?!
Unabhängig vom Ausgang dieser Saison hat gestern in jedem Fall für uns die Zukunft begonnen; nämlich mit dem Torwartwechsel zu Marc-André ter Stegen.

Tourbericht...
Sonntagmorgen, ein neuer Tag ist erwacht, schaut nur wie schön, die Sonne lacht. Da stand ich nun an der Lengericher Westparke vor der hinteren geöffneten Einlassklappe des Shuttlebusses aus dem Hause Wilkens. Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, meine innere Stimme, fragte leise 'mal nach: Bock auf Derby?? Zum einen war da das besch...eidene Gefühl wieder einmal nur auf die dunkle Seite des Mondes zu blicken; geprägt von rotweißen Domkäfern, die Dir mit Häme, Spott und Zündhölzern die Pest an den Hals wünschen. Andererseits konnte ein Erfolg ein wenig Balsam für meine geschundene Absteiger-Seele bringen. Wieder einmal siegte das schwarz-grün-weiße Ich... einsteigen, hinsetzen, 3x Anhalten und dann ab in den Park. Zudem gab es auf den Hinfahrt vom Chief eine bestimmende Ansage: Du wirst Dir heute das ganze Match im Block ansehen und alles ertragen, keine Diskussion! Hatte wohl mit den letzen Heimspielen gegen Hoppelheim und Lautern zu tun, oder?! Bei der obligatorischen Tippspielorgie musste ich aber wieder das Büchsenwurfergebnis 7:1 wie beim letzten Heimspielerfolg gegen die eigene Truppe voten, Uwe hielt trotzig mit dem richtigen Nostalgie-Spielausgang gegen Inter aus den 70ern dagegen. Das sollte an diesem Tag noch ein Thema sein!
Pünktlich zur "Elf vom Niederrhrein“ lief ich in der Nordkurve auf, die angekündigte Änderung auf der Torwächterposition hatte unser Übungsleiter Lucien Favre konsequent durchgezogen und auf der Gegenseite winkten Gestalten mit roten Leuchtstengeln, albern! Der Qualm erschwerte einige Minuten die klare Durchsicht auf die ersten Angriffsaktionen unserer Jungs und nach 30 Minuten Einbahnstraßenfußball ohne zählbare Erfolge starteten die ersten Netztauglichkeitsprüfungen im gegnerischen Kasten. Den ersten Test absolvierte Juan Arrango nach Kopfballverlängerung von Mike Hanke und mit einem Doppelschlag durch Marco Reus wurde die Führung bis zur Pause auf 3:0 geschraubt. Klar, klarer geht´s nicht! Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte unsere Truppe wieder mit den altbekannten Problemen zu kämpfen. Die Böcke machten Druck und "schwupps" lag die Kugel im Netz. Das sollte an diesem Nachmittag aber nicht der Beginn einer neuen Katastrophe sein. Die Rautenmannen kamen zurück in's Spiel und schenkten dem "geliebten“ Nachbarn noch zwei weitere Treffer ein: Torschützen waren Filip Daems (per sicher verwandeltem Handelfmeter) und Harvard Nordtveit (mit seinem ersten Treffer für Borussia). Das am Ende "nur" ein 5:1 zu Buche stand, ärgerte am meisten den Uwe. Sein Sensationstipp wurde knapp verfehlt, schade eigentlich. ;-)
Auf der beschwingten Rückreise kam noch einmal Spannung auf als unser Konkurrent aus dem hohen Norden beim Tabellenzweiten in Führung ging. Die Ballack´s und Co. bekamen aber noch die Kurve und der Abstand auf den Reli-Platz verkürzte sich auf zwei Points. Hoffnung? Na ja, dann muss wohl auch in Mainz ein Sieg gelandet werden, schwierig aber nicht gänzlich unmöglich!!  Am Ende des Reisetages stand natürlich die fünffache Kreiselumrundung an und auch Fuzzie ließ sich nicht lumpen. Höhenfeuerwerk auf dem "Hohl- und Bringe"-Platz. Fußball/Gladbach- und Schwarzpulver-Herz, was willst du mehr...!?!

Ralf / "Borussen-Tiggers"
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München - Borussia   1:0

Schon bald wird der Abstieg auch amtlich besiegelt sein. Wir sollten aber nicht trauern, daß es zu Ende geht, sondern froh sein, daß es Mitte Mai endlich vorbei ist.

Beim ersten Mal (1999) tat’s noch weh,
beim zweiten Mal (2007) nicht mehr so sehr,
und heut’ (2011) weiß ich genau,
daran stirbt man nicht (mehr).


Fast die Fußnote vergessen... Stefan Waggershausen.

In einer Partie auf sehr schwachem Niveau war es gestern ein für unsere Verhältnisse ansehnliches Spiel und ein Punkt wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Das (!) hätte aber wahrscheinlich nur von der Ausweglosigkeit der Lage abgelenkt. Wir wissen doch schon Bescheid - und das nicht erst seit gestern.

Vorblende (Ostersonntag): “Solange rechnerisch noch etwas möglich ist... (*laber/seier/sülz*) ...wir haben noch 3 Spiele vor uns und benötigen diese 12 Punkte noch”! - Häääh...?!?

Tourbericht...
Der Tag hatte noch nicht 'mal richtig begonnen, da sahen 3 Leutz auch schon nur noch die Rücklichter vom Zug. Clever wie die Herren sind, wurde allerdings nach kurzer Telefonkonferenz Bremen in's Visier genommen; trotz ausdrücklicher Empfehlung lieber den Weg nach Hannover einzuschlagen, da sich das Zeitfenster für diesen Zustieg als wesentlich realistischer empfahl.
Das Ende vom Lied... es wurde trotzdem nach Bremen gefahren, Zug "natürlich" verpasst und die Option Hannover war durch diesen Umweg ebenfalls gegessen. So ist das, wenn die Küken schlauer als die Henne sein wollen.
Sehr ärgerlich, um nicht zu sagen scheiße, denn es drängelten sich in den Tagen/Wochenzuvor insgesamt 4 Leutz auf der Warteliste, die natürlich allesamt "in die Röhre" gucken mussten.
Nach den Unterwegszustiegen waren wir nun mit über 20 Personen auf dem Weg in Richtung Munich und die illustre Gruppe wurde u.a. vom Heidjer, von Wittig, Tätärätä, Poddy & Co. und der "VEC"-Fraktion bereichert. Die düsteren Gedanken verjagte man, wenn auch nur kurzfristig, mit Getränken in diversen Farben und Prozenten. Das gelang jedoch auf dem Hinweg vorzüglich. "Anonymisierte" (*grins*) Ausschnitte können hier...
>
http://rapidshare.com/#!download|234l35|455690783|M__nchen_-_Gladbach_02.04.11.rar|99761 < ...eingesehen werden.
Pünktlich in München angekommen, war das Aufsuchen der "Stamm"- Schließfachecke unser erstes Ziel und anschließend wurde die Fahrt in kleinen Fünfer-Zusammenschlüßen in Richtung Fröttmaning fortgesetzt; ist die bayrische Landeshauptstadt doch in Bezug auf die fehlende Nutzungsberechtigung im Nahverkehr (auf Eintrittskarte) ein/der weiße Fleck im Profifußball. In Bayern ticken die Uhren halt immer noch ein wenig anders.
Bei strahlendem Sonnenschein betrat man die Arroganz-Arena und durch die "Vermischung" der Fans vor dem Eingang - es existiert, ähnlich in Frankfurt, kein (!) separater Gästeeingang - fiel die "Untersuchung" der “Ordners” sehr lasch aus. Zwar angenehm, aber Leutz, die es darauf anlegen, könnten leider mit Sicherheit ihren halben Haus-, Keller- und Lagerbestand 'reinschmuggeln. Spätestens nach dem Pauli-Urteil ("Geisterspiel") müssen (!) wir alle (!) für dieses Thema jedoch (noch) mehr als sensibelisiert werden! Oder hat auch nur irgendeiner Bock auf ein Gladbachspiel unter Ausschluß der Zuschauer (*rhetorisch-frag*)?!
Auf das Spiel wurde schon weiter oben eingegangen. Macht die Leistung noch ein klein wenig Mut für das bevorstehende (und bei einer Niederlage wohl alles und endgültig entscheidende) Derby-Heimspiel gegen Köln?! Ich weiß nicht, eher nicht. Verloren ist verloren. Punkt.
Mit Schlußpfiff ging es unverzüglich und flink zur S/U-Bahn und durch einen kleinen, aber wirkungsvollen Umweg konnten wir sofort den Bahnsteig betreten und auch die erste Tram ergattern. Nach kurzem Umstieg und gefühlter langer Fahrt kamen wir um kurz nach Sechs am Hbf an. Schnellen Schrittes die Schließfächer geleert und 3/4 der Bahnhofshalle durcheilt, erreichten wir wenige Minuten vor dem Schaffner-Startschuß glücklicherweise unseren Zug - und die Abfahrtszeit 18.20 Uhr war gleichbedeutend mit der letzten Rückfahrtverbindung des Tages.
Tatsächlich hatten alle Leutz den Heimweg antreten können und selbst "Sprinter" Wittig betrat kurz vor Toreschluß unser Abteil. Nach diversen exhibitionistischen Auftritten einiger Interpreten begann ab Hannover der Abstieg, ähh Ausstieg. Es folgten (auch in Bremen) Verabschiedungszeremonien und um 1.11 Uhr, 2 Minuten vor (!) offizieller Fahrplanankunft, hatte uns Twistringen wieder. Einmal mehr eine sehr spaßige Tour, wenn nur nicht immer die beschissenen 90 Minuten zwischen Hinweg und Rückfahrt wären.
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Borussia - K’lautern   0:1

Eigentor... wer weiß denn ob es wirklich nur Unvermögen ist?! Fußbruch Sommer 2009 - war wirklich ein mobiles Klimagerät die Ursache...?!
Spekulative Gedankenspiele! Wirre Fantasien! Vorbild Tomislav Piplica? Mehr?

Tourbericht(chen)...
Wir haben Freitagabend und die Scheiße namens Bundesligaspiel ist exakt 1 Woche her. Geschrieben wurde ebenso viel, laut tosend und gewaltig, wie in den letzten Tagen das Wasser den Rhein ‘runtergesprudelt ist. Diesbezüglich an dieser Stelle nur noch ein kurzes Statement zur “Lage der (Borussen)Nation”... das Ding ist durch - und das nicht erst seit dem Lautern-Heimspiel. Das wissen wohl alle; zumindest die große Masse der Mehrheit. Und eigentlich wurden in dieser Richtung bereits im Dezember Nägel mit Köpfen gemacht. Aber das wollten ja viele nicht wahr haben und man wurde belächelt. Wenn die Küken schlauer als die Henne sein wollen.
Die letzten “2, 3 Sätze” gelten der Tour, die am letzten Freitag gegen 16.00 Uhr startete. Anette gab am Steuer auf Hin- und Rückfahrt wieder alles, so daß wir (u.a. Ralf, Fuzzie und Heinz) sehr pünktlich bereits um 19.30 Uhr, trotz Frühjahrsausstellung auf dem Messegelände, beim FanHaus einrollten. Kaum Anreisestreß, gerne öfter.
Das Spiel gestalteten wir eine halbe Stunde nicht nur offen, sondern mit gepflegtem und relativ ballsicherem Kurzpaßspiel (...die Handschrift des neuen Trainers? Vielleicht!) tonangebend und die erste Halbzeit war ordentlich. Es lag sogar das mögliche Führungstor in der Luft. Nicht unzufrieden ging es nach der ersten 3/4 Stunde in die Kabine, wohlwissend daß wir bereits in den Minuten vor der Pause das Spiel zusehends aus der Hand gaben.
Den Gästen aus der Pfalz genügte im zweiten Durchgang eine leicht gute, eher durchschnittliche Leistung, um mit Hilfe unserer ehemaligen Bank/Wand im Tor den Auswärtssieg im Borussia-Park perfekt zu machen. Mit dem einzigen Tor des Abends habe ich mich bereits eingangs beschäftigt und aus dem Fenster gelehnt. Mehr gibt es nicht dazu zu sagen/schreiben. Es soll sich jeder sein eigenes Bild davon machen. Meine Gedanken schwirren z.B. in Richtung Osnabrück (und damit meine ich nicht unbedingt unser bevorstehendes Spiel an der Bremer Brücke in der nächsten Spielzeit).
Nach dem Gegentreffer war nur noch Tristesse pur und Ernüchterung hoch Drei angesagt; zu armselig waren die nun folgenden stümperhaften Angriffs- und Aufbaubemühungen unserer Mannen.
Konnte man richtig enttäuscht sein?! Irgendwie nicht, man ahnte/wusste schon, wie es enden würde, oder...?
Die Rückfahrt verlief so gut wie wortlos und um kurz nach Zwei erreichten wir wieder Twistringen. Das schönste der Tour.
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Bremen - Borussia  1:1

Wir schreiben im Logbuch von Captain Filip die 62. Minute im Jahre 2011 nach Christus. Soeben konnten wir die erste “halbe” Torchance des Spiels verbuchen. Bis wir unsere Angriffsbemühungen forcierten, vergingen jedoch weitere 20 Minuten. Jetzt erst spielten wir energischer nach vorne und Bremen, das in der ersten Halbzeit 2, 3 Tore mehr hätten erzielen können, begann sogar ein wenig nervös zu werden und fahrig zu spielen. Und in der 2. Minute (von insgesamt drei Zeigerumdrehungen) der Nachspielzeit trafen wir tatswahrhaftig zum nicht mehr für möglich gehaltenen und ebenso unverdienten Ausgleich. Das aber interessierte Torschütze Dante und natürlich auch uns keinen Deut.
Ob dieser Punkt für uns noch von Bedeutung sein wird/kann, entscheidet sich vielleicht schon Freitag. Tourbericht...

Wer hätte das gedacht, dass dieser Spieltag so endet. Aber fangen wir mal von vorne an. Für die meisten von den Brenndorf-Fohlen ist das Spiel gegen die Fischköppe ein richtiges Heimspiel, quasi vor der Haustür mit 3x langfallen. Da Anpfiff auch erst um 18:30 war, konnten wir uns ganz entspannt um kurz vor 15 Uhr auf den Weg machen. Nach einem mehr oder wenigen kurzen "Stell-Dich-Ein" im Bauernstübchen (Hurra, "Ambiente") ging es dann Richtung Stadion. Mir und auch vielen anderen war klar, dass dieses Spiel eigentlich nur in die Hose gehen konnte, und bis zur 86. Minute hatten wir leider auch Recht. Aber alles zu seiner Zeit. Wie auch in der Vergangenheit war es eine halbe Katastrophe in's Station zu gelangen. Ständig wurde der Einlass wieder dicht gemacht, immer nur eine Handvoll Fans durchgelassen usw.. es dauert natürlich nicht lange bis sich Unmut auftat. Auch haben es die Ordnungskräfte in der ersten Halbzeit nicht geschafft für geordneten Einlaß in den Gästeblock zu sorgen. Total überfordert, es ging nichts mehr. Das Spiel lief schon fast 15 Minuten und immer noch strömten die Gladbacher in den Block. Was diese Thematik angeht, muss noch nachgelegt werden.
Aber nun zum Spiel: Teilweise konnte man kaum hinschauen, schon traurig das unsere erste Torchance erst nach einer Stunde zu verzeichnen war. Das 1:0 kam zu einer undankbaren Zeit, aber Bremen hätte in der ersten Halbzeit locker alles klar machen können. Zum Glück hatte Bailly einen Zuckertag. Er verhinderte einige Großchancen. Ich würde sogar sagen, daß er, Stranzl und Dante unsere besten Spieler an diesem Abend waren. Zu Hälfte 2 muß man/Frau sagen, dass auf beiden Seiten Unordnung herrschte. Ich persönlich wartete darauf, dass M. Marin(käfer) sein Tor schießt und - wie in der Presse von ihm angekündigt - den Torjubel, den er wohl zuhause vor dem Spiegel einstudiert hat, vorführen kann. Aber dies blieb zum Glück aus. Es folgte die Schlussphase und ich hatte ehrlich gesagt mit dem Spiel schon abgeschlossen. Auch die Gastgeber hatten dies wohl schon getan, da ab fünf Minuten vor Ablauf der offiziellen 90 Minuten ein derartiges Durcheinander zu sehen war, dass dann bei uns doch noch was gehen sollte. Tja, unterschätze nie einen Dante bei Standardsituationen; wofür so eine Lockenpracht nicht alles gut ist. Ich wusste gar nicht wie mir geschah, aber egal, warum sollen WIR nicht auch mal Glück haben. Punkt mitnehmen und volle Konzentration auf Freitag richten!

Sonja
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Borussia - Ho”pp”enheim  2:0

Jetzt also 2:0 gegen Ho”pp”enheim... nun, was soll man davon halten? Muß man wieder (berechtigte?!) Hoffnung haben, um am Wochenende in Bremen einmal mehr bitter enttäuscht zu werden (den letzten Sieg gab es in der Hansestadt vor 24 Jahren; seither hagelte es Niederlagen und alle Jubeljahre konnte man ‘mal einen Punkt entführen)?
Somit den erneuten Heimsieg erstmal ein paar Tage sacken lassen. Tourbericht...

Durch den ersten Heimsieg nach gefühlten zehn oder mehr Eiszeiten gegen S 04 ermutigt, fand ich mich mal wieder morgens um kurz nach 9 auf dem Diepholzer Marktplatz ein. Der Bus stand auch schon abfahrbereit da, dieses Mal prankte mir allerdings "Borchers-Reisen" entgegen. Nachdem mir die Insassen bis auf den Busfahrer aber bekannt vorkamen, wagte ich den Eintritt in die Nobel-Karosse. Da das Vehikel von innen noch sehr unverbraucht aussah und wohl bisher noch nicht in den Genuss unser fröhlich-ausschweifenden Party-Laune gekommen war, gab es neben den obligatorischen Plastik-Tütchen auch noch übergroße schlichte weiße Eimer für die Müllbewältigung- es war also mal wieder für alles vorgesorgt.
Leider hatte unser "Neuer" am Lenker leichte Eingewöhnungsprobleme und erwischte die Abfahrten zu unseren Sammelplätzen vorsichtig ausgedrückt "nicht so ganz optimal". Dadurch gerieten wir in unserem Zeitplan etwas in Verzug. Der allgemeinen guten Stimmung im Bus tat das aber keinen Abbruch.
Nachdem sich jeder nochmal mit diversen Getränken und Snacks im Fanhaus bzw. am Stadion versorgt hatte, konnte es so langsam mit dem Spielchen gegen die "Hoppies" losgehen. Ich hatte mir für diesen Nachmittag sehr hohe Ziele gesteckt - den zweiten Heimsieg in Folge (!) und dann auch noch gleichzeitig den ersten Sieg überhaupt gegen unseren Angstgegner wollte ich in unserer "Festung" Borussia-Park miterleben.
Die erste Halbzeit ließ zumindest den Eindruck zu, dass ein hemmungsloses Desaster wie in Wolfsburg nicht zu befürchten war. Unsere Borussia brannte zwar in der Offensive kein Feuerwerk ab, ließ aber hinten auch nicht viel zu. Zur Pause herrschte daher eine eher abwartende und leicht angespannte Stimmung, da ein Punkt natürlich mal wieder viel zu wenig im eigenen Stadion gewesen wäre. Noch schnell eine Borussen-Curry-Wurst mit Pommes reingemampft und ab in Halbzwei zwei - dort ging es von Beginn an mit einem anderen Elan zur Sache. Unsere Fohlen verlagerten das Spiel nun mehr und mehr in die Hälfte der Gäste und dementsprechend wurde auch die Lautstärke im Stadion gesteigert. Auch das nicht gegebene Tor von unserem Goalgetter de Camargo entmutigte unser Team nicht. Nur kurze Zeit später war es erneut de Camargo, der nur mit unfairen Mitteln von Hoppenheim`s Torwart Starke gestoppt werden konnte; jetzt gab es berechtigterweise einen Elfer und unser Captain Filip Daems brachte die Kugel, wenn auch nicht unbedingt bombensicher, im gegnerischen Gehäuse unter. Danach war die wirklich gute Nachricht, dass unsere Truppe weiter munter nach vorne spielte und auf den befreienden zweiten Treffer zusteuerte. Dieser fiel dann nach einer passabel hereingeschlagenen Ecke von Arango - der an diesem Tag sehr agile de Camargo war hellwach und rammte per Kopf die Pille unhaltbar für den ansonsten einzig starken Hoffenheimer Starke in die Maschen. Starke war es auch, der mit einer spektakulären Flugeinlage gegen wieder mal unseren Igor de Camargo das mögliche dritte Tor unseres weiter beherzt spielenden Teams verhinderte. Am Ende waren alle mit dem Ergebnis und auch weitgehend mit der Art und Weise wie es erspielt wurde zufrieden. Von Hoffenheim war nicht allzuviel zu sehen.Vielleicht lag es auch daran, dass die Anhängerschar sehr übersichtlich war und wirkliche Anfeuerung kaum zu vernehmen war.
Auf der Rückfahrt gab es dann keine nennenswerten Verspätungen und alle kamen soweit ich es überblicken konnte wieder wohlbehalten in der Heimat an - hoffentlich kann unser Team nächsten Samstag in Bremen zumindest kämpferisch wieder an diese Leistung anknüpfen - ein bisschen Zuversicht kann ja nicht schaden...!!  :-))

Das war`s!
Gruß DH-Stefan
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Wolfsburg - Borussia   2:1

Gestern waren lediglich 10-15 ordentliche Anfangsminuten zu begutachten; ansonsten stand ein Haufen auf dem Platz, der in dieser Verfassung sogar in der 2. Liga arge Probleme bekommen würde. Schwache Technik, kein Kampf, nichts. Nur Alibi. Und das nur fünf Tage nach dem geglückten Auftritt und hochverdienten Sieg gegen Schalke. Alles was uns beim Heimspiel am letzten Sonntag ausgemacht hat, wurde diesmal im Borussia-Park gelassen. Wirklich alles, denn gestern musste man absoluten Dilettanten auf die Füße gucken.
Die Gastgeber waren selber total verunsichert und leisteten sich etliche einfache Abspielfehler; sowohl im Aufbauspiel als auch in der Offensive. Daraus Kapital schlagen?! Fehlanzeige! Wir fanden im VW-Stadion überhaupt nicht statt. Erst nachdem uns Wolfsburg ein Elfmetergeschenk zuteil ließ, rafften wir uns auf, den gegnerischen Strafraum etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Peinlicher kann ein Armutszeugnis nicht ausgestellt werden. Es mutet auch sehr "komisch" an, daß die anderen (!) immer heiß sind - warum sind wir (!) denn nur alle Jubeljahre 'mal heiß auf Spiel und Gegner?! Bemerkenswert fand ich, daß es wenig bis gar keine "Unmutsbekundungen" seitens des mitgereisten Anhangs gab. Es scheint, als wisse jeder, daß das Unausweichliche sowieso über uns hereinbrechen wird - und auch schon ist ("Apathie now").
Für diesen blutleeren Auftritt unseres "Teams" (offizieller Sprachjargon bei Mannschaftssportarten; auch wenn die Herren einmal mehr in dieser Saison nicht als solches aufgetreten sind) kommen eigentlich nur drei Möglichkeiten in Betracht... a) die Mannschaft hat den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt. Das schließe ich aus. Also b) die Spieler konnten (!) nicht - oder c) wollten (!) nicht. Es ist wohl ein hochexplosives "b)c)"-Gemisch.
Jetzt muß der Trainer gefeuert werden. Ach Scheiße, haben wir ja gerade hinter uns. Gut, geben wir dem neuen Coach 2-3 Wochen Galgenfrist - spätestens zum länderspielfreien Wochenende Ende März ist er jedoch fällig (*sarkastisch*).
Stattdessen sollte man der Hälfte der Spieler (also 5 1/2) den Stuhl vor die Tür stellen. Geht aber leider nicht, da die "Helden" in den kurzen Hosen leider von sich aus gehen/gegangen werden (Berater, Eheweib, ...) - somit keine (verdienten?!) Rauswürfe. Ich bin 'mal gespannt, wo der Großteil (erstklassig) Unterschlupf finden und selbstredend zu großer (alter oder wahrer?) Form auflaufen wird.
In diesem Zusammenhang... Merke: Man hat nie (!) Fan von einzelnen Spielern zu sein; Sympathien sicherlich, ohne Zweifel, aber bedingungsloser Fan ist man/Frau vom Verein . Punkt. Und da gibt es für mich auch überhaupt keine andere Diskussionsgrundlage. Deswegen wünsche ich uns allen unheimlich viel Kraft für die letzten 10 Erstligaspiele ("Es gibt noch 30 Punkte zu verteilen" wird schon in Kürze wieder zitiert werden; ja sicherlich, aber nur die anderen Teams werden bei der Zählerausgabe zugreifen). Der nächste ehrlose Auftritt unserer Abschiedstournee folgt am Samstag gegen Ho"pp"enheim und anschließend werden wir in Bremen und zuhause gegen K'lautern den Gegner mit Punkten im Dreierpack generös beglücken.
Die Auslöser der erneuten Talfahrt begründen sich allerdings nicht in der nahen oder mittelfristigen Vergangenheit. Da unsere Konzepte seit ca. 15 Jahren nicht greifen wollen, muß sich der Verein praktisch ständig neu erfinden. Ab Sommer wieder eine Etage tiefer, dann hoffentlich wieder mit Fußballern vom Schlage und Kaliber eines Sascha Rösler, Alexander Voigt und Patrick Paauwe; impften uns u.a. solche Spielertypen 2007 doch den Aufstiegsbaustein ein.
Resümee... wer auch diesen, am 14. Mai 2011 endgültig und offiziell vollzogenen dritter Abstieg aus den Kleidern schüttelt, sich die dann vierte Saison im Unterhaus antut und ab Mitte Juli weiterhin in den Borussia-Park pilgert, der wird auch problemlos einen Atomkrieg überleben. “Hand d’rauf” - übrigens natürlich auch auf die Raute.

P.S.:
Bekommt eigentlich jeder Fan die (!) Mannschaft, bzw. Spieler, die er verdient...?!?

Tourbericht...
Mit dem Auto (u.a. Dennis, Harry, Finn) ging es Richtung Wolfsburg mit Treffpunkt Twistringen. Dennis unser Fahrer - noch vor seiner Gerichtsverhandlung und der damit wohl verbundenen Abgabe der “Pappe” - sollte uns sicher hin und zurück fahren.
Durchaus optimistisch und auch positiv gestimmt ging es in den kalten Block; Schnee in Wolfsburg - und 8 Grad plus in Bremen und “umzu”?! Ein Kontrast!
Jedoch was wir dann erleben sollten, machte uns sprachlos und desillusioniert. Verlieren ja, kennen wir seit Jahren; aber ohne Gegenwehr, Biss und Kampf? Nein!
Der größte Lacher beim Wiederanpfiff... "Hallo, die bilden einen Kreis und fragen sich gegenseitig >Heh, habt Ihr schon etwas von Eurem Berater gehört?<".
Tenor eines Fans beim Rausgehen - und dem können wir uns alle nur anschliessen: "Jetzt fahr’ ich wieder 8 Stunden Zug für Nichts!"
Wie auch immer wir sehen uns in Bremen; was zählt ist der Verein!

Ronald
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Borussia - Schalke   2:1

Diesmal war es genau umgekehrt. Nicht, wie so oft, "geführt und verloren" - sondern bereits nach 1 1/2 Minuten in Rückstand geraten und das Spiel dennoch umgebogen.
Die beiden Treffer von Marco Reus und Mohamadou Idrissou egalisierten die frühe Führung von Ex-Gladbacher Peer Kluge (hat "Captain Chemnitz denn keinen "Anstand"?!) innerhalb von 10 Minuten und wir durften einen vollkommen verdienten Sieg miterleben.
Und die Protagonisten auf den Rängen erzeugten während des Spiels eine Stimmung, wie sie der Borussia-Park in dieser Saison noch nicht erlebt hat.
Muß jetzt der eigentlich schon einmottete Rechenschieber schon wieder aus der hintersten Ecke der untersten Schublade hervorgekramt werden?! Ich weiß nicht, ich weiß nicht...!   :-/

Tourbericht...
Wieder 'mal eine „Sonntagsschicht“. Danke DFL, "gut" gemacht. Der Chief hatte vor dem Spiel noch einen Termin beim FpMG und trat seinen Frühdienst mit dem Zug Richtung Niederrhein an. Sehr nett, so ging es für mich erst um 11.45 Uhr auf den Asphalt und wie war das noch mal? Ach ja, schön die  Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten, gell...!! Der Heidjer war auch gerade beim Treff in Holdorf angekommen und so konnten wir gleich starten. Die klimatischen Bedingungen an diesem Sonntag waren nicht die besten, doch in Heidjers Auto war‘s kuschelig warm. Alles drehte sich natürlich um Borussia, was habt Ihr denn gedacht (*zwinker*)?! Der Spieltag auf dem Kiez wurde nochmal durchleuchtet und auch die Ereignisse in Gladbach am letzten Sonntag: Plan B der Verantwortlichen mit der Einstellung unseres neuen VfL-Coaches; das "Wort zum Sonntag“ im Echo; die Erwartungen an das Spiel / den Spielausgang  die man/Frau haben, wenn eine solche Woche beendet ist und natürlich die bekannten Spielchen mit den Ritualen an Spieltagen, die jeder hat und daran glaubt, daß diese  überirdischen Mächte ergebnisentscheidend sind. Auf dem Weg zum Niederrhein achtete ich selbstverständlich darauf wieviele Fahrzeuge mit amtlichem Kennzeichen "MG" oder "VIE" an uns vorbeifuhren und wie viele Tore somit für uns fallen würden. Es waren deutlich mehr als die Fahrzeuge der Ruhrpottgrubenmännchen ("GE"). Ebenfalls wurden wir von einem auffälligen Fahrzeug aus Belgien überholt - sieh' an, fährt Logan Bailly denn auch auf diesem Weg zum Nordpark? Was ich nicht wusste: Logan war schon da - er sollte nämlich im Tor stehen.
Während unserer angeregten Unterhaltung verpassten wir doch glatt die Abfahrt "Marl" und mussten nun eine andere Strecke fahren. Das kann’s haben… ! So kamen wir am Parkstadion vorbei und waren uns sicher, daß sich die geänderte Route auf das Spiel auswirken würde. Nach exakt 2 Stunden folgte dann eine Kaffeepause an der bekannten Geismühle. Es gab keinen Kuchen (an Stefan, Gerd und Plätzchen: Ihr wisst schon, wegen dem Winterfell…). Wir lagen gut in der Zeit und so gab es einen Abstecher zum alten Bökelberg. Noch einmal wurde die Erinnerung am lebendigen Treiben vor dem Spielanpfiff wach und die Schlachtgesänge hallten wieder in den Ohren. Doch, es ist nicht viel wiederzuerkennen. "Auf dem Berg“  thronen auf teuren Baugrundstücken Einfamilienhäuser - nur ein neuer Straßenname "Am Bökelberg“ und der Treppenaufgang zur Nordkurve (Block 17) in der Bökelstraße erinnern noch an den Glanz früherer Jahre. Und weiter ging's. Auf dem "Messeparkplatz“ angekommen noch kurze Visite im Fanhaus. So, nun aber weiter, wir sind hier nicht zum Spaß, sondern haben eine wichtige Mission zu erfüllen. Mit unserem "RB" ging‘s gemeinsam zum Stadion; gucken, ob die Fansteine noch da sind. Die Aufregung wuchs, noch schnell was essen; selbst der Heidjer nahm die Fischbude auf der linken Seite (die auf der rechten hatte beim letzten Mal kein Glück gebracht). Ich entschied mich für Käsebrot (Schweizer Bergblumenkäse…). Uns dann ging's endlich loooos: Aufstehen, strammstehen für unsere Elf vom Niederrhein.
Das Spiel begann (natürlich nicht ohne zündeln einiger Penner aus dem Gästeblock) und es hieß prompt 0:1 für Königsblau. Armer Lucien; er bekam gleich eine Ahnung warum in Mönchengladbach schon vor Weihnachten der Baum brannte. Doch unsere Jungs ließen sich nicht beirren. Wie es sich zeigte, hatte es unser Trainer geschafft, nach 5 Tagen harter Arbeit aus einem verunsicherten Haufen eine realtiv selbstsichere, nicht wiederzuerkennende Mannschaft und nach Erfolg hungernde Borussen zu präsentieren. Die Entscheidung Herrmann und Arango jeweils auf den Außenbahnen zu bringen erwies sich als goldwert, denn diese Beiden gaben jeweils die Vorlagen zum Ausgleichstor von Marco Reus und zum 2:1 -Endstand (Tor Mo Idrissou)! So wurde das Spiel innerhalb kürzester Zeit gedreht und selbst die bedenkliche 2. Hälfte sah gut aus. Ballverluste waren diesmal nicht so sehr gefährlich, denn die müden Kicker aus dem Pott waren am heutigen Spieltag nicht vom Ehrgeiz zerfressen. So trug das Spiel ein wenig die Handschrift unseres neuen Trainers und es ist kein Wunder, daß die Leidenschaft auf dem Spielfeld hinauf auf die Ränge und natürlich auch in die "Nord“ getragen wurde. Unsere Jungs wurden jedenfalls frenetisch angefeuert und gefeiert. Pures Adrenalin und nach so einem berauschenden Spiel verging die kurzweilige Rückfahrt wie im Fluge, so daß ich um 23.00 Uhr wieder zu Hause im Oldenburgischen war. Gruß an den Heidjer, der seine nächste Spielvorbereitung in Freiburg vornehmen wird). Danke für's Fahren und trink' einen "Jäger“ für mich mit.  :-)

Anette
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Pauli - Borussia   3:1

...und was sagen wir dann alle: ”Danke, Igor”.

Tourbericht, “die” II.
Hätten unsere Jungs so gut gespielt wie unser Fahrer eingeparkt hat... wir hätten gewonnen.
Mit Optimismus und Vorfreude ging es mit dem Auto (u.a. Harry & Finn, Cacki) zum Spiel gegen den FC St. Pauli. Nach dem enttäuschenden Spiel gegen Stuttgart wäre ein Zeichen der Mannschaft angebracht.
Wie kann man in eine Parklücke einparken, wo keine ist?! Eine Meisterleistung vom Fahrer Harry - und nur einen Steinwurf entfernt, das Stadion.
Für viele Fans ist Pauli doch immer wieder etwas Besonderes und eine Reise wert; leider war das Kartenkontingent zu klein und es gab auch fast kaum Gelegenheit - für Leute ohne eben begehrtes Ticket - diese zu organisieren.
Im Block meinten dann wieder mal ein paar Unverbesserliche sie müssten unbedingt ein “wenig” zündeln. Sie schaden uns, dem Verein und vielleicht sogar dem ein oder anderen Spieler. Zumindest meinte wohl de Camargo er müsse sich dem schlechten Beispiel anpassen und nach der glücklichen Führung unbedingt seine Agressionen zeigen und ausleben.
Der Tenor in der Halbzeit bei fast allen gleich; diese Söldner schaden dem Gesamten und sind bei Abstieg bestimmt weg.
Über die zweite Häfte bitte den Mantel des Schweigens. War es ein oder kein Torschuss unserer Borussia?! Von Abstiegskampf spricht wohl keiner in diesem Zusammenhang. So kippte auch verständlicherweise schnell die Stimmung und die Gesten und Rufe Richtung Mannschaft waren eindeutig.
Auf der Rückfahrt haben wir kontrovers diskutiert; mit viel Achselzucken. Es hat aber auch keiner damit gerechnet, daß der Verein seine letzte Option zieht. Wie auch immer... wir sehen uns in Wolfsburg.

Ronald / “Brenndorf-Fohlen”


Tourbericht...
Diesmal trafen wir uns (an diesem eisigkalten Samstag) erst um halb Zwölf, um uns mit dem PKW (Harry, hol’ schon mal den Wagen) auf den Weg nach Hamburg / St. Paul zu machen. Nach kurzem Stop beim Zustiegstreffpunkt Ferrari waren wir dann vollzählig und setzten die Fahrt mit ein wenig Vorfreude auf das Spiel fort, so daß wir gegen 13.45 Uhr unser Ziel bereits erreichten.
Zum Spiel. Nur kurz nach Spielbeginn schien es so, als sollte sich meine/unsere Vorfreude bewahrheiten. 0:1 durch Igor de Camargo. Einmal mehr schoß er für uns ein (wichtiges?) Tor. Trugschluß!! Es kam ‘mal wieder alles ganz, ganz anders. Während einige ”Fans“ anscheinend einen Werbevertrag mit der Pyroindustrie abgeschloßen hatten und meinten, von den Glimmstengeln reichlich Gebrauch machen zu müssen, nahm das Unheil seinen Lauf. Diese Aktion schien auch unseren Herrn de Camargo benebelt zu haben. Er meinte mit dem Kopf durch die Wand (von Aachens Lehmann) gehen zu müssen. Sorry, aber einfach nur dämlich. Als dann noch die Bullerei unseren Block auffüllte, war der Samstag gelaufen und die Stimmung auf dem Nullpunkt. Wir retten uns immerhin mit einem 1:1 in die Halbzeit.
Hälfte 2 ist schnell erzählt, weil sie aus unserer Sicht nicht stattfand. Auf der Rückfahrt diskutierten wir reichlich, aber wirklich viel Neues kam dabei nicht ‘rum. Vielleicht wird es ja nochmal was mit der lang ersehnten Siegesserie. Ein wenig Hoffnung habe ich persönlich noch. Bin damit bestimmt alleine (Wunder gibt es immer wieder). Pünktlich zur Tagesschau trafen wir um 20.00 Uhr wieder in Twistringen ein.
Zitat Frontzeck (lang bis nach Meppen): ”Wir müssen jetzt den Kopf hoch nehmen“.

Gruß Cacki/Tw.
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Borussia - Stuttgart   2:3

Es lässt sich trefflich darüber steiten, ob das 7:0 des Hinspiels peinlicher war/ist, als gestern gegen einen am Boden liegenden Mitkonkurrenten eine 2 Tore-Pausenführung aus der Hand zu geben. Und ist es müßig zu erwähnen, daß dies gleichbedeutend mit dem ersten Auswärtssieg der Stuttgarter ist. Auch Bremen hat in dieser Saison bisher nur ein Spiel in der Fremde gewonnen - natürlich im Borussia-Park.
Nach holprigem, zurückhaltendem Start wähnten wir uns nach einem Doppelschlag bereits auf der Siegerstraße, doch in der 2. Hälfte stellten wir das Fußballspielen komplett ein. So kann man’s auch machen.
Um auf "Nummer Sicher" zu gehen sollten wir am Samstag aber auf jeden Fall nochmal verlieren (*sarkastisch*).

Sollte ein amerikanischer Kultregisseur eine neue Vorlage für einen preisgekrönten Horrorfilm suchen, muss er sich in den Flieger nach Düsseldorf setzen, mit der Bahn in den Mönchengladbacher Hauptbahnhof railen und sich dann zum Borussia-Park taxieren lassen. Dort kann er dann mit ca. 35.000 Zombies (Zombie = eines seiner Seele beraubten, willenloses Wesen) eine perfekte und reale Inszenierung einer gnadenlosen Selbstzerstörung im eigenen Wohnzimmer erleben. Aber halt, bevor das nächste Schauspiel im Park der Sünden und Verschwörungen steigt, liegt da ja noch mitten auf der Hamburger Reeperbahn ein Schimmer voller Hoffnung, der nur mal eben so eingesammelt werden muss, oder? Die Botschaften aus Medien und Mannschaft werde ich gewollt oder auch ungewollt zur Kenntnis nehmen, aber allein mir fehlt langsam der Glaube an eine erneute Wiederauferstehung. Der Stachel der Enttäuschung sitzt nach dem Schwabenkick sehr tief in meinem Allerwertesten und schmerzt gewaltig. Die gesamte Sportabteilung die aktiv für den Bundesligafußball bei Borussia tätig ist, hat nach dem glücklichen Erfolg bei der Frankfurter Eintracht, die Chance den Kreuzzug in die richtige Richtung zu schicken, einfach nur weggeschmissen. Da spielt die Mannschaft gegen die total verunsicherten Cannstadter Sängerknaben eine ordentliche erste Hälfte und geht mit einer 2:0 -Führung in die Kabine, aber um Himmels Willen was ist in diesem Verschlag tief unter der Haupttribüne passiert. Jeder konnte doch erahnen, daß die Gäste verzweifelt versuchen werden das Blatt irgendwie zu wenden und daher konnte die Ansage nur lauten: Unter Druck die Grundordnung behalten und Alle müssen sich mit den letzten Kraftreserven in die Zweikämpfe schmeißen. Bekanntlich wurden wieder die alten Verhaltensmuster bei unseren Jungs aufgezogen. Gemütlich in die zweite Hälfte getrabt, gepaart mit einer unverständlichen ”Alles wird gut“-Mentalität, komplett die Übersicht verloren nachdem der Gegner taktisch umgestellt hatte und die grenzenlose Naivität zu glauben die Anderen treffen die Bude sowieso nicht, brachten unter’m Strich wieder einmal das gewohnte Ergebnis: Der Gast im Park Drei und die B-Promis mit der Raute auf der Wäsche Null Points! Diese niederschmetternde Heimbilanz bedeutet, dass wir wohl zum dritten Mal absteigen werden - oder zu den sieben Weltwundern kommt noch ein Achtes hinzu. Wer mag´s glauben…

Ralf / “Borussen-Tiggers”
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ICE-Zugfahrt des “FpMG-Nord” zum Auswärtsspiel in München

Zum Spiel in München (Samstag, 02.04.2011) organisieren wir wieder eine ICE-Zugfahrt.
Sowohl der Hin-, als auch der Rückweg wird via Bremen, Hannover, Göttingen & Kassel führen und Zustiegsmöglichkeiten bestehen auf allen Unterwegsbahnhöfen.
Das DB-Ticket kostet für Fanprojektmitglieder pauschal 63,00 €uro - Nichtmitglieder zuzüglich 10,00 €uro.
Anmelden könnt Ihr Euch ab sofort. Also.

Frankfurt - Borussia   0:1

Wir waren gestern die glücklichere von zwei schwachen Mannschaften. Aber (!) das ínteressierte schon am Abend kein Schwein mehr. Jetzt muß (!) am Samstag der erste Heimsieg her. Tourbericht...

Sonntäglicher Ausflug in’s Hessische
Mit wenig bis gar keiner Hoffnung gestartet, fuhren wir abends mit einem kleinen Rucksack voll Hoffnung wieder nach Hause. Aber der Reihe nach.
Aufgrund der bescheidenen Rückwegverbindungen war an eine Zugfahrt diesmal nicht zu denken. So trugen wir also eine Autoladung Leutz zusammen und u.a. waren somit Kutscher Ralf, Heinz, Heidjer & Timon am Start. Wie es sich für einen Sonntagmittag/-nachmittag gehört war die Autobahn schwach frequentiert und so trafen wir sehr pünktlich zwei Stunden vor Spielbeginn in der Mainmetropole ein.

Unser Hauptaugenmerk galt nun der Parkplatz(lücken)suche, denn die nach Spielende arg zeitraubenden Großparkflächen kamen natürlich nicht in Frage. Nach kurzer Kurverei hatten wir einen wunderbesten Stellplatz an einer Hauptstraße gefunden. Mittlerweile hat man ja Erfahrung (*zwinker*). Es sollte an diesem Tage nicht das einzige Erfolgserlebnis bleiben.
Nach 20minütigem Fußweg bei sehr "frischen" Temperaturen erreichten wir die Anlagen des Waldstadions. Egal wie katastrophal der Saisonverlauf auch in all den zurückliegenden Jahren gewesen sein mag, die Gladbacher bleiben eine reiselustige (und auswärts auch überdurchschnittlich lautstarke) “Folkloregruppe”.
Diese These wurde auch in Frankfurt wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt und u.a. mit dem lang anhaltenden "V-f-L"-Wechselgesang mit Leben gefüllt. Insgesamt dürften geschätzte 5.000 Leutz vertreten gewesen sein, um unsere Farben zu unterstützen. Und diesmal wurde fan auch belohnt, was in den letzten 15 Jahren (!) leider viel zu selten der Fall war.
Die erste Halbzeit gestalteten wir sehr passiv, hielten aber zumindest unseren Kasten sauber (u.a. Aluminiumtreffer und anschließende blitzschnelle Reaktion von Christopher Heimeroth).
Nach der Pause wurden wir mutiger und profitierten aber auch davon, daß die Gastgeber recht einfallslos agierten. Bei der umstrittensten Entscheidung des Tages (...wurde der Ball vor oder hinter der Linie von Nikolov geklärt?) sah es aus meinem Blickwinkel nach "kein Tor" aus. Doch diese Diskussionen verebbten schlagartig, als Igor de Camargo in der 84. Minute das erlösende Tor des Tages erzielte. Wir leben (doch) noch - ein büschen. In den Gästeblöcken brachen jedenfalls alle Deiche; wat Wunner (*freu*). Und spätestens nach dem herbeigesehnten Schlußpfiff war die "Torfrage"-Aufregung nur noch eine Randnotiz wert. Glücklich und erleichtert gingen wir die Heimfahrt an, an deren Ende Twistringen um 23.45 Uhr erreicht wurde.
Aber jetzt geht das Leiden vielleicht erst richtig los, filtert man aus diesem erneuten Auswärtssieg doch wieder so etwas wie leise Hoffnung - ein zartes Pflänzchen, welches in den nächsten Wochen und Monaten hoffentlich genug Nahrung finden wird und kräftig weiterwächst. Ich würde es uns, ganz uneigennützig, gönnen.  :-)

P.S.:
Man, man, man, ...nicht 'mal in Ruhe absteigen lassen einen unsere Künstler - folgt doch noch ein ("unrealistisches") Happy-End?! Ich will's (noch) nicht wissen!  :-/
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Borussia - Leverkusen  1:3

Wir sollten uns nichts vormachen. Aus den Spielen in Frankfurt, gegen Stuttgart und auf Pauli müssen 6, besser 7 Punkte her - sonst war’s das für uns. Nach dem Spiel am 12. Februar müssen wir den Laden vielleicht schon abschließen.
Auch auf der Tour blieb uns ein weiteres “Kuriosum” nicht erspart. Nach all den ganzen Jahren kamen wir erstmals mit unserem Bus von “Wilkens-Terror-Tours” in eine Polizei-, bzw. Zollkontrolle - und das an einem Sonntag, morgens um kurz nach halb Zehn. Der Zollbeamte betritt den Bus. “Aha, Gladbachfans; fahrt Ihr zu jedem Heimspiel?!?” - treffender Kommentar von Holger/Badbergen: “Du gehst doch auch jeden Tag arbeiten”!

Tourbericht...
Trotz Ansetzung an einem Sonntag standen 41 Leutz auf der Teilnehmerliste, von denen es exakt 40 an der Zahl auch in den Bus "schafften", so daß die Tour in unseren Fanclub-"Büchern" mit einer +/- Null-Buchung auftauchen wird. Das gefällt.
Die obligatorischen 5-10 Minuten Verspätung bei der Abfahrt in Twistringen wurden auch diesmal wieder streng eingehalten - schließlich reicht es "dicke" wenn wir die nachfolgenden Zustiegsorte pünktlich erreichen.
Der Bus füllte sich nach und nach unter dem Motto "Aus jedem Dorf ein Hund", doch bevor wir die Ladung Lengerich ausnehmen, ähh auf(!)nehmen konnten, wurden wir Zeuge der eingangs erwähnten Zollkontrolle. Nach 5 Minuten und der Bekanntmachung mit einem netten Zollbeamten war der Spuk allerdings schon wieder vorbei und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Palette stieg zwar erst nach diesem "Überfall" zu, bekam von uns aber mächtig etwas auf die Ohren, warum er uns seinen erweiterten Kollegenkreis auf den Hals gehetzt hatte.  :-)
Wir erreichten den Borussia-Park(platz) (fast) gewohnt pünktlich um kurz nach halb Zwei und die Busbesatzung zerlief sich recht schnell, denn jeder "musste" schließlich seiner Bestimmung nachgehen (zum Fanhaus, sofort in's Stadion, Fanshop leerkaufen oder das letzte Hinfahrtbier im Bus ausnuckeln).
Zum Spiel. Unser (neues) Abwehrbollwerk hielt leider nur etwas länger als eine halbe Stunde und das zweite Gegentor kurz vor der Pause war bereits gleichbedeutend mit der Vorentscheidung. Zwar konnten wir Mitte der ersten Halbzeit nach Einigeln und sehr zögerlichem Beginn gut mithalten und in den zweiten 45 Minuten gelang uns sogar auch der Anschlußtreffer durch einen Sonntagsschuß von Winterneuzugang Martin Stranzl (war ja auch ein Sonntag), aber als wir in einem mehr als undurchsichtigen Gewusel im Gästestrafraum tatsächlich d'rauf und dran waren, den Ausgleich zu erzielen, nahm uns ein Leverkusener Konter endgültig aus dem Spiel. Feierabend. Erwähnenswert, weil unglaublich, ist noch der Bummelstreik von Juan Arango bei seiner eigentlich vorgesehenen Einwechslung - sehr mannschaftsdienlich (*kopfschüttel*). Stattdessen wurde zwischenzeitlich Michael Bradley beordert; er sprintete am Venezuelaner vorbei und betrat Sekunden später das Spielfeld.
Auf der Rückfahrt die gewohnte Tristesse. Alles schon (ein paar Mal und noch viel öfter) vorgekommen. Ob das Rennen für uns weitergeht ist äußerst fraglich. In jedem Fall aber das Leiden, das (!) steht außer Frage. Ich bin "begeistert".
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Nürnberg - Borussia  0:1

Hanke, Neustädter, Rafati, Heimeroth. Namen und Geschichten des 18. Spieltags in Nürnberg. Tourbericht (von Wittig)...

hurra,wir leben noch...  :-)
pünktlich um 9.26 uhr ging es für mich ab hannover hbf los. andere waren schon etwas früher unterwegs. insgesamt waren wir dann 10 leutchen,die sich auf den weg gen nürnberg machten und der letzte mitfahrer wurde in göttingen eingesammelt.
in lockerer atmosphäre wurde sich die zeit bei ein paar bierchen vertrieben. jeder hatte so seine eigene meinung, wie dieses immens wichtige spiel ausgehen würde.
nur ein sieg zählte und für mich war von vornherein klar, daß dies auch der fall sein würde. eigentlich sag ich das vor jedem spiel, doch diesmal sollte ich, gott sei dank, recht behalten!  :-)
pünktlich um 12.30 uhr rollte unsere lok in den nürnberger bahnhof ein. beim wegpacken unserer klamotten in die dafür vorgesehenen schließfächer konnten wir noch eine kleine übung der bundespolizei begutachten. ein drogenspürhund oder wie sich so ein geschöpf schimpft, mußte ein verdächtiges fach nach etwaigen betäubungsmitteln beschnüffeln.und prompt fand das clevere kerlchen auch was. als belohnung gab es von seinem herrchen ein leckerli. wie schon erwähnt... das war alles nur eine übung. sonst hätten wir da bestimmt nicht so locker herumstehen und “gaffen” können. war aber trotzdem interessant. nach einem lockeren gespräch mit einem ordnungshüter machten wir uns dann auf die socken. auf ging`s zum FRANKENSTADION!
da wir schon um 13.30 uhr den sportplatz erreichten, vertrieben wir uns noch ein bißchen die zeit in einem nahe gelegenen biergarten. dieser war bei fast frühlingshaften temperaturen brechend voll. egal, das bier war trotzdem lecker!
nun zum spiel. nach 8 minuten bebte der block. unsere borussia ging mit 0:1 in führung. roman neustädter, der überraschend für michael bradley in der startelf stand, schoß das schön herausgespielte tor.
im gästeblock gab es kein halten mehr. mein voller bierbecher ergoß sich über meinen vordermann und seine weibliche begleitung. das war glaub ich aber nicht das einzige getränk, welches unfreiwillig aus der hand gegeben wurde!  :-) sei`s drum. so oft haben wir ja nichts zu feiern.
danach wurde nur noch gezittert. obwohl wir das spiel eigentlich recht gut im griff hatten, wurde es in der schlußphase immer ungemütlicher. nürnberg machte enorm druck und wir konnten uns irgendwie nicht mehr befreien.
dann die 86. minute. elfmeter für die franken. heimeroth hält. nein, der held hält! und wieder bebte der gästeblock.und wieder mußte mein bierbecher dran glauben. diesmal erwischte es aber jemand anderen. mein glück, sonst hätte ich wohl noch ein paar auf’s maul bekommen! :-)
danach war wieder zittern angesagt. endlich ertönte der schlußpfiff und es durfte der erste dreier der rückrunde gefeiert werden! im nachhinein war es ein verdienter, aber auch glücklicher sieg.
herr rafati hat uns bei einigen strittigen situationen nicht gerade benachteiligt .aber was soll`s. wir hatten in der hinrunde soviel pech bei den schiedsrichterentscheidungen, da kann uns auch ruhig mal das glück ein wenig hold sein, gelle?!
alle vier neuzugänge,neustädter ist für mich ein gefühlter neuer,haben ein recht gutes spiel gemacht. positiv überrascht hat mich aber vor allem mike hanke, der im angriff ein stetiger unruheherd war.
ok,das war jetzt nur ein spiel. wollen wir hoffen, daß es in etwa so weitergeht. am besten schon sonntag gegen die pillendreher.
erleichtert machten wir uns dann auf den weg zum bahnhof und von da aus auf den heimweg. ohne umstieg ging es nach hannover.
im ice wurde natürlich noch die ein oder andere hopfenkaltschale, ob am platz oder im bistro, geleert - und so kamen wir dann um kurz vor elf in der niedersächsischen landeshauptstadt an. noch schnell in den “zapfhahn” auf ein “feierabend”getränk und dann ab nach hause, in’s bettchen.
ein schöner tag neigte sich dem ende entgegen. ich hoffe, alle mitreisenden sind gut nach hause gekommen.
bis zum nächsten mal und schöne grüße aus hannover.

wittig
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Diebels-FanCup 2010/2011

Im Gegensatz zur letzten Saison konnte unser Hallenturnier in dieser Serie wieder am angestammten Termin, nämlich in der Winterpause, stattfinden. Das mittlerweile 17. Regionalturnier fand somit am Samstag, 08.01.2011 statt.
Aufgrund der kurzfristigen Absage eines Fanclubs am Freitagnachmittag (..."vielen Dank"!) war der ausgetüftelte Spielplan natürlich hinfällig und es musste improvisiert werden. Naja, man ist ja leider Kummer gewohnt.
Gespielt wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" 1x 12 Minuten und die Spiele verliefen erfreulicherweise äußerst fair. Nur in einer einzigen Begegnung wurde es einmal ein wenig hektisch, aber nach nur wenigen Sekunden hatte sich die allgemeine kurzzeitige "Aufregung" auch schon wieder gelegt. Schön.
Die Team reisten auch diesmal aus ganz Norddeutschland an und u.a. konnten wir Fanclubs (manche waren sogar "nur" als Zuschauer gekommen) aus Kiel, Lübeck, Fredenbeck/Stade, Visselhövede, Lengerich/OS, Braunschweig (usw.) begrüßen. Und den imaginären Pokal für die weiteste Anreise konnte einmal mehr "NE-"Roland ("Neusser Junx") einheimsen. Respekt.
Nach insgesamt 15 Spielen, 30 Toren und über 4 Stunden ergab sich schließlich folgendes "Foto-Finish"-Tabellenbild...

3. Lübeck (10 Punkte / 6:4 Tore)
2. Nordlichter (10 Punkte / 5:1 Tore)
1. Twistringen (11 Punkte / 10:3 Tore)

Die drei Siegermannschaften freuten sich wieder über Pokale und Getränke in Form von - gefüllten - Diebelskästen.
Ein Dank gilt dem Organisationsteam Andree & Co. und natürlich auch dem langjährigen Thekenchef Thomsen - mit Toni und Wittig -, sowie Schiedsrichter Kalle Prüser und dem "Catering-Department" (Schnittenkönigin Mudder Jürgens). Es wurde gewohnt souverän auf die kleinen (feste Nahrung) und großen Wünsche (Alt) eingegangen. Jedoch konnten, zum "Glück", nicht alle Forderungen erfüllt werden (Zeitstrafe, Siebenmeter, ...).  (*zwinker*)
Aus Anlaß unseres "20er"-Jubiläums im Oktober 2010 ließen wir es uns (und unseren Gästen) im Anschluß in unserer Räuberhöhle gutgehen. Mit 40 Leutz wurde unsere Stammkneipe (Benni & Katja's "Kaktus") gestürmt und ich kann wohl für alle Beteiligten sprechen, daß es ein richtig geiler und fast einmaliger Abend war.
Nicht unerheblichen Anteil daran, hatte Pyrotechniker Fuzzie. Bereits in der Halle begeisterte er die Massen mit seinem Tischfeuerwerk al à Traumschiff-Eistorte, welches am frühen Abend im "Kaktus" seine Fortsetzung fand. Krönender Abschluß war bei der Abreise jedoch sein großes Finale; mit einer Raktenabschußrampe ("Höhen"feuerwerk und jede Menge optisches Flackergedöns) - und das mitten auf der Straße. Da musste sogar ein unbeteiligtes Auto warten und für 2 Minuten den Motor abstellen. Aber mit Sheriff Palette an der Seite konnte ja nichts großartig Ungesetzliches passieren; vom Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und Sprengstoffgesetz einmal abgesehen. Sowas.
Da die "After-Show"/"Players-Night" gut angenommen wurde, gehen die Überlegungen in Richtung Wiederholung, so daß auch für das nächste Jahr (wahrscheinlich am 07.01.2012) ein mehr als gemütlicher Ausklang geplant ist.
Bedanken möchte wir uns abschließend bei der Brauerei Diebels (u.a. in Person von Bine Olislagers). Die Bierbrauer aus Issum unterstützen diese Turnierserie seit Jahr und Tag in gewohnter Manier. Klasse.

Diebels-FanCup 2010/2011

In wenigen Tagen gehen wir in die 17. Runde, denn am Samstag, 08.01.2011 findet in Twistringen wieder unser alljährliches Regionalturnier Norddeutschland um den Diebels-FanCup statt.
Angemeldet haben sich diesmal Fanclubs aus der Lüneburger Heide, Stade/Fredenbeck, Kiel, Lübeck, Lengerich/Osnabrück, usw. - und gespielt wird in der Sporthalle “Am Mühlenacker” ab ca. 10.00 Uhr.

Silvester 2010 / Neujahr 2011

Der Ralf...

Nun hat sich das Jahr dem Ende geneigt und die Zeichen am Borussia-Park stehen auf Sturm:

Schaut nur, seht Ihr die Gespenster kreisen?
Seht zum Himmel und deutet endlich die Zeichen.
Durch unerträgliche Stille dringt vielleicht ein Hoffnungsschrei,
der Tag wird bald der Nacht schon gleichen.
Seht Ihr die Wellen toben?
Kein Licht mehr dringt von oben, aber...
Die Kraft aus hoch erhob’ner Faust,
diese ungebannte Power,
die uns noch an etwas glauben lässt,
zufrieden stellt ihr fest,
noch ist nicht aller Tage Abend!!

Alles nur erdenklich Gute für 2011 wünscht der
BMG-Tigger

Ho”pp”enheim - Borussia  2:0

... 7.40 Uhr Haltestelle Bahnhof Twistringen, 7.45 Uhr Ankunft “WTT” (Wilkens-Terror-Tours) - das Ende einer Dienstfahrt, Nr. 20.
Danke für Nichts? Soweit sollte man nicht gehen; im Gegenteil: Danke für gar nichts!
Tourbericht folgt.
+++ “update”: Wer Mike Hanke holt, der kann auch Peter Neururer verpflichten. +++

Letzten Dienstag ging es zur letzten Reise dieses Jahres, zum DFB- Pokalauswärtsspiel der Borussia irgendwo aufm Dorf zur TSG- Dietmar- Hoppenheim.
Nach einer kurzen Diskussion am Start auf Grund der Wetterverhältnisse und der Bedenken, den Sportplatz nicht zu sehen, sprach der Chief ein "Machtwort" - und los ging's aus Brenndorf. Die erste Stunde wurde mit dem wenigen Boardpersonal über Dies und Jenes gesprochen bis sich die erste Ruhephase einschlich. Auf einer erstaunlich gut geräumten Autobahn kamen wir zügig voran und sammelten an den altbewährten Treffpunkten die anderen Fohlenanhänger ein. Das Wetter hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt schon erheblich gewandelt, vom strahlendblauen Himmel in einen bedeckten Vorhang. Irgendwo im Sauerland wurde dann mal flugs der Fahrer gewechselt und weiter ging es. Manchmal dachte man, irgendwer hat nen weißes Laken vor die Fenster gehalten, man sah mal gepflegt nichts, war aber auch egal, schließlich bekämpfte man die zeitweise auftretenden Ohrenschmerzen bei den Fahrten über die Hochbrücken mit den altbekannten isotonischen Getränken. Nachdem es dann außerhalb des Busses dunkel wurde und man an der einen oder anderen größeren Stadt vorbeigefahren war, erschien dann um 18:30 Uhr auf einmal der Privatsportplatz des Herrn Hopp. Während der Fahrt wurde darüber spekuliert, wie hoch man denn verlieren würde, wobei dies eigentlich traurig ist, aber in der momentanen Verfassung der Borussia auch verständlich. So ging man dann mit nicht allzu großer Hoffnung in den Vergnügungspark. Neben der strengen Kontrolle und dem alkoholfreien Bier war das Aufwärmprogramm der Borussenjungs schon miserabel. Die Playmobil-Spielfiguren des Herrn Hopp machten sich schon in Reih und Glied warm, während unsere Jungs ein bisschen herumhüpften.
Im Spiel merkte man bei den doch zahlreichen Fans der Borussia, dass auch sie nicht wirklich an den Sieg glaubten. Die Stimmung war auch schon sehr bescheiden.
Das Spiel der Rautenträger war aber noch bescheidener. Eingeigelt und auf Konter wartend, standen die Spieler am und um den 16er herum und ließen die Hoppenheimer schalten und walten. Vor allem Arango tat sich mit seiner "Defensivleistung" hervor. Er hat es geschafft, Beck in den ersten 30 Minuten nur geschätzte 16x laufen zu lassen. Da muss man dem guten Michael F. dann auch mal sagen, dass das nicht geht.
Irgendwie überstanden wir dann auch diese Minuten, bis ein „Freistoßknaller“ von irgend so einem …..sson das 1:0 besorgte. Heimeroth machte dabei eine sehr unglückliche Figur, ging 'nen Schritt nach rechts und öffnete seine Seite, wo es dann auch einschlug.
Die zweite Halbzeit ist dann auch schnell erzählt. Gladbach versprühte einen Hauch von Gefahr in den ersten 15 Minuten, bekam aber nicht wirklich was zu stande. Als die Hoffenheimer dann auch noch ein Tor erzielten, waren die Köpfe gleich wieder unten. Gut, es wurde wegen Abseits nicht gegeben, aber das Signal war verstanden. Hoffenheim drückte, Gladbach tat nichts. Dementsprechend auch das 2:0 nach einer Ecke. Mal ausnahmsweise wieder ne Standartsituation. (Würgh)
Kurz vor dem Abpfiff versuchte sich die Belegschaft der SAP AG noch in Fußballgesänge und Fanverhalten, was einfach nur peinlich war.
Auch die Ultras der Borussia hatten anscheinend kurz vor Ende der Partie noch ihre Karte gefunden und brüllten ein wenig 'rum.
Ich bin anschließend noch nie so schnell von einem Fußballspiel weggekommen. 30 Minuten nach Ende waren alle im Bus, kurz danach gings wieder gen Heimat.
Es wurde wieder Musik angeschaltet (Lagerfeuermusik) und erzählt. Dabei wurde die verschiedenen Kandidaten in puncto Neuzugänge für schlecht befunden, "Häuptling“ brachte dynamische, junge, frische Trainer ins Gespräch (z B. Eckhardt Krautzun, Uli Maslo, Gerd Roggensack) und das alte Spiel „Ich kenne 'nen alten Gladbacher, den Du nicht kennst“ gespielt. Nach und nach wurden die Gäste der Wilkens-Tour auf der Rückfahrt verabschiedet und um 8:00 Uhr kam man wieder in Twistringen an.
Als Weihnachtsgeschenk hat man uns dann gleich mal Mike Hanke (von der Borussenführung) ausgegeben. Dankeschön.

Heidinho
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Borussia - Hamburg   1:2

Endzeitstimmung.

Tourbericht
Die 10. Bustour der laufenden Saison und die 19. in diesem Kalenderjahr brachte wieder keine neuen Erkenntnisse. Im Gegenteil... wenn Niederlagen zur Gewohnheit werden. Man muß nur oft genug Scheiße fressen, dann gewöhnt man sich irgendwann mehr oder weniger d’ran. So ist das.
Trotz winterlicher Verhältnisse steuerte Siggi sein Gefährt pünktlich zum ersten Zustiegsort, doch weil eine Person meinte, sich auf 500 Meter Luftlinie noch verspäten zu müssen, “durfte” eine Ehrenrunde durch Vechta gefahren werden. Busfahrer und Belegschaft bedanken sich sehr artig. Super.
Die weitere Hinfahrt verlief den Umständen entsprechend recht gut. Zwar zeigte der Winter seine garstige Seite, aber dank der um eine halbe Stunde vorgezogenen Abfahrt erreichten wir bereits gegen 18.30 Uhr den Parkplatz am Borussia-Park.
Das Spiel ist schnell erzählt. Trotz guter Spielanlage in der ersten Halbzeit gingen die drei Punkte einmal mehr an den Gegner. Die Hamburger werden bis zum heutigen Tage nicht wissen, warum sie gewonnen haben - uns dagegen ist bewusst, warum wir wieder als Verlierer aus dem Stadion schleichen durften. Marx (von Murks) meinte, Rost halbhoch anschießen zu müssen und im Gegenzug fällt der Siegtreffer der Hanseaten. Die Hamburger zogen in der zweiten Halbzeit das Tempo an und schon waren wir überfordert. Das ist ein Grund; vielleicht sogar der Hauptgrund an diesem (und vielen anderen) Abend/Nachmittagen.
Aufgrund der Schweinekälte waren alle Leutz schnell wieder im Bus und die ersehnte Heimfahrt konnte 5 Minuten vor Plan starten. Gegen Viertel nach Vier rollten wir wieder in Twistringen ein.
Winterpause? Denkste! Nicht ‘mal das war uns vergönnt, denn unsere Helden gewannen bekanntlich im Elfmeterschießen gegen die Pillenkicker und so konnten uns die Herren noch ein weiteres Mal vor Weihnachten quälen. Na, denn... Rohe Weihnachten.   :-(
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Freiburg - Borussia  3:0

Wir sind einfach nur noch peinlich. In der Bundesliga haben wir so jedenfalls nichts zu suchen.
Kurz vor Abfahrt des Zuges hatte man am Bahnsteig in Freiburg noch die Gelegenheit mit Präsident Rolf Königs ein paar kurze Worte zu wechseln. Er war mindestens genauso frustiert, bedient und enttäuscht, wie wir selber.
Und man muß ehrlich bleiben und sich eingestehen, daß die Argumente, an Michael Frontzeck nach einer (erwarteten) Niederlage gegen Hamburg weiter festzuhalten, ab Freitagabend/-nacht wohl nur noch geringfügig schlagkräftig sein werden. Leider. :-((
Tourbericht (Marke “Steno”)...

Mit insgesamt 10 Leutz schlug unsere “Reisegruppe Nord” diesmal in Freiburg auf. Die Anreise verlief “harmonisch”, also pünktlich und um Zwei Uhr erreichten wir somit den Breisgau. Nach der Ankunft wurde zunächst die automatische Schließfachanlage in Beschlag genommen und danach ging es sofort mit der Tram zum Stadion - Zeit hatten wir schließlich auch nicht zu verschenken.
Vor dem Gästeeingang traf man, trotz Sonntagsspiel, jede Menge Bekannte. “Leidensgenossen on tour” umschreibt man soetwas wohl.
Zum Spiel. 1:0, 2:0, 3:0 - oder will noch jemand Details wissen?! Um kurz nach Fünf war für uns schließlich der Spuk vorbei, da wir unsere letzte Reisemöglichkeit in Richtung Zuhause unbedingt nutzen wollten. Auf dem Rückweg trennte sich die Gruppe planmäßig in Mannheim, denn Ralf & Caki übernahmen die Führung für die Route via Cologne nach Münster, während der Rest über Frankfurt und Hannover weiterfuhr. Und um Viertel nach Eins hatte man schließlich wieder Twistringer Boden unter den Füßen.
Frühmorgens eine Minute vor der Fahrplanzeit abgefahren und nachts mit läppischen 60 Sekunden “Verspätung” zurückgekehrt... wenigstens die Züge waren mehrheitlich pünktlich (Deutsche Bahn und NordWest-Bahn). Man ist ja schon mit Kleinigkeiten zufrieden.
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Borussia - Hannover  1:2

Muß Michael Frontzeck jetzt wegen einem durchgeknallten Argentinier gehen?! In Anlehnung an Horst Hrubesch fällt mir zu Raul Bobadilla nur ein:
“Ich möchte nur ein (!) Wort sagen... vielen Dank!”

Tourbericht
Es war ein eisig kalter, verschneiter Samstag, dieser 04.12.2010. Vor Augen hatten wir das nächste Heimspiel gegen einen in dieser Saison überraschend starken Gegner, der uns noch in der letzten Saison beim 5:3 mit immerhin nicht weniger als drei Eigentoren reichlich beschenkt hatte. Daher ging mein Blick auch morgens gleich auf die Aufstellung des Gegners. Mist, der Doppeleigentorschütze war gesperrt, der andere vorsorglich gar nicht im Kader. Schade dachten wir uns – wer soll denn dann heute die Tore schießen? Bobadilla? Eine fatale Fehleinschätzung, wie man später erfahren musste.
Gegen 11.00 Uhr machten wir uns auf den Weg, wobei wir pünktlich um 11.20 Uhr am Rastplatz Hohe Mark abgesetzt wurden. Wenige Minuten später kam auch schon das Wilkens-Mobil mit einer doch recht guten Besetzung, um uns aufzunehmen.
Erst dachte ich mir, Moment, der Bus, gerade aus der Reparatur gekommen, wurde von Siggi mit Schnee und Eis beworfen, will der etwa schon wieder in die Werkstatt? Aber dann lies ich mir erklären, dass die Scheibenwischanlage des Busses komplett eingefroren war und diese Schneeballschlacht zur Reinigung der Frontscheibe diene. Nun ja, die Leute aus Twistringen, Sulingen, Braunschweig, Hannover etc. waren ja auch schon eine Weile unterwegs. Übrigens ist es immer wieder echt schön mit anzusehen, wie die Leute aus dem Bus steigen; und vor allem: wie sie den Berg zum Entleeren ihrer Blasen hochkrackseln. Bei dieser waghalsigen Disziplin kam es am Samstag erstaunlicherweise und natürlich gottseidank zu keinen bösen Stürzen. Naja, so gefährlich wie mit Stelzen über fahrende Autos zu hüpfen ist es ja gottseidank nun auch nicht;-). Nach ein paar Minuten Pipi-Pause sollte es nun also endlich weitergehen. Leider stand uns ein LKW-Fahrer noch im Weg, dieser musste noch eben von Tracy mit dem Hinweis auf unsere weiteren Tagestermine weggelobt werden, was dann auch nach gefühlten zehn Minuten gelang. Nun ging die Fahrt relativ schnell und unkompliziert in Richtung unseres geliebten Nordparks. Erwähnenswert war da noch ein gewisser Jungspund, der an der guten alten Geismühle im Bus eine “Stinkbombe“ zu zünden drohte, er aber nach freundlicher Aufforderung und reichlich Überzeugungsarbeit nun doch einen Baum auswählte. Hierbei soll auch die Hilfsbereitschaft von Mehl nicht unerwähnt bleiben, bot er doch an, bei einem ggf. großen Geschäft über dem Braunglaskontainer festzuhalten. Hatte mir immer schon gedacht, dass Mehl ein hilfsbereiter Mensch ist, und da war nun auch die Bestätigung. Endlich am Nordpark angekommen ging es dann gleich zum Fanhaus, wo ich mit Kathrin noch vergeblich versuchte, drei Tageskarten für den Block loszuwerden. Dies erwies sich aber als äußerst schwierig, so dass wir einen Stromausfall und ein paar Biere später zum Stadion gingen.
Palette, ganz Freund und Helfer, übernahm dann vor dem Stadion den Abverkauf der noch übriggebliebenen Tickets, was ihm auch gelang. Zum Spiel selbst kann man nur sagen, dass wir wieder mal nach einer Führung nichts zählbares herausholten. Und wie ein Spieler es innerhalb von nur drei Wochen gelang, vom Derbyhelden zum Buhmann zu werden, „durften“ wir dann auch noch miterleben. Wahrlich kein schöner Fußballnachmittag bei eisigen Temperaturen und Schneeregen. Irgendwie ist es meiner Meinung nach nicht zu erklären, warum wir immer nach einer Führung das Spiel so aus der Hand geben, entweder durch unerklärliche Zurückhaltung oder wie in dem Falle durch die fehlende Disziplin unserer/s Spieler(s). Nachdem alle mal wieder total gefrustet am Bus angelangt waren, konnte es dann auch - zehn Minuten früher als üblich - aufgehen in Richtung Heimat. Der Rückweg ging also wirklich recht schnell ohne weitere Zwischenfälle, so dass wir bereits um viertel vor Acht unser leider gelb und schwarz  verseuchtes Dülmen erreicht hatten. Besonders tun mir dann auch immer die Leute leid, die aus der Stadt oder Region  stammen, gegen die wir dann mal wieder verloren haben. Der besondere Frust derer ist mir aus den vielen Niederlagen in den letzten Jahren gegen Doofmund nur zu gut bekannt. Ich hoffe, dass dann auch noch alle sehr gut und sicher  zuhause angekommen sind, bei den Straßenverhältnissen nicht unbedingt selbstverständlich! Ist jedenfalls schon sehr beeindruckend, wie viele norddeutsche Borussia-Fans sich immer wieder und wieder auf den Weg zum schönen Niederrhein machen, auch wenn man insgeheim schon wieder mit dem schlimmsten rechnen muss. In Dülmen selbst bin ich dann noch in einigen Kneipen gezogen, mit Schadenfreude von diversen Blau-Weißen überzogen, die am Abend noch ein Spiel hatten. Wir hoffen natürlich wie alle auf ein besseren Kick im nächsten Heimspiel gegen den HSV, hoffentlich mit dem ersten Heimsieg im letzten Spiel der Hinrunde.

Carsten / “Hohe Mark“-Fohlen


Kommentare, Reaktionen...

=> "..." (Olli)

=> "Dieser Verein schafft es immer wieder mich auf's Neue zu enttäuschen". (Häde)

=> “Alles wird (irgendwann ‘mal wieder) gut?! Mitnichten! Wir sind dem “Untergang” geweiht - und damit meine ich nicht “nur” den uns bevorstehenden Abstieg.” (xx)


Verblendete Schiris, nervenschwache Südamerikaner, eine lange Verletztenliste und Stammspieler mit Leistungszerrungen. Auf den Pressekonferenzen hört man immer wieder die gleichen Erklärungen, und der geliebte Verein schliddert unaufhaltsam in die Katastrophe. Ursachenforschung zu betreiben ist gut und notwendig, aber nun müssen Taten folgen. Oder haben alle Verantwortlichen die Vorrunde schon abgehakt?
Wut, Enttäuschung, nach dem Schlusspfiff hätte ich jeden, der sich mit der Raute auf der Brust im weiten Rund noch auf dem Geläuf aufhielt, mit Haut und Haaren auffressen können. Diese Gefühlausbrüche zeigen, dass noch Leben im gemeinen Fan vorhanden ist. Man (Frau) hat den Abstieg noch nicht hingenommen. Wieso auch, die Baustellen sind so offensichtlich, dass eigentlich die Lücken noch geschlossen werden können. Wochenlang fallen fast alle Gegentore über unsere linke Abwehrseite. Das kennt nun jeder gegnerische Übungsanleiter. Selbst wenn es die Anfangsformation der Anderen nicht sofort nutzen konnte, mit gezielten Auswechselungen werden dann immer wieder diese Schwachstellen erfolgreich bearbeitet.  Also, wo sind die Lösungen bzw. Alternativen? OK, die vielen Verletzten im Defensivbereich reduzieren die Möglichkeiten formschwache Leistungsträger zu ersetzten, aber haben wirklich alle im großen Kader die Chancen bekommen sich zu zeigen? Da fallen mir spontan Jens Wissing und Roman Neustädter ein. Diese Neuverpflichtungen, auch Hr. Neustädter hat noch nicht viele Bundesligaminuten auf dem Buckel, wurden doch nicht nur zum Ball einfetten geholt, oder? Daher mein persönlicher Appell an die sportliche Leitung: Schmeißt Leute ins Geschehen, die nicht unbedingt als erste Wahl auf dem Zettel stehen. Veränderungen müssen her, denn es sind noch 6 Punkte zu vergeben und die sollten nicht einfach tatenlos hergeschenkt werden. Sich in der Winterpause neu aufzustellen ist löblich und auch notwendig, aber mit 10 Hinrundenpunkten ist die Lage eigentlich hoffnungslos, siehe Hertha in der letzten Saison.

Ralf / "Borussen-Tiggers"
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Doofmund - Borussia  4:1

Wir taumeln (unaufhaltsam?) unserem dritten Abstieg entgegen. Wäre dann auch nichts Besonderes mehr, sondern als Wiederholungstäter würde es für uns fast zur Gewohnheit werden und hätte seinen festen Platz im Kalender, wie z.B. Ostern und Pfingsten.
Aber noch (!) ist nicht soweit. Was ist gestern passiert? Es gab eine Nullrunde; die allerdings bereits im Vorfeld fest eingeplant war. Desweiteren konnten wir unser Trefferkonto aufstocken - leider im Sollbereich; mussten wir doch die Gegentreffer 37 bis 40 verbuchen. Liga”rekord”.
Die Konkurrenz ist noch nicht davongeeilt; tritt auch auf der Stelle. Sicherlich haben wir mit Verletzungssorgen zu kämpfen und selbst Teams eines Kalibers wie Bremen sind in’s Straucheln gekommen, als das Innenverteidigerduo Naldo und Mertesacker gleichzeitig ausfielen.
Dennoch müssen wir uns auch an unsere eigene Nase packen. Gestern spielten lediglich Christopher Heimeroth und Marco Reus (überdurchschnittlich) gut, sowie mit Abstrichen Mohammadu Idrissou. Der Rest tauchte kläglich ab. Thorben Marx war gestern ein Totalausfall und Michael Bradley scheint nur glänzen zu können, wenn er das Trikot von Uncle Sam überstreift oder aber wenn es um Leben und Tod geht (siehe Auswärtsspiel/e in Köln).
Zudem tut es sehr weh, von einer aufgepimpten Doofmunder A-Jugend mit drei Toren Unterschied abgestraft zu werden.
Der vom Verein eingeschlagene Weg ist richtig und sinnvoll und die Handlungsweise der Verantwortlichen kann als schlüssig und zukunftsorientiert bezeichnet werden. Trotzdem droht aufgrund der beschissenen Tabellensituation, daß das ganze Konzept schon wieder über den Deister geht (weil leider alles Tun und Handeln vom kurzlebigen Tagesgeschäft diktiert wird). Ich hoffe es nicht. Wir müssen das “Ding” jetzt durchziehen (inklusive des Festhaltens an Michael Frontzeck). Wir haben eigentlich gar keine andere Wahl, wollen wir jemals wieder auf einen grünen Zweig kommen - Stichwort “Nachhaltigkeit”. Das System würde greifen, aber wir brauchen Zeit. Und die haben wir nicht. Es ist zum Kotzen.
Das Spiel am Samstag gegen Hannover wird wegweisend sein - allerdings nur in eine Richtung. Ein Sieg würde noch gar nichts aussagen und wenig bewirken (aber irgendwann müssen wir ja ‘mal anfangen in großem Ausmaß Punkte zu sammeln). Bei einer Niederlage dagegen muß man wahrlich kein Prophet sein, um sich den Tabellenplatz am Ende der Saison ausmalen zu können. Selbst unsere zur Zeit kleinste Zielsetzung, nämlich Platz 15, müssten wir dann auf den Relegationsplatz (Rang 16), als höchstes der Gefühle, zurückschrauben.
“Geile” Aussichten.  :-(
Advent, Advent, der Baum brennt (schon wieder). Tourbericht...

Da Kutscher Harry diesmal wieder die Hoheit über das Lenkrad hatte, starteten wir mit Finn wieder sehr pünktlich. Muß auch ‘mal sein. DEL-Heinz und Leidensgenosse (“Bruder” im Geiste) Ralf wurden noch eingeladen und weiter ging’s in Richtung Doofmund. Die Parkplatzsuche erwies sich weniger schwierig, als beim letzten Mal; wurde “unser” “Stamm”parkplatz diesmal doch glatt im ersten Anlauf sofort gefunden und Finn musste nicht (!) eingreifen.
Das Spiel. Trotz Führung, 4:1. Punkt. Mehr gibt es kaum zu sagen/schreiben. Ich kann noch nicht ‘mal behaupten, daß ich richtig enttäuscht war. Die Erwartungs- haltung ist mittlerweile (bzw. seit Jahren) gerade auswärts so gering und winzigklein, daß man mit ihr unter’m Teppich Fallschirm springen könnte. Wir ergaben uns, nach gutem Beginn, in den zweiten 45 Minuten wehrlos - und mit Hosen, voll bis zum Anschlag.
Auf dem Rückweg war im Auto in den ersten 1 1/2 Stunden (fast) nur noch Schweigen angesagt und um kurz nach Elf erreichten wir wieder Twistringen. Dank an den Fahrer.
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Borussia - Mainz   2:3

So, der Laternenumzug um den Borussia-Park findet seine Fortsetzung. Nach dem Kölner Sieg in Stuttgart zieren wir wieder das Tabellenende und treiben die restlichen 17 Bundesligisten energisch vor uns her. Ganz ehrlich, der Auswärtssieg unseres rheinischen Rivalen ist vielleicht nicht das schlechteste Endresultat dieser Begegnung; bleibt Stuttgart dadurch ebenfalls im Keller.
Aber alle Hochrechnungen sind absolut unseriös, wenn wir selber nicht in der Lage sind zu punkten. Gestern leisteten wir uns zum wiederholten Male in dieser Saison einen defensiven Offenbarungseid. Einer in dieser Zusammensetzung nicht erstligataugliche Abwehrformation kann unsere Offensiveabteilung mit Toren überhaupt nicht soviel entgegensetzen, wie wir hinten eingeschenkt bekommen. Neun erzielte Tore aus drei Spielen gegen München und den Tabellenzweiten Mainz, sowie auswärts in Köln reichen nur zu relativ mageren 4 Pünktchen. Das ist nicht hinnehmbar, aber erklärbar; fällt doch mit Dante und Brouwers unsere Stamm-Innenverteidigung weitere Wochen aus.
Erklärtes Ziel muß es sein, bis zur Winterpause irgendwie (!) die letzten beiden Heimspiele (gegen Hannover und Hamburg) zu gewinnen - so utopisch, wie das in unserer augenblicklichen Lage auch klingen mag (und unsere Auftritte in Doofmund und Freiburg habe ich eh schon abgehakt). Mit dann 16 Punkten würden wir zumindest nicht hoffnungslos oder total abgeschlagen in die Rückrunde starten.
Total auf den Piss gehen einem auch diese Möchtegernlieblinge aus der Karnevalshochburg Mainz. Wenn ich schon seh’, wie diese 3, 4 Hackfressen provokant hoch Drei an der Eckfahne mit ihrem entarteten Torjubel die Heimfans auf die Barrikaden bringen, dann kommt mir die Galle hoch. Das Schmeißen von Utensilien jeglicher Art ist natürlich ein absolutes “no-go” und äußerst kontraproduktiv. Aber diese Arschkrampen müssen sich nicht wundern, wenn sie ‘mal eine Autobatterie auf ihre (Hohl-)Birne abbekommen.
Allerdings muß uns das, auch wenn’s schwer fällt, emotional kalt lassen, haben wir doch noch ganz andere “Baustellen” zu bieten. Logan Bailly war gegen Bremen das erste Opfer von uns Heimfans. Gestern folgte Nr. 2 ...Sebastian Schachten hat gestern, wie auch schon gegen München, sicherlich sehr bescheiden gespielt - aber anstatt schon während des Spiels d’raufzutrampeln, sollten wir lieber bedingungslos anfeuern und, wenn überhaupt, nach Spielende (!) Unmutsbekundungen von uns geben (*schäm*).

Tourbericht...

pünktlich um 8.00 uhr ging es in hannover los. diesmal hatte ich das vergnügen mit heiner mitfahren zu dürfen. dafür nochmal recht herzlichen dank. auf ging`s zum erhofften befreiungsschlag gegen mainz.
in lengerich ohne probleme und während der fahrt mit cooler mucke angekommen, ging es erstmal wie üblich in unser lieblingsrestaurant mit dem großen goldenen "m". kurz was getrunken und ab zum parkplatz/treffpunkt. mit erstaunen mußte vermerkt werden, dass siggi ein doch etwas (jedenfalls für unsere verhältnisse) gediegeneres gefährt am straßenrand stoppte. meiner meinung nach der bus, mit dem wir in der letzten zweitligasaison nach koblenz gefahren sind.
dann die nächste überraschung. es mußte festgestellt werden, dass der bus gefühlt "leer" war. ein großteil der sonstigen politprominenz war nicht anwesend. lag wohl am neuen luxusbus. naja, trotzdem ging es jetzt los (mit ca. 30 leuten).
vorne und in der mitte gab es einen monitor. darauf konnte man ausschnitte aller bundesligaspiele borussias (inklusive uefa-cup) der saison 95/96 sehen. man, waren das zeiten...
im bus herrschte, gegenüber den sonstigen fahrten, totale stille. außer mal ein bißchen raunen hier oder ein kleiner seufzer dort, wenn effenberg und co. im fernsehen eine torchance verballerten. :-)
für siggi war diese ruhe im bus die reinste wohltat! man muß es ihm gönnen, wenn man doch bedenkt, welchen streß er sonst, allein von der akustik her, mit uns "rabauken" hat!
von soviel pompösen luxus überwältigt, waren wir auch schon ratzfatz in mönchengladbach. im bus noch ein gepflegtes bierchen verschlungen, ging es auch schon in den borussia-park. der erhoffte befreiungsschlag blieb bekanntermaßen aus.
zum spiel nur soviel: offensive ok, defensive in der derzeitigen formation meiner meinung nach nicht bundesligatauglich. wird zeit, dass brouwers und dante wieder fit werden. und das so schnell wie möglich!!
enttäuscht ging es nach dem spiel zum bus und man begab sich vollzählig auf die heimreise. der frust, wie leider allzu oft, wurde mit einer unmenge von alkohol heruntergespült.
die rückfahrt verlief dann, ebenso wie die hinfahrt, recht zügig. diesmal aber mit ein bißchen mucke, also unweit lauter als auf der hinfahrt.
um ca. 21.00 uhr waren wir dann wieder in lengerich. ab in heiners auto, musik auf maximale lautstärke gestellt und die ohren gepflegte 90 minuten durchgepustet.
um 23.00 uhr erreichten wir dann niedersachsens landeshauptstadt. wieder mal ging ein tag ohne punkte zu ende!   :-(
ich hoffe,es sind alle gesund nach hause gekommen. bis zum nächsten mal.

wittig
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Köln - Borussia  0:4

Ende oder Wende?! Das war für mich die Ausgangslage vor diesem Spiel. Das (vorzeitige) Ende ist bekanntlich nicht eingetreten - ob es die Wende zum Guten war, muß abgewartet werden.
Wie dem auch sei, am Samstag war endlich ‘mal wieder ein richtig geiler Nachmittag. Das sind die wenige Momente für die sich der ganze Aufwand, die vielen Stunden auf der Piste, das wochen-, gar monatelange bange hoffen, voll und ganz lohnen und in diesen seltenen Augenblicken der Glückseeligkeit wird fan von Emotionen überrannt. Man ahnt und weiß, dafür lohnen sich all die Mühen... und der Glückspfennig, bzw. -cent, den ich vor dem Eingang fand, hatte also ganze Arbeit geleistet.
Die Stimmung im Bus war auf der Rückfahrt dementsprechend sensationell. Es wurde heftigst abgefeiert und Tätärätä musste aus seinem “Atomkraftwerk” sogar Tanzmusik abrufen - im Bus wurde geschwoft und auch eine Unterhosen-Party wurde filmisch festgehalten. Oh wei.
Tourbericht (wieder ein “Schmankerl” von Ralf) folgt und u.a. wird sogar (unter Zeugen) erfolgreich orakelt. :-)

Tage wie diese werden nie vergessen gehen, du drehst dich um und siehst in deinem Kopf auch die alten Bilder von den 93ziger Helden Martin Max und Peter Wynhoff.
Nun ist man an diesem Derbytag nicht unbedingt mit einem riesengroßen Paket an Optimismus auf die Reise gegangen, aber die Ergebnisse in der verbotenen Stadt waren eigentlich fast immer im grünen Bereich. So konnte sich jeder auf eine große Wundertüte gefasst machen. Welcher Inhalt musste ertragen werden? Der hoffnungslose Untergang oder die, von der gegnerischen grauen Eminenz mit dem nervösen Daumen an den raren Geldscheinen propagierte, einmalige Chance mit einem Erfolg die Zeichen in eine vernünftige Richtung zu drehen. Mir jedenfalls musste man nach dem Match das breite Grinsen aus dem Gesicht herausoperieren! Absolut verdient wurde die rot-weiße Bande zerlegt und mit diesen Points auf der Habenseite muss nun im Heimspiel gegen die Meenzer nachgelegt werden.
Natürlich war das vom Starlenker Siggi geführte Transportgefährt komplett ausverkauft. Die Hinfahrt wurde in bewährter Form mit den bekannten Stopps gemeistert und mit der Gewissheit, dass im Eventbereich beim Catering die angedrohten Einschränkungen hingenommen werden mussten, war der Bordverzehr mehr als angemessen. Mit dem angelegten Wohlbefinden gingen fast alle Reisefreunde problemlos in den Block. Mensch, das haben wir auch schon anders erlebt. Nachdem der Schiri in die Pfeife gepustet hatte, konnten wir von der ersten Minute an eine hochkonzentrierte und engagierte Borussenelf bewundern. Bis zur Pause fielen zwar keine Tore, aber das trübte bestimmt nicht die Grundzufriedenheit. In der zweiten Hälfte sollte sich für einen im Team das Aufstehen an diesem Tage richtig gelohnt haben. Raul Bobadilla wurde für mich zum "Man of the match". Mit einem Freistoss zur wichtigen 0:1 -Führung, wo das Spielgerät vom Innenpfosten ins Tor trudelte [geht doch, Chief (*erfolgreich-orakelt*)] und der Schlenzer zum Endstand in der 90sten Minute rahmten den Derbysieg ein. Dazu die enorme Laufbereitschaft in der Schwimmhalle Müngersdorf, klasse Partie, hoffentlich ist dies der Anfang einer vielleicht großen Zeit bei unserer Borussia. In die Torschützenliste konnten sich auch Michael Bradley und Igor de Camargo eintragen lassen und noch viel wichtiger war: Die Null stand; sensationell und das bei einem schon fast gebuchten Schnitt von 3 Gegentoren pro Match.Nach Spielende ging die Partie im Block und bei unseren Helden auf dem Sumpfgeläuf richtig los... Divereinlagen, Humbas und Hüpfeinlagen wiederholten sich immer wieder und wenn der Betreuerstab den Tobi Levels nicht gewaltsam in die Kabine geschubst hätte, würde er heute noch vor der Kurve stehen.
Nachdem am Bus alle Schäfchen eingesammelt waren, brachen auf der Rückfahrt alle Dämme. Mallotzestimmung pur. Kraftvolle Boosterklänge beschallten die Röhre, dazu Oberkörper frei und Unterhosenvorzeigeaktionen, kuschelige eng umschlungene Tanzeinlagen, frivole Huldigungen an Sylvie van der Vaart und final 4x der Lengericher Kreisel. Das Leben kann so schön sein. Aber Vorsicht, alles wurde auf Zelluloid festgehalten und an das Bundeskriminalamt geschickt. Auf der Lengericher Parke kamen dann auch Fuzzies Feuerwerksbatterien zum Einsatz und in der angrenzenden Tanke konnten noch Havannas geordert werden. Nun gut, so oft können wir Gladbacher ja keinen auf "dicke Hose" machen, aber an diesem Derbytag hatten wir es (uns) verdient.

Ralf / "Borussen-Tiggers"
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Borussia - München   3:3

Die Gäste nahmen uns in keiner Phase des Spiels ernst, so daß die Seppl's sich nicht wundern müssen, wenn man "nur" Unentschieden spielt oder fast gar noch verliert.
Für uns war es ein mittleres Wunder, daß wir nach der arg schlechten ersten Hälfte doch noch wieder in's Spiel zurückfanden (schließlich hatten wir den Faden bereits ab der 10. Spielminute verloren).
So aber wurde in den zweiten 45 Minuten endlich gefightet und innerhalb von wenigen Zeigerumdrehungen das Spiel gedreht; mussten aber noch den (leider) verdienten Ausgleich hinnehmen. Aufgrund der ersten Halbzeit können wir sicherlich zufrieden sein mit dem Punkt, aber in unserer Situation helfen uns eigentlich nur Dreier (am besten und zwingend notwendig am Samstag in Cologne). Und wenn man am Sieg schnuppert und sich schlußendlich doch noch mit einer Punkteteilung zufrieden geben muß, ist das sehr, sehr ärgerlich.
Jetzt also das Derby... weiterkämpfen! Mit (!) Michael Frontzeck!

Tourbericht
Morgens um Sieben sind wir wie immer, mit diesmal 5 Leuten, in Braunschweig gestartet. Unser Weg führte uns dann noch kurz in die hässliche Stadt Hannover, um "unseren" Wittig abzuholen. Dann ging es ohne Stop bis zu Mc Doof nach Lengerich, um dort noch fix Burger und 'nen Kaffee zu tanken.
Um 10:20 Uhr ging es dann pünktlich mit Siggis Terrorbus Richtung Fußballhauptstadt, die wir dann auch ruckzuck erreichten.
Es ging ohne Halt an die Bierbude, um sich ein weiteres Mal kurz zu stärken. Man weiß ja nie, was einen 90 Minuten lang erwartet. Mehl, Wittig, Kevin, Andrea, Tobi, Daniel und ich diskutierten auch nicht über Borussia, sondern über Kulinarisches vom Chinesen. Leider wussten wir nicht genau, wie der runde Fisch heißt, den der Chinamann da immer anrichtet (Anmerkung der Redaktion: Das sind Probleme!)...!
Aber Mehl hatte die Lösung. Er hörte sich so ähnlich an wie eine Suchmaschine im Internet. Als Googlefisch mit K ! Aaaahhhhh ja. Tja, wie man bei ein paar Bier doch gleich auf die Lösung kommen kann. ;-)
Anschließend ab in den Block. Tja, was kommt nun wieder? Nicht das, was alle erwarteten!
Nein, ein 3:3 gegen Bayern! Ich glaube da können wir mehr als zufrieden mit sein. Geglaubt hat ja wohl eh keiner dran.
Aber so taperten wir gut gelaunt zurück zum Bus. Auf dem Weg diskutierten wir noch, ob Schweinsteiger bei der WM 2014 lange Unterhosen trägt oder nicht? Wer bei PLUS 12 Grad Handschuh trägt, dem ist alles zuzutrauen… Weichei.
Mit guter Stimmung im Bus und einer Runde im Kreisel (warum nur eine Runde?) erreichten wir gegen 21:00 Uhr Lengerich.
Nach kurzem Zwischenstop beim Burgerbräter fuhren wir weiter nach Hannover, wo wir Wittig noch zu seiner Stammpinte, bzw. Dönerbude brachten. Und um genau Mitternacht erreichten wir wieder unseren Heimathafen.
War mal wieder eine tolle Tour, nicht nur wegen der "Bordgemeinschaft".  ;-)
Bis Samstag gegen K**n.

Gruß Torsten
“Brunswiek-Fohlen Braunschweig"
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DFB-Pokal   (3. Hauptrunde; Achtelfinale)

Dienstag, 21.12.2010 / 20.30 Uhr

Ho”pp”enheim - Borussia


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Kaiserslautern - Borussia  3:0